Handystrahlung


Eine Untersuchung zur Sicherheit von Handystrahlung kam zum Entschluss, dass sich bei langfristigem Gebrauch von Mobiltelefonen das Risiko an einem Gehirntumor zu erkranken verdoppelt.



Ihre Suche im Zentrum der Gesundheit

letzte Aktualisierung am 27.07.2015  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Gefährliche Handystrahlung

Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Gesundheit

(Zentrum der Gesundheit) - Im Rahmen einer Untersuchung wurden mehr als 100 Studien zur Sicherheit der mobilen Telefone überprüft. Der Leiter dieser Untersuchung war der Neurochirurg Dr. Vini Khurana, der mittlerweile weltweit für Schlagzeilen sorgte. Er warnte vor den Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung und rief die Industrie öffentlich auf, die Strahlenbelastung durch mobile Telefone zu reduzieren.

Handystrahlung © ldprod - Fotolia.com

Handygebrauch erhöht Risiko für Gehirntumore

Laut Dr. Khurana weisen die Studien darauf hin, dass ein langfristiger Gebrauch der Handys von über 10 Jahren das Risiko für einen Gehirntumor verdoppelt.

Zwar sind einige dieser Studien zu dem Ergebnis gekommen, dass kein solches Risiko besteht, aber Dr. Khurana weist darauf hin, dass diese Studien nur den kurzzeitigen Gebrauch untersucht haben. Da ein Gehirntumor aber 10 Jahre bis zu seiner Ausbildung brauchen kann, sind diese kurzzeitigen Studien nicht aussagekräftig.

Höhere Gefährdung als bei Rauchern

Dr. Khurana erklärt, dass es immer mehr aussagekräftige Beweise für den Zusammenhang zwischen dem Gebrauch von Mobiltelefonen und bestimmten Gehirntumoren gibt. Dr. Khurana empfiehlt deshalb, die Benutzung der Mobiltelefone einzuschränken. Es ist zu erwarten, dass diese Gefahr weitreichendere gesundheitliche Auswirkungen haben wird, als Asbest und Rauchen. Weltweit rauchen 1 Milliarde Menschen, aber 3x so viele benutzen mittlerweile Mobiltelefone.

Eine schwedische Studie, die 2006 durchgeführt wurde, kam zu dem Ergebnis, dass Menschen, die Mobiltelefone täglich für 1 Stunde oder länger benutzen, ein 240% höheres Risiko hatten, an einem Gehirntumor zu erkranken. Die Tumoren entwickeln sich mit grösserer Wahrscheinlichkeit an der Stelle des Kopfes, an der das Telefon am häufigsten benutzt wird.

Frankreich hat Anfang des Jahres vor dem Gebrauch der Mobiltelefone, besonders bei Kindern, gewarnt. Deutschland möchte erreichen, dass der Gebrauch der Mobiltelefone eingeschränkt wird und die Europäische Umweltagentur (EUA) fordert, die Belastung durch Mobilfunkstrahlung zu minimieren.

Anzeige:

Mechanismen bisher nicht erforscht

Noch sind die Mechanismen, mit denen Mobiltelefone das Krebsrisiko erhöhen, nicht richtig verstanden, aber es werden verschiedene Möglichkeiten diskutiert. Es ist bekannt, dass elektromagnetische Strahlung Kopf und Gehirn direkt erwärmt. Diese Strahlung kann aber auch thermoelektrische Effekte an Zellen und DNA verursachen.

Vorsicht bei Bluetooth-Anwendungen

Laut Dr. Khurana verwandeln auch Bluetooth-Einrichtungen bzw. nicht abgeschirmte Headsets den Kopf lediglich in eine Antenne, die sich selbst mit Strahlung bombardiert. Besonders Kinder, die einen dünneren Schädel als Erwachsene haben, sind hier gefährdet.

Langfristig Massive Gesundheitsstörungen zu erwarten

Dr. Rajeev Ranjan, ein Neurologe aus Neu Delhi, stellt dazu fest, dass elektromagnetische Strahlung im allgemeinen zu Reizung, Konzentrationsverlust und in vielen Fällen sogar zur Zellvermehrung, die dann Krebs verursachen können, führt. Diese Strahlung kann auch die Funktionsweise medizintechnischer Geräte, wie Herzschrittmacher, stören.

Dr. Khurana warnt, dass Mobiltelefone bald für eine massive gesundheitliche Krise verantwortlich sein werden, wenn nicht sofortige Massnahmen ergriffen werden.

Lesen Sie auch:

Ihre Fernausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können? Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können?

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum ganzheitlichen Ernährungsberater aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie auf der Webseite alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.


Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag zu unserer Arbeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal.

Möchten Sie weiterhin von uns informiert werden?

Wir informieren 1-2 mal monatlich über neu veröffentlichte Artikel.
Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Newsletter an.

zum kostenlosen Newsletter anmelden



Abgelegt unter: Elektrosmog | Handy | Krebs | Strahlung |


© Neosmart Consulting AG - Alle Rechte vorbehalten.
Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert, veröffentlicht noch verteilt werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite ist erlaubt und erwünscht.

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.





Liebe LeserInnnen

Aufgrund des hohen Kommentaraufkommens haben wir uns dazu entschlossen, unsere Kommentarfunktion bis zum 01. Juli 2016 zu schliessen. Bitte berücksichtigen Sie, dass wir Kommentare, die zum Zwecke versteckter Werbung genutzt werden, nicht veröffentlichen. Erscheinen Markennamen in Ihrem Kommentar, so werden diese vor Veröffentlichung entfernt.

(0)

Weitere themenrelevante Artikel:

Urteil: Handys verursachen Hirntumoren

(Zentrum der Gesundheit) - Seit Jahren warnen Wissenschaftler vor den Gefahren von Elektrosmog durch schnurlose Telefone und Handys. Nun hat zum ersten Mal auch ein Gericht bestätigt, dass die Strahlung von Mobiltelefonen schädlich aufs Gehirn wirken und dort schwerwiegende Schäden verursachen kann.

weiterlesen

 

Der gefährliche, unsichtbare Elektrosmog

(Von Dr. Sherrill Sellman) - Elektromagnetische Strahlung von Handys, Sendemasten, elektrischen Geräten und der neuen drahtlosen Technologie beeinträchtigt unsere Gesundheit, indem hormonelle und andere körperliche Vorgänge gestört werden, und zwar manchmal so stark, dass eine Krebserkrankung ausgelöst werden kann.

weiterlesen

 

Handy während der Schwangerschaft

(Zentrum der Gesundheit) - Die Zeitschrift Epidemiology veröffentlichte ihre gross angelegte Studie zum Thema Handygebrauch während der Schwangerschaft. Das Ergebnis: Der Gebrauch von Mobilfunktelefonen während der Schwangerschaft gefährdet die Gesundheit der Ungeborenen.

weiterlesen

 

Mobilfunkstrahlung: Mehr als 7000 Krebstote

(Zentrum der Gesundheit) - Mobilfunkstrahlung ist allgegenwärtig. Handys, Smartphones und WLAN erfordern Mobilfunkmasten. Mobilfunkmasten aber stehen immer wieder im Verdacht, für eine gesundheitsschädliche Strahlenbelastung der Anwohner zu sorgen. In einer Studie stellten Forscher deutliche Zusammenhänge zwischen der von lokalen Handymasten ausgehenden Mobilfunkstrahlung und mehr als 7000 tödlichen Krebserkrankungen fest – und zwar alle in einer einzigen Stadt.

weiterlesen

 

Handy ja, Strahlung nein?

(Zentrum der Gesundheit) - Was Ende der 90er Jahre begann, hat inzwischen in alle Bereiche unseres Lebens Einzug gehalten: Die mobile Kommunikation über Handy und Smartphone sowie die drahtlose Informationsübertragung mit WLAN und verwandten Technologien. Abgesehen davon, dass die permanente Erreichbarkeit nachgewiesenermassen stresst und schon allein aus diesem Grund ein grosses Gesundheitsrisiko darstellt, schadet auch die gepulste hochfrequente Funkstrahlung, der wir uns oft rund um die Uhr mehr oder weniger freiwillig aussetzen.1

weiterlesen

 

Krebsrisiko Handy

(Zentrum der Gesundheit) – Die Mikrowellen-Strahlung von Mobiltelefonen könnte Hirntumoren und weitere Krebsarten auslösen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien liefern Beweis um Beweis für die schädliche Wirkung von Handystrahlung. Sogar die Behörden warnen inzwischen vor der übermässigen Benutzung von Handys und schnurlosen Telefonen – was die meisten Menschen nicht besonders interessiert. Im Gegenteil: Das Handy ist und bleibt der treue Begleiter des Neuzeitmenschen – am besten Tag und Nacht rund um die Uhr.

weiterlesen

 

Gehirnaktivität fördert Hirntumoren

(Zentrum der Gesundheit) – Bösartige Hirntumoren sind zwar relativ selten, dafür aber besonders aggressiv und schwer heilbar. Aus diesem Grund sind Wissenschaftler heute auf der ganzen Welt darum bemüht, neue Therapiewege zu finden. Dabei werden auch alternative Heilmittel nicht ausgeschlossen, um den Gehirnkrebs zu behandeln. Eine aktuelle Studie hat nun interessante Zusammenhänge ergeben, die zeigen, dass Hirntumoren umso schneller wachsen, je aktiver das Gehirn ist, je mehr also der Betroffene denkt.

weiterlesen

 

Gefährlich: Handy am Körper

(Zentrum der Gesundheit) – Fotografieren, surfen, mailen, facebooken, shoppen, spielen oder flirten: Mit dem Handy ist alles möglich. Dabei wird nicht bedacht, dass sich die Handystrahlung negativ auf die Gesundheit auswirken kann. Besonders gefährdet sind all jene, die das Handy direkt am Körper tragen. Zahlreiche Studien haben mittlerweile gezeigt, dass der ständige Körperkontakt mit dem Handy zu Krebs und Unfruchtbarkeit führen kann. Mit unseren 8 Tipps können Sie die Gefahr, die von Handys ausgeht, deutlich reduzieren.

weiterlesen