Zahnschäden durch Flourid


Kinder weisen das höchste Risiko auf, auf Grund von Fluorid schwere Zahnschäden zu erleiden – vor allem Kinder, die sechs Monate alt oder jünger sind.

Fluoride - Eine Gefahr für Babys

Veröffentlichung am 15.11.2010 um 10:04 Uhr / Aktualisierung am 27.02.2012 um 18:06 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Neue Studien bestätigen die Giftigkeit von Fluoriden - insbesondere für Babys und Kinder. Fluoride werden schon Säuglingen vom Tage der Geburt an zur Kariesprophylaxe verabreicht – und das, obwohl sich Wissenschaftler überhaupt nicht darüber einig sind, ob dieses Vorgehen wirklich nützlich oder eher schädlich ist. Mittlerweile gibt es immer mehr Forschungsergebnisse, die vor dem Einsatz von Fluoriden warnen – was jedoch das Angebot an Fluoridtabletten, fluoridierten Zahncremes und fluoridierten Speisesalzen kein bisschen schmälert.

Fluorid Fluoride sind für Babys schädlich!

Fluorid-Befürworter lassen trotz gegenteiliger Beweise nicht locker

Die Fluorid-Befürworter bestehen nach wie vor darauf, dass Fluoridverbindungen gut für die Zähne seien.

Neuste Studien jedoch beweisen immer wieder das Gegenteil. So wurde kürzlich eine interessante Untersuchung im Journal of the American Dental Association veröffentlicht, die zum Schluss kam, Fluoride seien eine giftige Substanz, könnten aufgrund ihres übermäßigen Vorkommens in Nahrung, Getränken und Umwelt nur schwer dosiert werden und könnten daher – abhängig von der individuellen Dosis – die Zähne angreifen und zu Fluorose führen. Besonders Babys und Heranwachsende seien gefährdet.

Fluorosegefahr bei Fluoridüberdosierung

Fluorose äußert sich in einer Verfärbung des Zahnschmelzes, beginnt mit hellen Flecken auf den Zähnen und endet mit tiefen braunen Löchern in den Zähnen, was meist automatisch Karies mit sich bringt. Doch beschränkt sich diese Auswirkung einer lang anhaltenden Fluoridüberdosierung nicht nur auf die Zähne, sondern führt auch im Knochen zur sog. Knochenfluorose, was vorzeitig brüchige Knochen mit sich bringen soll.

Dr. Steven M. Levy, D.D.S. und sein Team entdeckten während ihrer Studie, dass die Aufnahme von Fluoriden während der ersten vier Lebensjahre (bei einem Kind) signifikant in Verbindung mit einer Fluorose der Schneidezähne im Oberkiefers stehe, wobei besonders die Fluoridaufnahme während des ersten Lebensjahres ausschlaggebend sei.

In diesem Zusammenhang warnten die Forscher davor, Babynahrung mit fluoridreichem Wasser zuzubereiten. Während in Muttermilch Fluoridkonzentrationen von etwa 0,01 Milligramm vorliegen, dürfen Mineralwässer nämlich noch mit „Für Babys geeignet“ deklariert werden, wenn sie bereits 0,7 Milligramm Fluoride pro Liter enthalten.

Weitere unerwünschte Folgen der Kariesprophylaxe mit Fluoriden

Doch ist Fluorose nicht die einzige negative Auswirkung, die eine zu hohe Fluoridaufnahme mit sich bringen kann. Während diese Krankheit bevorzugt in Ländern zu beobachten ist, in denen die Fluoridierung des Trinkwassers gang und gäbe ist (Irland, USA, Australien, Chile etc.) und von einer außerordentlich gravierenden Fluoridüberdosierung zeugt, verursachen Fluoride schon bei weitaus geringeren Dosen Symptome, die kaum jemand mit der Kariesprophylaxe in Verbindung bringt.

Fluoride reichern sich im Körper an

Babys, die sechs Monate alt oder jünger sind, verfügen noch nicht über eine voll ausgebildete Blut-Hirn-Schranke, so dass sich die verabreichten Fluoride nicht nur in den Zähnen, sondern auch im Gehirn (oder anderen Organen) ablagern können. Dabei ist vor allem jene Tatsache zu beachten, dass die verabreichten Fluorideinzeldosen nicht einmal besonders hoch sein müssen.

Bei Fluorverbindungen handelt es sich um sog. Kumulationsgifte, was bedeutet, dass sie vom Organismus nicht ausgeschieden werden, sondern sich im Körper anreichern. Irgendwann ist die individuelle Toleranzgrenze überschritten und es kommt zu gesundheitlichen Beschwerden – beispielsweise im Nervensystem oder an den Nieren.

Weniger intelligent durch Fluoride?

Im Jahre 2006 wurde im Fachblatt The Lancet eine Untersuchung veröffentlicht, die Fluoride als die „neue neurotoxische Substanz” identifizierte, welche für schwere Hirnschäden verantwortlich zu machen sei.

Der Nationale Forschungsrat (NRC, National Research Council) schrieb, es sei „offensichtlich, dass Fluoride dazu in der Lage sind, die Gehirn- und Körperfunktionen direkt und indirekt zu stören.“

Etwa einen Monat später zeigte eine weitere Studie, die in der Fachzeitung Environmental Health Perspective veröffentlicht wurde, einen direkten Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Fluoriden und einem reduzierten Intelligenzquotienten, was einmal mehr darauf hinweist, dass sich Fluoride flugs auf den Weg ins Gehirn machen und dort kognitive Störungen hervorrufen können.

Knochenkrebs durch Fluoride

An der Harvard University entdeckten Forscher aufgrund einer vierzehn Jahre dauernden Untersuchung einen Zusammenhang zwischen Fluoriden und Knochenkrebs. Diejenigen Menschen, die besonders hohe Fluoridmengen täglich zu sich nahmen, zeigten laut dieser Studie auch die höchsten Erkrankungsraten an Osteosarkomen, einer bösartigen Form von Knochenkrebs. Diese Ergebnisse bestätigten frühere Erkenntnisse der Regierung aus den 1990er Jahren. Damals ergaben Versuche an Ratten ähnliche Resultate.

Nierenschäden durch Fluoride

Die unnatürlich hohe Fluoridaufnahme durch Tabletten, Mineralwässer, Zahncremes und Speisesalz kann außerdem zu Nierenschäden führen – und zwar bereits ab jenen in der Öffentlichkeit als gering betitelten Mengen. Eine chinesische Studie stellte Vergleichbares fest. Kinder mit einer leicht erhöhten Fluoridbelastung wiesen gleichzeitig krankhafte Nierenwerte auf.

Fluoride schwächen die Schilddrüse

Der National Research Council NRC fand außerdem heraus, dass Fluoride die Funktion der Schilddrüse beeinträchtigen und das Hormonsystem schwächen könnten. Allzu schwer war es nicht, zu dieser Erkenntnis zu gelangen, da Fluoride in Europa noch bis in die 1970er Jahre zur Standardrezeptur von Medikamenten gegen Schilddrüsenüberfunktion gehörten – einfach deshalb, weil Fluoride die Aktivitäten der Schilddrüse drosseln. So sind mittlerweile einige Experten der Meinung, dass die weit verbreitete Schilddrüsenunterfunktion das Resultat der übermäßigen Belastung mit Fluoriden sein könnte.

Ratespiel: Wer hat Recht?

Wer mit seinem Baby nun einen Kinder- oder Zahnarzt aufsucht und sich kompetente Antworten zum Thema „Kariesprophylaxe mit oder ohne Fluorid“ erhofft, muss leider enttäuscht werden. Es ist fast einerlei wie viele Ärzte man aufsucht, sicher ist hingegen, dass jeder mit einer anderen Information aufwarten wird. Schon allein diese Uneinigkeit in Expertenkreisen sollte Eltern misstrauisch machen und zu eigenen Nachforschungen motivieren. Eine von uns durchgeführte Umfrage bei fünf verschiedenen Kinder- und Zahnärzten, ergab ganz genau fünf unterschiedliche Aussagen.

  • Der erste befragte Kinderarzt empfahl, Fluoridtabletten vom Tage der Geburt an durchgehend bis zum fünften Lebensjahr zu geben. Von fluoridierter Zahncreme für Kinder riet er ab.
  • Der zweite Arzt befürwortete Fluoridtabletten erst ab einem Alter von 1 Monat, weil Neugeborene auf Fluoridtabletten nicht selten mit Bauchschmerzen reagieren würden. Bei Erscheinen des ersten Zahnes sollten sie aber abgesetzt werden. Daraufhin müsse man den Zahn/die Zähne mit fluoridierter Zahncreme putzen.
  • Der dritte Arzt riet von Tabletten ab und empfahl ausschließlich zum Einsatz von fluoridierter Zahncreme. Er meinte, letztere sei für Kinder gemacht und daher sei es vollkommen unbedenklich, wenn sie geschluckt würde.
  • Der vierte Arzt erklärte, es sei unverantwortlich, bei Babys, die eine Zahncreme noch nicht wieder ausspucken könnten, fluoridierte Zahnpasten zu verwenden, weil das zu einer Überdosis führen könne. Er war ansonsten für Tabletten, aber nur im ersten Jahr.
  • Der fünfte Arzt war der Meinung, Karies sei keine Fluoridmangelerkrankung und könne am allerbesten und vor allem ohne negative Nebenwirkungen mit einer gesunden, zuckerfreien und vollwertigen Ernährung vorgebeugt werden. So, jetzt sind Sie dran: Wer hat Recht?

Doch so wie in Deutschland einst erkannt wurde, dass die Fluoridierung des Trinkwassers schleunigst verboten werden muss, so wie derzeit in den USA Bürger, Zahnärzte und Interessengemeinschaften gegen die großflächige Fluoridierung ihres Trinkwassers kämpfen und teilweise die ersten Erfolge erzielen, so wird sich eines Tages unweigerlich der Gedanke durchsetzen, dass eine wirkungsvolle Kariesprophylaxe auch ohne umstrittene Gifte möglich sein muss.

P. S. Im nächsten Newsletter werden wir uns damit auseinander setzen, wie man überschüssige Fluoride wieder aus dem Körper ausleiten kann.

Quellen u. a.:

Quelle 1
Quelle 2




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(2)

Sandra
geschrieben am: Mittwoch, 21. März 2012, 12:36
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo! Mein Zahnarzt wollte bei meinem 6jährigen Kind die neu gekommenen Backzähne versiegeln. Mein Kind wollte aber nicht, also haben wir das auf einen anderen Termin verschoben. Jetzt bin ich aber skeptisch geworden. Sollen wir das Versiegeln noch machen? Bisher ist mein Kind ungeimpft, kerngesund und hat super gute Zähne... Viele Grüße und vielen Dank




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Sandra,
vielen Dank für Ihre Mail, die hier ganz richtig platziert ist :-)
Ob eine Versiegelung ratsam ist, hängt natürlich von mindestens zwei Faktoren ab, die wir aus der Ferne nicht beurteilen können, nämlich vom Zustand der Zähne und von der Ernährung Ihres Kindes. Eine Versiegelung kann beispielsweise bei einem angeborenen (oder erworbenen) Schmelzdefekt sehr sinnvoll sein, um die Zähne zu schützen. Ob dieser Schutz nötig ist, hängt vom Grad des Schmelzdefektes ab und - wie gesagt - der Ernährung.

Bei einem gering ausgeprägten Defekt und einer zuckerfreien Ernährung, die viel Gemüse, Salate, Nüsse etc. enthält, ist eine Versiegelung wahrscheinlich nicht nötig. Kann eine optimale Ernährung jedoch nicht garantiert werden, dann ist über eine Versiegelung nachzudenken. Dabei sollten Sie sich jedoch darüber im Klaren sein, dass eine Versiegelung natürlich nicht rundweg vor Schäden durch eine ungesunde Ernährung und mangelnde Zahnpflege schützen kann. Oft führen Versiegelungen sogar dazu, dass darunter völlig unbemerkt Karies entsteht und den Zahn zerstört. Entdeckt man den Schaden dann, sind oft sehr viel grössere Reparaturen nötig, als das ohne Versiegelung der Fall gewesen wäre.

Es gilt also, sehr genau abzuwägen, welche Lösung im Falle Ihres Kindes die richtige ist. Möglicherweise holen Sie zur Entscheidungsfindung auch noch eine zweite Zahnarztmeinung ein.
Alles Gute und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Jennifer Auer
geschrieben am: Mittwoch, 17. November 2010, 12:58
eMail-Adresse hinterlegt
Ich habe mich gerade erst wieder mit einem Kieferorthopäden "gestritten". Ich wollte eine Behandlung ohne Fluoride. Ich hätte unterschreiben müssen, dass das mein ausdrücklicher Wunsch ist. Ein anderer hatte damals bei meinem Sohn die Behandlung verweigert (zum Glück ;-)). Heute hat mein Sohn schöne Zähne und alles ohne Fluor. Meine Töchter werden jetzt auch Zahnspangen bekommen. Ohne Fluor...es gibt auch fluorfreien Kleber!!! Und es gibt auch Kieferorthopäden, die mit sich reden lassen!
Man muss nur dran bleiben!!
LG Jenni Auer

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