Schmerzen
Schmerzen sind in unserer Gesellschaft kein Einzelfall. Mehr als die Hälfte der Deutschen leidet gelegentlich unter Schmerzen - doch nicht immer ist ein Gang zum Arzt notwendig!
Fibromyalgie wird typischerweise diagnostiziert, wenn der Patient länger als 3 Monate unter chronischen Schmerzen leidet, mindestens 11 von 18 Nervendruckpunkten aufweist und zusätzlich unter Müdigkeit, Depressionen, Schlafstörungen, Gewichtszunahme, Konzentrationsschwächen und schlechtem Gedächtnis, Taubheitsgefühlen und Kribbeln oder Menstruations- bzw. Wechseljahresbeschwerden leidet. Der Ausschluss anderer Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen führt dann zu der Diagnose "Fibromyalgie".
Die übliche Behandlung der meisten Ärzte besteht dann in der Verordnung von Medikamenten, die die Symptome lindern sollen. Meist wird eine Kombination von Antidepressiva, Muskelrelaxantien sowie Schmerz- und Schlafmitteln gegeben. Leider haben diese Medikamente schädliche Nebenwirkungen, die die Situation des Patienten auf lange Sicht noch verschlechtern.
Dr. John C. Lowe ist einer der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der Fibromyalgie. Er glaubt die Ursache zu kennen und hat aufgrund seiner jahrelangen klinischen Praxis ein metabolisches Rehabilitierungsprogramm entwickelt. Dr. Lowe führt aus, daß bei allen Patienten ein abnorm langsamer Stoffwechsel zugrunde liegt. Die meisten Patienten leiden entweder unter einer Unterfunktion der Schilddrüse oder an einer Schildrüsenhormon-Resistenz. Darin sieht er die Ursache der Erkrankung.
Früher waren die Symptome und Behandlungsmöglichkeiten einer Schilddrüsenunterfunktion gut erforscht und dokumentiert. Einer der Pioniere auf dem Gebiet der Schilddrüsenforschung war Dr. Broda Barnes. Um eine Unterfunktion festzustellen, diente ihm u.a. die Messung der basalen Körpertemperatur.
Heute wird eine mögliche Unterfunktion nur noch über einen Bluttest festgestellt. Dabei werden das TSH (Thyreoidea stimulierendes Hormon), sowie die Schilddrüsenhormone T3 und T4 bestimmt.
Die Mediziner verlassen sich heute nur noch auf diese Blutwerte. Auf die Symptome des Patienten wird kaum mehr geachtet. Beobachtung und genaue Untersuchung durch den Arzt, gesunder Menschenverstand und die Mitarbeit des Patienten, das alles scheint heute der Vergangenheit anzugehören
Sind die gemessenen Blutwerte innerhalb des Schwankungsbereichs, werden die Symptome, auch wenn sie ganz klassisch auf eine Unterfunktion
hinweisen, häufig einer anderen Erkrankung zugeordnet.
Zudem kann es mitunter Jahre dauern, bis eine Schilddrüsenstörung im Bluttest sichtbar wird, manchmal ist sie damit überhaupt nicht
nachweisbar.
Ähnliches gilt auch für die Autoimmun-Erkrankung Hashimoto-Thyreoiditis. Hierbei kann eine Untersuchung des Drüsengewebes eine hohe Antikörperaktivität nachweisen, aber die Bluttests zeigen kein vergleichbares Verhältnis der Antikörperspiegel im Serum.
Zeitgleich mit dem Vorstoß der standardisierten Bluttests bei Schilddrüsenstörungen, kam das Medikament der Wahl auf den Markt, T4-Thyroxin. T4 ist allerdings die biologisch inaktive Form des Schilddrüsenhormons und stellt deshalb auch für viele Patienten eine ineffektive Behandlung dar. Dr. Lowe beschreibt den Einsatz von T4 als "einer der größten Katastrophen in der modernen Medizin".
Eine erfolgreiche Behandlung beruht auf den Einsatz mehrerer Bereiche und erfordert die Mitarbeit des Patienten.
Diese beinhaltet:
Achten Sie bei Fibromyalgie immer darauf, dass Sie eine gesunde Ernährung in Form einer basischen Ernährung zu sich nehmen
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