Krebs
Krebs kann nur in einem sauerstoffarmen Organismus entstehen. Sauerstoffmangel ist u.a. die ungesunde Lebensweise und Ernährung der westlichen Kultur zurückzuführen.
Es lassen sich zwei Bereiche unterscheiden, die beachtet werden sollten.
Zu den folgenden Substanzen kennt man das krebserregende Potential:
Die gesundheitsförderliche Wirkung von Obst und Gemüse ist vielfach erwiesen. Dabei ist Gemüse nicht gleich Gemüse. Untersuchungen von Greenpeace haben gezeigt, dass konventionelles Gemüse, das außerhalb der Jahreszeit in Treibhäusern reift, teilweise hoch belastet war mit Pestiziden. Die konventionell angebaute Paprika im Winter kehrt ihre präventive Wirkung um und bringt belastende Substanzen.
Die Bevorzugung von Bioware ist in dieser Hinsicht besser. Die Lösung ist, saisonal reifes Gemüse zu bevorzugen. Im Winterkohl z.B. sind viele krebsvorbeugende Substanzen. Zusätzlich braucht diese Ware nicht weit transportiert zu werden, was die Umweltbelastung der Erde und letztlich auch des Menschen mindert. Ähnlich verhält es sich mit Obst. Auch wenn es im Winter keine große Auswahl gibt, ist der tägliche eine Apfel von Vorteil.
Unsere Nahrung entsteht durch "verdichtetes Sonnenlicht" wie der Ernährungsmediziner Bircher-Benner vor gut 100 Jahren formulierte. In der Photosynthese der Pflanzen entsteht aus Licht, Wasser und Luft die Ursubstanz Glukose, aus der alle anderen Nährstoffe gebildet werden.
Unterstützend wirken dabei natürliche Mineralstoffe und Spurenelemente. Ein wichtiges Lichtelement ist dabei Magnesium, das als Zentralatom im Chlorophyll, dem Blattgrün, vorhanden ist und die Lichtumwandlung mit bewirkt. Im Menschen wirkt Magnesium als Katalysator in der Atmungskette der Zellen. Gerade die Krebszellen weisen aufgrund ihres raschen Wachstums eine andere (anaerobe) Zellatmung auf. Hier stützt Magnesium die gesunden Zellen in ihrer Energielieferung.
Magnesium sollte daher in ausreichender Menge in der Nahrung vorhanden sein. Dies geschieht mit allem grünen Gemüse, den Salaten und Kohlarten, aber auch Nüssen, Getreide und Obstsorten. Es ist immer die natürliche Zufuhr vor der Einnahme von Nahrungsergänzungspräparaten zu empfehlen.
Ein weiteres Spurenelement, das mit der Lichtbildung zu tun hat, ist das Element Silizium. Es wird besonders in der anthroposophischen Diätetik beachtet. Udo Renzenbrink betonte in seinem Buch. "Diät bei Krebs" die präventive Wirkung der Kieselsäure (Siliziumoxid): ..Sie hat die Eigenschaft, die Lebewesen für das Licht aufzuschließen...
Kieselsäure ist das zweitwichtigste Mineral der Erde nach Sauerstoff. Im menschlichen Körper ist Kieselsäure jedoch nur in geringer Menge vorhanden: 1g Kieselsäure befindet sich in der Haut, Schleimhäuten, Darmepithel und Lungengewebe. Die Kieselsäure "leitet- hier Licht in den Körper, wie sie als Glas - das ist Siliziumoxid - auch das Tageslicht in die Räumen schickt. Kieselsäure ist in Hirse in großen Mengen enthalten. Ferner enthalten Gemüsearten wie Möhren, Teepflanzen wie Schachtelhalm oder Kräuter wie Borretch diese essentielle Säure.
Bei einer Krebserkrankung tritt das Problem der Mangelernährung in den Vordergrund. Die Krebszellen ziehen Energie und Nährstoffe für ihr Wachstum an sich. So ist unfreiwillige Gewichtsabnahme häufig ein Zeichen für eine unerkannte Krebserkrankung.
Um dem Körper wieder ausreichend Nähr- und Vitalstoffe zuzuführen, ist diese Mangelsituation zu beseitigen. Hier kann Ernährung wirksam die medizinische Therapie unterstützen und auch Nebenwirkungen der Therapie wie Appetitmangel, Geschmackseinschränkung, Schluckstörungen etc. mit berücksichtigen.
Die Kost sollte genügend Ballaststoffe enthalten, aber nicht zu schwer verdaulich sein. Daher sind durchaus Vollkorngetreide-Speisen zu empfehlen, aber von den leichter verdaulichen Getreidearten wie Hirse, Naturreis oder Hafer (als Haferflocken) Bei Schluckstörungen werden
Mandelmus ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen, dabei gut verträglich. Man kann 1 Eßlöffel davon in Suppen, Soßen oder Breie geben. Pflanzliches Eiweiss, wie die Lupine, kann den Eiweißbedarf zu decken.
Die Milchsäure zählt zu den krebsvorbeugenden Substanzen und sollte ihren festen Platz in der Alltagsernährung haben. Sie findet sich neben den Sauermilchprodukten auch in milchsauren Gemüsesäften (von Möhren, Rote Beete oder Sauerkraut) und Brottrunk.
Dies sind nur einige Hinweise für eine therapieunterstützende Ernährung gegen Krebs. Heilen kann man die Krankheit selbstverständlich nicht durch eine Diät. Hier sollte man keine falschen Hoffnungen wecken. Aber die Unterstützung des Körpers und Stärkung der Lebenskräfte durch eine geeignete Kost sind wichtige Hilfen und Vorbeugung.
Quelle: www.matrix3000.de
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