Frühgeburten durch Diät-Softdrinks


Künstliche Süßstoffe in kallorienfreien Diät-Softdrinks erhöhen das Risiko einer Frühgeburt.

Frühgeburten durch Diät-Softdrinks?

Veröffentlichung am 30.08.2010 um 09:47 Uhr / Aktualisierung am 05.01.2012 um 12:45 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Softdrinks, die mit Süßstoffen statt mit Zucker gesüßt sind, erhöhen das Risiko einer Frühgeburt offenbar beträchtlich. Dabei gilt: Je mehr Diät-Limos täglich getrunken werden, umso höher das Risiko einer Frühgeburt. Eine aktuelle Studie enthüllte den Zusammenhang zwischen dem Risiko, eine Frühgeburt zu erleiden und dem regelmäßigen Konsum von künstlich gesüßten Softdrinks. Die Studie, die in Dänemark in Auftrag gegeben wurde, untersuchte 60.000 schwangere Frauen und den Ablauf ihrer Schwangerschaften. Außerdem wurde das Trinkverhalten der Mütter – insbesondere ihre Vorliebe für Softdrinks – unter die Lupe genommen.

Frühgeburten durch Softdrinks Softdrinks mit künstlichen Süßstoffen erhöhen das Risiko einer Frühgeburt!

Je mehr Diät-Limos, um so höher das Frühgeburtenrisiko

Dabei stellte sich heraus, dass Frauen, die besonders viel Diät-Limonade tranken, auch ein signifikant höheres Risiko hatten, ihre Babys vorzeitig zur Welt zu bringen. Das Frühgeburtenrisiko von Frauen, die täglich eine Diät-Limo tranken, lag um 38 Prozent über jenem von Frauen, die gar keine derartigen Getränke zu sich nahmen. Frauen hingegen, die täglich vier oder mehr Diät-Getränke konsumierten, mussten – im Vergleich zu Frauen, die Diät-Limos verabscheuten – sogar mit einem um 80 Prozent höheren Frühgeburtenrisiko rechnen.

Sind künstliche Süßstoffe die Verursacher von Frühgeburten?

Während der Konsum von normalen, also mit Zucker oder Sirup gesüßten Softdrinks bekanntlich ebenfalls nicht als sonderlich gesund gilt und zu Übergewicht, Diabetes, hohem Blutdruck und Herz-Kreislauferkrankungen beitragen kann, hatten diese normal gesüßten Limonaden – zumindest in dieser Studie – keinen Einfluss auf den Geburtszeitpunkt. Da also nur bei künstlich gesüßten Softdrinks ein Zusammenhang mit Frühgeburten beobachtet werden konnte, scheinen die Verursacher von Frühgeburten nicht die übrigen Zutaten einer Limo zu sein, sondern eindeutig die künstlichen Süßstoffe.

Zulassung für Aspartam trotz 92 Nebenwirkungen

Die künstlichen Süßstoffe, die üblicherweise für Softdrinks verwendet werden, sind Aspartam und Saccharin, wobei Aspartam der mit Abstand beliebteste zu sein scheint.

Die amerikanische Zulassungsbehörde für Lebensmittel und Arzneimittel FDA hatte einst eine Liste mit 92 gut dokumentierten Nebenwirkungen von Aspartam veröffentlicht. Zu diesen Nebenwirkungen gehörten unter anderem Angstzustände, Arthritis, Asthma, Juckreiz und Hautirritationen, Schwindelanfälle, Zittern, Unterleibsschmerzen, Schwankungen des Blutzuckerspiegels, Brennen der Augen und des Rachens, Schmerzen beim Urinieren, Chronische Müdigkeit, Migräne, Impotenz, Haarausfall, Durchblutungsstörungen, Tinnitus, Menstruationsbeschwerden, Augenprobleme und Gewichtszunahme. Trotzdem erteilte die FDA die Zulassung für Aspartam.

Aspartam und seine möglichen gesundheitlichen Auswirkungen

Aspartam weist die alarmierende Eigenschaft auf, innerhalb des Körpers wieder in seine Ausgangsstoffe zu zerfallen, nämlich in Phenylalanin, Asparaginsäure und Methanol. Phenylalanin kann sich im Gehirn anreichern und zu Kopfschmerz, Stimmungsschwankungen, Depressionen – und je nach persönlicher Veranlagung – zu einer Empfänglichkeit für Anfälle führen.

Asparaginsäure kann – besonders bei Kindern – die Blut-Hirn-Schranke passieren und dort Nervenzellen angreifen. Langfristige Folgen können Epilepsie, Multiple Sklerose, Alzheimer, Parkinson und viele andere Probleme sein, für deren Erscheinen die Schulmedizin bis heute noch keine einleuchtende Erklärung gefunden hat.

Methanol zerfällt im Körper des Menschen in Formaldehyd und Ameisensäure. Formaldehyd gilt offiziell als erbgutverändernde und krebserregende Substanz. Wer seinen Flüssigkeitsbedarf ausschließlich mit Diät-Limos deckt und irgendwann einmal unter den Symptomen einer chronischen Formaldehydvergiftung leidet (Schwindel, verschwommenes Sehen, fortschreitende Einengung des Gesichtsfeldes, was sich bis hin zur Zerstörung der Netzhaut und schließlich bis zur Blindheit weiter entwickeln kann), der sollte dringend als mögliche Ursache sein Trinkverhalten in Betracht ziehen.

Softdrinks nicht nur für schwangere Frauen riskant

Die Empfehlung für Frauen, künstliche Süßstoffe und damit gesüßte Softdrinks während der Schwangerschaft auf ein absolutes Minimum zu reduzieren oder besser ganz zu meiden, dürfte unter diesen Umständen leicht nachvollziehbar sein.

Natürlich sind Substanzen, die Frühgeburten und all die oben erwähnten Symptome auszulösen vermögen, nicht nur für Schwangere bedenklich, sondern für jeden Menschen. Bevor Sie jetzt aber wieder zur zuckergesüßten Originalversion Ihrer Lieblingslimo greifen, vergessen Sie nicht, dass diese – abgesehen von den weiter oben erwähnten Nachteilen – aufgrund Ihres hohen Kohlensäure- und Phosphor-Gehaltes den Körper stark übersäuern, ihm wertvolle Mineralstoffe (Calcium) rauben und daher langfristig zu schwachen Knochen, schlechten Zähnen und sämtlichen anderen Calciummangel-Symptomen führen kann. Es lohnt sich also wirklich, nach gesunden Limo-Alternativen Ausschau zu halten.

Gesunde Limo-Alternativen

Stillen Sie Ihr Verlangen nach zuckrigen Limonaden mit selber gemachten Drinks. Mischen Sie frisch gepresste Säfte (Zitrone, Apfelsine, Granatapfel oder welche Frucht Ihnen auch immer besonders gut schmeckt) mit Wasser (mit oder besser ohne Kohlensäure) und süßen Sie mit Steviaextrakten oder dem karieskillenden Zuckeraustauschstoff Xylit.

Statt Säfte können Sie auch gleich ganze Früchte gemeinsam mit Wasser und – je nach Geschmack – Ingwer, Vanille oder Zimt und Eiswürfeln in den Mixer geben und daraus wunderbar schaumig-leckere und gesunde Smoothies zaubern. Oft kann auch schon frisch gepresster Zitronensaft – mit einem Glas Wasser verdünnt – das Verlangen nach süßen Getränken mindern oder ganz verschwinden lassen.

Quelle 1
Quelle 2
Quelle 3



Weitere Themen über Aspartam

Aspartam - Süssstoff mit Nebenwirkungen

AspartamAspartam, der Süssstoff mit vielen Nebenwirkungen, ist nicht halb so unbedenklich, wie die Studien der Hersteller behaupten. Bei seiner Verstoffwechselung entstehen gefährliche Nervengifte. Gedächtnisverlust, Depressionen, Blindheit und Verlust des Hörvermögens sind nur einige ihrer Wirkungen auf den menschlichen Organismus.
 weiterlesen

 

Aspartam? Glutamat? Vorsicht!

AspartamDer Süßstoff Aspartam und der "Geschmacksverstärker" Mononatrium-Glutamat (MNG) sind die am häufigsten benutzten Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln und führen schneller als andere Zusatzstoffe zur Überbelastung mit Exzitotoxinen. Exzitotoxinen sind Aminosäuren, die auch als Neurotransmitter im Gehirn fungieren.
 weiterlesen

 

Britisches Parlamentsmitglied fordert sofortiges Verbot von Aspartam

AspartamIn Großbritannien forderte ein Mitglied des parlamentarischen Ausschusses für Nahrung und Umwelt ein sofortiges Verbot des künstlichen Süßstoffs Aspartam, der in 6.000 verschiedenen Speisen, Getränken und Medikamenten zu finden ist. Roger Williams, liberal-demokratischer Abgeordneter, behauptete bei einer aktuellen Stunde im Parlament, daß es "überzeugende und zuverlässige Beweise gibt, um diese karzinogene Substanz vollständig vom britischen Lebensmittelmarkt verschwinden zu lassen". Mr. Williams äußerte nachdrücklich seine Bedenken bezüglich der Sicherheit dieses Zusatzstoffes, die aus einer neuen Studie aus Italien hervorgingen, in der ein Zusammenhang zwischen Aspartam und Krebserkrankungen bei Ratten aufgedeckt worden sein soll.
 weiterlesen

 

Degeneration durch Aspartam?

AspartamEine neue Studie, die von südafrikanischen Wissenschaftlern an der Universität von Pretoria durchgeführt und im European Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurde, kam zu dem Ergebnis, dass eine hohe Zufuhr des künstlichen Süßstoffes Aspartam zur Degeneration von Gehirnzellen und verschiedenen anderen mentalen Störungen führen kann.
 weiterlesen

 

Giftige Softdrinks?

AspartamHeute werden wir geradezu bombardiert mit einer Vielzahl an Softdrinks, die die Regale der Supermärkte überschwemmen. Sie laufen den traditionellen Getränken den Rang ab und nehmen nach und nach deren Platz ein, obwohl sie ernsthafte Gesundheitsprobleme verursachen.
 weiterlesen

 

Light-Getränke können Risiko für Schlaganfall erhöhen

AspartamBei der International Stroke Conference 2011 der American Stroke Association (Amerikanische Gesellschaft für Schlaganfälle) in Los Angeles wurden Forschungsarbeiten präsentiert, denen zufolge die Leidenschaft für Diät-Limonaden das Risiko für Gefässerkrankungen und hier vor allem für Schlaganfälle drastisch erhöhen könne.
 weiterlesen

 

Lightprodukte schaden den Nieren

AspartamAuf der jährlich stattfindenden Konferenz der American Society of Nephrology in San Diego wurde kürzlich eine interessante Studie vorgestellt. Diese Studie ergab, dass Light-Limonade sich negativ auf die Nierenfunktion auswirkt. Die Studie belegte, dass erwachsene Frauen, die täglich mindestens 2 Dosen Light-Limonade tranken, innerhalb eines Jahrzehnts ca 30% ihrer Nierenfunktion einbussten. Als Verursacher einer eingeschränkten Nierenfunktion wurden künstliche Süßstoffe wie Aspartam und Sucralose ermittelt.
 weiterlesen

 

Vergiftung durch Aspartam

AspartamAspartam ist ein Mittel, welches als Zusatzstoff deklariert wird. Es hat eine Wechselwirkung mit anderen Medikamenten (Drogen), hat einen synergetischen und süchtig machenden Effekt mit MSG und ist ein chemischer hyper-sensibilisierender Wirkstoff. Bereits 1970 begründete Dr. John Olney das Feld der Neurowissenschaft, genannt Excitotoxicity, als er Studien über Aspartic-Säure, welche 40% von Aspartam ausmacht, betrieb und er fand heraus, dass krankhafte Veränderungen im Gehirn von Mäusen dadurch hervorgerufen wurden.
 weiterlesen



Abgelegt unter: Aspartam | Baby | Süssstoff |




Möchten Sie weiterhin von uns informiert werden?

Wir informieren 1-2 mal monatlich über neu veröffentlichte Artikel.
Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Newsletter an.

zum kostenlosen Newsletter anmelden


Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf mit unserer Genehmigung kopiert und verbreitet, jedoch nicht verändert werden.



Diese Informationen hier werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.




EINLOGGEN & MITDISKUTIEREN jetzt einloggen


Wenn Sie diesen Artikel kommentieren möchten, melden Sie sich bitte mit Ihrem MyZDG-Zugang an.
Noch kein Konto? Jetzt kostenlos registrieren!
(0)