Kaiserschnitt ja oder nein?


Werdende Mütter ziehen den Kaiserschnitt immer häufiger einer natürlichen Geburt vor. Doch welche Risiken kann dieser Trend haben?


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letzte Aktualisierung am 26.11.2015  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Kaiserschnitt -Problem für Mutter und Kind

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(Zentrum der Gesundheit) - Gesundheitsministerien vieler westlicher Länder berichteten immer wieder über die rasant steigende Rate der durchgeführten Kaiserschnitt-Geburten. Ein Kaiserschnitt kann zwar nützlich sein, wenn es zu Komplikationen während der Schwangerschaft kommt. Das grosse Problem besteht jedoch darin, dass der Kaiserschnitt oft gesunden Frauen empfohlen wird, bei denen eine natürliche Geburt kein Problem darstellen würde. Welche Risiken die Modeerscheinung "Kaiserschnitt" hat, ist vielen Frauen offenbar gar nicht bewusst. Wie kam es zu dieser Entwicklung?

Geburt Kaiserschnitt © lisalucia - Fotolia.com

Modeerscheinung Kaiserschnitt

Das amerikanische Gesundheitsministerium berichtete kürzlich, dass die Anzahl der durchgeführten Kaiserschnitt-Geburten seit 1996 um 53% angestiegen sei. So lag der Anteil der Kaiserschnitte im Jahr 1996 bei 21% aller Geburten; dieser Wert stieg stetig an, sodass 2010 bereits 32,8% aller Neugeborenen per Kaiserschnitt auf die Welt kamen.

Auch in Europa kann man diese Entwicklung beobachten. In Deutschland kommt mittlerweile auch jedes dritte Kind per Kaiserschnitt zur Welt - vor wenigen Jahren war es nur jedes fünfte Kind.

Viele Menschen glauben, dass der Anstieg der Kaiserschnittrate auf vermehrte Komplikationen während der Schwangerschaft und den Geburtswehen zurückzuführen sei. Doch stimmt das? Verschiedene deutsche Krankenkassen berichten beispielsweise, das nur 2% dieser durchgeführten Kaiserschnitte überhaupt notwendig seien.

Prominente Mütter lassen ihre Kinder immer häufiger sogar absichtlich zu früh per Kaiserschnitt holen, damit die Figur nicht zu sehr unter der Schwangerschaft leidet. In den letzten Wochen einer Schwangerschaft wächst das Bauchvolumen nochmals relativ stark an, was viele Promimütter mit einem zu frühen Geburtstermin per Kaiserschnitt umgehen. Die Risiken für sich und ihr Kind, blenden sie offenbar völlig aus.

Doch der Trend zum Kaiserschnitt hat sich nicht nur bei prominenten Müttern durchgesetzt - auch normale Mütter bevorzugen oft einen Kaiserschnitt, oder bekommen ihn von ihrem Arzt unnötigerweise empfohlen.

Gründe für den Anstieg der Kaiserschnitt-Rate

Es gibt viele Vermutungen, weshalb dieser Trend immer stärker wird. Liegt es vielleicht einfach an der Profitgier der Ärzte, die durch einen Kaiserschnitt natürlich mehr verdienen und ihn deshalb vielen Frauen empfehlen? Oder sind persönliche Vorteile der Ärzte die Gründe dafür, dass immer öfter zum Kaiserschnitt geraten wird? Ein Kaiserschnitt ist in der Regel weniger zeitaufwändig als eine normale Geburt – zudem können diese Eingriffe im Voraus geplant werden, womit der Tagesablauf des medizinischen Personals organisierter ist und die Ärzte und Schwestern ihr Leben effizienter strukturieren können. Eine oft langwierige vaginale Geburt kann mithilfe eines Kaiserschnitts natürlich vermieden werden.

Oder liegt es alleine an den Müttern selbst? Ist es die Angst vor den Schmerzen beim Pressen? Liegt es an der Bequemlichkeit oder am Druck durch den Beruf, der eine termingenaue Geburt erfordert?

Wahrscheinlich spielen viele Faktoren eine Rolle. Doch einer der Hauptgründe für den starken Anstieg der Kaiserschnitte ist mit Sicherheit die nahezu fahrlässige Einstellung der heutigen Gesellschaft zu unnötigen medizinischen Interventionen und operativen Eingriffen. Die heutige Kultur ist zunehmend toleranter gegenüber derartigen Eingriffen geworden, selbst wenn sie medizinisch gar nicht notwendig sind.

Viele weit verbreitete Eingriffe wie die Verabreichung von Pitocin (synthetisches Hormon zur Erleichterung der Geburt) oder die Periduralanästhesie (lokale Betäubung zur Schmerzausschaltung bei der Geburt) können jedoch sowohl für die Mutter als auch für das Kind schwere Nebenwirkungen verursachen.

Durch solche Medikamente kann es beispielsweise zur "Fetalen Asphyxie" (Sauerstoffmangel) kommen, was auch die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass das Kind per Kaiserschnitt geholt werden muss. Die behandelnden Ärzte sollten werdende Mütter unbedingt über mögliche Komplikationen und langfristige Probleme ins Bild setzen, die durch die genannten medizinischen Eingriffe entstehen können, und auf diese nur dann zurückgreifen, wenn sie wirklich klinisch notwendig sind.

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Frauen bestärken anstatt unnötigen Kaiserschnitt durchzuführen

Im Laufe der Jahre wurde immer weniger Wert darauf gelegt, das Selbstbewusstsein der Frau über die Fähigkeiten ihres Körpers während der Wehen zu stärken. Viel gesünder und auch finanziell vorteilhafter als dieser operative Eingriff wäre es aber stattdessen, die Frauen besser darüber zu informieren, wie sie mit der anstehenden Geburt umgehen sollten und die Lebensumstände der Frauen so zu stärken, dass die Schwangerschaft und die Geburt selbst so komfortabel wie irgend möglich gestaltet werden können.

Wer sich über die Komplikationen und Risiken bewusst ist, die durch einen Kaiserschnitt entstehen können, wird sich sicher genau überlegen, ob eine natürliche Geburt nicht doch die bessere Wahl ist.

Komplikationen beim Kaiserschnitt

Kaiserschnitte können bei der Mutter zu Infektionen beitragen, und auch andere Probleme hervorrufen, zu denen unter anderem starker Blutverlust, Plazentaprobleme, Komplikationen bei zukünftigen Schwangerschaften, anhaltender Beckenschmerz, eine Uterusruptur und chronische Verstopfung zählen können. Bei den Neugeborenen kann es zu Atemproblemen sowie zu Komplikationen beim Stillen, Kindesdiabetes und Asthma kommen.

Die natürliche Geburt hat hingegen viele Vorteile für Mutter und Kind und sollte daher einem Kaiserschnitt unbedingt vorgezogen werden, wenn keine medizinische Notwendigkeit für eine Geburtsoperation vorliegen.

Vorteile einer natürlichen Geburt für das Baby

  • Kinder, die auf natürliche Weise zur Welt kommen, kommen in der Regel zum richtigen Zeitpunkt - nämlich dann, wenn sie bereit sind und alle Organe soweit entwickelt sind, dass sie für ein Leben ausserhalb des Mutterleibs bereit sind.
  • Babys, die durch eine vaginale Geburt zur Welt kommen, haben ausserdem ein viel geringeres Risiko an Atemwegserkrankungen zu erkranken. Das liegt daran, dass bei einer natürlichen Geburt durch den Druck, der auf den Brustkorb des Kindes ausgeübt wird, das Fruchtwasser aus den Lungen gepresst wird. Dadurch wird das Baby auf die Atmung vorbereitet. Werden Kinder jedoch per Kaiserschnitt geboren, steigt das Risiko für Asthma und Atemwegserkrankungen.
  • Die Passage durch den Geburtskanal stimuliert zudem das Herz-Kreislauf-System, stimuliert die Durchblutung und stärkt das Baby für die Geburt. Es gibt Hinweise dafür, dass dieser Prozess auch langfristige Vorteile für das Baby hat.
  • Babys, die vaginal geboren werden, bekommen im Geburtskanal auch eine Art Starter-Abwehrpaket mit auf ihren Weg. Beim Passieren des Geburtskanals werden schützende Bakterien von der Mütter an das Baby übertragen, die sich im Darm ansiedeln und entscheidend für die Entwicklung einer starken Immunabwehr - nicht nur im Kindesalter - sind.
  • Während der Wehen einer natürlichen, vaginalen Geburt profitieren Babys ausserdem von Hormonschüben, die sie wacher machen und dadurch zu einer intensiveren Verbindung zwischen Mutter und Kind bei der Geburt führen.
  • Zudem konnten in der Plazenta und in der Nabelschnur während normalen Geburten - ohne Medikamente - Endorphine (Glückshormone) nachgewiesen werden. Die Glückshormone machen die Geburt für das Kind angenehmer.
  • Kinder, die auf natürliche Weise zur Welt kommen, zeigen offenbar auch mehr Saugreflexe als Kaiserschnitt-Kinder, was das Stillen vereinfacht.
  • Eine europäische Studie aus dem Jahr 2008 zeigte, dass Kinder, die vaginal geboren werden ein 20% geringeres Risiko für Diabetes haben, als Kaiserschnitt-Kinder.
  • Die Wehen sollen die Kinder darauf vorbereiten auch im späteren Leben besser mit Stress umgehen zu können, denn durch den Kaiserschnitt entsteht eine enorme Stressreaktion für das Baby, was dazu führen kann, dass das Kind auch später auf Stress immer überreagiert.
  • Wenn die vaginale Geburt ohne Medikamente stattfindet, wird das Baby nicht mit irgendwelchen Nebenwirkungen von Medikamenten belastet.
  • Der Haut-zu-Haut-Kontakt zwischen Mutter und Baby kann, nach einer natürlichen Geburt leichter stattfinden als nach einem Kaiserschnitt. Das hat viele physiologische Vorteile für das Baby und trägt auch zur optimalen Entwicklung des Gehirns bei. Ausserdem müssen Babys, die vaginal zur Welt kommen nicht so häufig auf die Intensivstation wie Babys, die per Kaiserschnitt geholt werden.
  • Ein Kaiserschnitt beeinträchtigt offenbar die Gehirnentwicklung, so dass sich in einer Studie gezeigt hatte, dass Kaiserschnittkinder im Vergleich zu natürlich geborenen Kindern (zumindest in den ersten Lebensmonaten) eine verstärkte Neigung zu Aufmerksamkeitsdefiziten oder Konzentrationsstörungen aufweisen.

Vorteile einer natürlichen Geburt für die Mutter

  • Die Erholung von einer natürlichen vaginalen Geburt läuft viel schneller ab, als die von einem Kaiserschnitt. Im Allgemeinen kann eine Mutter nach einer natürliche Geburt recht schnell wieder aufstehen und sich ohne Hilfe um ihr Baby kümmern. Nach kurzer Zeit kann sie wieder nach Hause - ohne Probleme bei alltäglichen Tätigkeiten.
  • Die kürzeren Krankenhausaufenthalte und die nicht notwendigen operativen Eingriffe einer unkomplizierten, vaginalen Geburt haben auch einen finanziellen Vorteil gegenüber einer operativen Kaiserschnitt-Geburt.
  • Nach einer erfolgreichen vaginale Geburt fühlen sich Mütter zudem emotional gestärkter als nach einem Kaiserschnitt.
  • Die vaginale Geburt weist auch eine geringere Muttersterblichkeit auf als Kaiserschnitt-Geburten.
  • Die Mutter trägt von einer vaginalen Geburt keine Narben am Bauch davon und auch keine chirurgischen Schäden, die zu Komplikationen bei zukünftigen Geburten führen können.
  • Risiken eines Kaiserschnitts wie Infektionen, hoher Blutverlust, Verletzungen anderer Organe (Blase, Darm, etc.), oder mögliche Herz- und Lungenkomplikationen werden durch eine vaginale Geburt ganz einfach vermieden.

Kaiserschnitt vermeiden

Frauen sollten aus diesen Gründen versuchen einen Kaiserschnitt am Ende ihrer Schwangerschaft zu vermeiden, indem sie auf eine gesunde Ernährung achten, alles dafür tun, während der Schwangerschaft gesund zu bleiben und sich für Schwangerschaftsübungen einschreiben. Auch Körper-Geist-Techniken wie Yoga und Meditation helfen dabei, das Körperbewusstsein zu stärken und das Selbstbewusstsein der Schwangeren über die Fähigkeiten des eigenen Körpers und des Babys zu steigern. Mithilfe dieser Techniken kann man die Wahrscheinlichkeit senken, ein Kind per Kaiserschnitt zur Welt zu bringen und stattdessen auf natürliche Weise gebären.

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(1)

Beatrix
geschrieben am: sonntag, 08. september 2013, 17:14
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, Kaiserschnitt-Kindern fehlt das sogenannte "Starterpaket" wie Sie es im obigen Artikel schreiben. Meine Frage dazu, können diese Bakterien nachträglich auch noch im Jugend/Erwachsenen-Alter mit Probiotika zugeführt werden? Gibt es dazu Empfehlungen?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Beatrix
Probiotika können auch im Jugend- und Erwachsenenalter äusserst positive und hilfreiche Auswirkungen haben. Ob damit jedoch das Versäumnis durch eine Kaiserschnittgeburt wett gemacht werden kann, ist sicher von Mensch zu Mensch verschieden und kann nicht pauschal beantwortet werden. Konkrete Studien dazu sind uns jedenfalls nicht bekannt. Was uns jedoch bekannt ist, sind die oft wirklich erstaunlichen Folgen eines probiotischen Darmfloraaufbaus für die Gesundheit. Es lohnt sich also in jedem Fall, einen Versuch zu wagen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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