Gicht
Bei Gicht lagern sich Harnsäurekristalle in den Gelenken ab, welche sich in Schüben durch starke Schmerzen bemerkbar machen.
Veröffentlichung am 15.04.2010 um 15:26 Uhr / Aktualisierung am 04.03.2012 um 18:13 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Gicht ist eine von über hundert Formen der Arthritis. In den letzten Jahren haben natürliche Heilmittel - nicht nur bei den an Gicht erkrankten Menschen - immer mehr an Beliebtheit gewonnen. Der hauptsächliche Grund dafür sind die vielen Nebenwirkungen der chemischen Medikamente. Natürliche Heilmittel haben keine Nebenwirkungen. Im Gegenteil: sie besitzen häufig Inhaltsstoffe, die zur allgemeinen Gesundheit des Körpers beitragen.
Gicht führt zu schmerzhaften DeformationenGicht tritt auf, wenn der Harnsäurespiegel abnormal hoch ist, und verursacht starke Schmerzen, Schwellungen, Rötungen und Entzündungen. Die Harnsäurekristalle bahnen sich ihren Weg in die Gelenke und verursachen dort blitzartige Schmerzen. Im Laufe der Zeit können die Säure-Ablagerungen zu irreparablen Gelenkschäden führen.
Eine falsche Ernährungsweise erhöht das Risiko, an Gicht zu erkranken. Auf Grund des Zusammenhangs mit dem übermäßigen Genuss von reichhaltigem, säureüberschüssigem Essen in Kombination mit Alkohol wurde Gicht auch die Krankheit des reichen Mannes genannt.
Heute sind Menschen aller Altersstufen und aller sozialer Schichten von der Erkrankung betroffen. Sie kann durch falsche Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, durch Stress, bestimmte Medikamente, Verletzungen eines Gelenks verursacht, oder auch vererbt werden.
Wenn ein Gichtanfall auftritt wird angeraten,
Nahrungsmittel, die gemieden werden sollten sind: jegliche Art von Fleisch, Sardinen, Makrelen Jakobsmuscheln, Krustentiere, Süßwassermuscheln, Pilze, Erdnüsse, Spargel, alkoholische und gesüßte Getränke. Minimieren Sie Ihren Konsum von Koffein, Blumenkohl, getrockneten Bohnen und Linsen, Hafermehl, Erbsen, Spinat und Hefeprodukten.
Hilfreiche Kräuter sind: Gelbwurz, Selleriesamen, Kamille, Frauenmantel (Schafgarbe), Pfefferminz oder Helmkraut. Teufelskralle und Yucca können bei der Linderung von Schmerzen helfen. Andere Pflanzen, die man ausprobieren kann, sind Birke, Klette, sowie eine Tinktur aus der Herbstzeitlosen, Ysop und Wacholder.
Ebenso wichtig wie die gesunde Ernährung ist eine regelmäßige Bewegung, die den Kreislauf und das Lymphsystem aktiviert, wie zum Beispiel Dehnübungen, Tanzen, Yoga, Tai Chi o.ä..
Trinken Sie mindestens 2,5 Liter stilles Wasser aus der Glasflasche täglich, so dass möglichst viele Säuren aus dem Körper ausgeschwemmt werden können.
Wenden Sie Umschläge mit Bentonit an, um Gifte aus dem Körper zu ziehen. Kombinieren Sie eine halbe Tasse Bentonit-Pulver mit einer viertel Tasse gemahlenem Leinsamen. Mischen Sie dies in warmem Wasser bis es zu einer dicken Paste wird, tragen Sie diese auf das Gelenk auf und wickeln Sie es sorgfältig ein. Waschen Sie die Paste nach frühestens zwei Stunden ab bzw. solange sie noch feucht ist.
Ebenfalls sehr gut bewährt haben sich basische Wickel bei Gichtschüben. Hierzu wird ein Esslöffel Basenbad im Handwaschbecken mit etwas lauwarmem Wasser aufgelöst und ein Baumwolltuch darin getränkt. Das Tuch anschließend auswringen und auf die betroffene Stelle legen. Ein trockenes Tuch darüber wickeln und ein bis zwei Stunden wirken lassen.
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