Inulin - Prebiotischer Ballaststoff
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Inulin: Ernährung für Darmbakterien
Ein sehr wichtiger Aspekt zur Symbioselenkung im Darm ist das Futter für die "guten" Bakterien. Diesem Gesichtspunkt wird derzeit bei Ernährungsempfehlungen noch zu wenig Bedeutung beigemessen.
Inulin ist ein Polysaccharid (eine Kette aus Fruchtzucker - Molekülen), das von den Verdauungsenzymen nicht angegriffen werden kann und daher unverdaut vom Dünndarm in den Dickdarm gelangt. Dort stimuliert es das Wachstum der Bifidobakterien, die Kohlenhydrate verwerten und daraus Milchsäure bilden.
Inulin wirkt prebiotisch
Inulin wirkt prebiotisch und trägt dadurch zum Aufbau der Darmflora bei. So kann beispielsweise die Aufnahme von wichtigen Mineralien wie Calcium gesteigert werden.
Inulin ist in zahlreichen Gemüsen wie Chicorée, Zwiebel oder Knoblauch in geringen Mengen vorhanden, doch reicht die tägliche Zufuhr über die Nahrung in der Regel nicht aus. Deshalb kann es sinnvoll sein, die tägliche Nahrung mit Inulin zu ergänzen. Inulin kann dauerhaft, bis zu 5 Gramm täglich als Beigabe zu Joghurt, Müsli etc. eingenommen werden.
Hinweis: Inulin enthält Fructose
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