Öle und Fette


Fette haben selbst bei vielen so genannten Ernährungs-Experten immer noch den Ruf, dick und krank zu machen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Damit Ihr Körper von den gesundheitlichen Aspekten der Fette vollumfänglich profitiert, müssen jedoch die richtigen Fette zugeführte werden.


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letzte Aktualisierung am 22.05.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Fakten über Fette und Öle

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(Zentrum der Gesundheit) - Öle und Fette zählen zu den Lebensmittel, die zum einen extrem wichtig für die Gesundheit sind und zum anderen jedoch auch äusserst schädlich für den Körper sein können. Bei der Wahl des Fettes gilt es zu beachten, um welche Art von Fett es sich handelt (gesättigte oder ungesättigte Fettsäuren), welche Rohstoff-Qualität das Fett aufweist und wie es verarbeitet wurde. Für den Laien ist es daher sehr schwierig, zwischen einem guten und einem schlechten Fett zu unterscheiden. Um Ihnen eine kleine Entscheidungshilfe anzubieten, stellen wir Ihnen an dieser Stelle sechs Fakten über Öle und Fette vor.

Was Sie über Fette und Öle wissen sollten © HandmadePictures - Shutterstock.com

1. Auch gesättigte Fette sind gesund

Kokosöl, Palmöl, Butterschmalz und verschiedene andere Formen gesättigter Fette werden in den Medien von so genannten Ernährungs-Experten permanent verunglimpft. So würden sie die Arterien verstopfen und das Herz schädigen.

Dem ist jedoch nicht so. Der Körper ist auf die Zufuhr gesättigter Fettsäuren nicht angewiesen, da er sie selbst herstellen kann.

Dennoch ist es wichtig zu wissen, dass jede einzelne Körperzelle sowohl ungesättigte als auch gesättigte Fettsäuren benötigt. Nur in der Kombination kann die erforderliche Flexibilität der Körperzellen erhalten bleiben.

Da jede Körperzelle auch auf gesättigte Fettsäuren angewiesen ist, benötigen Ihre Gehirnzellen, Ihre Knochen, Muskeln und sämtliche Organe dieses Fett ebenfalls.

Allerdings ist der Bedarf des Körpers an Fetten relativ gering. Daher sollte stets wenig, dafür jedoch sowohl gesättigte als auch ungesättigte Fette ausschliesslich in bester Qualität verzehrt werden. Je hochwertiger das Fett ist, umso mehr dient es der Gesunderhaltung Ihres Körpers.

Die gesättigten Fette im Kokosöl, im Palmöl und in tierischen Produkten aus artgerechter Haltung (nicht aus der Massentierhaltung!) weisen zudem antifungale, antibakterielle und antivirale Eigenschaften auf.

Die Laurinsäure, Myristinsäure und Caprylsäure, die sich in diesen Produkten befinden, tragen zudem erheblich zu einem starken Immunsystem bei und erhöhen somit die Fähigkeit Ihres Organismus, Infektionen abzuwehren.

Ein weiterer Vorteil von gesättigten Fetten ist ihre Unempfindlichkeit gegenüber Hitze, Licht und Sauerstoff. Das macht sie besonders stabil und haltbar.

2. Einige Öle verursachen Entzündungen

Pflanzenöle wie beispielsweise Sojaöl, Distelöl, Sonnenblumenöl oder Maiskeimöl, die häufig als besonders gesunde Alternativen zu gesättigten Fetten gehandelt werden, können die Entwicklung chronischer Entzündungen im ganzen Körper begünstigen.

Die Erklärung hierfür liegt darin begründet, dass diese Öle grosse Mengen an Omega-6-Fettsäuren enthalten, die im Übermass genossen zu Entzündungsprozessen führen oder bestehende Entzündungen verschlimmern können.

Daher ist diese Information ist nicht nur für Menschen wichtig, die bereits unter entzündlichen Erkrankungen leiden. Auch nicht betroffene sollten diese Öle nur in sehr geringer Menge verzehren.

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3. Aus hochwertigen Ölen können schädliche Öle entstehen

Olivenöl wird von den meisten Menschen als eines der gesündesten auf dem Markt erhältlichen Öle angesehen. Das ist grundsätzlich auch richtig, denn es enthält eine Vielzahl gesundheitsfördernder Pflanzenstoffe und ist der Gesundheit des Körpers somit sehr zuträglich.

Wird dieses Öl jedoch einer zu hohen Temperatur ausgesetzt (über 180°C), verändern sich die darin enthaltenen Fettsäuren. Es finden starke Oxidationsprozesse statt, durch die das Öl nicht nur seine positiven Eigenschaften einbüsst, sondern die das Öl sogar gesundheitsschädlich machen.

Das Olivenöl gehört zu jenen Ölen, die einen sehr niedrigen Rauchpunkt aufweisen. Auch Makadamia-Nussöl, Hanföl, Kürbiskernöl, Weizenkeimöl und Leinsamenöl gehören zu dieser Sorte Öl – wie übrigens auch die allermeisten nicht raffinierten Öle.

4. Rapsöl enthält gefährliche Trans-Fettsäuren

Rapsöl wurde erstmals in den 1980er Jahren auf dem amerikanischen Markt eingeführt. Daraufhin haben die grossen Lebensmittelkonzerne unglaubliche Summen Geld dafür aufgewendet, die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass es sich beim Rapsöl um ein besonders gesundes Öl handele.

Was die Industrie allerdings verheimlichte war die Tatsache, dass bei der Produktion des Rapsöls fast immer auch gefährliche Transfettsäuren als Nebenprodukt entstehen.

Mehrere Tierversuche haben gezeigt, dass der Konsum von Rapsöl der Gesundheit nicht förderlich ist und unter anderem zu Vitamin E-Mangel führen kann.

Die meisten Omega-3-Fettsäuren im Rapsöl werden während des so genannten Desodorierungsprozesses in Transfette umgewandelt,

erklärt ein Artikel der Weston A. Price Foundation (WAPF), der es sich zur Aufgabe gemacht hat, über die Gefahren des Rapsöls aufzuklären.

5. Viele Öle sind gentechnisch verändert

Sucht man nach gesunden Ölen und Fetten, so spielt es natürlich auch eine grosse Rolle, ob die Rohstoffe des Produkts gentechnisch verändert wurden.

Viele Öle und Fette, die von amerikanischen Gesundheitsbehörden als höherwertig empfohlen werden – wie zum Beispiel Raps-, Soja-, Mais- und Baumwollsamenöl – werden aus GMO-Produkten gewonnen, die zunehmend mit Verdauungsproblemen, Organschäden, bis hin zu Krebserkrankungen in Verbindung gebracht werden.

Die meisten gesunden Öle und Fette hingegen sind nicht aus gentechnisch veränderten Rohstoffen hergestellt, insbesondere Hersteller hochwertiger biologischer Öle achten auf die Qualität der Rohstoffe. Von diesen Ölen hört man jedoch von den Mainstream-Medien auffallend wenig.

Hierzu zählen Hanföl, Makadamiaöl, Sesamöl, Kürbiskernöl, Walnussöl, Mandelöl, Pekannussöl, Leinsamenöl, Avocadoöl und Kokosöl aus kontrolliert biologischem Anbau. All diese Produkte weisen ganz besondere, oft einzigartige gesundheitsfördernde Eigenschaften auf.

6. Viele kaltgepresste Öle werden erhitzt oder mit giftigen Chemikalien versetzt

Kaltgepresste Öle haben den Vorteil, dass sie bei der Produktion ohne Hitzeeinwirkung gewonnen werden, so dass die darin enthaltenen Nährstoffe unverändert enthalten bleiben.

Laut Dr. Udo Erasmus, dem Autor des Buches Fats that Heal, Fats that Kill, werden jedoch viele Speiseöle, die als „kaltgepresst“ beworben und verkauft werden, bei der Herstellung dennoch stark erhitzt und/oder mit giftigen Lösungsmitteln wie Hexan versetzt, was die betreffenden Öle potenziell toxisch für den menschlichen Organismus macht.

Laut Erasmus seien die besten und sichersten Speiseöle solche, die bei geringer Temperatur gepresst wurden und aus biologisch angebauten Samen und Nüssen gewonnen werden.

Nicht denaturierte und somit wirklich gesunde Öle werden bei der Produktion nicht nur vor hohen Temperaturen, sondern auch vor Licht- und Sauerstoffeinfluss geschützt und in der Regel in soliden, dunklen Glasflaschen ausgeliefert.

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mekano
geschrieben am: samstag, 21. mai, 16:29
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo nochmal :D Entschuldigen Sie diesen Doppel-Kommentar. Ich habe noch eine Frage: Und zwar ist es bei mir leider so, dass ich nicht weiß, was man so zu Kartoffeln essen kann. Es soll wirklich lecker sein, eine Sauce z.B. Kartoffeln ohne Sauce schmecken einfach nicht so ganz gut. Kennen Sie eine super gute gesunde lecker Sauce zu Kartoffeln?

Man kann ja so eine Paprika-Zwiebel-Sauce machen, indem man einfach Zwiebeln mit Olivenöl anbrät, Paprika dazugibt, das ganze aufkocht und dann püriert. Aber das schmeckt, zugegebenermaßen, nicht mehr so gut. Auch eine Sauce aus Tomaten wäre ziemlich intensiv und würde zu Kartoffeln nicht so sehr gut schmecken. Mit Mandelmilch habe ich es auch einmal probiert. Aber auch das ist nicht sehr lecker. Gegen Cashew-Milch scheine ich eine leichte Allergie zu haben, weil es nach dem Konsum dieser Milch im Hals kratzt. Sowieso schmeckt mir auch die Cashew-Milch nicht so sehr.

Ich habe es mal versucht, mit Hanfsamen eine Sauce zu machen. Hanfsamen sind ja sehr sehr eiweißreich und haben damit die gleichen Eigenschaften wie Milch oder Sahne. Aber sobald man die im Mixer mit Wasser pürierten Samen aufkocht, verklumt vermutlich das Eiweiß. Und auch Hanfmilch schmeckt nicht so gut zu Kartoffeln, leider. Das einzige, was noch übrig bliebe, wäre eine Sauce auf Sonnenblumenkerne-Basis. Aber ich bin mir ja nicht sicher, ob diese gesund sind (wegen dem Öl und dem erhöhten Omega-6). Und ich habe auch die Sorge, dass diese Sonnenblumenkernmilch ebenfalls im Topf beim aufkochen wieder verklumt.

Was ich unterm Strich suche, ist ein guter Milchersatz. Oder eine wirklich leckere Sauce zu Kartoffeln. Auf Soja würde ich gerne gänzlich verzichten, weil Soja einige bedenkliche Inhaltsstoffe hat. Ich nehme übrigens zwei volle Esslöffeln Leinöl täglich zu mir. Vielleicht ist das ja noch relevant. Ich hoffe, dass Sie mir da ein paar gesunde Ideen geben können. Und nochmal... Viele Grüße :)




Zentrum der Gesundheit:

Hallo mekano
Da Sie von vornherein sehr viele Lebensmittel ausschliessen, entweder weil diese Ihnen nicht schmecken, Sie allergisch dagegen sind oder Sie glauben, dass die Zutaten ungesund sein könnten, ist es von unserer Seite aus sehr schwierig, stimmige Rezepte zu bieten. Es wäre daher ideal, wenn Sie einen Ernährungsberater konsultieren würden, der für Sie persönlich passende Rezepte zusammenstellt. Gerne können Sie auch jederzeit in unserer Rezepterubrik nach Kartoffel- und Saucenrezepten Ausschau halten. Vielleicht ist ja etwas dabei, das Ihnen zusagt: Vegane Kartoffelgerichtebasische Kartoffelgerichte oder vegane Sossen.

Aus ernährungsphysiologischer Sicht können Sie Pflanzenmilch aufkochen. Selbst wenn das Eiweiss gerinnt, die Aminosäuren - und um diese geht es ja - sind äusserst hitzeresistent. Darüber hinaus müssen Sie die Pflanzenmilchen zur Herstellung einer Sauce nicht aufkochen. Früher, als man noch mit Mehlschwitzen arbeitete, war dies gang und gäbe. Heute aber nicht mehr.

Soja wird von vielen Anti-Soja-Seiten als ungesundes Lebensmittel dargestellt, was es aus unserer Sicht jedoch nicht ist.
Omega-6-Fettsäuren sind nur dann ungesund, wenn man sie im Überschuss verzehrt und gleichzeitig die Omega-3-Fettsäuren vergisst.

Ideen für einen gesunden Milchersatz finden Sie hier.
Kokosmilch und Mandel- oder anderen Nussmuse gehören dazu.
Milch und Sahne liefern übrigens sehr wenig Eiweiss (2 bis 3,5 %). Hanfsamen hingegen über 20 %.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

mekano
geschrieben am: samstag, 21. mai, 15:53
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Liebes ZdG-Team, in diesem Artikel erwähnen Sie, dass Sonnenblumenöl einen erhöhten Anteil an Omega-6-Fettsäuren aufweist und somit eher ungesund als gesund ist, da es zu Entzündungen führen kann. Meine Frage ist nun, ob das ganze auch für Sonnenblumenkerne gilt. Sonnenblumenkerne enthalten ja das Sonnenblumenöl. Ich esse sehr gerne Brotaufstriche, die eben aus Sonnenblumenkernen bestehen. Hätten Sie vielleicht eine Alternative zu diesen Kernen als Brotaufstrich, falls die Sonnenblumenkerne nun auch ungesund sind? Sonst weiß ich nun wirklich nicht mehr, was ich noch auf das Brot nehmen soll :D Viele Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Hallo mekano
Sonnenblumenkerne sind ein sehr gesundes Lebensmittel. Denn auch Omega-6-Fettsäuren sind ein essentieller Nährstoff. Es geht lediglich darum, nicht übermässig viele Omega-6-Fettsäuren zu sich zu nehmen und gleichzeitig die Omega-3-Fettsäuren zu vergessen. Ein gesundes Gleichgewicht wäre wichtig.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

micha
geschrieben am: freitag, 22. januar, 19:33
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Morgen ZdG Team, Ich bin auf der Suche nach einer günstigen Alternative für das nicht besonders gesunde Sonnenblumenöl. Nun bin ich bei dem (angeblich ? ) gesunden Reisöl stehengeblieben das auch neutral im Geschmack sein soll. Wäre das Reisöl nicht ein würdiger Ersatz für die sonst nicht besonders gesunden neutralen Salatöle ? MfG Micha




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Micha
Offenbar ist es bislang nicht einfach, ein unraffiniertes biologisches Reisöl zu bekommen. Unraffiniert aber ist es wieder für die beworbenen Zwecke nicht mehr so gut einsetzbar. Auch stellt sich die Frage, inwieweit es mit Arsen belastet sein könnte, das häufig im Reis gefunden wird, fettliebend ist und daher auch ins Öl übergehen könnte. Das Fettsäureprofil ist ok, doch würden wir nach wie vor zum Olivenöl raten.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

A.W.
geschrieben am: dienstag, 10. juni 2014, 11:11
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes Team vom Zentrum der Gesundheit, ich lese sehr oft in Ihrer informativen und hilfreichen Internetseite. Vielen Dank für das gelungene Portal! Meine Frage zu Ölen ist folgende. Da ich an 2 Autoimmunkrankheiten leide, bin ich an einer Übersicht interessiert, die mir alle Öle und Fette aufführt, die eine antientzündliche Wirkung haben. Ebenso interessiert mich bei diesen Ölen eine Auflistung derer die man gar nicht erhitzen sollte, und den Ölen die man erhitzen darf. Vielen Dank im Voraus! A.W.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo A.W.
Gerne ergänzen wir bei Gelegenheit den vorliegenden Artikel um eine Zusammenfassung wie von Ihnen gewünscht.
Im Text finden Sie bereits einige Beispiele der entzündungsfördernden Öle, die bei chronischen Entzündungen zu meiden sind.

Darüber hinaus gibt es eine gewisse Regel, mit deren Hilfe Sie Öle und Fette selbst einschätzen können:

Öle, die hauptsächlich aus einfach ungesättigten Fettsäuren bestehen, sind entzündungshemmend (z. B. Olivenöl oder Mandelöl).
Öle, die hauptsächlich aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren bestehen, können entzündungsfördernd sein - nämlich dann, wenn die Omega-6-Fettsäuren stark überwiegen (Sobl-Öl, Distelöl)
Sie können jedoch auch entzündungshemmend wirken, wenn die Omega-3-Fettsäuren überwiegen (Leinöl, Hanföl, Chiasamen).

Zusätzlich geht es insgesamt darum, ein ausgewogenes Fett-Verhältnis zu erreichen. Ausschliesslich Leinöl zu verwenden, wäre nämlich auch nicht ideal.

Eine gute Lösung besteht darin, täglich 1 - 3 EL Leinöl zu verwenden und ansonsten Olivenöl zu nutzen.

Ölsaaten (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne) können natürlich für Salate oder Müslis nach wie vor verwendet werden, da in Ihnen ja nicht nur Fettsäuren enthalten sind, sondern sehr viele Vitalstoffe ebenfalls, so dass sie in ihrer Gesamtheit deutlich mehr Vorteile für die Gesundheit haben.

Hoch erhitzen dürfen Sie z. B. Kokosöl und Palmöl sowie spezielle Bratöle oder auch Ghee.
Mild erhitzen dürfen Sie z. B. Olivenöl.
Gar nicht erhitzen sollten Sie alle Öle, die reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind (z. B. Leinöl, Hanföl, Distelöl etc.).

Eine sehr gute Hilfe bietet das Büchlein "Fett-Guide" von U. Gonder, in dem Sie die Fettsäurenanteile aller Öle und Fette aufgeführt finden.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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