Patienten als Spielball der Pharmaindustrie


Die Pharmaindustrie zahlt jedes Jahr 100 Millionen Euro an Ärzte für sogenannte Anwendungsbeobachtungen.


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letzte Aktualisierung am 14.04.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Korruption im Gesundheitswesen

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(Zentrum der Gesundheit) – Korruption im Gesundheitswesen ist keine Seltenheit. Wenn Ärzte ein bestimmtes Medikament verordnen, so tun sie das nicht unbedingt, weil es das beste Medikament für den Patienten ist, sondern weil sie vom entsprechenden Pharmakonzern Geld für die Verschreibung bekommen. Dafür will der Konzern pro Patient einen Kurzbericht zur Verträglichkeit und Wirkung des Medikaments. Nur weiss leider der betreffende Patient nichts davon, dass er mal eben für eine Art Studie rekrutiert wurde. Man spricht in diesem Fall auch nicht von Studien, sondern von sog. Anwendungsbeobachtungen.

Korruption im Gesundheitswesen © love work 51 - Shutterstock.com

Korruption im Gesundheitswesen: Die sogenannten Anwendungsbeobachtungen

Mit Anwendungsbeobachtungen wollen Pharmakonzerne bereits zugelassene Medikamente unter Alltagsbedingungen von Ärzten an ihren Patienten testen lassen. Teilnehmende Ärzte erhalten dafür ein Honorar.

Experten bezweifeln aber den wissenschaftlichen Nutzen dieser Studien und werfen den Pharmaunternehmen Bestechung und den Ärzten Korruption vor.

Denn es scheint, dass mit dieser Vorgehensweise eher der Umsatz der Medikamente gesteigert werden soll, und die Gesundheit der Patienten dabei ins Hintertreffen gerät.

Denn der Patient weiss nichts von seiner Studienteilnahme und nimmt ein neues Medikament mit unbestimmten Nebenwirkungen, obwohl es unter Umständen bereits bewährte und viel sicherere Arzneimittel gibt.

Anwendungsbeobachtung zugelassener Medikamente

Jedes Medikament wird vor der Zulassung intensiv geprüft. Neben- oder Wechselwirkungen tauchen aber meist erst auf, wenn eine grössere Anzahl an Patienten über längere Zeit hinweg mit dem jeweiligen Medikament behandelt wird.

Hier kommt die sogenannte Anwendungsbeobachtung ins Spiel. Niedergelassene Ärzte werden deshalb regelmässig von den Vertretern der Pharmaunternehmen aufgesucht und gefragt, ob sie an einer solchen Anwendungsbeobachtung teilnehmen möchten.

"Kaminstudien" werden sie genannt, weil das Ausfüllen der Formulare so einfach ist, dass es am heimischen Kamin erledigt werden kann. Ein kurzer Satz hier, ein Kreuzchen da – und schon gibt es ein Extra-Taschengeld für den Arzt.

Nach Angaben der Transparency International Deutschland e.V. erhalten Ärzte pro Patient bis zu 2.500 Euro. Der Zweck: Ärzte sollen das jeweilige Medikament des Pharmaherstellers verschreiben.

Die Pharmaindustrie beschreibt Anwendungsbeobachtungen als "Instrument der Arzneimittelsicherheit". Kritiker sehen darin ein geschicktes Marketing-Instrument und nennen es legalisierte Korruption.

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Strategien der Pharma-Konzerne

Anwendungsbeobachtungen müssen den Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung von den Pharmaunternehmen gemeldet werden. Sie werden zur Kenntnis genommen und archiviert. Nicht mehr und nicht weniger.

Mit Hilfe des Presserechts hat sich CORRECTIV – das erste gemeinnützige Recherchezentrum in Deutschland – über 14.000 Meldungen aus den Jahren 2009 und 2014 geholt und ausgewertet:

Fast 17.000 Ärzte, davon rund 12.000 niedergelassene Ärzte haben allein im Jahr 2014 an Anwendungsbeobachtungen teilgenommen und ihr Honorar durch die Pharmaindustrie aufgebessert. Im Schnitt erhielt jeder Arzt 669 Euro pro Patient.

Die Zahlen sind erschreckend und es kommt noch schlimmer, denn die Auswertung der Daten hat gezeigt, dass sie lückenhaft sind. Mal wurden die teilnehmenden Ärzte nicht genannt, mal das Arzthonorar nicht und die Zahl der Patienten ebenso wenig.

Hier stellt sich die Frage, ob die Ärzte tatsächlich etwas für das Honorar leisten mussten oder aber nur Kästchen angekreuzt haben.

Das gleiche Bild zeigt sich bei den Abschlussberichten, die von den Konzernen an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte und an das Paul-Ehrlich-Institut geschickt wurden.

Einige sind nur wenige Seiten lang und andere wiederum dicke Wälzer. Ein Vergleich kann hier nicht vorgenommen werden. Stichproben haben gezeigt, dass die Pharmaindustrie ihre Anwendungsbeobachtungen nicht wie vorgeschrieben meldet.

Zwar ist das ein Verstoss gegen das Arzneimittelgesetz, jedoch bleiben Bestrafungen aus.

Es wird angenommen, dass diese lückenhaften Meldungen zur Strategie der Pharmaindustrie gehören. Die Prüfung der Millionenzahlungen soll damit erschwert werden.

Auch geben die Pharmaunternehmen die Namen der teilnehmenden Ärzte nicht in der Öffentlichkeit bekannt. Patienten wissen also gar nicht, ob ihnen das verschriebene Präparat wirklich nützt oder nur dem Geldbeutel des Arztes.

Welche Medikamente werden in den Anwendungsbeobachtungen getestet?

Die Auswertung von CORRECTIV ergab, dass es bei den 50 grössten Anwendungsbeobachtungen um sogenannte Analogpräparate ging. Der Mehrwert dieser Präparate ist umstritten, da diese den gleichen Wirkstoff enthalten wie Präparate, die es schon seit Jahren auf dem Markt gibt.

Entweder gibt es beim Wirkstoff der Analogpräparate gar keine oder nur marginale Unterschiede, weshalb sie auch als "Schein-Innovationen" bezeichnet werden.

Daneben fanden sich in der Auswertung Präparate, zu denen wesentlich günstigere Alternativen existieren. Im Zeitraum 2009 bis 2014 bekamen über 20.000 Patienten das Medikament Valdoxan (Antidepressivum).

Die gesetzlichen Krankenkassen gaben für das Präparat allein im Jahr 2013 eine Summe von mehr als 44 Millionen Euro aus. Wäre stattdessen die günstigere und gleichwertigere Variante Venlafaxin von den Ärzten verordnet worden, hätte das eine Ersparnis von über 35 Millionen Euro bedeutet.

Noch kurioser sind die Anwendungsbeobachtungen von Präparaten, die sich bereits seit vielen Jahren auf dem Markt befinden und von denen es wirkstoffgleiche Kopien (Generika) gibt.

Ein Pharmaunternehmen liess beobachten, wie bei Patienten mit Infektionen ihr Vitamin-C-Präparat wirkt. Dabei müsste man doch annehmen, dass keine Studien mehr benötigt werden, wenn bereits alle Fragen seit Jahren beantwortet sind. Schliesslich wurde Vitamin C schon zig Mal untersucht und die Wirksamkeit ist bekannt.

Weiter bestätigt die Datenanalyse, dass die Studien oftmals dort laufen, wo es auch eine starke Konkurrenz und zahlreiche vergleichbare Präparate gibt. Beispielsweise ist das bei Kontrastmitteln für MRT- oder Röntgenaufnahmen oder auch bei Krebsmedikamenten der Fall.

Wie werden die Scheinstudien reguliert?

Die Gesetze sind nicht eindeutig, und ein Missbrauch wird weder angezeigt noch bestraft. Es gibt Regulierungen und Vorschriften, die aber wirkungslos sind.

Erstens sind die Daten unvollständig und zweitens kontrolliert niemand, ob Ärzte ihre Verschreibungsgewohnheiten ändern.

Weder der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen noch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte fühlen sich hierfür zuständig. Man "dokumentiere", mehr aber auch nicht.

Die Pharmaindustrie gibt vor, dass sie sich selbst über die Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie (FSA) kontrolliere. Nach eigenen Angaben hat man ein Regelwerk aufgestellt, das über die Gesetze hinausgehe.

Zudem stehe der medizinische Nutzen im Mittelpunkt. Laut Angaben von CORRECTIV wurden in den vergangenen fünf Jahren zwei Anwendungsbeobachtungen geprüft.

Probleme gab es bei einer von beiden, und die Pharmaindustrie verpflichtete sich, die Studie erneut durchzuführen. Doch gab es hierfür eine Strafe? Natürlich nicht.

Massnahmen gegen Korruption im Gesundheitswesen

CORRECTIV fordert zur künftigen Eindämmung der Korruption im Gesundheitswesen Folgendes:

  • Es müssen klare Regeln und Vorschriften definiert werden, unter welchen Bedingungen Anwendungsbeobachtungen durchgeführt werden dürfen.

  • Es müssen lückenlose Berichte erstellt werden, in denen aufgelistet wird, welcher Arzt für welches Medikament eine Gegenleistung mit Angabe des Honorars erhalten hat.

  • Alle Berichte müssen geprüft werden.

  • Strafen für diejenigen, die sich nicht an die Regeln und Vorschriften halten.

Das geplante Gesetz zur Korruptionsbekämpfung im Gesundheitswesen gibt nur wenig Hoffnung. Zwar wird das Bestechen von Ärzten erstmals bestraft, jedoch betrifft dies nicht die Anwendungsbeobachtungen.

Diese sind weiterhin erwünscht, wenn sie nicht dem reinen Marketing dienen. Überprüft werden kann das aber nicht.

Gefahren für Patienten

Gegner der Anwendungsbeobachtungen führen an, dass es unethisch sei, wenn Ärzte die Gesundheit ihrer Patienten aus finanziellen Gründen gefährden.

Da die Honorare in keinem Verhältnis zum Aufwand stehen, entsteht der Anreiz für Ärzte, ein Präparat zu wechseln, ohne dass der Patient über die tatsächlichen Gründe informiert wird.

Hat der Arzt die Wahl zwischen zwei Medikamenten, so würde er sich für das Präparat entscheiden, wofür er ein "Zusatzeinkommen" erhält. Somit bekommt der Patient nicht das Medikament, das besser für ihn wäre, sondern das Präparat, an dem der Arzt besonders gut verdient.

Neben den Risiken für Patienten werden aber auch alle Beitragszahler der Krankenkassen zusätzlich mit unnötigen Arzneimittelkosten in Milliardenhöhe belastet.

Korruption im Gesundheitswesen – Nein, danke!

Jeder möchte sicher sein, dass der Arzt des Vertrauens Medikamente verschreibt, die bewährt, wirksam und nicht vorrangig verordnet werden, weil der Arzt seine Honorarkasse aufbessern möchte.

Fragen Sie den Arzt gezielt, ob er beim fraglichen Medikament an einer Anwendungsbeobachtung teilnimmt und woher die Empfehlung für die Therapie stammt.

Bei einem Medikamentenwechsel sollten Sie ebenfalls nach dem Grund fragen und auf Ihr bisheriges Medikament bestehen, wenn Sie mit diesem zufrieden waren.

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Quellen:


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