Homöopathische Impf-Alternative
Die sog. Homöoprophylaxe ist der homöopathische Weg der Krankheitsvorbeugung und bietet impfkritischen Menschen möglicherweise eine interessante Alternative.
Veröffentlichung am 03.06.2011 um 12:53 Uhr / Aktualisierung am 03.06.2011 um 12:53 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Immer mehr Menschen zweifeln am Sinn und an der Unbedenklichkeit von schulmedizinischen Impfungen. Viele lassen sich, ihre Kinder und ihre Haustiere guten Gewissens überhaupt nicht mehr impfen. Andere lehnen zwar ebenfalls die herkömmlichen Impfstoffe mit ihren nicht immer harmlosen Nebenwirkungen ab, möchten insbesondere ihre Kinder aber dennoch nicht "ungeschützt" durchs Leben gehen lassen. Eine mögliche Alternative könnte die sog. Homöoprophylaxe bieten.
Die Homöoprophylaxe ist ein Alternativen zu schulmedizinischen ImpfstoffenImpfungen sind deshalb so beliebt, weil den Menschen der Gedanke gefällt, sich, ihre Kinder und ihre Haustiere vor unangenehmen oder gar gefährlichen Krankheiten zu schützen. Ob Impfungen das auch tun, ist nicht zweifelsfrei geklärt. Und das Risiko der nicht immer harmlosen Nebenwirkungen ist auch nicht jedermanns Sache. Was aber könnte man dann tun, um sich und seine Lieben zu schützen?
Kinder (oder Tierbabys) kommen leider nicht mit einem fix und fertig ausgebildeten Immunsystem zur Welt. Unter anderem deshalb gibt es die Muttermilch. Sie enthält wichtige Antikörper und schützt Babys in den ersten Wochen ihres Lebens, bis sie eine eigene Immunität ausgebildet haben. Von "ungeschützt" kann also keine Rede sein. Nur wenige Mütter können aus gesundheitlichen Gründen nicht stillen. Viele jedoch WOLLEN nicht stillen. Dann aber ist das Baby in der Tat ungeschützt.
Ein Baby mit Muttermilch zu ernähren gehört also zu den ersten und wichtigsten Schutzmaßnahmen, die man seinem Kind keinesfalls verwehren sollte. Bei Stillproblemen wie geringe Milchmengen, nach innen gewachsene Brustwarzen oder Brustdrüsenentzündungen kann eine homöopathische Behandlung oft Wunder bewirken. Bleiben Sie also hartnäckig, auch wenn es anfangs Schwierigkeiten mit dem Stillen geben sollte und kontaktieren Sie zur Not eine entsprechend versierte Stillberaterin. Die Mühe zahlt sich in einem gesünderen und von Anfang an geschützten Baby aus.
Während das Baby wächst und gedeiht, entwickelt sich gleichzeitig sein Immunsystem. Verschiedene Bakterien, Viren und andere sog. Krankheitserreger, die ständig in unserer Umgebung sind, fordern das Baby-Immunsystem heraus und aktivieren es. Die Abwehrkraft des Kindes wird immer besser und effektiver. Oft merken die Eltern gar nicht, wenn sich das Immunsystem ihres Kindes mit pathogenen Keimen herumschlägt, und das Baby wächst ohne große Vorkommnisse zum fröhlichen Kleinkind heran. Andere Kinder kränkeln permanent, leiden unter laufender Nase, Mittelohrentzündungen oder haben immer wieder Fieber. Warum reagieren Kinder so unterschiedlich?
Neben der genetischen Veranlagung ist für den individuellen Gesundheitszustand eines Kindes auch die Ernährung entscheidend sowie die Art, wie das Kind von seinem Umfeld angenommen wird. Ein gesund ernährtes, natürlich aufwachsendes und als gleichwertiges Familienmitglied ernst genommenes Kind wird ein sehr viel stärkeres Immunsystem ausbilden, als ein Kind, das Fertignahrung erhält und/oder keine enge Bindung zu den Eltern aufbauen kann.
Eine starke Eltern-Kind-Bindung wird durch die natürliche Säuglingspflege aufgebaut. Die natürliche Säuglingspflege umfasst verschiedene Aspekte. Dazu gehören natürlich das Stillen des Kindes (bis sich dieses selbst abstillt), aber auch der enge Körperkontakt zur betreuenden Person durch nahezu permanentes Tragen des Kindes (und nicht etwa Ablegen in ein "eigenes" Zimmer), das Schlafen im Bett der Mutter oder der Eltern und nach Möglichkeit die sog. Kommunikation (zwischen Mutter und Kind) über die Ausscheidungsbedürfnisse, was im idealen Fall praktisch von Geburt an zu einem windelfreien Baby führt.
Ein gesundes Kind, das von seiner Familie physisch und emotional bestmöglich angenommen und unterstützt wird, kann kaum schwere Krankheitsanfälle bekommen. Werden solche Kinder doch einmal krank, dann kann der Haus-Homöopath das richtige homöopathische Mittel verordnen und den kleinen Körper auf diese Weise dabei unterstützen, wieder in sein Gleichgewicht zu gelangen und das Problem in den Griff zu bekommen.
Eine homöopathische Behandlung unterdrückt niemals die Symptome einer Erkrankung. Sie hilft dem Körper in Notzeiten. Daraus resultiert ein sich immer weiter verbesserndes und perfektionierendes Immunsystem. Symptome sind für den Homöopathen lediglich wichtige Anzeichen dafür, in welchem Bereich der Organismus noch Unterstützung braucht.
Viele Eltern jedoch fühlen sich bei dem Gedanken daran, eine Krankheit einfach geschehen zu lassen, nicht wirklich wohl. Sie wünschen sich daher Alternativen zu schulmedizinischen Impfstoffen. Eine solche Alternative gibt es in der Homöopathie: Sie heißt Homöoprophylaxe (HP).
Die HP benutzt die Krankheit als Quelle für deren Heilung. Bei der HP werden die homöopathischen Präparate oral eingenommen. Sie regen die bereits vorhandenen Verteidigungsmechanismen des Körpers dazu an, ihre Aufgabe besser zu verrichten. Bei der HP wird die Energie einer Krankheit übertragen, nicht der Erreger selbst. Selbstverständlich wird bei der HP außerdem immer nur eine einzige Erkrankung (bzw. deren Energie) an das Kind weitergegeben - im Gegensatz zu den in der Schulmedizin üblichen Mehrfachimpfungen. Auf diese Weise vermeidet die HP eine Überbeanspruchung des jungen Organismus. Eine HP enthält keine giftigen oder anderweitig gefährlichen Inhaltsstoffe und zeigt keinerlei negative Nebenwirkungen.
Nicht jeder Homöopath arbeitet mit der HP. Wie in jedem Bereich des menschlichen Lebens gibt es auch bei der Interpretation der Homöopathie und ihrer Einsatzgebiete unterschiedliche Sichtweisen. Falls Sie sich für diese Art der Prophylaxe interessieren, sammeln Sie zunächst alle Informationen über die HP, die Sie finden können. Befragen Sie andere Eltern, die mit dieser Methode der Krankheitsvorbeugung vertraut sind und interviewen Sie verschiedene Heilpraktiker und Homöopathen zu ihren Erfahrungen auf diesem Gebiet.
Erst wenn Sie die Wirkweise der HP ganz verstanden haben, können Sie die richtige Entscheidung für sich und Ihre Familie treffen.
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