Kaffee reizt die Nerven


Kaffee soll angeblich Energie geben. In der Studie  wurde beobachtet , dass persönliche Beziehungen nach dem Genuss einer größeren Menge Kaffees noch angespannter wurden, und dass insbesondere Männer dazu tendierten, deutlich lauter zu sprechen und auch eine leichte Aggressivität bemerkbar war.



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letzte Aktualisierung am 30.01.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Kaffee reduziert die Teamfähigkeit

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(Zentrum der Gesundheit) - Ein Artikel in der Zeitschrift New Scientist befasst sich mit den Forschungsergebnissen über die Auswirkungen des Kaffeetrinkens. Demnach beeinträchtigt eine Kaffeepause während der Arbeit die Mitarbeiter in ihrer Aktivität und reduziert deren Teamfähigkeit.

Kaffee reduziert die Teamfähigkeit © Diego Cervo - Shutterstock.com

Kaffee macht nervös

Bislang galt die Meinung, dass Kaffee Stress reduziert. Es konnte in der Studie allerdings beobachtet werden, dass persönliche Beziehungen nach dem Genuss einer grösseren Menge Kaffee noch angespannter wurden, und dass insbesondere Männer dazu tendierten, deutlich lauter zu sprechen und auch eine leichte Aggressivität bemerkbar war.

Das Stressniveau steigt

Zwei Wissenschaftler an der Bristol University wurden während einer ihrer Workshops zu den Forschungen angeregt. Dort berichtete ihnen ein Teilnehmer von seinen Erfahrungen, die er mit seinen Kollegen während eines USA-Aufenthaltes hatte. Da der Kaffee dort ein an allen Orten permanent verfügbares Getränk war, wurde er auch besonders häufig und in grossen Mengen von seinen Kollegen konsumiert.

Er konnte feststellen, dass das Stressniveau seiner Kollegen auffallend stark anstieg, was sich letztlich negativ auf den Teamgeist und somit auf ihre Arbeit auswirkte. Diese Entwicklung führten sie eindeutig auf den hohen Kaffeegenuss zurück.

Daraufhin wurden die Zusammenhänge zwischen Kaffeegenuss, Stressniveau und Arbeitsbeziehungen wissenschaftlich untersucht. Ein Teil der Studien-Teilnehmer erhielt wiederholt ein Getränk mit 200 mg Koffein (entspricht etwa 2 Tassen Espresso, der andere Teil erhielt jeweils ein koffeinfreies Getränk.

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Männer reagieren intensiver

Die deutlichsten Auswirkungen der erhöhten Kaffeezufuhr zeigten sich bei den Männern. Unter dem Einfluss von Koffein waren sie deutlich weniger Anpassungsbereit, sie hatten mehr Schwierigkeiten, sich öffentlich zu artikulieren und wiesen zudem eine erhöhte Herzfrequenz auf. Überraschenderweise war die Konzentrationsfähigkeit beider Studien-Teilnehmer durchaus vergleichbar.

In grösseren Mengen schädlich

Ein weiterer Bericht der BBC News bestätigt, dass ein Zuviel an Kaffee zu Symptomen wie innere Unruhe, Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit oder Erbrechen führen kann. Eine schwere Überdosis kann bis zum Delirium führen.

Diese Reaktionen können bereits bei nur 7 Tassen Kaffee pro Tag auftreten, obwohl die individuelle Empfindlichkeit natürlich variiert. Einige Menschen zeigen bereits beim Verzehr von deutlich weniger Kaffee entsprechende Reaktionen, während andere auch bei einem noch höheren Konsum keine spürbaren Auswirkungen haben. Grundsätzlich hat Koffein jedoch auf jeden Menschen eine starke suchterzeugende Wirkung, die es schwer macht, auf den Kaaffee zu verzichten.

Übigens

Den höchsten Gehalt an natürlichem Koffein findet man in Filterkaffee. Ein einziger Becher enthält ca. 120 mg Koffein, ein Becher Instantkaffee enthält ungefähr 75 mg Koffein und eine kleine Tasse Espresso enthält 107 mg Koffein.

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