Prophylaxe gegen Krebs


Krebs kann nur in einem sauerstoffarmen Organismus entstehen. Sauerstoffmangel ist u.a. die ungesunde Lebensweise und Ernährung der westlichen Kultur zurückzuführen.

Ernährung zur Krebs-Prophylaxe

Neben den unterschiedlichen Krebstherapien ist es wichtig, Möglichkeiten der Vorbeugung zu berücksichtigen. Hierzu gehören neben den bekannten Vorsorgeuntersuchungen ein gesunder Lebenswandel, Bewegung, Stressreduzierung und Vermeidung von Übergewicht. Speziell bei der Ernährung kann jedermann aktiv Krebsprophylaxe betreiben.

Ernährung bei Krebs

Vermeiden Sie Krebs auslösende Substanzen

Zu den folgenden Substanzen ist das krebserregende Potential bekannt:

  • 1) Benzpyrene, die beim Grillen von fettigem Grillgut entstehen, sollten minimiert werden. Dies erreicht man, indem man kein Fett in die heiße Grillkohle tropfen lässt.
  • 2) Aflatoxine sind Pilzgifte, die sich auf Erdnüssen, Pistazien und anderen Nüssen bilden können. Dies geschieht bei feuchter Lagerung der Nüsse. Aflatoxine führen zu Leberkrebs.
  • 3) Nitrosamine entstehen aus Nitrit und den Eiweißabbaustoffen wie sekundären Aminen. Nitrit ist z. B. in Nitrit-Pökel-Salz enthalten, mit dem viele Wurstsorten zubereitet werden. Daher sollte man diese Lebensmittel nicht stark erhitzen oder braten. Ungünstig ist es, wenn ein weiteres Eiweiß zum nitrithaltigen dazukommt, wie Schinken (Nitrit-Pökel-Salz) mit Ei, und dann beide gebraten werden.
  • 4) Alkohol in hochprozentiger Form ist ein Reizstoff und kann in großen Mengen und längerfristig konsumiert zu Entartungen der Schleimhäute des Verdauungssystems beitragen.
  • 5) ß-Carotin, ein Provitamin, das der Körper in Vitamin A umwandeln kann, erwies sich in Studien als problematisch: Besonders für Raucher wirkte es krebsfördernd als isoliertes Vitamin . Diese Wirkung muss man von der krebsvorbeugenden von Obst unterscheiden. In vielen Früchten und Gemüsearten ist ß-Carotin enthalten, aber in natürlicher Form und geringen Mengen. Hier wirkt es krebsvorbeugend.

Aufnahme krebsvorbeugender Lebensmittel

Die gesundheitsförderliche Wirkung von Obst und Gemüse ist vielfach erwiesen. Dabei ist Gemüse nicht gleich Gemüse. Untersuchungen von Greenpeace haben gezeigt, dass konventionelles Gemüse, das außerhalb der Jahreszeit in Treibhäusern reift, teilweise hoch belastet war mit Pestiziden. Die konventionell angebaute Paprika im Winter kehrt ihre präventive Wirkung um und bringt belastende Substanzen.

Bevorzugen mit Bio-Ware

Die Bevorzugung von biologischem Gemüse ist in dieser Hinsicht besser. Die Lösung ist, saisonal reifes Gemüse zu bevorzugen. Im Winterkohl z.B. sind viele krebsvorbeugende Substanzen. Zusätzlich braucht diese Ware nicht weit transportiert zu werden, was die Umweltbelastung der Erde und letztlich auch des Menschen mindert. Ähnlich verhält es sich mit Obst. Auch wenn es im Winter keine große Auswahl gibt, ist der tägliche eine Apfel von Vorteil.

Einfluß von Licht und Wärme

Unsere Nahrung entsteht durch "verdichtetes Sonnenlicht" wie der Ernährungsmediziner Bircher-Benner vor gut 100 Jahren formulierte. In der Photosynthese der Pflanzen entsteht aus Licht, Wasser und Luft die Ursubstanz Glukose, aus der alle anderen Nährstoffe gebildet werden.

Mineralstoffe und Spurenelemente

Unterstützend wirken dabei natürliche Mineralstoffe und Spurenelemente. Ein wichtiges Lichtelement ist dabei Magnesium, das als Zentralatom im Chlorophyll, dem Blattgrün, vorhanden ist und die Lichtumwandlung mit bewirkt. Im Menschen wirkt Magnesium als Katalysator in der Atmungskette der Zellen. Gerade die Krebszellen weisen aufgrund ihres raschen Wachstums eine andere (anaerobe) Zellatmung auf. Hier stützt Magnesium die gesunden Zellen in ihrer Energielieferung.

Magnesium sollte daher in ausreichender Menge in der Nahrung vorhanden sein. Dies geschieht mit allem grünen Gemüse, den Salaten und Kohlarten, aber auch Nüssen, Getreide und Obstsorten. Es ist immer die natürliche Zufuhr vor der Einnahme von Nahrungsergänzungspräparaten zu empfehlen.

Ein weiteres Spurenelement, das mit der Lichtbildung zu tun hat, ist das Element Silizium. Es wird besonders in der anthroposophischen Diätetik beachtet. Udo Renzenbrink betonte in seinem Buch. "Diät bei Krebs" die präventive Wirkung der Kieselsäure (Siliziumoxid): ..Sie hat die Eigenschaft, die Lebewesen für das Licht aufzuschließen...

Kieselsäurehaltige Lebensmittel

Kieselsäure ist das zweitwichtigste Mineral der Erde nach Sauerstoff. Im menschlichen Körper ist Kieselsäure jedoch nur in geringer Menge vorhanden: 1g Kieselsäure befindet sich in der Haut, Schleimhäuten, Darmepithel und Lungengewebe. Die Kieselsäure "leitet- hier Licht in den Körper, wie sie als Glas - das ist Siliziumoxid - auch das Tageslicht in die Räumen schickt. Kieselsäure ist in Hirse in großen Mengen enthalten. Ferner enthalten Gemüsearten wie Möhren, Teepflanzen wie Schachtelhalm oder Kräuter wie Borretch diese essentielle Säure.

Bei einer Krebserkrankung tritt das Problem der Mangelernährung in den Vordergrund. Die Krebszellen ziehen Energie und Nährstoffe für ihr Wachstum an sich. So ist unfreiwillige Gewichtsabnahme häufig ein Zeichen für eine unerkannte Krebserkrankung.

Um dem Körper wieder ausreichend Nähr- und Vitalstoffe zuzuführen, ist diese Mangelsituation zu beseitigen. Hier kann Ernährung wirksam die medizinische Therapie unterstützen und auch Nebenwirkungen der Therapie wie Appetitmangel, Geschmackseinschränkung, Schluckstörungen etc. mit berücksichtigen.

Die Kost sollte genügend Ballaststoffe enthalten, aber nicht zu schwer verdaulich sein. Daher sind durchaus Vollkorngetreide-Speisen zu empfehlen, aber von den leichter verdaulichen Getreidearten wie Hirse, Naturreis oder Hafer (als Haferflocken).

Mandelmus ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen, dabei gut verträglich. Man kann 1 Eßlöffel davon in Suppen, Soßen oder Breie geben. Pflanzliches Eiweiss, wie die Lupine, kann den Eiweißbedarf zu decken.

Die Milchsäure zählt zu den krebsvorbeugenden Substanzen und sollte ihren festen Platz in der Alltagsernährung haben. Sie findet sich neben den Sauermilchprodukten auch in milchsauren Gemüsesäften (von Möhren, Rote Beete oder Sauerkraut) und Brottrunk.

Dies sind nur einige Hinweise für eine therapieunterstützende Ernährung gegen Krebs. Heilen kann man die Krankheit selbstverständlich nicht durch eine Diät. Hier sollte man keine falschen Hoffnungen wecken. Aber die Unterstützung des Körpers und Stärkung der Lebenskräfte durch eine geeignete Kost sind wichtige Hilfen und Vorbeugung.

Quelle: www.matrix3000.de



Anmerkung:

Das ist hier kein Aufruf, sich bei einer Krebsdiagnose nicht behandeln zu lassen. Es geht viel mehr hauptsächlich darum, dass man sich Informationen aus verschiedenen Quellen holt und sich nicht nur auf die Aussagen der Schulmedizin verlässt. Es geht um das eigene Leben – Überleben. Und genau deswegen sollte man auch dementsprechend Eigenverantwortlich damit umgehen, also die Verantwortung nicht zur Gänze an andere abschieben. Letztendlich ist es immer Ihre eigene Entscheidung, welche Methode der Behandlung Sie für sich auswählen. Denn niemand außer Ihnen selbst, wird die Konsequenzen dafür tragen müssen.



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