Krankes Tierfutter


Als Tierbesitzer empfiehlt es sich die Inhaltsstoffe der Tierfutter genau anzusehen. Zwischen der Produktwerbung und den tatsächliche Inhaltsstoffen liegen in der Regel Welten.

Krankes Tierfutter

Veröffentlichung am 06.10.2008 um 11:12 Uhr / Aktualisierung am 12.05.2011 um 14:31 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Als Tierbesitzer ist man bemüht, seinem Tier ein gesundes, nährstoffreiches Futter anzubieten.
Oft verleiten die Bilder auf der Verpackung von gesunden Tieren mit glänzendem Fell sowie die angepriesenen Inhaltsstoffe, wie z.B. hochwertige Proteine, ausgewogene Mineralstoffe etc., zum Kauf.

Tierfutter

Verpackungen versprechen viel

Die Verpackungen versprechen z.B. gesunde Haut und glänzendes Fell durch Omega-3-Fettsäuren, ein gutes Sehvermögen durch Vitamine und Mineralstoffe, ein gesundes Immunsystem durch eine ausgewogene Nährstoffzusammensetzung sowie starke Muskeln durch hochwertige Proteine.

Sieht man sich dann allerdings die tatsächlichen Inhaltsstoffe an, sieht das oft ganz anders aus. Häufig findet sich im Tierfutter folgende Auflistung:

  • ca. 8 % Rohprotein (Eiweiß) - Die Quelle, aus denen dieses Eiweiß stammt, wird verschwiegen, was darauf schließen lässt, dass es sich um minderwertiges Eiweiß handelt.
  • ca. 3,5% Rohfett - Der Rohfettgehalt ist der Teil des Futtermittels, der sich in Fettlösungsmitteln, wie beispielsweise Petrolether, löst.
  • ca. 2,5% Rohasche - Unter dem Begriff Rohasche werden sämtliche Rückstände einer Verbrennung des Futters bei 550°C zusammengefasst. Dies können alle möglichen anorganischen Substanzen - also Mineralstoffe -, aber auch Sand oder ähnliche Verunreinigungen sein.
  • ca. 0,5% Rohfaser - Unter "Rohfaser" ist derjenige Anteil eines Futtermittels zu verstehen, der nach Behandlung mit verdünnten Säuren und Laugen als "unverdaulicher" Bestandteil zurückbleibt. Hauptbestandteil dieser Stoffklasse ist die Cellulose. Rohfaser darf nicht mit Ballaststoffen gleichgesetzt werden, da diese nur zu ca. einem Drittel aus Cellulose besteht und noch viele andere unverdauliche Komponenten enthält.
  • ca 80% Feuchtigkeit - Wasser
  • die restlichen 5,5% wurden nicht aufgeführt

Die genaue Zusammensetzung sieht bei einem Hundefutter einer bekannten Supermarktkette - als Eigenmarke - wie folgt aus:

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse mind. 4%, wobei diese 4% in der Regel auch nicht überschritten werden (zu den Nebenerzeugnissen gehören Tierteile wie Füße, Köpfe, Pansen und weitere Tierteile, die für den menschlichen Verzehr nicht geeignet sind, also die Abfälle der tierverarbeitenden Industrie).

Tierfette

Werden die tierischen Nebenprodukte, wie Tierfüße oder -köpfe gekocht, so wird das dabei an der Oberfläche abgelagerte Fett im Tierfutter verwendet. Der Tierbesitzer weiß leider nicht, um welche Art von Fetten es sich hier handelt. In Tierfutter können dann auch schon mal Rückstände von Pentobarbital gefunden werden, ein Medikament, das zum Einschläfern von Tieren verwendet wird.

Desweiteren finden sich dann Sojabohnenmehl, Aroma, Phosphorsäure, Calciumcarbonat und Salz.
Geschätzte 95% des Inhalts habe also nichts mit Fleisch zu tun und der Nährwert für das Tier ist eher fraglich.

Als Tierbesitzer empfiehlt es sich deshalb, genau hinzuschauen. Zwischen der Produktwerbung und den tatsächliche Inhaltsstoffen liegen in der Regel Welten...






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(1)

Förderverband GefaT e.V.
geschrieben am: Sonntag, 12. Oktober 2008, 20:04
eMail-Adresse hinterlegt
Liebe Tierhalter!
Ganz ausführlich zum Thema Qualität unsere Tierfutter für Hunde- und Katzen auf unserem Onlineportal unter: www.alle-futterwahrheiten.de