Hochfrequente Strahlung als Gesundheitsrisiko


Erfahren Sie jetzt, wie Sie das Gesundheitsrisiko durch Handy, Schnurlostelefon und WLAN reduzieren können.



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Handy ja, Strahlung nein?

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(Zentrum der Gesundheit) - Was Ende der 90er Jahre begann, hat inzwischen in alle Bereiche unseres Lebens Einzug gehalten: Die mobile Kommunikation über Handy und Smartphone sowie die drahtlose Informationsübertragung mit WLAN und verwandten Technologien. Abgesehen davon, dass die permanente Erreichbarkeit nachgewiesenermassen stresst und schon allein aus diesem Grund ein grosses Gesundheitsrisiko darstellt, schadet auch die gepulste hochfrequente Funkstrahlung, der wir uns oft rund um die Uhr mehr oder weniger freiwillig aussetzen.1

Handy ja, Strahlung nein? © Kalim - Fotolia.com

Gesundheitsrisiken durch Handys bereits unterhalb der Grenzwerte

Viele Studien belegen inzwischen, dass die Strahlung der drahtlosen Technologien auch unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte körperliche Funktionen beeinflussen kann. Gefunden wurden zum Beispiel DNA-Schäden, ein erhöhtes Tumorrisiko, die Schwächung des Immunsystems, Veränderungen der Gehirnwellen sowie Eizellen-, Embryonen- und Spermaschädigungen. Ausserdem Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Depressionen, Lernschwierigkeiten und schliesslich Gedächtnisstörungen. Eine gute Zusammenstellung entsprechender Studien renommierter Forschungsinstitute aus den Jahren 2000-2010 kann man unter diesem Link abrufen.

Der grundlegende Wirkmechanismus elektromagnetischer Strahlung

Viele Jahre waren die Wirkmechanismen elektromagnetischer Strahlung unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte unbekannt. Aufgrund der geringen Energiemengen wurde jede Wirkung kategorisch geleugnet.

Vor allem neuere Forschungen haben hier aber inzwischen interessante Ergebnisse gebracht: Hochfrequente gepulste Strahlung erzeugt demnach oxidativen Stress in den Zellen. Viele Forscher sind sich inzwischen einig, dass gerade dem oxidativen Stress eine grosse Bedeutung für viele körperliche und sogar seelische Störungen unserer modernen westlichen Zivilisationen zukommt. Darunter neurodegenerative und Herz-Kreislauf Erkrankungen sowie das Chronische Müdigkeits- und das Burnout-Syndrom.2

Weiterhin hat man herausgefunden, dass die gepulste hochfrequente Strahlung von WLAN, Handy und Schnurlostelefonen generell physiologischen Stress erzeugt. Die "Kampf oder Flucht"- Reaktion des Körpers wird aktiviert und damit die Ausschüttung von Stresshormonen. Bei einer ständigen Belastung findet der Körper dauerhaft nicht mehr in sein natürliches Gleichgewicht zurück - mit fatalen Folgen für die Gesundheit. 3

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Bundesregierung warnt vor Handystrahlung

Auch die Bundesregierung ist der Meinung, dass es ratsam sei, sich so wenig wie möglich der Strahlenbelastung durch Handy, WLAN & Co auszusetzen. In ihrer Antwort auf eine diesbezügliche Kleine Anfrage der Grünen konnte man bereits im Jahr 2007 das Folgende lesen:

Die Bundesregierung empfiehlt allgemein, die persönliche Strahlenexposition durch hochfrequente elektromagnetische Felder (Funkstrahlung) so gering wie möglich zu halten, das heisst herkömmliche Kabelverbindungen zu bevorzugen, wenn auf den Einsatz von funkgestützten Lösungen verzichtet werden kann. 4

Der zuständige Ausschuss des Europarates hat ebenfalls ein Zeichen gesetzt. In einer einstimmig verabschiedeten Resolution fordert der Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und regionale Angelegenheiten am 06.05.2011 ein grundsätzliches Umsteuern in der Mobilfunkpolitik. Die Resolution stellt unter anderem fest, dass eine akute Gefahr für die Bevölkerung, besonders für Jugendliche und Kinder besteht. Grenzwerte sollten überarbeitet und alle zumutbaren Massnahmen zur Reduzierung der Felder getroffen werden.5

Was kann man tun, um sich zu schützen?

Leider können wir die Uhr nicht zurückdrehe. Drahtlose Technologien sind in allen Lebensbereichen präsent und werden es wohl auch noch eine Weile bleiben. Was wir aber tun können, ist bewusst mit den modernen Technologien umzugehen, uns mit den Risiken auseinanderzusetzen und dadurch unnötige Belastungen zu vermeiden.

Hier gibt es viele Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden. Im Folgenden finden Sie deshalb einige Tipps für den vernünftigen Umgang mit Handy, Schnurlostelefon und WLAN - die meist stärksten Strahlenquellen zu Hause und am Arbeitsplatz.

Wichtige Hinweise für den Umgang mit dem Handy

Bei einem Handytelefonat setzt man sich Strahlendosen aus, die je nach Empfangssituation und Handymodell schon gefährlich nahe an den (viel zu hohen) gesetzlichen Grenzwerten liegen. Somit ist das Handy einer der stärksten Strahler. Deshalb sollte man Telefonate möglichst kurz halten und - wann immer es geht - das Festnetz nutzen.

Bei vielen Anbietern gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, Anrufe vom Handy auf das Festnetz umzuleiten. Die Umleitungen auf eine oder mehrere Nummern lassen sich einprogrammieren und damit recht komfortabel aktivieren beziehungsweise deaktivieren. Wenn man beruflich auf das Handy angewiesen ist, muss man es natürlich auch nutzen, kann es dann aber wenigstens am Wochenende ausschalten.

Handy weg vom Kopf

Jeder Zentimeter macht einen Unterschied! Denn die Belastung nimmt im Quadrat zum Abstand ab. Je weiter weg das Handy beim Telefonieren also vom Kopf ist, desto besser. Die beste Möglichkeit Abstand zu schaffen, ist ein geeignetes Headset. Doch Vorsicht! - Nicht jedes Headset reduziert die Strahlung wirklich.

Headset mit Luftleitertechnik

Alle kabelgebundenen Headsets nehmen die hochfrequente Strahlung der Handyantenne auf und leiten diese bis zum Ohr. Nach Messungen der Zeitschrift Ökotest6 wurde festgestellt, dass zwar nur noch 5 bis 20 % der Strahlung im Kopfhörer ankommt, aber durch die Position des Kopfhörers direkt in der Ohrmuschel der Abstand zum empfindlichen Inneren des Gehirns weiterhin abnimmt.

Ausserdem ist die Abschirmung durch den Schädelknochen hier am geringsten und erzeugt dadurch oft eine ähnliche und sogar manchmal höhere Belastung, als wenn man direkt mit dem Handy telefonieren würde. Dies bestätigte die Studie einer britischen Verbraucherorganisation, die zu denselben Ergebnissen kam.7

Deshalb sollte man unbedingt darauf achten, ein Headset mit Luftleitertechnik zu verwenden. Hier wird die Weiterleitung der Strahlung durch einen Luftschlauch unterbrochen. Die Luft leitet zwar den Schall, aber nicht die Strahlung. Aktuell gibt es zwei Headsets, die dieses Kriterium erfüllen. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Fachhändler danach.

Freisprechen reduziert die Strahlenbelastung

Alternativ zu den oben beschriebenen Headsets, ist auch die Freisprechfunktion des Handys zu empfehlen. Wenn es nicht stört, dass die Umgebung mithört, ist dies ebenfalls eine gute Möglichkeit, Abstand zu halten und die Strahlenbelastung zu reduzieren.

Strahlungsarme Handys

Um die Strahlungsbelastung durch ein Handy zu beurteilen, gibt es zwei Werte: Der SAR-Wert (Spezifische Absorptions Rate) und der connect-Strahlungsfaktor. Der SAR-Wert gibt die Menge der Energie an, die vom Körpergewebe, insbesondere dem Kopf, während des Mobiltelefonierens bei höchster Sendeleistung aufgenommen wird. Der connect-Strahlungfaktor bezieht mit ein, dass das Handy bei gutem Empfang nicht immer mit höchster Leistung sendet.

Beide Werte sollten möglichst niedrig sein und zeigen an, wie strahlungsintensiv ein Handymodell ist. Hier gibt es grosse Unterschiede: Ein niedriger SAR-Wert wäre beispielsweise 0,33 W/kg, während es auch iPhones mit 1,1 W/kg, also dem dreifachen Wert gibt. Baubiologen empfehlen einen SAR-Wert von unter 0,4 W/kg. Eine Zusammenstellung der entsprechenden Werte aktueller und auch älterer Handymodelle findet man unter: HandyWerte.

An Orten mit schlechtem Empfang Handytelefonate vermeiden

In Autos, Bussen und Bahnen werden die elektromagnetischen Wellen durch die metallischen Aussenhüllen stark gedämpft. Hier muss das Handy seine Leistung erhöhen um eine Verbindung zu bekommen. Entsprechend stark steigt auch die Strahlenbelastung beim Telefonieren. Dasselbe gilt in Tunneln, Kellern und anderen Orten mit schlechtem Empfang. Hier sollte man also möglichst nicht mit dem Handy telefonieren.

Was sollte man beim Schnurlostelefon beachten?

Problematisch bei schnurlosen Telefonen (DECT) ist die starke gepulste Strahlung beim Telefonat und die Tatsache, dass die meisten Modelle dauersenden, auch wenn nicht telefoniert wird. Nachdem auch das Bundesamt für Strahlenschutz die Hersteller vor einigen Jahren aufgefordert hat, strahlungsreduzierte Schnurlostelefone zu entwickeln8, gibt es inzwischen Modelle, die zwischen den Telefonaten die Strahlung reduzieren, beziehungsweise ganz abschalten.

Schnurlostelefone mit ECO-Modus

Haben Sie ein Telefon, das mit dem DECT-Standard arbeitet, sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, dass das Telefon, nach Beendigung des Telefonats komplett abschaltet und während des Telefonats die Sendeleistung je nach Abstand von der Basisstation reduziert (ECO Modus plus, Full ECO Mode oder DECT zero).

Eine hervorragenden Überblick über die verschiedenen Ökostandards, was sie leisten und welche Modelle es aktuell gibt, finden Sie hier: Schnurlostelefone: DECT "zero” – Strahlungsfrei im Standbyttp (PDF). Was aber trotzdem bleibt, ist die doch relativ starke Strahlung beim Telefonat.

Schnurgebundenes und Schnurlostelefon parallel installieren

Eine effektive und höchst praktikable Möglichkeit, die Strahlenbelastung beim Telefonieren weiter zu reduzieren, ist ein schnurgebundenes und ein schnurloses Telefon parallel auf derselben Nummer zu installieren. Das funktioniert in der Regel ganz einfach mit einem so genannten Telefonverteiler. So kann man längere Gespräche am Schnurtelefon führen, aber auch das Schnurlose nutzen, wenn es einmal wirklich nötig sein sollte.

CT1+ ist immer noch nutzbar

Generell empfiehlt es sich ausserdem, bei schnurlosen Telefonen die etwas ältere CT1+ -Technik zu verwenden. Diese Telefone senden ungepulst, mit niedriger Intensität und sind damit für die Gesundheit wesentlich unproblematischer als Telefone mit moderner DECT-Technik. Zwar wird dieser Standard offiziell seit einigen Jahren nicht mehr genutzt, die Telefone dürfen aber weiter betrieben werden, solange es keine anderen Funkdienste stört, was de facto bisher auch nie der Fall war.

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Lösungen für den Umgang mit WLAN

Zugegeben, die WLAN-Verbindung ins Internet kann praktisch sein – trotzdem sollte man darauf verzichten und wann immer möglich Kabelverbindungen benutzen. Die relevanten WLAN-Sendeantennen befinden sich sowohl im PC oder Notebook, als auch dem Router und lassen sich heute meist per Knopfdruck aktivieren beziehungsweise deaktivieren. Dies sollte man auch nutzen und WLAN zumindest dann abschalten, wenn man es nicht braucht.

Leider ist WLAN im Router oft ab Werk aktiviert. Dann ist man rund um die Uhr der Strahlung ausgesetzt, selbst wenn man es gar nicht nutzt. Wir empfehlen, das zu überprüfen und gegebenenfalls abzuschalten.

Falls es keine Möglichkeit gibt, Kabelverbindungen zu nutzen, ist dLAN oder Powerline auf jeden Fall vorzuziehen, da die Strahlung hier wesentlich geringer ist. Trotzdem sollte man auch das nach Gebrauch deaktivieren und beide Adapter vom Netz trennen.

Interessante Erkenntnisse in Bezug auf die Auswirkungen von WLAN gewann eine Schülerin im Rahmen eines Experiments für den Leistungskurs Biologie. Sie untersuchte die Folgen von WLAN auf Insekten und stellte Verstümmelungen und frühen Tod fest: Schülerstudie zur Einwirkung von Wlan Strahlung auf die Entwicklung von Mehlwürmern (PDF). Inzwischen hat sie damit einen Preis bei "Jugend forscht" gewonnen.

Das Schweigen brechen

Es ist heute oft nicht leicht, sich dazu zu bekennen, dass man Funkstrahlung nicht verträgt oder sich dem einfach vorsorglich nicht aussetzen möchte. Obwohl fundierte Studien vorliegen und inzwischen immer mehr Menschen entsprechende körperliche Probleme entwickeln, wird man meist im besten Fall verständnislos angeschaut. Gerade deshalb aber brauchen wir Pioniere, die den Mut haben offen Stellung zu beziehen und strahlungsreduzierte beziehungsweise strahlungsfreie Räume einzufordern: Zu Hause, bei den Nachbarn, bei der Arbeit, im Hotel, auf Campingplätzen und in Schulen.

Denn wenn nur die Befürworter ihre Stimme erheben, wird weiterhin bedenken- und verantwortungslos mit dieser Technik umgegangen. Oftmals gibt es gute Alternativen zum Funk und es ist möglich die Strahlenbelastung drastisch zu senken, ohne auf alle Vorzüge verzichten zu müssen. So manche Hersteller haben die Pläne und Patente für strahlungsreduzierte Modelle sogar bereits in der Schublade liegen. Aber solange wir nicht danach verlangen, wird nicht darin investiert werden.

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Fussnoten bzw. Quellen:


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Liebe LeserInnnen

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smartbrain
geschrieben am: samstag, 16. august 2014, 10:52
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Ich danke Ihnen sehr dafür! ich habe selten so einen "wahren" Artikel gelesen. Endlich mal eine Organisation, die sich zutraut, die Wahrheit über diese Thematik zu schreiben. Die um sich greifende Sucht nach Handies, Smartphones und auch WLAN wird uns noch größte Probleme bescheren, das ist meine ganz feste persönliche Meinung. Man kann diese Technologien sparsam uns sinnvoll und in Maßen einsetzen, was ich auch tue. Aber was in unserer Gesellschaft passiert, kann nicht "gesund" sein. Überall WLAN, überall Strahlung.


Das Thema wird natürlich von den Konzernen, von politischen Entscheidungsrträgern, von den Medien und leider auch von der Gesellschaft selbst totgeschwiegen. Ich bin überzeugt, dass eine permanente Bestrahlung durch WLAN & Co. nicht ohne gesundheitsschädigende Auswirkung bleiben kann. Persönlich habe ich in den letzten Tagen von WLAN (hatte ich auch zu Hause) wieder auf Verkabelung umgestellt. So ist wenigstens EINE Quelle dieser Strahlung eliminiert. Auch die unten zitierten Artikel (ständige Erreichbarkeit, Burn-out etc.) stimmen voll und ganz! Leider passiert aber in praktisch überall das Gegenteil von dem, was eigentlich "gut" und "wichtig" wäre. Statt dass Menschen im Urlaub die Gelegenheit ergreifen, sich zu ent-spannen, ab-zuschalten und vom Mainstream der verdummenden Unterhaltungselektronik und der künstlich inszenierten Medienwelt wegzukommen, nehmen sie all das in ihre wenigen Urlaubswochen mit und beschießen sich selbst damit.


Das kann nicht gut enden. Und das allerschockierendste dabei ist, dass diese Entwicklung von allen Seiten gefördert wird: vom überwiegenden Teil der Bevölkerung, von den anbietenden Unternehmen, aber auch von der Politik! Sehr gut finde ich es auch, dass Sie am Ende des Artikels dazu aufrufen, "das Schweigen zu brechen", also auszusprechen, dass man eben nicht überall dieser Strahlung ausgesetzt werden will. Dazu kommt noch die Tatsache, dass in Smartphones Bestandteile verarbeitet sind, die ebenso gravierende gesundheitsschädigende Auswirkungen haben (die sich natürlich nicht gleich zeigen, aber doch langfristig).


Wenn man sich umsieht und erkennt, dass viele Leute schon süchtig sind und ihre Smartphones immer in der Hand haben, kann man sich ausrechnen, wie in Zukunft die Krebsrate steigen wird! Ich bitte Sie, weiter so kritisch diesen Tatsachen gegenüber zu schreiben! Dadurch erreichen Sie, dass wenigstens einige Menschen wachsam und bewusst mit dieser Thematik umgehen! Vielleicht gelingt es ja, hier in Zukunft ein wachsendes Bewusstssein erzeugen. Mit freundlichen Grüßen

Bloodman1992
geschrieben am: donnerstag, 03. oktober 2013, 11:42
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Danke für diesen und ähnliche Artikel. Meine Frage zu dem Thema ist allerdings, ob die Mobilfunkstrahlung nur dem Gehirn schadet, oder auch dem restlichen Körper. In meiner Jacke ist die einzige Innentasche leider in etwa auf Höhe des Herzens und anderen Organen. Es gibt Jacken mit Speziellen, strahlungsreduzierenden Handytaschen. Besteht auch die Möglichkeit, seine eigene Jackentasche mit einem Spezialgewebe auszustatten, und wenn ja welchem? Oder gibt es spezielle Handytaschen, die die Strahlung abschirmen? WLAN habe ich bei meinem Smartphone grundsätzlich deaktiviert. Eliminiere ich die Strahlung vollständig, wenn ich den Flugmodus anschalte? Das waren viele Fragen, vielen Dank schon einmal auf eine Antwort.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Bloodman1992
Vielen Dank für Ihren Kommentar.
Die Handystrahlung kann auch andere Organe belasten. Informationen dazu finden Sie z. B. hier, hier und hier.
Spezielle Handytaschen mit Strahlenschutz gibt es im Handel. Im Flugmodus ist die Strahlung nahezu vollständig reduziert.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anne G.
geschrieben am: mittwoch, 05. juni 2013, 07:31
eMail-Adresse hinterlegt

Vielen Dank für diesen Artikel. Bisher hatte ich mich mit dem Thema noch nicht viel beschäftigt. Nun musste ich feststellen welcher permanenten Strahlung ich mich zu Hause aussetze (ich sitze mehrere Stunden am PC mit WLAN und in der Nähe ist auch noch mein schnurloses DECT Telefon...). Auch hatte ich nachts bisher nie WLAN oder Handy ausgeschaltet (ich schlafe im gleichen Raum!). Das werde ich nun immer tun! Und da ich sehr oft mit meinem schnurlosen Festnetztelefon telefoniere, überlege ich sogar mir ein Telefon mit Schnur nun zu kaufen. Wenigstens da könnte ich eine Quelle ganz ausschalten. Das scheint mir wichtiger zu sein als die Bequemlichkeit durch ein schnurloses Telefon. Was mir aber auch noch durch den Kopf geht: wie ist es mit Funkuhren und Funkweckern? Mein Freund meinte sie senden nicht und empfangen nur Funkwellen die eh schon vorhanden sind und daher wäre es hier egal ob ich sie in Betrieb habe oder nicht. Stimmt das?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Anne,
Ihr Freund hat Recht.
Funkuhren empfangen nur, senden selbst aber nicht.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Birgit Myriel
geschrieben am: dienstag, 21. mai 2013, 11:40
eMail-Adresse hinterlegt

Vielen Dank für den interessanten Beitrag! Ich versuche die gefährliche Strahlung auch so gut es geht zu vermeiden, was in unsrer heutigen Gesellschaft kaum möglich ist. Was ich hier vermisse, ist wie man sich besser schützen kann. Neuligs habe ich einen interessanten Filmbeitrag beim Alpenparlament über einen Gesundheits-Chip gesehen, mit dem ich persönlich auch gute Erfahrungen gemacht habe. Dieser vita chip nutzt die elektromagnetische Strahlung zur Harmonisierung des Körpers oder der Lebensmittel. Das Erstaunliche ist, er soll sogar bei Kopfschmerzen und diversen Krankheiten lindernd wirken....




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Myriel,
vielen Dank für Ihre Mail.
Unserer Meinung und Erfahrung nach beschränkt sich die Wirkung von Entstörmassnahmen, wie Sie sie nannten, auf eine meist vorübergehende, rein subjektiv empfundene. Die Wirkung ist jedenfalls weder objektiv noch messtechnisch nachzuvollziehen. Uns ist zwar durchaus bewusst, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als die Schulweisheit sich träumen lässt. Doch möchten wir an dieser Stelle unseren Lesern wirklich nur solche Massnahmen empfehlen, von denen wir sicher sein können, dass sie einen für jeden nachvollziehbaren Nutzen mit sich bringen.

Von Eigenexperimenten mit manchen Produkten sollte das jedoch niemanden abhalten. Wir warnen jedoch davor, sich arglos mit jedem auf dem Markt befindlichen Produkt dieser Art in Sicherheit zu wiegen und sich daraufhin Elektrosmog auszusetzen, weil man glaubt, man sei nun geschützt. Vom messtechnischen Standpunkt betrachtet, verringert so ein Chip die Strahlung definitiv nicht. Und letztendlich führt kein Weg daran vorbei, die Strahlung - wo immer möglich - zu reduzieren und sich auch öffentlich für Strahlungsreduktion stark zu machen.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

CharlotteC
geschrieben am: sonntag, 19. mai 2013, 13:20
eMail-Adresse hinterlegt

Sie empfehlen in dem Artikel "Handy ja, Strahlung nein?" die Verwendung von Powerline. Das ist leider noch ein vielfaches schlimmer, als W-LAN, DECT usw. Hier werden sämtliche elektrischen Leitungen eines Hauses belegt und alle Steckdosen sind dafür nutzbar. D.h. alle elektrischen Leitungen strahlen. Wir hatten dieses Gerät ein paar Tage in Betrieb. Ich hatte nach kurzer Zeit so extreme Kopfschmerzen bekommen, weit schlimmer, als Migräne. So suchten wir nach einer Ursache und vermuteten schließlich diese bei unserem neuen, "praktischen"Powerline. Nach Recherchen im Internet über dessen Strahlungsverbreitung, war klar, dass wir damit nicht leben können und entfernten es sofort. Prompt hörten auch die Kopfschmerzen bei mir auf.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Charlotte,
gerne teilen wir Ihnen die Antwort unserer Expertin und Autorin des betreffenden Artikels mit:

Ich empfehle keineswegs Powerline und habe auch nicht behauptet, es wäre unschädlich oder verursache keine Symptome. Was ich im Artikel empfehle ist,
wann immer möglich auf Funk zu verzichten!

Im Abschnitt über WLAN erwähne ich lediglich, dass, wenn es gar nicht anders möglich ist, Powerline dem WLAN vorzuziehen wäre, da einfach weniger µW/m². Zum Vergleich: Im Abstand von 30 cm wurden bei Powerline ca. 2-5 µW/m² gemessen. (Was technisch nun eigentlich auch nicht ganz richtig ausgedrückt ist, da man im Nahfeld eigentlich von elektrischem (V/m) und magnetischem Feld (nT) getrennt sprechen müsste. Das fällt aber dem Laien dann schwer, das zu vergleichen und nachzuvollziehen, da wir beim WLAN vom Fernfeld und dementsprechend elektromagnetischen Feld (µW/m²) sprechen. Also habe ich die V/m grob umgerechnet, um irgendwie einen vergleichbaren Wert zu haben...)

Im Vergleich also zu den ca. 2-5 µW/m² bei Powerline haben wir beim WLAN in 50 cm Entfernung bis zu 30.000 µW/m², in einem Meter ca. 1.600 µW/m². Richtig ist, dass man die 2-5 µW/m² auf allen Stromleitungen in Haus oder Wohnung hat, während die Strahlung von WLAN mit Abstand und Wänden relativ schnell abnimmt. Trotzdem sitzt man beim Arbeiten mit WLAN immer relativ nah an einer Sendeantenne, entweder dem Router oder dem PC und hat dann auf jeden Fall damit wesentlich mehr Strahlung. Bei Powerline haben auch alle anderen Räume die schwächere Strahlung. Letztlich ist es die Wahl zwischen Skylla und Charybdis...

Nicht umsonst habe ich geschrieben, dass man auch Powerline unbedingt ausschalten sollte, wenn man es nicht benutzt. Und wie gesagt: oberste Prämisse ist immer möglichst keinen Funk zu verwenden.

Die Frage ist auch immer wie sensibel man selbst ist. Hier gibt es grosse Unterschiede. Persönlich würde ich dergleichen nie verwenden und würde es auch nicht vertragen. Aber ich schreibe auch für Menschen, die scheinbar nichts spüren und auch, oder gerade diese, möchte ich ebenfalls erreichen und zum Nachdenken anregen. Extreme Positionen schrecken da eher ab. Mir ist es wichtig Gradienten anzubieten und damit den Einstieg in die Thematik für viele zu erleichtern.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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