Hausgeburten sind sicherer als Klinikgeburten


Hausgeburten sind – nach einer aktuellen Studie – seltener mit Komplikationen verbunden als geplante Klinikgeburten.



Ihre Suche im Zentrum der Gesundheit

letzte Aktualisierung am 17.08.2015  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Weniger Komplikationen bei einer Hausgeburt

Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Schwangerschaft

(Zentrum der Gesundheit) Was viele Frauen auf der ganzen Welt intuitiv wissen, wurde jetzt in einer gross angelegten Studie in den Niederlanden statistisch bewiesen: Im Gegensatz zu einer geplanten Geburt im Hightech-Gebärsaal birgt eine Hausgeburt keine erhöhten Gefahren für Komplikationen, im Gegenteil, sie ist sogar sicherer.

iger Komplikationen bei Hausgeburten © Cello Armstrong - Fotolia.com

Die Hausgeburt ist sicher

Eine Geburt in der Klinik wird meist mit bester medizinischer Betreuung und damit höchsten Sicherheitsstandards in Verbindung gebracht. Frauen, die eine Hausgeburt wünschen, gelten dagegen als eher risikofreudig, wenn nicht gar als verantwortungslos.

Schliesslich begeben sie sich und ihr Kind freiwillig in Gefahr, wo es doch ein Leichtes wäre, den sicheren Hafen einer Klinik anzusteuern. In den Niederlanden wurde jetzt die aktuell grösste Kohortenstudie zu diesem Thema veröffentlicht. Ihr überraschendes Ergebnis lautet: Hausgeburten sind sicherer als Klinikgeburten!

Ärzte warnen routinemässig vor Hausgeburten

Oftmals wird Frauen bereits nach dem positiven Schwangerschaftstest Angst vor schweren Komplikationen während der Schwangerschaft und Geburt gemacht. Man versucht Müttern einzureden, ein Baby zu bekommen, sei etwas Gefährliches und man müsse sowohl Schwangerschaft als auch Geburt unter allen Umständen akribisch kontrollieren, um im Notfall möglichst rasch eingreifen zu können.

Vor Hausgeburten wird stets gewarnt. Ja, es sei unverantwortlich, sein Baby zu Hause auf die Welt bringen zu wollen. Denn was wäre, wenn eine medizinische Massnahme nötig werden sollte?

In Wirklichkeit ist es jedoch oft so, dass medizinische Massnahmen schon dann zur Anwendung kommen, wenn sie zwar nicht unbedingt nötig, in den Augen des betreuenden Arztes jedoch aus rein prophylaktischen (oder auch organisatorischen?) Gründen sinnvoll sind.

Kann eine Geburt in der Klinik deshalb auch als sicherer bezeichnet werden? Oder ist es nicht sogar sehr viel besser für Mutter und Kind, die Geburt zu Hause in den gewohnten vier Wänden, in aller Ruhe und mit minimalstem technologischem bzw. medizinischem Einsatz zu erleben?

Anzeige:

Harmonische Hausgeburt

Damit eine Frau eine harmonische Geburt erleben kann, braucht sie in erster Linie ein Gefühl der Sicherheit. Das eigene Zuhause bietet sich dazu optimal an. Es vermittelt Geborgenheit und wurde in der Schwangerschaft für den neuen Erdenbürger liebevoll vorbereitet.

Für die Geburt wird meist ein extra Zimmer hergerichtet mit den liebsten Edelsteinen, sanfter Musik, dezentem Duft, Kerzenlicht und ausreichend Tüchern, um das Ankommen des neuen Familienmitgliedes so sanft und harmonisch wie möglich zu gestalten.

Eine Geburt kann – je nach Wohnsituation – auch draussen in der Natur, beispielsweise im nahe gelegenen Wald, im eigenen Garten oder natürlich im Wasser stattfinden. Wie die werdende Mutter schliesslich ihr Baby zur Welt bringt, kann sie ganz alleine entscheiden. Auch steht ihr frei, jede Geburtsposition dann einzunehmen, wann und wie lange sie dies wünscht.

In dieser ruhigen und entspannten Atmosphäre kann sich die Frau ganz dem Geburtsprozess hingeben und öffnen.

Fühlt sie sich schliesslich sicher, werden die körpereigenen Hormone Oxytocin1 und Endorphine2 ausgeschüttet. Sie dämpfen den Schmerz und sorgen dafür, dass Frau und Kind eine kraftvolle und verbundene Einheit bilden. Beide wissen in jedem Augenblick intuitiv, was zu tun ist. Die Geburt kann ihren natürlichen Lauf nehmen.

Klinikgeburten – Von Technik und Medizin beherrscht

In der Klinik herrschen hingegen oftmals Aufruhr und Hektik. Der Zeitdruck des Personals schlagen auf die Mutter über. Hebammen arbeiten im Schichtwechsel und kümmern sich um mehrere Frauen gleichzeitig. Der Arzt schaut mal kurz herein, ob auch alles "nach Plan" läuft und noch im vorgesehenen Zeitrahmen ist.

Piepsende Maschinen werden immer wieder zur Kontrolle und Absicherung der Klinik an die Mutter gehängt. Die Frau erhält genaue Vorschriften in Bezug auf ihre Position (meist Rückenlage) und natürlich auch in Bezug auf den Pressvorgang. Das Verabreichen von Einläufen rundet das Bild des üblichen Geschehens bei Klinikgeburten genauso ab wie regelmässige vaginale Routineuntersuchungen (womöglich durch wechselndes Personal).

All das gibt der Frau gar nicht erst die Gelegenheit zur Entspannung, sondern versetzt sie in Stress. Ihr Körper schüttet jetzt weder die schmerzstillenden Endorphine noch das Hormon Oxytocin aus. Stattdessen nimmt das Stresshormon Adrenalin die Zügel in die Hand.

Adrenalin ist ein Stoff, der dem Körper Gefahr signalisiert. Gefahr bedeutet "Flucht oder Kampf", aber ganz sicher nicht "Geburt". Im Gegenteil! Gefahr bedeutet "Geburt möglichst lange aufschieben, bis wieder Ruhe herrscht".

Adrenalin sorgt daher dafür, dass besonders die Muskulatur in den Armen und Beinen mit Blut versorgt wird (um fliehen oder kämpfen zu können). Von der Gebärmutter jedoch wird jetzt das Blut abgezogen.

Schmerzvolle Klinikgeburten

Kontraktionen einer schlecht durchbluteten Gebärmutter und eines insgesamt verspannten Körpers führen aber in Kombination mit einem Endorphinmangel zu Schmerzen – so dass jetzt häufig Schmerzmittel mit all ihren Risiken und Nebenwirkungen verabreicht werden.

Es gelangt ausserdem weniger Sauerstoff zum Kind und die Wehentätigkeit lässt automatisch nach oder kann womöglich ganz aufhören. Zusätzlich fallen jetzt oft auch die kindlichen Herztöne ab.

In einer solchen Kliniksituation wird nun schnell eingegriffen, da die Angst um das Wohlergehen des Babys an erster Stelle steht. Anstatt wieder eine sanfte Atmosphäre im Geburtszimmer zu schaffen, zieht sich nun die Spirale der medizinischen Interventionen enger und enger. Es entsteht noch mehr Stress, noch mehr Angst. Der Teufelskreis aus Angst, Verspannung und Schmerz ist da.

Ob eine Geburt also mit Komplikationen verbunden sein wird und ob sie ferner zu einem positiven Erlebnis für Mutter und Kind werden wird, hängt ganz wesentlich von der Umgebung und der Geburtshelfer ab. Sind Letztere entspannt? Lassen sie die Mutter gewähren? Oder wollen sie jede noch so kleine Komplikation im Vorfeld ausschalten? Greifen sie zu diesem Zweck zu viel drastischeren Massnahmen als sie eigentlich erforderlich wären – nur um die Geburt so schnell wie möglich zu beenden?

Eine gut ausgebildete Hausgeburtshebamme hingegen weiss genau, wann der Zeitpunkt da ist einzugreifen. Sie weiss aber auch, wann eine Mutter einfach nur etwas mehr Zeit benötigt, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Niederlande – Nation der Hausgeburten

Von allen westlichen Ländern sind die Niederlande Spitzenreiter in Sachen Hausgeburt. Dort gebären zwei Drittel der Frauen zu Hause. Die Niederlande eignen sich daher wie kaum eine andere Industrienation hervorragend für eine Untersuchung, die zeigen soll: Was stimmt denn nun? Sind Hausgeburten wirklich so riskant, wie weithin behauptet wird? Und sind Klinikgeburten automatisch so komplikationsarm und sicher, wie jeder Schwangeren weisgemacht wird?

Studie vergleicht Hausgeburten mit Klinikgeburten

Die Studie der Hebamme Ank de Jonge vom University Medical Center in Amsterdam wurde im Juni 2013 im British Medical Journal BMJ veröffentlicht und bezieht sich auf zwei Datenquellen: Das landesweite Perinatalregister, in welchem ca. 98 Prozent aller Geburten registriert werden sowie die nationale Studie über geburtsbedingte mütterliche Komplikationen in den Niederlanden.

Insgesamt wertete de Jonge die Daten von über 92.000 Frauen aus, die sich für eine Hausgeburt entschieden hatten sowie die Daten von über 54.000 Frauen, die eine Klinikgeburt bevorzugten. Keine der Frauen hatte eine Risikoschwangerschaft erlebt.

In ihrer Studie "Severe adverse maternal outcomes among low risk women with planned home versus hospital births in the Netherlands: nationwide cohort study" kam de Jonge zum Ergebnis, dass die Rate für wirklich schwerwiegende Zwischenfälle bei nicht-risikoschwangeren erstgebärenden Frauen bei 2,3 pro 1000 Hausgeburten lag, während 3,1 jener Frauen mit Komplikationen rechnen müssen, die in einer Klinik entbanden.

An nachgeburtlichen Blutungen litten laut de Jonges Studie 43,1 von 1000 erstgebärenden Frauen, die zu Hause ihr Baby auf die Welt brachten. In der Klinik war die Rate geringfügig höher, nämlich 43,3. Das Risiko einer manuellen Plazentaentfernung lag für Hausgeburten bei 29, bei Klinikgeburten ebenfalls geringfügig darüber, nämlich bei 29,8.

Bei Frauen, die bereits ein oder mehrere Kinder hatten, lagen die Raten sogar noch niedriger. Hier kam es nur bei einer Frau pro 1000 Hausgeburten zu ernsthaften Problemen. In der Klinik war dies jedoch bei 2,3 Frauen der Fall. Nachgeburtliche Blutungen konnten nur bei 19,6 Frauen beobachtet werden, die eine Hausgeburt erlebten, während in der Klinik 37,6 Frauen nachgeburtliche Blutungen hatten. Die Plazenta wurde nur bei 8,5 Hausgebärenden manuell entfernt. In der Klinik wurde dies bei 19,6 Frauen durchgeführt.

Hausgeburt sicherer als Klinikgeburt

Frauen mit einer normal verlaufenden Schwangerschaft sind mit einer Hausgeburt also geringeren Risiken ausgesetzt als bei einer Klinikgeburt. Abgesehen von den in der Studie untersuchten Punkten sind Frauen zu Hause natürlich auch nicht dem Risiko eines womöglich unnötigen Kaiserschnitts ausgesetzt. Auch vor überstürzten Zangen- und Saugglockengeburten sowie vor ungerechtfertigten Dammschnitten sind Hausgebärende natürlich besser geschützt.

Eine Hausgeburt in der Obhut einer kompetenten und erfahrenen Hebamme ist daher für Mutter und Kind (bei Nicht-Risiko-Schwangerschaften) die beste und gesündeste Entscheidung.

Ihre Fernausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater?

Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können?

Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Wir empfehlen die Akademie der Naturheilkunde zur Aus- bzw. Weiterbildung.

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit in einer Fernausbildung aus.

Fussnoten:

  • 1. Oxytocin: Dieses Wort stammt aus dem altgriechischen und heisst korrekt Ocytocin, was von ōkys "schnell" und tokos "Geburt": okytokos "leicht gebärend" abstammt. Oxytocin ist ein Hormon mit wichtiger Bedeutung für den Geburtsverlauf, unter anderem reguliert es die Gebärmutterkontraktionen. Darüber hinaus ist es für die Milchausschüttung verantwortlich. Oxytocin senkt auch den Stresshormonlevel, was für uns mit Wohlgefühl einhergeht.
  • 2. Endorphin: Ist eine Wortkreuzung aus "endogenes Morphin"; also ein vom Körper selbst produziertes Opioid und ist 200 mal stärker als Morphium! Endorphine sind damit die stärksten Schmerzmittel, die es gibt. Man gibt dem Endorphin auch den Namen "Glückshormon", da es für das "High-Gefühl" zuständig ist, das auch beim Orgasmus auftaucht. Bei Stress "fressen" jedoch die Stresshormone das Endorphin regelrecht auf.
Nutritionist Training

Quellen:


Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag zu unserer Arbeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal.

Möchten Sie weiterhin von uns informiert werden?

Wir informieren 1-2 mal monatlich über neu veröffentlichte Artikel.
Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Newsletter an.

zum kostenlosen Newsletter anmelden



Abgelegt unter: Baby | Gesundheit | Schwangerschaft |


© Neosmart Consulting AG - Alle Rechte vorbehalten.
Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert, veröffentlicht noch verteilt werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite ist erlaubt und erwünscht.

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.




EINLOGGEN & KOMMENTAR SENDEN


Passwort vergessen?



Wenn Sie diesen Artikel kommentieren möchten, melden Sie sich bitte mit Ihrem MyZDG-Zugang an.
Noch kein Konto? Jetzt kostenlos registrieren!



Liebe LeserInnnen

Bitte berücksichtigen Sie, dass wir Kommentare, die zum Zwecke versteckter Werbung genutzt werden, nicht veröffentlichen. Erscheinen Markennamen in Ihrem Kommentar, so werden diese vor Veröffentlichung entfernt.

Ferner möchten wir Sie bitten, gesundheitliche Probleme mit einem ganzheitlichen Therapeuten zu besprechen und sich nicht mit entsprechenden Fragen oder Bitten zu Therapievorschlägen an uns zu wenden.

Vielen Dank, Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

(1)

grit
geschrieben am: samstag, 26. oktober 2013, 21:34
eMail-Adresse hinterlegt

Das was in diesem Artikel beschrieben wird, kann ich nur bestätigen. Meine erste Geburt war im Krankenhaus. Es waren stundenlange Höllenschmerzen. Das CTG ist dann noch verrutscht, wodurch die Herztöne des Babys scheinbar schlechter wurden und mir noch mehr Angst einjagten, als ich so schon hatte. Die ganze Geburt über hatte ich Angst, zu den etwa 30% Frauen zu gehören, die einen unnötigen Kaiserschnitt bekommen.

Es war sehr stressig für mich, ständig die Töne des CTG zu hören, denn bei jeder Wehe erhöte sich der Herzton des Babys sehr stark. Es schien mir, dass eine Wehe das Baby stressen würde und das machte mir Angst, dabei ist doch eine Wehe etwas ganz normales. Ich war nach der Geburt völlig fertig und konnte mein Baby gar nicht richtig geniesen. Muttergefühle kamen erst etwa 1 Tag später. Mein Baby war auch völlig ko und trank erst viele Stunden später, nachdem es ausgeschlafen hatte. Meine zweite Geburt hatte ich zu Hause. Es war wirklich toll. Dank auch einer vorgeburtlichen Akupunktur hatte ich kaum Schmerzen.

Meine Hebamme hatte nur in den Wehenpausen einen kleinen tragbaren CTG an meinen Bauch gehalten und die Herztöne klangen ganz normal. Diesmal waren wir nach dieser leichten Geburt beide sehr fitt und konnten unsere Zweisamkeit geniesen. Diesmal konnte ich auch die Glücksgefühle spüren, von denen mir andere Frauen berichteten. Eine Geburt kann also auch ein schmerzarmes tolles Erlebnis sein!




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Grit
Vielen Dank für Ihren Erlebnisbericht mit Happy End :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Weitere themenrelevante Artikel:

Fernausbildung Ernährungsberater/In

(Anzeige) Die Fernausbildung zum Ernährungsberater ist eine ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitsausbildung für alle naturheilkundlich interessierten Menschen. Die Ernährungsberater-Ausbildung vermittelt Ihnen ein fundiertes und umfangreiches Wissen, so dass Sie anschliessend in der Lage sind, als ganzheitlich praktizierender Ernährungsberater und/oder Gesundheitsberater eine individuelle, ganzheitliche Beratung auf höchstem Niveau zu tätigen.

weiterlesen

 

Kaiserschnitt fördert Konzentrationsstörungen beim Kind

(Zentrum der Gesundheit) – Bei den allermeisten Kaiserschnittgeburten gibt es für den Kaiserschnitt keine medizinische Indikation. Für das Kind scheinen überdies die Nachteile einer Kaiserschnittgeburt eindeutig zu überwiegen. Asthma, Allergien und Diabetes kommen bei Kaiserschnittkindern häufiger vor als bei natürlich geborenen Kindern. Neue Erkenntnisse zeigen, dass Kaiserschnittkinder offenbar auch mit einer beeinträchtigten Gehirnentwicklung zu kämpfen haben, die sich bereits im Alter von wenigen Monaten mit Konzentrationsstörungen äussern kann.

weiterlesen

 

Vitamin-D lindert Geburtsschmerz

(Zentrum der Gesundheit) – Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin-D könnte zu einer unkomplizierteren und schmerzärmeren Geburt verhelfen. In einer wissenschaftlichen Studie aus den USA zeigte sich, dass werdende Mütter mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel während der Geburt mehr Schmerzmittel benötigten. Damit steigen jedoch die Risiken für Mutter und Kind. Vitamin-D könnte eine effektive Möglichkeit sein, um Geburtsschmerzen auf natürlichem Weg vorzubeugen.

weiterlesen

 

Deutschen Hebammen droht Berufsverbot!

(Zentrum der Gesundheit) – Schwangere Frauen in ländlichen Regionen, aber auch städtische Frauen, die eine Hausgeburt bevorzugen, sind auf frei berufliche Hebammen angewiesen. In Deutschland könnte es jedoch bald schwierig werden, eine Hebamme zu finden. Ein grosser Versicherer hat angekündigt, zum Sommer 2015 aus der Hebammen-Berufshaftpflicht-Versicherung auszusteigen. Ohne Berufshaftpflichtversicherung jedoch dürfen frei berufliche Hebammen nicht arbeiten. Worum geht es hierbei wirklich und warum hat sich die Situation so dramatisch zugespitzt? Was können SIE tun, um den Hebammen zu helfen, ihren Berufsstand zu erhalten?

weiterlesen

 

Weniger Komplikationen bei einer Hausgeburt

(Zentrum der Gesundheit) Was viele Frauen auf der ganzen Welt intuitiv wissen, wurde jetzt in einer gross angelegten Studie in den Niederlanden statistisch bewiesen: Im Gegensatz zu einer geplanten Geburt im Hightech-Gebärsaal birgt eine Hausgeburt keine erhöhten Gefahren für Komplikationen, im Gegenteil, sie ist sogar sicherer.

weiterlesen

 

Die Schwangerschaft - Folge 1

(Zentrum der Gesundheit) - Sie haben gerade erfahren, dass Sie schwanger sind? Und plötzlich finden Sie sich in einem Wechselbad der Gefühle wieder? Sie haben viele hundert Fragen im Kopf? Dann werden Sie in unserer neuen Artikel-Serie alles finden, was Sie zum Thema Schwangerschaft wissen müssen – von der richtigen Ernährung, den richtigen Getränken bis hin zu speziellen Massnahmen bei den typischen Schwangerschaftsbeschwerden – selbstverständlich alles aus ganzheitlicher Sicht. Wir wünschen Ihnen viel Spass sowie eine gesunde und unbeschwerte Schwangerschaft :-)

weiterlesen

 

Die ersten drei Monate Ihrer Schwangerschaft - Folge 2

(Zentrum der Gesundheit) – In der zweiten Folge unserer Schwangerschaftsserie geht es heute um die ersten drei Monate Ihrer Schwangerschaft. In dieser Zeit ereignet sich unglaublich viel, nicht nur körperlich, sondern insbesondere auch emotional und gedanklich. Wem verraten Sie Ihr noch unsichtbares Geheimnis zuerst? Wie entwickelt sich Ihr Baby, was passiert mit Ihrem Körper? Was können Sie gegen Übelkeit und Rückenschmerzen tun? Und was bei schmerzenden Brüsten? Wie geht man mit seltsamen Gelüsten um? Es gibt in dieser Zeit so viele Fragen. Hier finden Sie – aus ganzheitlicher Sicht – die passenden Antworten und viele Tipps für diese spannende Zeit.

weiterlesen

 

Frühgeburten durch Softdrinks?

(Zentrum der Gesundheit) - Softdrinks, die mit Süssstoffen statt mit Zucker gesüsst sind, erhöhen das Risiko einer Frühgeburt offenbar beträchtlich. Dabei gilt: Je mehr Diät-Limos täglich getrunken werden, umso höher das Risiko einer Frühgeburt. Eine aktuelle Studie enthüllte den Zusammenhang zwischen dem Risiko, eine Frühgeburt zu erleiden und dem regelmässigen Konsum von künstlich gesüssten Softdrinks. Die Studie, die in Dänemark in Auftrag gegeben wurde, untersuchte 60.000 schwangere Frauen und den Ablauf ihrer Schwangerschaften. Ausserdem wurde das Trinkverhalten der Mütter – insbesondere ihre Vorliebe für Softdrinks – unter die Lupe genommen.

weiterlesen

 

Die beste Zeit der Schwangerschaft - Folge 3

(Zentrum der Gesundheit) – In der dritten Folge unserer Schwangerschaftsserie geht es heute um die mittleren drei bis vier Monate der Schwangerschaft. Meist wird dieser Abschnitt als die beste Zeit der Schwangerschaft empfunden, da es vielen Frauen in dieser Schwangerschaftsphase sehr gut geht. Dennoch kann es zu Beschwerden kommen. Wir stellen ganzheitliche Massnahmen bei Schwangerschaftsstreifen, Mutterbandschmerzen, Senkungsbeschwerden, Sodbrennen und vieles mehr vor. Auch erfahren Sie, wie Sie mit Ihrem Baby Kontakt aufnehmen und es in seiner geistigen Entwicklung fördern können.

weiterlesen

 

Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft

(Zentrum der Gesundheit) - Die gesunde Ernährung ist besonders in der Schwangerschaft von grosser Wichtigkeit. Plötzlich wirkt sich alles, was Sie essen, nicht nur auf Sie selbst, sondern auch auf Ihr Baby aus! Was gilt es nun zu beachten? Wie gestaltet sich eine gesunde basenüberschüssige Ernährung in der Schwangerschaft? Sind Folsäuretabletten tatsächlich unerlässlich? Ist ein Nahrungsergänzungsmittel mit Jod in der Schwangerschaft ein Muss? Wie sichert man die gesunde Omega-3-Versorgung des Babys? Muss zwecks Eisenversorgung Fleisch gegessen werden? Und was sollte frau in der Schwangerschaft keinesfalls essen?

weiterlesen

 

Handy während der Schwangerschaft

(Zentrum der Gesundheit) - Die Zeitschrift Epidemiology veröffentlichte ihre gross angelegte Studie zum Thema Handygebrauch während der Schwangerschaft. Das Ergebnis: Der Gebrauch von Mobilfunktelefonen während der Schwangerschaft gefährdet die Gesundheit der Ungeborenen.

weiterlesen

 

Das Gewicht in der Schwangerschaft

(Zentrum der Gesundheit) - Schwanger zu sein, kann viele Fragen aufwerfen. Wie ernähre ich mich während der Schwangerschaft richtig? Das ist eine dieser Fragen, mit der die meisten Frauen bereits überfordert sind. Zudem wissen viele Schwangere nicht, wie viel Gewicht sie tatsächlich zunehmen sollten. Auch das Thema Bewegung wird widersprüchlich diskutiert. Soll eine Schwangere nun Sport treiben oder nicht? Wir geben Ihnen Antworten auf diese Fragen.

weiterlesen

 

Schwangerschaft ganzheitlich erleben – Die letzten Wochen - Folge 4

(Zentrum der Gesundheit) - Die letzten Wochen Ihrer Schwangerschaft haben eine vollkommen andere Qualität als die Phasen davor. Ihr Körper, der Ihres Kindes und auch Ihre Psyche arbeiten nun auf Hochtouren, um sich auf die bevorstehende Geburt vorzubereiten. Welche Herausforderungen hierbei zu meistern sind und wie Sie sich ganzheitlich auf die Geburt vorbereiten können, erfahren Sie in diesem Artikel.

weiterlesen

 

Fertigbrei für Säuglinge sorgt für ungesundes Essverhalten

(Zentrum der Gesundheit) - Eine von Forschern der Universität in Nottingham/Grossbritannien durchgeführte Studie enthüllte, dass Babys, die sich nach der sog. Rapley-Methode selbst abstillen dürfen und Fingerfood bekommen, im späteren Leben gesünderes Essen bevorzugen. Babys hingegen, die Babybreie erhalten und mit dem Löffel gefüttert werden, sollen im späteren Leben eher auf Süssigkeiten stehen und sich ausserdem mit höherer Wahrscheinlichkeit zu Pummelchen entwickeln.

weiterlesen

 

Babynahrung - Die miesen Tricks

(Zentrum der Gesundheit) - Wenn Ihr Leben so verbittert wäre wie meins, und Sie Tag für Tag dieses Massaker an unschuldigen Kindern durch eine völlig ungeeignete Ernährung mit ansehen müssten, dann glaube ich, würden Sie genau wie ich empfinden: Diese fehlgeleitete Propaganda über Säuglingsnahrung sollte als Mord an den Kindern betrachtet werden. Jeder, der aus Unwissenheit oder auch leichtfertig dafür sorgt, dass ein Baby mit ungeeigneter Nahrung gefüttert wird, kann an dem Tod des Babys für schuldig befunden werden. - Dr. Cicely Williams, Milk and Murder , 1939

weiterlesen

 

Gefährliche Baby-Pflegeprodukte

(Zentrum der Gesundheit) – Für unsere Kinder nur das Beste! Nach dieser Devise legen viele Eltern grossen Wert auf eine gesunde Ernährung ihrer Familie. Im Hinblick auf Pflegeprodukte für Babys und Kinder herrscht jedoch zum grossen Teil erschreckende Unwissenheit. Vielversprechende Werbung und hübsche Verpackungen laden zum gutgläubigen Kauf ein. Doch "babyfreundliche" und "kindgerechte" Kosmetika beinhalten leider sehr häufig krebserregende Substanzen und Allergene. Worauf sollte man achten?

weiterlesen

 

Kuhmilch schadet Babys

(Zentrum der Gesundheit) - Das in der Kuhmilch enthaltene Calcium kann kein anderes Wesen, ausser dem Kalb, optimal nutzen. Da selbst erwachsene Kühe keine Milch trinken, um ihre persönliche Calciumversorgung zu sichern bzw. um Calciumreiche Milch zu produzieren, bleibt die Frage, wie das viele Calcium in die Milch der Kuh gelangt.

weiterlesen

 

Schmerzen beim Zahnen natürlich lindern

(Zentrum der Gesundheit) - Schlaflose Nächte und unglückliche Babys gehören zu jenen "Dingen", die man am besten vermeidet. Wenn beim Menschenkind jedoch die Zähne wachsen, kann es im Nu so weit sein: Das Baby ist äußerst unglücklich, weil es Schmerzen hat und folglich macht es lautstark auf diesen Missstand aufmerksam - auch in der Nacht. Zehn natürliche Maßnahmen helfen dabei, das Zahnen erträglicher, Babys gelassener und die Nächte ruhiger werden zu lassen.

weiterlesen

 

Vegane Ernährung für Kinder

(Zentrum der Gesundheit) - Eine vegane Ernährung hat viele Vorteile. Oft haben Eltern jedoch Zweifel an der Ausgewogenheit einer veganen Kinderernährung. Diese Zweifel sind unbegründet, denn Kinder können mit kaum einer anderen Ernährungsweise so vollständig mit allen Nähr- und Vitalstoffen versorgt werden und gleichzeitig ethisch korrekt aufwachsen.

weiterlesen

 

Ganzheitliche Kindererziehung

(Zentrum der Gesundheit) Kindererziehung ist im Grunde sehr einfach. Sie ist so einfach, dass man kein einziges Buch darüber lesen müsste. Eigentlich. In der Praxis sieht es jedoch ganz anders aus. Denn wenn schon die Eltern keine ganzheitliche Erziehung in ihrem eigenen Elternhaus erlebten, wie sollten sie dann ihren Kindern einen perfekten Start ins Leben ermöglichen können? Wie also wird man zu perfekten Eltern? Und wie macht man seine Kinder glücklich? Unsere zehn Tipps sagen es Ihnen!

weiterlesen

 

Probiotika für den Babydarm

(Zentrum der Gesundheit) - Der Mangel an freundlichen Darmbakterien kann bei Säuglingen zu verschiedenen Krankheitssymptomen wie allergischen Hautreaktionen, Koliken und – da letztere höchst unangenehm sind – zu kräftigem, oft stundenlangem Gebrüll führen. Erwachsene reagieren auf eine gestörte Darmflora mit Reizdarmsyndrom, Durchfall, Harnwegsinfektionen, der Neigung zu Pilzbefall und vielen anderen gesundheitlichen Problemen. Probiotika(1) können hier – wie immer mehr Studien beweisen – dauerhaft Abhilfe schaffen.

weiterlesen

 

10 Tipps, damit Kinder mehr Gemüse essen

(Zentrum der Gesundheit) - Manche Kinder hassen Gemüse. Im Babyalter nutzen sie Gemüse zu nichts anderem, als damit ihre Fähigkeiten im Weitspucken zu perfektionieren. Sind sie grösser, treten sie einfach in den Hungerstreik, schieben den bunten Gemüseteller weit von sich und verschränken mit grimmiger Miene die Arme vor der Brust. Wie Sie Ihrem Baby oder Kleinkind Gemüse schmackhaft machen können, erfahren Sie jetzt. Mit Hilfe unserer 10 Tipps wird aus Ihrem Kind bald ein echter Gemüsefreak werden.

weiterlesen