Erschöpfung


Beim chronischen Stress ist es zum Einen sehr wichtig, auf eine optimale Nährstoffversorgung des Körpers zu achten, damit dieser mit den Belastungen besser umgehen kann. Zum Anderen sollten die Ursachen des Stress ergründet und beseitigt werden.

Erschöpfung durch Stress

Veröffentlichung am 20.11.2008 um 12:09 Uhr / Aktualisierung am 26.03.2012 um 15:17 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Stress ist ein bedeutender Mitverursacher des chronischen Erschöpfungssyndroms, da andauernder Stress zu einer Erschöpfung der Nebennieren beiträgt. Die Nebennieren unterstützen den Körper bei der Bewältigung von Gefahren- oder Stresssituationen. In Stresssituationen wird Adrenalin in die Blutbahn abgegeben und der sich in Leber und Muskeln befindliche Speicherzucker (Glykogen) wird freigesetzt, damit dem Körper mehr Energie zur Verfügung gestellt werden kann.

Stress

Müde durch permanenten Stress

Unter dem chronischen Erschöpfungssyndrom versteht man eine andauernde Müdigkeit mit zahlreichen Symptomen. Diese führen dazu, dass der Betroffene nicht mehr über ausreichend Energie verfügt , um über den Tag zu kommen, ohne sich erschöpft bzw. überfordert zu fühlen. Die Betroffenen fühlen sich schlicht außerstande, ihr Leben zu meistern.

Durch das chronische Erschöpfungssyndrom hat der Körper nicht mehr genug Energie, um seine Körperfunktionen, wie z.B. Verdauung, Aufbau von Gewebe, oder die Hormonsynthese aufrecht zu erhalten. Auch zusammenhängendes Denken oder normale tägliche Arbeiten sind dann nicht mehr möglich. Man kann das chronische Erschöpfungssyndrom kurz als einen ständigen Abfluss von Energie bezeichnen.

Zahlreiche Ursachen möglich

Eines der Ursachen sind andauernde, ungelöste emotionale bzw. mentale Belastungen, die zu einem massiven Energieverlust von Körper und Geist führen. Da ca. 95% unserer psychischen Aktivitäten unbewusst ablaufen kann es durchaus sein, dass wir uns dieser Belastungen nicht einmal bewusst werden.

Einige dieser Belastungen, die zu dem massiven Energieverlust führen, können z.B. sein:

  • Wut
  • Angst
  • Sorge
  • Depression
  • Schuldgefühle
  • Überarbeitung
  • Schlafmangel
  • chronische Schmerzen
  • Belastung mit Giftstoffen
  • Hypoglykämie
  • Nährstoffmangel
  • Beziehungsprobleme
  • Traumata
  • Lebensveränderungen

Optimale Nährstoffversorgung notwendig

Beim chronischen Erschöpfungssyndrom ist es zum Einen sehr wichtig, auf eine optimale Nährstoffversorgung des Körpers zu achten, damit dieser mit den Belastungen besser umgehen kann.

Zum Anderen muss man sich mit den zugrunde liegenden emotionalen bzw. mentalen Ursachen auseinandersetzen, die zu diesem dauernden Energieverlust führen.

Erhöhter Blutzuckerspiegel führt zur Überlastung

Bei der Ernährung ist es dringend notwendig, Lebensmittel zuzuführen, die den Blutzuckerspiegel nicht zu schnell ansteigen lassen. Treten ständig Blutzuckerspitzen auf, so werden auch die Nebennieren überlastet.

Um eine optimale Funktion der Nebennieren zu gewährleisten, muss der Blutzuckerspiegel über den Tag möglichst konstant gehalten werden. Dabei ist es auch wichtig darauf zu achten, dass nicht erst dann gegessen wird, wenn der Hunger bereits eingetreten ist, da sonst wieder eine Unterzuckerung auftritt, die die Nebennieren zusätzlich belastet.

Bei den Lebensmitteln sollte möglichst auf Bio-Qualität geachtet werden, damit die ohnehin schon überlasteten Nebennieren nicht noch zusätzlich mit Hormonen oder Antibiotika fertig werden müssen.

Blutzuckerspitzen meiden

Um den Blutzuckerspiegel stabil zu halten ist es wichtig, dass auch ein Gleichgewicht zwischen den Hormonen Insulin und Glukagon eingehalten wird.

Bei einer kohlenhydratreichen Ernährung wird zuviel Insulin im Verhältnis zum Glukagon ausgeschüttet. Befindet sich viel Insulin im Blut und ist nicht genügend Glukagon vorhanden, so wird von den Nebennieren vermehrt Cortisol gebildet, das dabei hilft, den Blutzuckerspiegel wieder anzuheben. Allerdings werden bei diesem Vorgang die Nebennieren wieder zusätzlich belastet.

Hochwertige Eiweiße und gute Fette zuführen

Eine eiweißhaltige Ernährung führt dazu, dass nur wenig Insulin und dafür mehr Glukagon ausgeschüttet wird. Bei dem chronischen Erschöpfungssyndrom sollten dem Körper deshalb hochwertige Proteine zugeführt werden, die er leicht verwerten kann.

Außerdem ist es wichtig, dass dem Körper hochwertige Fette durch die Ernährung zugeführt werden. Fett führt - in Verbindung mit Kohlenhydraten - dazu, dass der plötzliche Insulinanstieg im Blut gemildert wird.

Kaffee und Co vermeiden

Viele Betroffenen versuchen, sich durch Trinken von viel Kaffee, schwarzem Tee oder Energiedrinks, die oft Guarana enthalten, einen Energieschub zu verschaffen.

Bereits eine Tasse Kaffee kann bis zu 18 Stunden für einen hohen Cortisolspiegel sorgen. Kaffee erhöht generell die Anspannung des Nervensystems, da durch Kaffee das Kampf-/Fluchtprogramm im sympathischen Nervensystem aktiviert wird. Eine ständige Überlastung des sympathischen Nervensystems ist die Hauptursache für das chronische Erschöpfungssyndrom.

Durch Ruhezeiten mehr Kraft aktivieren

Deshalb ist es wichtig, dass sympathische System zu dämpfen und gleichzeitig das parasympathische Nervensystem durch Ruhe- und Entspannungszeiten zu aktivieren.

Eine wirksame Abhilfe bei chronischer Müdigkeit können schon 5-10 Minuten Auszeit pro Tag sein. Der Körper verlangt nach Ruhe und Erholung, um wieder mehr Energie zu erhalten.

Entspannen

Zur Aktivierung des parasympathischen Nervensystems können zudem Meditation oder Yoga sehr hilfreich sein. Befinden sich Körper und Geist in diesen entspannten Zustand, kann der Körper seiner Selbstheilungskräfte aktivieren und sich so wieder ins Gleichgewicht bringen. Verschiedene Möglichkeiten den Stress zu reduzieren finden Sie hier.

Eigene Emotionen akzeptieren

Wendet man sich seinen Emotionen zu, so reicht es aus, diese zu akzeptieren. Sie müssen nicht kontrolliert oder überanalysiert werden. Auch sollte man auf Schuldzuweisungen jeglicher Art verzichten, da man sich dadurch nur zusätzlichem Druck aussetzt. Dieser führt dann erneut zu Stress.

Psychische Belastungen haben tatsächlich körperliche Auswirkungen. Dabei heften sich so genannte Neuropeptide an die Zellrezeptoren, die sich in jedem Teil des Körpers befinden.

Werden diese gefühlten Emotionen dann nicht ausgedrückt ist das so, als ob die Neuropeptide im Körper stecken bleiben und keinen Weg nach draußen finden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass zur vollständigen Besserung des chronischen Erschöpfungssyndroms zum Einen eine ausreichende Zufuhr von Nährstoffen notwendig ist, damit die Nebennieren unterstützt werden und somit zur Energiegewinnung im Körper beitragen können. Zum Anderen müssen die Emotionen wie Wut, Angst und Sorge wahrgenommen und ausgeglichen werden, da diese für den größten Energieverlust im Körper sorgen.


Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf mit unserer Genehmigung kopiert und verbreitet, jedoch nicht verändert werden.

Möchten Sie weiterhin von uns informiert werden?

Wir informieren 1-2 mal monatlich über neu veröffentlichte Artikel.
Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Newsletter an.

zum kostenlosen Newsletter anmelden

Weitere themenrelevante Artikel:

Tinnitus – Bringen Sie das Ohrensausen zum Schweigen

Tinnitus – Bringen Sie das Ohrensausen zum Schweigen

Bei Tinnitus hört man ein nahezu permanentes Klingeln, Brummen oder Pfeifen, ohne dass es dafür eine Geräuschquelle gäbe. Niemand sonst hört das Geräusch und man kann es nicht abschalten – weder am Tag noch in der Nacht. Zwar kann Tinnitus viele Ursachen haben. In den meisten Fällen jedoch scheint ein chronischer Entzündungsprozess dafür verantwortlich zu sein. Stoppen Sie die Entzündung und schalten Sie den Tinnitus ab.

weiterlesen

 

Dem Stress entgegenwirken

Dem Stress entgegenwirken

(Zentrum der Gesundheit) - Das Leben in unserer modernen Zeit ist von Stress geprägt. Manchmal kann Stress als positive Kraft in unserem Leben fungieren. Wenn uns der Stress allerdings zu sehr zusetzt, ist es an der Zeit, dagegen etwas zu unternehmen.

weiterlesen

 

Stress reduzieren

Stress reduzieren

(Zentrum der Gesundheit) - Mit Stress umgehen zu lernen ist mittlerweile zu einer großen Herausforderung in unserem Leben geworden. Es gibt viele streßverursachende Faktoren. Übliche Streßsymptome können Hautprobleme, Impotenz, Magengeschwüre, hoher Blutdruck, Müdigkeit sowie Schlafstörungen sein.

weiterlesen

 

Natürliche Hausmittel bei Schlaflosigkeit

Natürliche Hausmittel bei Schlaflosigkeit

(Zentrum der Gesundheit) - Viele Millionen Menschen verbringen ihre Nächte nicht mit gesundem und erholsamem Schlaf, sondern mit dem Gegenteil: mit Schlaflosigkeit. Wie gerädert stehen sie auf und kämpfen sich unausgeruht durch den nächsten Tag. Herkömmliche Schlafmittel sind aufgrund ihrer Nebenwirkungen als Dauerlösung ungeeignet. Doch auch die Natur hält zahlreiche Hausmittel für dieses Problem bereit. Sicher ist auch für Sie eines dabei, das Ihnen endlich wieder den Weg ins Reich der Träume weisen kann.

weiterlesen

 

Mit Nährstoffen gegen Depressionen

Mit Nährstoffen gegen Depressionen

Alleine in Deutschland leiden schätzungsweise 4 Millionen Menschen an Depressionen - Tendenz steigend. Frauen sind im Vergleich zu Männern doppelt so häufig davon betroffen. Bevor man jedoch bereits bei den ersten Anzeichen von Stimmungsschwankungen zur Psychodroge greift, ist es weitaus sinnvoller, seine Ernährungsweise zu überdenken. Eine gesunde Ernährung trägt maßgeblich zu einem emotionalen und geistigen Gleichgewicht bei.

weiterlesen

 

Sango gegen Angst und Nervosität

Sango gegen Angst und Nervosität

In zahlreichen Erfahrungsberichten ist die Rede davon, dass die Sango Meereskoralle die Konzentrationsfähigkeit steigern und das Gedächtnis verbessern kann.

weiterlesen

 

Löwenzahnwurzel gegen Krebs

Löwenzahnwurzel gegen Krebs

Rund 10.000 Menschen sterben pro Woche an Krebs. Nach Angaben der US-Regierung hat sich diese Todesrate in den letzten 10 Jahren nicht verändert. Chemo- und Strahlentherapie können nur ca. 10 Prozent der behandelten Patienten das Leben retten. Die Ärzte haben also nicht viel in der Hand. In diesem Beitrag werde ich erklären, wie Löwenzahnwurzel verarbeitet wird und wie viel man davon einnehmen muss.

weiterlesen

 

Antioxidantien schützen unsere Zellen

Antioxidantien schützen unsere Zellen

(Zentrum der Gesundheit) - Freie Radikale stehen am Anfang vieler Gesundheitsbeschwerden. Sie greifen unsere Zellen an und können diese funktionsuntüchtig machen. Je mehr Zellen eines Organs auf diese Weise geschädigt werden, umso schlechter geht es dem betreffenden Organ. Krankheiten treten auf. Die Zellschäden durch freie Radikale können auch zu Entartungen der Zelle führen. Krebs ist die Folge. Antioxidantien können die Zellen vor freien Radikalen schützen. Welche Antioxidantien besonders zuverlässig schützen und in welchen Lebensmitteln sie enthalten sind, lesen Sie jetzt!

weiterlesen

 

Massenmedien lieben Verwirrspiele

Massenmedien lieben Verwirrspiele

(Zentrum der Gesundheit) - Exakt zu jenem Zeitpunkt, da die Menschheit endlich begriffen hat, wie positiv sich natürliche Lebensmittel und die in ihnen vorkommenden Antioxidantien auf die Gesundheit auswirken, sind die Massenmedien mit ihrem altbekannten Verwirrspiel zur Stelle und verkünden, Antioxidantien seien ziemlich gefährlich. Mittlerweile entlockt dieses planmäßige "An-der-Nase-herumführen" informierten Menschen nur noch ein müdes Gähnen.

weiterlesen

 

Astaxanthin - Das Super-Antioxidans

Astaxanthin - Das Super-Antioxidans

(Zentrum der Gesundheit) - Astaxanthin ist das stärkste Antioxidans der Welt. Es färbt Lachse rosa und gibt ihnen die Kraft, tagelang gegen das Tosen des Wassers stromaufwärts zu schwimmen. Möchten auch Sie eine solche Kraft verspüren? Astaxanthin macht Leistung einfach – und nicht nur das. Astaxanthin macht stressresistent, beugt Herzkrankheiten vor, lindert chronische Entzündungsprozesse, reduziert Gelenkschmerzen und schützt die Haut auf natürliche Weise vor der Sonne. Astaxanthin ist für Menschen, die wissen, dass es immer einen Weg nach oben gibt.

weiterlesen

 

Krill-Öl - Das perfekte Rezept der Natur

Krill-Öl - Das perfekte Rezept der Natur

(Zentrum der Gesundheit) - Krill-Öl stammt aus den klarsten und kältesten Gewässern der Antarktis. Krill-Öl verleiht jene enorme Kraft, die man braucht, um in dieser Umgebung nicht nur überleben zu können, sondern sich dabei auch noch rundum wohl zu fühlen. Starke Gesundheit, jugendliche Frische und innerer Frieden sind das Lebensziel vieler Menschen. Krill-Öl hilft dabei, dieses Ziel zu erreichen - rasch und ohne Umwege.

weiterlesen

 

Vitamin C - ein Allroundgenie

Vitamin C - ein Allroundgenie

(Zentrum der Gesundheit) - Vitamin C, auch als Ascorbinsäure bekannt, ist an sehr vielen Vorgängen im menschlichen Körper beteiligt und erfüllt dort wichtige Aufgaben.

weiterlesen

 

Vitamin E: gut oder schlecht?

Vitamin E: gut oder schlecht?

(Zentrum der Gesundheit) - Jahrelang pries man Vitamin E als ein Anti-Aging-Vitamin der Spitzenklasse. Es mache schön und fruchtbar und biete außerdem – so hieß es – hervorragenden Schutz vor Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs und Alzheimer. Nachdem die Menschen nun brav und jahrelang hochdosierte Vitamin-E-Pillen schluckten, wird jetzt verkündet, Vitamin E sei im besten Falle unwirksam, könne aber auch das Risiko für Schlaganfall und sogar das eines verfrühten Todes erhöhen. Was stimmt denn nun?

weiterlesen

 


Alles neu macht der Mai!

Wir werden den Mai nutzen, um unsere Kommentarfunktion weiter zu verbessern.

(0)

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.