Immunsystem natürlich stärken


Ein starkes Immunsystem ist der beste Schutz gegen die unterschiedlichsten Leiden und Krankheiten. Hier finden Sie 10 nützliche Tips womit Sie Ihr Immunsystem natürlich stärken können.

Zehn Power-Tipps für ein unbesiegbares Immunsystem

Veröffentlichung am 21.07.2010 um 11:59 Uhr / Aktualisierung am 11.01.2012 um 15:11 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Ein starkes Immunsystem steht im Zentrum unseres Wohlergehens. Mit einem starken Immunsystem können wir die meisten Krankheiten und Leiden, die unseren Weg kreuzen, abwehren. Ist unser Immunsystem aber aus irgendeinem Grunde schwach, werden wir sehr anfällig. Die ganzheitliche Medizin vertritt die Ansicht, dass Krankheiten nicht durch Viren und Bakterien verursacht werden, sondern durch ein geschwächtes Immunsystem. Ein schwaches Immunsystem jedoch kann jederzeit wieder gestärkt werden.

Immunsystem stärken

Wirkungsvoll stärken

Glücklicherweise gibt es viele Möglichkeiten, das Immunsystem auf natürliche Art und Weise wieder anzukurbeln. Die meisten dieser Maßnahmen können ohne großen Aufwand von jedem, der bereit ist, seinen gesunden Menschenverstand zu benutzen und einen ausgeglichenen Lebensstil zu pflegen, problemlos umgesetzt werden. Zehn der wirkungsvollsten Maßnahmen, die Ihr Immunsystem unbesiegbar machen werden, stellen wir Ihnen heute vor:

1. Frischer Zitronensaft macht den Körper basisch und damit unattraktiv für Bakterien und Viren

Beginnen Sie den Tag mit einer frischen Zitrone: Pressen Sie dazu die Zitrone aus und gießen Sie den Saft in ein Glas lauwarmes Wasser. Wenn Sie lieber Tee (Kräutertee) als Grundlage für Ihren Zitronensaft nehmen möchten, dann achten Sie darauf, dass er nicht mehr heiß ist, wenn Sie den Zitronensaft dazu gießen.

Übermäßige Hitze würde viele der wertvollen Inhaltsstoffe der Zitrone zerstören. Abgesehen von ihren Vitaminen und Enzymen hilft die Zitrone, das Milieu im Körperinneren basisch zu machen. In einem basischen Körper nämlich gedeihen weder Viren noch schädliche Bakterien.

2. Kräuter, Heil- und Wildpflanzen entlasten und stärken das Immunsystem

Viele Kräuter, Heil- und Wildpflanzen können das Immunsystem einerseits durch ihre antibakterielle Wirkung entlasten, andererseits aufgrund ihres Reichtums an Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen stärken und zu großartigen Leistungen befähigen.

Kräuter, Heil- und Wildpflanzen können Sie in Form von Tee (nie zu heiß zubereiten), Frischpflanzenpresssaft (aus dem Bioladen oder selbst gemacht), Zutaten im Salat oder in einem grünen Smoothie(1) genießen. Für Kinder sollten Sie solche Kräuter auswählen, die nicht zu stark sind und von den Kindern selbst ausgesucht werden.

3. Ätherische Öle entlasten das Immunsystem

Ätherische Öle

Ätherische Öle sind bei der Entlastung des Immunsystems besonders wirkungsvoll. Probleme wie Akne, Hämorrhoiden, Analfissuren, Gürtelrose, Hautausschläge, Arthritis, Candida, Fußpilz und Nagelpilz können mit ätherischen Ölen behandelt werden. Dazu wird je ein Tropfen des ausgewählten ätherischen Öls in jede Fußsohle einmassiert. Diese Methode motiviert das Immunsystem und wirkt außerdem prophylaktisch gegen diejenigen Probleme, für die das ausgewählte ätherische Öl prädestiniert ist.

4. Antioxidantien aus rohem Obst und Gemüse schützen das Immunsystem vor feindlichen Angriffen

Essen Sie Obst und Gemüse wann immer Sie können in roher statt in gekochter Form. Während gedünstetes Gemüse noch akzeptabel ist, sollten Sie gekochtes Obst wirklich niemals essen. Gekochtes Obst wird von den wenigsten Menschen wirklich vertragen. Es wird äußerst sauer verstoffwechselt und raubt dem Körper wertvolle Mineralien.

Wenn erhitzte Früchte gemeinsam mit Getreideprodukten verzehrt werden (z. B. in Obstkuchen, Pfannkuchen oder Crèpes mit Obstfüllung etc.), kommt es im Verdauungssystem zu extremen Gärprozessen.

Rohes Obst aber und besonders rohes Gemüse ist reich an zellschützenden Antioxidantien. Diese Helfer machen schon im Vorfeld viele Angreifer (Chemikalien aller Art) unschädlich, so dass das Immunsystem durch sie deutlich entlastet wird. Essen Sie möglichst viel verschiedenfarbiges Obst und Gemüse.

Dunkle Erzeugnisse, wie zum Beispiel Beeren, Kohl und Broccoli sind besonders gut, ebenso wie Nüsse, Getreidesprossen, Knoblauch, Seetang und auch Spirulina. Spirulina ist eine Blaualge, die sehr nährstoffreich ist und als natürliches, außergewöhnlich bekömmliches und vollwertiges Nahrungsmittel gilt.

5. Wählen sie nur solche Lebensmittel, die Power und Energie schenken

Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Lebensmittel auf solche, die Ihre Abwehrkräfte antreiben können. Lebensmittel, die Ihr Immunsystem stärken, erkennen Sie an einem hohen Gehalt an Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, sekundären Pflanzenstoffen (z. B. Carotinoiden, Bioflavonoiden etc.), Zink, Selen und Omega-3-Fettsäuren. Entsprechende Angaben finden Sie in Lebensmitteltabellen. Es macht Spaß, sich dort jene Lebensmittel auszusuchen, die dem eigenen Körper am meisten Power und Energie schenken.

6. Wasser spült Gifte aus dem Körper

Immunsystem natürlich stärken

Denken Sie daran, viel Wasser zu trinken. Ihr Urin sollte nur sehr leicht gelb gefärbt sein, ansonsten trinken Sie nicht genug. Eine der Hauptaufgaben von Wasser ist, Gifte und Stoffwechselschlacken auszuscheiden. Wenn Sie nicht ausreichend Wasser trinken, dann müssen manche Giftstoffe im Körper bleiben. Dort reichern Sie sich an und führen irgendwann zu gesundheitlichen Problemen.

Wenn hier WASSER steht, dann ist übrigens auch WASSER gemeint, also gefiltertes Leitungswasser oder kohlensäurefreies Quellwasser – und nicht etwa Cola, Saft, Kaffee, schwarzer Tee, kohlensäurehaltiges Mineralwasser oder gar alkoholische Getränke.

7. Im Schlaf arbeitet das Immunsystem auf Hochtouren

Gehen Sie sicher, dass Sie genug Schlaf bekommen. Im Schlaf entgiftet der Körper. Wenn sie ihm Schlaf vorenthalten, dann kann er nicht alle Gifte hinausbefördern und Sie werden langsam aber sicher zu einer Art Müllhalde.

Je mehr Gifte und Müll sich in Ihnen sammeln, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Immunsystem bald überfordert sein wird und nur noch unzureichend funktionieren wird. Wer auch immer in der Nähe ist, ob Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten, bei einem geschwächten Immunsystem haben diese Schmarotzer ein leichtes Spiel und können sich leicht Ihres Körpers bemächtigen – Stück für Stück.

8. Das Immunsystem liebt frische Luft

Wie auch immer das Wetter sein mag, verbringen Sie mehr Zeit draußen und nutzen Sie die Gelegenheit, sich dabei sportlich zu betätigen. Ermuntern Sie die ganze Familie, das gleiche zu tun. Besonderen Spaß macht das, wenn das Wetter herrlich ist. Fast noch mehr Spaß macht es aber, wenn das Wetter wirklich entsetzlich ist. Wenn es wie aus Kübeln schüttet und in den Straßen das Wasser steht, können Sie sich wieder wie ein Kind fühlen.

Ziehen Sie sich Gummistiefel an und stapfen sie in jede Pfütze. Atmen Sie tief die vom Regen gereinigte wunderbare Luft ein. Lassen Sie den Regen in ihren Nacken tropfen und gehen Sie nicht eher nach Hause, bis Sie triefend nass sind. Wann haben Sie das letzte Mal den Regen auf der Haut gespürt? Es gibt kaum etwas Belebenderes und zu Hause warten trockene Kleidung und ein warmes Plätzchen.

9. Herzhaft Lachen

Immunsystem natürlich stärken

Lachen Sie ausgelassen. Am besten auch dann, wenn Ihnen überhaupt nicht danach zu Mute ist – gemäß dem Motto: Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Lachen verstärkt ganz signifikant die Aktivität der Abwehrzellen Ihres Immunsystems. Wer lacht, wird lockerer, baut automatisch Stress ab und bekommt eine ganz neue und für andere Menschen anziehende Ausstrahlung. Wer lacht, kann seinen eventuell problematischen Alltag von einem ganz neuen Blickwinkel aus betrachten. Lachen mobilisiert Kräfte und Energien, von denen manch einer gar nicht wusste, dass sie in ihm schlummern.

Und so findet derjenige, der lacht, plötzlich Lösungen, wo es zuvor nur Probleme gab. Probleme und Stress jedoch schwächen das Immunsystem. Vielleicht melden Sie sich heute noch in einem Lachclub an? Auch Lach-Therapie oder Lach-Yoga ist längst nichts Neues mehr. Machen Sie mit und lachen Sie mit!

10. Antibiotika schwächen das Immunsystem, Probiotika(2) stärken es.

Und denken Sie daran, falls Sie kürzlich Antibiotika genommen haben, dann müssen Sie unbedingt etwas unternehmen, um ihre geschädigte Darmflora wieder aufzubauen. Antibiotika töten nicht nur unerwünschte Krankheitserreger, sie gleichen einem Rundumschlag und vernichten alle Mikroorganismen – ob gut oder böse – mit Ausnahme der Pilze.

Daher ereilt so viele Menschen im Anschluss an eine Antibiotikabehandlung eine Pilzinfektion. Beugen Sie daher vor und nehmen Sie sofort nach einer Antibiotikatherapie ein hochwertiges Probiotika-Präparat zu sich.

Jetzt, da Sie wissen, was Sie tun müssen, um Ihr Immunsystem auf natürliche Weise in eine uneinnehmbare Festung zu verwandeln, dürfte es kein größeres Problem für Sie sein, künftig noch die folgenden Kleinigkeiten zu meiden: Kaffee, Zucker, Süßstoffe, Zuckeraustauschstoffe, Zigaretten, Alkohol, Drogen, Fertignahrung und industriell verarbeitete Fette.

Wenn Sie all diesen Vorschlägen folgen, ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass Sie jemals ernsthaft krank werden. Zumindest hat bei Ihnen keine einzige Krankheit eine Chance, die gemeinhin aufgrund eines geschwächten Immunsystems entsteht.

(1)Grüne Smoothies: Smoothies sind Mixgetränke aus ganzen Früchten, die im Mixer einfach nur püriert werden. GRÜNE Smoothies sind deshalb grün, weil bei deren Zubereitung – neben Früchten – auch grüne Blattgemüse, Salate, Kräuter, Sprossen und Wildpflanzen püriert werden. Verdünnt mit Wasser und – wenn gewünscht – gewürzt mit frischem Ingwer stellen grüne Smoothie die gesündeste und wohlschmeckendste Methode dar, seinen Körper mit den unvergleichlich wertvollen Inhaltsstoffen aus Kräutern und Wildpflanzen zu versorgen.

(2)Probiotika sind Zubereitungen, die lebensfähige Mikroorganismen enthalten, welche einen gesundheitsfördernden Effekt auf den Wirtsorganismus ausüben. Probiotika stimulieren das Immunsystem über die Darmschleimhaut und verhindern das Überhandnehmen schädlicher Darmbakterien.



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(2)

Heuscher Alfred
geschrieben am: Sonntag, 14. August 2011, 21:34
eMail-Adresse hinterlegt

Kann ich Zitronensaft trotzdem täglich einnehmen, auch wenn ich eine candida albicans überstanden habe und ich Probleme wegen ungenügender Histaminausscheidung habe? Zitrusfrüchte sind ja histaminhaltig.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Herr Heuscher,
vielen Dank für Ihre Mail.

Zitronensaft in Maßen führt kaum zu einer erneuten Candida-Überhandnahme. Ob Sie persönlich Zitronensaft aufgrund Ihrer Histaminintoleranz vertragen, hängt allein von der Ausprägung Ihrer Intoleranz ab. Selbstverständlich lässt sich das Immunsystem auch ohne Zitronensaft stärken - indem Sie einfach andere auf unseren Seiten erklärte Maßnahmen umsetzen.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Helmut
geschrieben am: Mittwoch, 04. August 2010, 10:22
eMail-Adresse hinterlegt
Greift der Zitronensaft nicht die Zähne an?

Zentrum der Gesundheit:
Verwenden Sie bei empfindlichen Zähnen oder Zähnen, die Zahnschmelzschäden aufweisen, in Ihren Speisen und Getränken möglichst keinen Zitronensaft (oder spülen Sie den Mund anschließend gründlich aus), da dieser den Zahnschmelz weiter schädigen kann.