Haarausfall bei Frauen


Häufig haben Frauen während oder nach der Schwangerschaft oder der Menopause Haarausfall. Doch ist die Ursache wirklich in den Hormonen zu suchen?

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Veröffentlichung am 10.10.2011 / Aktualisierung am 22.02.2014  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Haarausfall bei Frauen natürlich beheben

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(Zentrum der Gesundheit) - Haarausfall betrifft nicht nur Männer, sondern auch Frauen. Doch gerade Frauen leiden sehr darunter, wenn ihnen die Haare ausfallen. Sie verlieren mit ihrem Haar auch ein Stück Weiblichkeit und Selbstwertgefühl. Nach einer Geburt oder in der Menopause, also beim Umstellen des Hormonhaushaltes ist es besonders häufig, dass Frauen Haarausfall bekommen. Doch diese hormonellen Veränderungen sind nur der Auslöser, die wahre Ursache liegt an einer anderen Stelle begründet. Aber wie kann man nun Haarausfall speziell bei Frauen auf natürliche Weise stoppen?

Haarausfall bei Frauen Haarausfall auf natürliche Weise beheben

Ursachen für Haarausfall

Um ein Problem wie Haarausfall zu stoppen, sollte man zunächst den wahren Ursachen auf den Grund gehen. Allerdings werden häufig nicht die wirklichen Ursachen als Ursachen erkannt, sondern nur die Auslöser, die schliesslich Haarausfall mit sich bringen.

Gerade bei Frauen wird die Ursache für Haarausfall oft mit einer Hormonstörung begründet. Natürlich kann auch eine Hormonstörung zu Haarausfall beitragen, doch ist eine Hormonstörung eher der Auslöser als die Ursache. Aber was sind dann die wahren Ursachen für Haarausfall bei Frauen?

Übersäuerung führt zu Haarausfall

In den meisten Fällen liegen dem Haarausfall - bei Männern wie bei Frauen - eine Übersäuerung des Körpers und ein Mineralstoffdefizit zugrunde. Durch eine ungesunde Ernährungs- und Lebensweise, die leider heutzutage weit verbreitet ist, wird dem Körper eine Menge an Arbeit zugemutet, die er kaum noch erfüllen kann.

Der Körper ist auf eine ausreichende Mineral- und Vitalstoffzufuhr über die Ernährung angewiesen, um richtig funktionieren zu können. Täglich fallen Säuren oder saure Stoffwechselprodukte in unserem Körper an, die mit Hilfe von Mineralstoffen bzw. Basen neutralisiert werden müssen, um den pH-Wert konstant zu halten. Da diese Neutralisierung lebenswichtig für uns ist, entzieht unser Körper bei einem Mineralstoff-Engpass den körpereigenen Depots wie den Knochen, den Zähnen, oder eben dem Haarboden die nötigen Mineralstoffe. Doch auch unsere Haarfollikel benötigen Mineralstoffe um ein normales Haarwachstum zu gewährleisten. Fehlen diese, kann das logischerweise zu Haarausfall führen.

Eine ungesunde Ernährung, der Nutzen herkömmlicher Kosmetik- und Pflegeprodukte und auch negative Umwelteinflüsse können unseren Körper mit Schadstoffen belasten, die er eigentlich gerne wieder ausscheiden würde.

Haarpflegeprodukte verursachen Haarausfall

Shampoos, Conditioner und Färbungen enthalten oft schädliche Chemikalien und Inhaltsstoffe, die einerseits das Haar schädigen und für dessen Ausfall sorgen können, und andererseits vom Körper wieder ausgeschieden werden müssen. In der Regel befinden sich zwischen 10 bis 20 verschiedene synthetisch hergestellte Chemikalien in kommerziell gefertigten Shampoos. Daher lohnt sich der Kauf von organischen natürlichen Shampoos in vielerlei Hinsicht.

Verschlackung führt zu Haarausfall

Ein gesunder Körper ist normalerweise in der Lage Schadstoffe auszuleiten oder schädliche Stoffwechselprodukte zu neutralisieren, doch dazu benötigt er eben eine ausreichende Menge an Mineral- und Vitalstoffen. Ein geschwächter Körper versucht logischerweise an allen Enden Energie und Nährstoffe zu sparen, und hält nur die grundlegenden Funktionen aufrecht. Also lagert er neutralisierte Säuren als Schlacken in das Bindegewebe oder in den Haarboden ein, anstatt sie mit mehr Energieaufwand auszuscheiden. Liegt eine Übersäuerung und Verschlackung vor, ist es daher kein Wunder, dass wir Cellulite oder Haarausfall bekommen.

Aber wie hängt diese Übersäuerung nun mit der Schwangerschaft oder der Menopause und dem Hormonhaushalt zusammen?

Haarausfall und Hormonstörung

Viele Frauen verlieren nach oder während der Schwangerschaft vermehrt ihre Haare. Das liegt daran, dass sich während einer Schwangerschaft einerseits der Hormonhaushalt verändert, aber auch der Mineralstoffbedarf steigt.

Entschlacken durch die Menstruationsblutung

Der veränderte Hormonhaushalt sorgt dafür, dass der Frau während der Schwangerschaft ein grundlegender Entschlackungs-Mechanismus fehlt - die Menstruationsblutung. Das ist auch während bzw. nach der Menopause der Fall. Mit der monatlichen Blutung kann der weibliche Körper auf eine natürliche und effiziente Weise entschlacken und entgiften. Säuren oder Schadstoffe können teilweise direkt ausgeschieden werden, ohne zuvor mit wertvollen Mineralstoffen neutralisiert werden zu müssen.

Ändert sich nun der Hormonhaushalt während der Schwangerschaft und die Blutung bleibt aus, muss der Körper anfallende Säuren über andere Mechanismen entsorgen. Das führt wiederum zu einem erhöhten Mineralstoffbedarf.

Haarausfall bei Frauen stoppen

Bei Haarausfall während oder nach der Schwangerschaft handelt es sich meistens um ein eher temporäres Symptom. Der Haarwuchs normalisiert sich üblicherweise innerhalb von sechs bis zwölf Monaten nach der Entbindung wieder. Allerdings sollte man dieses temporäre Problem nicht unbeachtet lassen. Der Haarausfall ist ein Zeichen für einen Mineralstoffmangel, was ernst genommen werden sollte. Mit einer basischen Ernährung und einer erhöhten Mineralstoffzufuhr, sowie einer basischen Haarpflege kann nicht nur der Haarboden als Mineralstoffdepot wieder aufgefüllt werden - auch die Entsäuerung wird angeregt und der gesamte Organismus profitiert davon.

Gerade während der Schwangerschaft oder der Menopause, wenn der Hormonhaushalt sich verändert, ist es sehr ratsam, für eine gesunde Ernährung mit vielen Mineral- und Vitalstoffen zu sorgen. Wenn man schon unter Haarausfall leidet, oder ihn vorbeugen will, sollte man besonders Calcium, Magnesium, Vitamin B und Vitamin E in natürlicher Form zu sich nehmen.

Darmgesundheit gegen Haarausfall

Damit unser Körper allerdings überhaupt in der Lage ist, all die Mineralstoffe aus der Nahrung aufzunehmen, muss auch unser Verdauungssystem einwandfrei funktionieren. Ein gesunder Darm ist meistens der Schlüssel zu einem rundum gesunden Körper.

Für nicht-schwangere Frauen, die an Haarausfall leiden, kann daher eine Darmsanierung in Kombination mit der Ernährungsumstellung wahre Wunder bewirken. Nur während der Schwangerschaft sollte man keine Darmreinigung durchführen, da eine Darmreinigung auch immer eine Entgiftungsreaktion hervorrufen kann. Am besten führt man eine Darmreinigung vor der Schwangerschaft durch, denn dies bietet die optimalen Voraussetzungen für eine gute Mineralstoffaufnahme, welche nicht nur dem Haarwachstum, sondern natürlich auch dem Kind zu Gute kommt.

Hormonhaushalt regulieren

Wenn die Hormone verrücktspielen, sind insbesondere Reis, Kartoffeln, Wilder Yams (Dioscorea villosa), Dong Quai (Angelica sinensis), Mönchspfeffer, Äpfel und Alfalfa, sowie regelmässige Bewegung und der damit verbundene Stressabbau sehr hilfreich. Ausserdem profitieren nicht nur der Hormonhaushalt und der Haarboden davon, wenn man wenig Alkohol trinkt und wenig Zucker zu sich nimmt, sowie auf nährstoffarmen Junk Food verzichtet. Diese „Genussmittel“ übersäuern und verschlacken unseren Körper nur und tragen keineswegs zu einer gesunden Ernährung bei.

Medikamente und Haarausfall

Neben der Hormonstörung wird auch die Einnahme von Medikamenten häufig als Ursache für Haarausfall genannt. Doch auch hierbei handelt es sich nicht unbedingt um eine Ursache, sondern eher um einen Auslöser. Viele Medikamente haben enorme Nebenwirkungen und belasten unseren Körper mit schädlichen Stoffen. Ein geschwächter, übersäuerter Körper ist nicht in der Lage diese Stoffe wieder auszuscheiden.

Bei der Antibabypille ist es zudem so, dass sie die Entgiftung der Frau behindert, da sie die Monatsblutung hemmt. Die Blutungen, die beim Aussetzen der Pille auftreten, sind keine echten Menstruationsblutungen - sie werden als Entzugsblutung bezeichnet und haben keinesfalls den natürlichen, reinigenden Effekt.

Haarausfall kann auch durch eine Belastung mit Schwermetallen, oder radioaktiver Strahlung und Röntgenstrahlung ausgelöst werden. Doch all diese Auslöser haben eines gemeinsam: Der Körper wird durch sie geschwächt, übersäuert und in seiner Funktionsfähigkeit eingeschränkt.

Haarausfall ganzheitlich behandeln

Zusammengefasst kann man daher sagen, dass man Haarausfall am besten mit einem ganzheitlichen Konzept stoppen und so auch den Haarneuwuchs fördern kann. Dieses Konzept umfasst 7 wichtige Punkte:

  • Ernährungsumstellung:
    Die Umstellung der Ernährung ist unumgänglich. Eine gesunde und basische Ernährung liefert unserem Körper alle Bausteine, die er benötigt um unsere Gesundheit zu erhalten. Details zur richtigen Ernährung bei Haarausfall finden Sie hier.
  • Entsäuerung und Remineralisierung:
    Die grundlegende Ursache für Haarausfall ist eine Übersäuerung und ein Mineralstoffmangel. Daher ist die Entsäuerung, Entschlackung und Remineralisierung unbedingt nötig, wenn man Haarausfall stoppen möchte.
  • Darmreinigung und Aufbau der Darmflora:
    Damit eine Remineralisierung überhaupt stattfinden kann, muss auch der Darm im Gleichgewicht sein und fähig sein Mineralstoffe aufzunehmen. Alles zum Thema Darmreinigung erfahren Sie hier.
  • Basische Haar- und Kopfhautpflege:
    In Bezug auf Haarausfall steht besonders die Entsäuerung der Kopfhaut im Vordergrund. Eine basische Haar- und Kopfhautpflege kann diese Entsäuerung sehr gut unterstützen.
  • Basische Körperpflege:
    Eine basische Körperpflege ist ebenfalls sinnvoll, wenn man seinen Körper entsäuern möchte.
  • Stress- und Angstbewältigung:
    Stress und Angst sind beides Dinge, die unseren Körper ebenfalls belasten und übersäuern. Um bei dem ganzheitlichen Konzept gegen Haarausfall jegliche Übersäuerung zu verhindern, ist es ebenso notwendig, Stress und Angst zu bewältigen. Lesen Sie mehr über Stressbewältigung in diesem Artikel.
  • Begleitverfahren:
    Begleitverfahren, die zusätzlich zu den oben genannten Punkten durchgeführt werden können, beinhalten beispielsweise homöopathische, naturheilkundliche oder traditionelle Heilmethoden oder Heilkräuter, die ebenfalls hilfreich dabei sein können, den Haarausfall zu stoppen.

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Endlich: Es wird Frühling...

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Bald stehen wir wieder zur Verfügung.

(2)

Waltraud Schutzbach
geschrieben am: friday, 14. october 2011, 23:33
eMail-Adresse hinterlegt

Ich bin Ihnen sehr dankbar für diese Info. Auch wundere ich mich nicht mehr darüber, dass die Behörden die Bevölkerung nicht aufklärt. Gerade aufgrund der zu sauren Ernährung leiden viele Menschen auch an allerlei Krankheiten und an Krebs.

Das Ganze ich echt skandalös. Ich werde alles unernehmen, um meine Mitmenschen darüber aufzuklären.
Herzliche Grüsse, Waltraud Schutzbach




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Schutzbach,
vielen Dank für Ihren Kommentar. 

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym
geschrieben am: tuesday, 11. october 2011, 04:43
eMail-Adresse hinterlegt

Guten Tag, ich bin seit 5 Jahren in den Wechseljahren. Bekomme ein Zusatzhormon...Estreva 0,1% Gel. Letztes Jahr hatte ich für 6 Mon. einen Haarausfall. Dann war Ruhe, seit 5 Mon. habe ich jetzt wieder Haarausfall. Kämme das Haar morgens und abends,- und habe jedesmal einen richtigen knäul Haare. Muß ich mir Sorgen machen ??

Die Hälfte der Haare habe ich schon verloren. Was könnte ich dagegen tun. Mein Haar ist ca.60 cm lang.Bin 54 Jahre,weiblich.
LG




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Mail.

Was Sie bei Haarausfall tun können, haben wir in verschiedenen Informationen höchst detailliert auf unserer Seite veröffentlicht. Folgen Sie den Links, die wir oberhalb der Kommentare aufgeführt haben.

Wenn Sie nach Durchsicht der Informationen noch weitere Fragen haben, sind wir gerne für Sie da :-)
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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