Genetisch bedingter Brustkrebs


In Familien mit immer wiederkehrendem Krebs kann diese Erkrankung verhindert werden, wenn die Frauen beginnen würden, einen neuen und gesunden Lebensstil zu pflegen.

Der Mythos vom Brustkrebs-Gen

Veröffentlichung am 30.11.2010 um 09:59 Uhr / Aktualisierung am 07.03.2012 um 10:11 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Oder warum der Einfluss von Genen auf Brustkrebs so winzig klein ist. Brustkrebs und viele andere Krankheiten sollen sich – aufgrund bestimmter Gene – hartnäckig in der Familie halten und immer wieder – von Generation zu Generation – für denselben Schrecken sorgen. Eine neue Untersuchung hat diese Theorie in Frage gestellt und stattdessen entdeckt, dass nicht der Krebs vererbt wird, sondern eher die Verhaltens- und Ernährungsweisen, die schließlich zum Krebs führen können.

Brustkrebs Falsche Ernährung und zu wenig Bewegung fördern Brustkrebs.

Brustkrebsrisiko kann gesenkt werden – unabhängig von den Genen

Dr. Robert Gramling, Professor für Familienmedizin am medizinischen Zentrum der Universität von Rochester (URMC) und Autor der Studie, die in der Fachzeitung Breast Cancer Research veröffentlicht wurde, fand heraus, dass unabhängig davon, ob Frauen eine Familiengeschichte mit Brustkrebs vorweisen können oder nicht, gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und die Vermeidung übermäßigen Alkoholkonsums deren Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, um einiges senken würde.

Nicht der Krebs wird vererbt, sondern der krebsfördernde ungesunde Lebensstil

“Es ist also nicht so, dass Frauen ein und derselben Familie ein und dasselbe Brustkrebsgen besitzen, sondern eher so, dass Frauen ein und derselben Familie, die gleichen Brustkrebs verursachenden ungesunden Verhaltensweisen pflegen und diese immer und immer wieder an nachfolgende Generationen weiter geben“, erklärte Gramling.

„Noch kann niemand konkret sagen, wie groß der Einfluss der Gene, der Umwelt oder der Verhaltensweisen auf die Entstehung einer Krankheit ist. Unsere Untersuchung jedoch zeigt, dass sich Frauen mit Hilfe einer gesunden Lebensweise schützen können – auch wenn eine genetische Prädisposition zu dieser oder jener (Krebs-)Erkrankung vorliegt.“

Vorbeugung statt Früherkennung

Gramlings Studie beweist einmal mehr die Wichtigkeit der Brustkrebsvorsorge mit einem gesunden Lebensstil. Ein Konzept, das in den öffentlichen Brustkrebskampagnen, die ausschließlich von Früherkennung, nicht aber von Vorbeugung sprechen, schlichtweg nicht vorhanden ist.

Dabei gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie Frauen Brustkrebs vorbeugen können. Dazu gehört einerseits die Vermeidung von Giften, die regelmäßige Ausleitung von Giften, Sport sowie andererseits die Versorgung mit besonderen Lebensmitteln (Lebensmittel, die außergewöhnlich reich an Vitalstoffen sind und Lebensmittel, die spezielle Krebs verhindernde Substanzen enthalten).

Gesunder Lebensstil schützt – auch wenn Krebs „in der Familie liegt“

Manche Frauen scheinen sich mit dem Satz „Ich kann nichts dagegen tun, bei uns liegt das in der Familie“ geradezu wohl zu fühlen. Sie leben lieber weiter in ihren ungesunden Tag hinein, statt eine Änderung ihrer Lebensweise herbei zu führen.

Andere Frauen aber möchten liebend gerne aktiv werden und wären glücklich, jemand würde ihnen sagen, dass sie die Kette immer wiederkehrender Krebserkrankungen in ihrer Familie tatsächlich eigenmächtig abreißen können, wenn sie nur beginnen, einen neuen und gesunden Lebensstil zu pflegen.

„Angesichts der Verzweiflung über ein angeblich vererbbares Risiko ist es absolut notwendig, dass unsere Wissenschaftler und Ärzte endlich die Zusammenhänge zwischen Krebsrisiko und Lebensweise begreifen und die Frauen daraufhin über Maßnahmen aufklären, die sie ergreifen können, um ihr eigenes Erkrankungsrisiko zu senken,“ bemerkte Gramling.

Quellen

Quelle 1
Quelle 2

Anmerkung:

Das ist hier kein Aufruf, sich bei einer Krebsdiagnose nicht behandeln zu lassen. Es geht viel mehr hauptsächlich darum, dass man sich Informationen aus verschiedenen Quellen holt und sich nicht nur auf die Aussagen der Schulmedizin verlässt. Es geht um das eigene Leben - Überleben. Und genau deswegen sollte man auch dementsprechend Eigenverantwortlich damit umgehen, also die Verantwortung nicht zur Gänze an andere abschieben. Letztendlich ist es immer Ihre eigene Entscheidung, welche Methode der Behandlung Sie für sich auswählen. Denn niemand außer Ihnen selbst, wird die Konsequenzen dafür tragen müssen.




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