Ernährung bei Haarausfall


Gesunde Ernährung bei Haarausfall ist nicht nur in der Lage, Haarausfall zu stoppen, sondern sie kann in vielen Fällen auch die ursächliche Krankheit beheben.

Ernährung bei Haarausfall

Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben. Falsche und nährstoffarme Ernährung ist an der Entstehung von Haarausfall mitbeteiligt. Auch wenn in manchen Fällen die falsche Ernährung nicht der Hauptverursacher von Haarausfall ist, so kann sie aber durchaus Verursacher jener Krankheit oder Fehlfunktion im Organismus sein, die dann letztendlich zu Haarausfall führt. Die richtige Ernährung ist daher nicht nur in der Lage, Haarausfall zu stoppen, sondern kann in vielen Fällen auch die ursächliche Krankheit beheben.

Ernährung bei Haarausfall Eine basische Ernährungsweise bei Haarausfall

Probleme im Verdauungssystem

Bei Frauen beispielsweise kann Haarausfall auf ein Problem im Verdauungssystem hinweisen. Bei einem Mangel an Magensäure oder bei einer geschädigten Darmflora ist die Nährstoffaufnahme alles andere als optimal. Die Nahrung kann nicht richtig verarbeitet werden und dringend nötige Nährstoffe werden ausgeschieden. Ein Mangel an Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen ist die Folge.

Magensäuremangel erkennt man an den folgenden Symptomen: Oberbauchblähungen und Völlegefühl direkt nach einer Mahlzeit, Sodbrennen (ist also nicht unbedingt Zeichen für zu viel Magensäure), Durchfall oder Verstopfung, brüchige oder weiche Fingernägel, Akne auch im Erwachsenenalter, Eisenmangel, chronische Magen-Darminfekte und Parasiten- oder Pilzbefall.

Trifft einer dieser Punkte auf Sie zu, so wäre eine Darmreinigung in Kombination mit der Einnahme von Probiotika äußerst hilfreich. Ablagerungen, Gifte und Schlacken werden dabei gelöst, die Darmflora saniert und das Immunsystem gestärkt. Vitalstoffe können anschließend wieder vollständig absorbiert und für den Körper genutzt werden.

Fettreiche Nahrung

Männer können einer “Glatzenbildung” entgegenwirken, wenn sie ihre Ernährung von fettreich auf fettarm umstellen bzw. die Art der verzehrten Fette sorgfältig auswählen. Einige Wissenschaftler behaupten, dass der für viele Männer typische Prozess des Kahlwerdens auf einen gesteigerten Testosteron-Spiegel zurückzuführen ist. Eine Ernährung, die viel Fett und Fleisch beinhaltet, steigert den Testosteron-Spiegel. Dieser wiederum wirkt sich möglicherweise nachtteilig auf die Haarfollikel(1) aus.

So konnte man beispielsweise in Japan beobachten, dass Glatzen vor dem Zweiten Weltkrieg sehr selten waren. Damals war die Ernährung noch ausgesprochen gesund und fettarm. Mittlerweile ist bei japanischen Männern ebenfalls eine eher westliche und daher fettreiche Ernährung weit verbreitet – und plötzlich sieht man viele Männer mit Glatze oder lichtem Haar. Eine fettarme Ernährung kann Haarausfall dramatisch verlangsamen. Um ihn jedoch vollkommen zu stoppen und anschließend das Wachstum von neuem Haar anzuregen, bedarf es einer kompletten Ernährungsumstellung.

Schilddrüsenfehlfunktion

Wenn die Schilddrüse nicht richtig funktioniert, kann Haarausfall auftreten. Gerade eine Drüsenstörung kann aber mit richtiger, gesunder Ernährung äußerst positiv beeinflusst werden. Sollte Ihr Haarausfall auf eine Schilddrüsenfehlfunktion zurückzuführen sein, verzehren Sie Nahrungsmittel, die viel Vitamin A und Jod (dieses nur bei konkretem Jodmangel) enthalten. Zur optimalen Versorgung mit Vitamin A essen Sie Gemüse wie Karotten und Spinat, zubereitet mit etwas Kristallsalz und naturbelassenen, kaltgepressten Bio-Ölen wie zum Beispiel Leinöl, Hanföl, oder Walnussöl.

Nehmen Sie jedoch keine Vitamin-A-Pillen ein, da mit solchen Präparaten eine Überdosierung an Vitamin A möglich ist und eine solche Haarausfall beschleunigen kann. Mit einer Vitamin-A-reichen Ernährung hingegen ist eine Überdosierung nicht möglich. Um einen möglichen Jodmangel zu beheben, konzentrieren Sie sich auf Brokkoli, Spinat, Petersilie, Spirulina und Meeresgemüse wie Arame und Hijiki. Jodsalz sollten Sie dagegen meiden, da es künstliches Jod enthält. Verwenden Sie lieber Kristallsalz, das einen natürlichen Jodgehalt aufweist.

Blutarmut (Anämie)

Blutarmut ist eine der häufigsten Ursachen von Haarausfall. Essen Sie daher Lebensmittel, die Ihrem Körper helfen, neues und gesundes Blut zu bilden. Zu den eisenreichsten Lebensmitteln gehören Leber (insbesondere Schweineleber), Lebertran und Bierhefe. Bei der Verdauung von Leber und Lebertran entstehen aber eine Menge unerwünschter Stoffe, die den Organismus irritieren und belasten können.

Um Ihren Körper dauerhaft mit blutbildenden Rohstoffen zu versorgen, müssten Sie OFT Leber essen, was einfach zu viele Nachteile mit sich bringt. Bierhefe beeinträchtigt gelegentlich die Darmflora und kann bei manchen Menschen zu Hautproblemen führen – obwohl meist das Gegenteil behauptet wird.

Wunderbare Eisenlieferanten, die ausschließlich gesundheitliche Vorteile und keinerlei Nachteile mit sich bringen, sind Kürbiskerne, Sesam, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Mohn, Hirse, Hafer, Trockenfrüchte wie Pfirsiche, Aprikosen und Feigen sowie grüne Blattgemüse wie zum Beispiel Spinat, Petersilie, Brennnessel, Basilikum und Dill.

Vitamin C verbessert die Absorption von Eisen. Essen Sie daher viele Früchte und Gemüse. Auch Vitamin E ist sehr wichtig für das Haarwachstum. Um für genügend Nachschub an diesem Vitamin zu sorgen, essen Sie regelmäßig Avocados, Nüsse, Lupinenmehl, Samen, Weizenkeimöl und Olivenöl.

Das Haar besteht hauptsächlich aus Proteinen. Achten Sie daher auf eine Ernährung, die reich an leicht verwertbaren Eiweißen ist. Die oben genannten eisenreichen Lebensmittel sind ideale Lieferanten hochwertiger Eiweiße. Auch enthalten sie natürliche B-Vitamine, die den Haarneuwuchs unterstützen können. Wenn Sie zur Eiweißversorgung tierische Produkte in Ihren Speiseplan integrieren möchten, so wählen Sie fettarmen Käse, Naturjoghurt, Fisch und Eier – natürlich aus Ihrem Bioladen.

Soja

Europäische Studien fanden außerdem heraus, dass Sojaproteine das Haar kräftigen und sein Wachstum anregen. In einer dieser Studien konnte das Haarwachstum um 15 Prozent gesteigert werden. Wählen Sie fermentierte Sojaprodukte (Sojajoghurt, Tempeh, Miso, Soja-Natto), da diese sehr viel verträglicher und gesünder sind als unfermentierte Sojaprodukte (Sojamilch, Tofu, Sojasahne, etc.).

Silizium

Ein weiterer für das Haar sehr wichtiger Nährstoff ist Silizium. Studien aus der früheren Sowjetunion haben ergeben, dass Silizium-Therapien Haarausfall verlangsamen können. Shampoos, die organisches Silizium enthielten, waren in der Lage, der Glatzenbildung vorzubeugen und Haarneuwachstum anzuregen. Einige Wissenschaftler gaben sogar an, dass sie fortgesetzten Haarausfall allein durch eine solche Beimischung von Silizium zu Shampoo gänzlich gestoppt hätten.

Natürlich kann man Silizium auch mit der Nahrung zu sich nehmen. Allerdings werden heutzutage siliziumreiche Lebensmittel nur noch selten gegessen. Besonders siliziumreich sind Hirse, Hafer, Gerste, Topinambur, Brennnessel und Schachtelhalm. Auch in der Schale von Kartoffeln soll sich Silizium befinden.

Zusammenfassung der bei Haarausfall nützlichen und weniger nützlichen Lebensmittel:

Nützliche Lebensmittel

  • Hirse, Hafer, Gerste
  • Nüsse und Samen, wie z. B. Kürbiskerne, Sesam, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Mohn
  • Naturbelassene, kaltgepresste Bio-Öle wie z. B. Leinöl, Hanföl, Walnussöl, Kürbiskernöl
  • Sojajoghurt, Tempeh, Miso
  • Gemüse wie Brokkoli, Bohnen, Kürbis und Zwiebeln
  • Wurzelgemüse wie Karotten, Steckrüben, Pastinaken, Topinambur
  • Grüne Blattgemüse und Kräuter wie Spinat, Brennnessel, Petersilie, Basilikum, Dill
  • Kartoffeln mit Schale
  • Gewürze wie Ingwer (möglichst frisch), schwarzer Pfeffer
  • Meersalz
  • Trockenfrüchte (Pfirsiche, Aprikosen, Feigen)
  • Brauner Reissirup als Süßungsmittel
  • Meeresgemüse wie Arame, Hijiki, Wakame
  • Mikroalgen wie z. B. Spirulina
  • Wenn Getreide, dann Vollkorn

Zu meidende Lebensmittel

  • Kalte Nahrung und Getränke direkt aus dem Kühlschrank
  • Zuckerhaltige Speisen und Getränke
  • Fettreiche Speisen
  • Tofu, Sojamilch, Sojasahne, Sojafleisch
  • Nachtschattengemüse wie Tomaten
  • Salz, insbesondere jodiertes Salz
  • Milchprodukte
  • Tierisches Eiweiß

Fussnote

(1) Haarfollikel: Die Haarfollikel sind scheidenförmige Einstülpungen in der Kopfhaut. Sie umgeben die Haarwurzeln. In den Haarfollikeln findet durch bestimmte Zelltypen das Haarwachstum statt.



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(11)

Daniel
geschrieben am: Montag, 31. Oktober 2011, 13:59
eMail-Adresse hinterlegt

Wieso wird Sojajoghurt empfohlen und Sojamilch nicht? Wo liegt der Unterschied? Danke und Liebe Gruesse




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Daniel,
vielen Dank für Ihre Frage. Bei Joghurts handelt es sich um ein fermentiertes Produkt, bei Sojamilch nicht.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Markus
geschrieben am: Dienstag, 27. September 2011, 22:56
eMail-Adresse hinterlegt

Guten Abend, seit einier Zeit lese ich Ihren Blog und habe eine Frage. Das sich, wie bei sovielen Dingen im Leben, nicht alles von Heute auf Morgen ändert, kann ich absolut nachvollziehen. Jedoch frage ich mich, wann erste Zeichen der "Besserung" zu erkennen sind. Ich habe vor einiger Zeit meine Ernährung komplett umgestellt um auszuprobieren, woran diverse Symptome liegen koennten. Doch hat sich, ausser das ich stark an Gewicht verloren habe, nichts veraendert.

Ich weiss das ich generell ein ungeduldiger Mensch bin, aber nach 6 Monaten war ich dann doch enttaeuscht, bzw hab mich gefragt, was ich denn jetzt schon wieder falsch mache :) Gibt es im Raum Berlin eine Art Workshop den ich besuchen kann um mich zu professioneller zu informieren? Es geht mir icht nur um Haarausfall - generell ein gesuenderes Leben mit allem was dazu gehoert.
Liebe Gruesse und Danke, Markus




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Markus,
 
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Ohne nähere Informationen, wie konkret Sie bei welchem Befinden Ihre Ernährungs- und Lebensweise verändert haben, können wir keine Hinweise auf mögliche Defizite oder Tipps für mögliche Verbesserungen geben. Eine Gewichtsabnahme beispielsweise findet bei einer gesunden Ernährung normalerweise nur solange statt, bis das Idealgewicht erreicht ist oder bis sämtliche "Schlacken" abgebaut sind. Erst dann findet der Neuaufbau von gesundem Gewebe statt - und auch das nur in Kombination mit ausreichend sportlicher Aktivität. Ferner ist es absolut wichtig, wie Sie persönlich (und auch Ihre Familie) Ihre neue Ernährungsweise empfinden: Als Verzicht, als selbst auferlegter Zwang oder als "Geschenk des Himmels", das Sie mit Begeisterung geniessen können?
 
Termine für Workshops für eine gesunde, naturbelassene Ernährungsweise im Raum Berlin sind uns derzeit nicht bekannt. Welche Art der Ernährungsberatung für Sie die richtige ist, hängt ausserdem sehr von Ihren persönlichen Wünschen, Zielen und nicht zuletzt von Ihrem derzeitigen Wissensstand in Sachen Ernährung ab, so dass eine einschlägige Empfehlung sehr schwierig ist und wir an dieser Stelle grundsätzlich raten, sich telefonisch bei den Ernährungsberatern in Ihrer Region vorab nach deren Methodik zu erkundigen.
 
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sabine Monese
geschrieben am: Montag, 01. August 2011, 22:45
eMail-Adresse hinterlegt
Guten Tag,

gibt es im Raum ES oder S einen Arzt oder Heilpraktiker, der speziallisiert ist auf Haarausfall? Vielleicht können Sie mir da weiterhelfen - vielen Dank.
Sabine Monese

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Monese,
vielen Dank für Ihre Mail.

Gerne empfehlen wir Ihnen Frau Iris Muthmann. Frau Muthmann ist Gesundheitsexpertin, Ernährungstherapeutin und Spezialistin im Bereich Haarausfall und kann Sie über mögliche Ursachen sowie insbesondere über die erforderlichen Maßnahmen zur Behebung des Haarausfalls aufklären. Sie erreichen Frau Muthmann unter folgenden Kontaktdaten:

Iris Muthmann, ZDG GmbH
Friedrichstr. 14
D-74889 Sinsheim
Telefon: 0180 - 50 12 135
E-Mail: iris.muthmann@zdg-gmbh.de

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

XyShe
geschrieben am: Sonntag, 27. März 2011, 00:28
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HALLO

DA ICH EINE SCHILDDRÜSENUNTERFUNKTION HABE, HABEN MIR ÄRZTE EMPFOHLEN, (VIEL) JOD-SALZ ZU MIR ZU NEHMEN. AUCH FISCH, DEN MAN ABER NICHT STÄNDIG ISST.

ICH LEIDESCHON IMMER UNTER ÜBERMÄßIGEM HAARVERLUST!!! WIE KANN ICH DIE VON IHNEN EMPFOHLENE ERNÄHRUNG MIT DER FÜR MICH NÖTIGEN ERNÄHREN BEZGL. MEINER SCHILDDRÜßEN-UNTERFUNKTION (WESHALB ICH EBENFALLS GEWICHITPROBLEME HABE) MITEINANDER VEREINBAREN/ VERBINDEN?

VIELE GRÜßE,
ICH

Zentrum der Gesundheit:


Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die im betreffenden Text empfohlene Ernährung steht in keinster Weise im Widerspruch zu einer Ernährung, die bei Schilddrüsenunterfunktion praktiziert werden sollte. Im Gegenteil. Eine basische und naturbelassene Ernährungsweise führt in den meisten Fällen zu einer Gewichtsabnahme und einem insgesamt harmonischen Gleichgewicht des gesamten Organismus.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Hans
geschrieben am: Sonntag, 27. Februar 2011, 20:57
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Herzlichen Glückwunsch zu ihrer Internetseite. Ich beschäftige mich schon lange mit diversen Themen und habe selten eine so kompetent geschriebene Seite im Internet gefunden. Sie sind wirklich hoch kompetent, und es ist völlig legitim, dass sie für diese Recherchen und zur Verfügung stellen von Informationen auch ein par sehr sinnvolle Produkte verkaufen wollen und damit völlig zu Recht für diese Leistung auch ein bißchen Geld verdienen können. Ich wollte für meinen Teil ihnen Anerkennung geben und ihnen viel Glück und Erfolg wünschen. Stellen sie knallhart wahre Inforamtionen zur Verfügung und formulieren sie so geschickt und lassen sich juristisch so beraten, dass ihnen keine mafiaartige Lobby was anhaben kann. Die Mehrheit der Menschen und Experten steht voll hinter ihnen. Sie sollten sich nicht von ein par wenigen Leuten, die Angst haben vor Futterneid bzw. Wirtschaftsneid beeindrucken lassen. Viel Erfolg. Wer anderen Menschen hilft, dem wird geholfen, denn alles kommt zu einem zurück, sogar Umweltgifte :)

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Hans,
vielen Dank für Ihren ausgiebigen Kommentar. Es tut gut, wenn unsere Arbeit auch einmal anerkannt wird.
Liebe Grüße
Ihr Tem vom
Zentrum der Gesundheit
Miroslav
geschrieben am: Montag, 20. Dezember 2010, 22:32
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Hallo!
Wieso sind kalte Nahrung und Getränke aus dem Kühlschrank schädlich?
Gruss
Miroslav

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Miroslav,
vielen Dank für Ihre Frage. Je kälter Getränke und Gerichte verzehrt werden, um so schneller gelangen sie vom Magen in den Darm, was automatisch zu einer weniger optimalen Verdauung und damit zu einer schlechteren Absorption der Nährstoffe führt. Werden kalte Getränke zur Abkühlung (im Sommer oder nach sportlicher Betätigung) getrunken, dann wird der Körper zu einer zusätzlichen Wärmeproduktion gezwungen, nämlich, um die kalten Getränke auf Körpertemperatur aufzuwärmen. Dies verstärkt wiederum die Schweißproduktion und damit die Ausscheidung wertvoller Mineralstoffe.
Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team

Daniel
geschrieben am: Samstag, 11. Dezember 2010, 23:52
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Servus!
Wenn man sich grundsaetzlich an die oben erwaehnte Ernaehrung haelt, jedoch zb bei Feiertagen eher auf ungesundes und fettiges Essen zu sich nimmt, waere dies ein enormer Rueckschlag? Oder koennen auch ab und zu ungesuendere Speisen verzehrt werden?
Liebe Gruesse
Daniel

Zentrum der Gesundheit:

Servus Daniel,
vielen Dank für Ihre Mail :-).

Inwieweit Ausnahmen möglich sind, dürfte bei jedem individuell ganz verschieden sein und lässt sich pauschal kaum beantworten. Auch hängt die Zahl möglicher Ausnahmen von der bisherigen Ernährung ab und natürlich auch von der Zeit, in der konsequent entsäuert und entgiftet wurde. Eine Ernährungsumstellung sollte inklusive Entsäuerung mindestens drei Monate lang (besser länger) durchgeführt werden, bevor man an erste Ausnahmen denkt. Wer die Ernährungsumstellung außerdem richtig durchführt, wird nach einer gewissen Zeitspanne feststellen (die bei jedem wieder unterschiedlich lang sein dürfte), dass die übliche Kost irgendwie gar nicht mehr so wahnsinnig gut schmeckt, wie man sie in Erinnerung hatte. Das wäre natürlich optimal.

Allerdings fällt schon allein aus psychischen Gründen eine Umstellung leichter, wenn man weiß, dass gelegentliche Ausnahmen erlaubt sind. Um Ihnen einen Anhaltspunkt zu geben, empfehlen wir - wie erwähnt - eine konsequente Phase ohne Ausnahmen von drei Monaten. Anschließend sind Ausnahmen an Feiertagen erlaubt - es sei denn, man gehört zur Kategorie der Partylöwen und ist mehrmals wöchentlich beim Abfeiern ;-) Nach einem Feiertag bzw. nach einem Ausnahmetag puffert die Einnahme von einem sog. "Kater"-Shake die Folgen einer kurzfristigen ungünstigen Ernährung (fettreiche und zuckerreiche Speisen, Alkohol, etc.) sehr gut. Der "Kater"-Shake wird aus 300 Milliliter Wasser plus 1 TL Flohsamenschalenpulver (Psyllium) und 1 TL Bentonit gemixt und sofort (morgens nüchtern) getrunken. Anschließend trinkt man ein Glas reines Wasser. Diese Mischung absorbiert Gifte und sorgt für eine schnelle Ausscheidung der ungesunden Nahrungsbestandteile.

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team
Dagmar
geschrieben am: Sonntag, 14. November 2010, 14:50
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Guten Abend,
vielen Dank für Ihre wunderbare Internetseite.
Ich habe gerade den Artikel "Ernährung bei Haarausfall" gelesen und würde gerne wissen, ob man Kartoffel nur mit Schale essen soll oder meinen Sie, dass man sie mit Schale kochen soll?
Danke!

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Dagmar,

vielen lieben Dank für Ihre freundliche Mail :-) und Ihre Frage, die wir gerne beantworten möchten. Im Text ist gemeint, Kartoffeln - aufgrund des hohen Siliziumgehalts der Schale - mitsamt der Schale zu essen (und zuvor natürlich mit der Schale zu kochen). Allerdings ist darauf zu achten, dass die Kartoffeln aus biologischen Anbau stammen, sie also nicht mit Antikeimmitteln eingestäubt wurden. Auch dürfen nur die Schalen solcher Kartoffeln gegessen werden, die nicht dem Licht ausgesetzt waren. Bekanntlich bildet sich bei falscher, heller Lagerung das giftige Solanin in der Schale, das Kartoffeln grün werden lässt. Kartoffeln müssen also immer absolut stockdunkel und kühl gelagert werden, etwa in einem Keller, im Kühlschrank oder einer dunklen Speisekammer. Daher ist unbedingt darauf zu achten, dass man Kartoffeln nur dort kauft, wo sie nicht bereits tagelang in Netzen in den Verkaufsräumen herumlagen. Andere Lebensmittel, die reich an Silizium sind und möglicherweise unproblematischer im Verzehr sind, sind diejenigen, die auch im Text genannt wurden: Hirse, Hafer, Gerste, Topinambur, Brennnessel (als Gemüse oder Saft) und Schachtelhalm (als Tee).

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team
Sebastian
geschrieben am: Freitag, 08. Oktober 2010, 20:16
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Hallo!
Es steht, Sojaproteine würden den Haarwuchs fördern. Ist damit auch ein Proteinkonzentrat, wie das Produkt von Gold Standard "100% Soy Protein" gemeint? Also Sojaproteine, die BodyBuilder zu sich nehmen?
Vielen Dank,
liebe Grüße,
Sebastian

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Sebastian,
vielen Dank für Ihre Frage :-)
Der im Artikel "Ernährung bei Haarausfall" angesprochene Nutzen von Soja bei Haarausfall bezieht sich auf die Entstehung einer östrogenähnlichen Substanz namens Equol im Darm. Equol wird von bestimmten Darmbakterien aus den Isoflavonen der Sojabohne produziert und soll das DHT - eine aktive Form des Testosterons - so blockieren, dass es die Haarfollikel unangetastet lässt. Leider stellte sich in einer Studie heraus, dass Equol nur von etwa 30 Prozent der Bevölkerung produziert werden kann. Auch ist nicht bekannt, in welcher Dosis Equol in Form eines Nahrungsergänzungsmittels eingenommen werden müsste, um einen Effekt zu erzielen. Wir jedenfalls empfehlen Soja grundsätzlich nur in Form von Sojakeimlingen und -sprossen. Konzentriertes und isoliertes Sojaprotein hat erwiesenermaßen zu viele gesundheitlichen Nachteile, die in einem baldigen Text zu diesem Thema besprochen werden.
Viele Grüße
Ihr ZDG-Team

ernst -rosa
geschrieben am: Samstag, 02. Oktober 2010, 18:51
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ich abe stark haarausfal und ich nehme morgens und abendes regaine
Di
geschrieben am: Donnerstag, 16. September 2010, 15:22
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warum ist Tofu plötzlich schädlich? und was mache ich, wenn ich weder normale Milch noch Sojamilch trinken darf? was gibt es da denn noch für Alternativen?

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Diana,
vielen Dank für Ihre Frage.
Tofu ist ein stark verarbeitetes Eiweißkonzentrat, das verschiedene negative Auswirkungen haben kann. So sollen gerade die so oft gelobten Phytoöstrogene in Sojaprodukten zu Schilddrüsenfunktionsstörungen und Hormonstörungen führen können. Soja soll außerdem Denkprozesse irritieren, das Wachstum behindern, die Libido senken, Übergewicht fördern, die Entwicklung der Alzheimerkrankheit begünstigen, die Eiweißverdauung stören, wichtige körpereigene Enzyme hemmen, die Mineralstoffaufnahme blockieren und vieles mehr.

Wunderbare pflanzliche Drinks, die milchähnliche Konsistenz besitzen, sind Nussmilch (z. B. aus Mandeln, Haselnüssen, Paranüssen, etc.) oder Samenmilch (z. B. aus Sesam oder Sonnenblumenkernen). Diese Getränke kann man sehr einfach selbst machen: Eine kleine Handvoll Nüsse oder Samen oder ein Esslöffel Nussmus bzw. Sesammus wird mit Wasser und ein paar Datteln oder einem gesunden Süßungsmittel im Mixer bis zur gewünschten Konsistenz gemixt. In manchen Bioläden gibt es außerdem Haselnussdrinks zu kaufen und eine weitere Alternative wäre Reisdrink.
Viele Grüße
Ihr ZDG-Team