Krebszellen und Zucker


Industriell erzeugter Zucker fördert das Zellwachstum und die Ausbreitung von Krebszellen. Es zeigte sich das Krebszellen besonders bei industrielle Fructose gedeihen.

Krebs liebt Fructose

Veröffentlichung am 30.08.2010 um 09:47 Uhr / Aktualisierung am 15.12.2011 um 12:00 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Krebszellen ernähren sich bekanntlich gerne von Zucker. Forscher fanden heraus, dass sie sich mit raffiniertem, also industriell hergestelltem Fruchtzucker jedoch viel schneller teilen und ausbreiten können als mit gewöhnlichem Haushaltszucker.

Krebs leibt Zucker Billiger Sirup in Getränken besteht bis zu 90 Prozent aus Fructose.

Blitzschnelle Vermehrung von Krebszellen mit Hilfe von Fructose

Wissenschaftler der Universität von Kalifornien, Los Angeles (UCLA) führten vor kurzem eine Untersuchung durch, die enthüllte, dass Krebszellen sogar eine eigene Schnittstelle für raffinierten Zucker besäßen.

Die in der Fachzeitschrift Cancer Research veröffentlichte Studie zeigte außerdem, dass – entgegen der bisherigen Annahme – nicht alle Zuckerarten für Krebszellen gleich hilfreich seien. Tumorzellen der Bauchspeicheldrüse wurden in Tests mit Fructose und mit Glucose gefüttert.

Dabei zeigte sich, sie gedeihen zwar auch mit Glucose, aber mit Hilfe von Fructose können sich Krebszellen blitzschnell und auf eine Art und Weise reproduzieren und im menschlichen Körper ausbreiten, wie sie es mit Glucose nicht annähernd schaffen.

Keine Fructose – kein Krebswachstum

Das Team um Dr. Anthony Heaney vom Jonsson Cancer Center der UCLA (einer der Autoren der Studie) erklärte:

„Der Fructose-Stoffwechsel und der Glucose-Stoffwechsel in der Krebszelle laufen ziemlich unterschiedlich ab.“

Auch ist längst bekannt, dass die Bauchspeicheldrüse härter an der Verstoffwechslung von Fructose zu arbeiten hat als an der von Glucose und anderen Zuckersorten, so dass gerade Bauchspeicheldrüsenkrebs – eine der tödlichsten Krebsarten – durch Fructosekonsum in einem viel höheren Maße gefördert werden kann als durch den Konsum von Glucose. Krebspatienten, aber auch Diabetiker sollten unbedingt raffinierten Fruchtzucker meiden, da offensichtlich ist, dass das Krebswachstum sofort unterbrochen wird, wenn kein Fruchtzuckernachschub mehr eintrifft.

Billiger Sirup in Getränken und Fertigprodukten besteht bis zu 90 Prozent aus Fructose

Raffinierte bzw. industriell hergestellte Fructose befindet sich hauptsächlich in Getränken (Softdrinks) und Fertiggerichten (Brot, Süßigkeiten, Fertigsoßen, Suppen, Konserven und vielen anderen).

Auf dem Zutatenetikett steht oft nur Sirup, womit meistens industriell verarbeiteter Maissirup gemeint ist. Da Fructose eine höhere Süßkraft als Glucose hat, wird in der Lebensmittelindustrie der Glucosegehalt von Sirup enzymatisch reduziert und gleichzeitig der Fructosegehalt auf bis zu 90 Prozent erhöht. So enthält man sog. HFCS-90 (High Fructose Corn Syrup = fructosereicher Maissirup). Die Folge ist, für dieselbe Süßkraft benötigt man jetzt weniger Sirupmaterial, was der Lebensmittelindustrie natürlich Kosten einsparen hilft.

Zucker ist Zucker?

In den USA gab es bereits größere Debatten zwischen Politikern, Gesundheitsexperten und Vertretern der Lebensmittelindustrie, wobei es darum ging, ob die Amerikaner durch fructosereichen Maissirup nun dicker und kränker würden oder nicht. Das eine oder andere zusätzliche Kilo durch Sirup- bzw. Zuckerkonsum ist wirklich kaum der Rede Wert.

Viel gravierender sind – laut der American Heart Association – all die anderen Folgen einer zuckerreichen Ernährungsweise wie Diabetes, Herzkrankheiten, Krebs und Schlaganfall.

Einige Staaten (z. B. New York und Kalifornien) hatten bereits mit einer Steuer auf gesüßte Softdrinks geliebäugelt, um damit die Behandlung von Krankheiten zu finanzieren, die ganz offensichtlich infolge zu hohen Zuckerkonsums entstanden sind. Die amerikanische Vereinigung der Getränkehersteller (deren Mitglieder u. a. Coca-Cola und Kraft Foods sind) widersetzte sich selbstverständlich der neuen Getränkesteuer-Idee und argumentierte mit dem sinnigen Satz: Zucker ist Zucker.

Normaler Haushaltszucker weniger gefährlich als industriell verarbeitete Fructose

Dr. Heaney aber sagte, sein Team fand genau das Gegenteil heraus. Sie fütterten Bauchspeicheldrüsenkrebszellen im Labor mit Glucose und mit Fructose. Die Krebszellen aßen beide Zuckerarten, doch nur mit Fruchtzucker konnten sie sich vermehren und ausbreiten. Im Hinblick auf das Tumorwachstum besteht also ein ziemlicher Unterschied zwischen fructosereichem Maissirup und raffiniertem Haushaltszucker aus Zuckerrohr. Zucker ist eben nicht gleich Zucker.

Die Forscher hoffen nun, dass man auf bundesstaatlicher Ebene Maßnahmen ergreifen möge, die zu einer Reduktion des Maissirup-Gehaltes in Fertigprodukten und Getränken führen könnten. Gleichzeitig empfehlen sie den Verbrauchern, fructosereichen Maissirup und sämtliche damit gesüßten Speisen möglichst aus ihrer Lebensmittelliste zu streichen. Mittlerweile gibt es genügend gesunde bzw. weniger riskante Süßungsmittel, so dass eine Abkehr von sirupgesüßten Speisen nicht den geringsten Verzicht bedeuten würde. Anregungen zu gesunden Softdrinkalternativen finden Sie im Text Frühgeburten durch Diät-Softdrinks?

Quelle



Anmerkung:

Das ist hier kein Aufruf, sich bei einer Krebsdiagnose nicht behandeln zu lassen. Es geht viel mehr hauptsächlich darum, dass man sich Informationen aus verschiedenen Quellen holt und sich nicht nur auf die Aussagen der Schulmedizin verlässt. Es geht um das eigene Leben – Überleben. Und genau deswegen sollte man auch dementsprechend Eigenverantwortlich damit umgehen, also die Verantwortung nicht zur Gänze an andere abschieben. Letztendlich ist es immer Ihre eigene Entscheidung, welche Methode der Behandlung Sie für sich auswählen. Denn niemand außer Ihnen selbst, wird die Konsequenzen dafür tragen müssen.



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(4)

bellchen
geschrieben am: Mittwoch, 07. September 2011, 17:53
eMail-Adresse hinterlegt


Hallo an alle die sich für das Thema Zucker interessieren Ich empfehle die Bücher von Dr. Med. Max otto Bruker Unsere Nahrung unser Schicksal ! Liebe Grüße


Sofi
geschrieben am: Dienstag, 23. August 2011, 22:04
eMail-Adresse hinterlegt

Warum finde ich auf ihrer Homepage keine Infos zum Master Cleanser, sprich der Zitronensaftkur, die in meinen Augen einen ähnlichen Effekt haben dürfte, wie die Backpulver Ahornsirup Mischung... Über eine kurze Stellungnahme wäre ich sehr dankbar.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Sofi,
vielen Dank für Ihre Mail.

Die Möglichkeiten, etwas für die eigene Gesundheit zu tun, sind so zahlreich, dass wir kaum alle auf unserer Seite beschreiben können. Die Master-Cleanser-Kur hat mit Sicherheit hervorragende Effekte. Im Gegensatz zur Master-Cleanser-Kur, die - unseren Informationen zufolge - nur die Aufnahme von Flüssigkeiten vorsieht, wird die von Vernon Johnston praktizierte Backpulver-Ahornsirup-Kur einfach parallel zum gewohnten Tagesablauf durchgeführt.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

havetco
geschrieben am: Freitag, 19. November 2010, 11:30
eMail-Adresse hinterlegt
da die Krankheit Krebs nicht heilbar ist, sind alles Untersuchungen und Behandlungen als experimentell zu betrachten. Das geht aus einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes (Urteil vom 2. Dezember 1981 - IVa ZR 206/80 - VersR 1982, 285 unter III 4) hervor zum Thema Wissenschaftlich bewiesen oder nicht. Die Nebenwirkungen bei der experimentellen Chemotherapie entstehen durch die Einwirkung von Skorpiongift, daher die Glatzenbildung u.a. fatalen Wirkungen .


PS Schöne Grüße aus Auschwitz
MÜLLER, BARBARA
geschrieben am: Samstag, 30. Oktober 2010, 11:02
eMail-Adresse hinterlegt
Sehr geehrte Damen und Herren, schockierend ! Ich heisse noch mal Barbara Müller, 52 J.a. und seit ca. 20 Jahre in Deutschland. Zur Zeit als Gesundheitsberaterin i.A. Es steht eine hausarbeit vor und weil ich über ZUCKER nachdachte bin ich auf Sie gekommen.
Privat in meiner Gesundcheit - seit ca. 3 Jahren erhöhte Leberwehrte. Mein Arzt hat mich neulich zur Spezialist überwiesen wo ich in ca. 1 Monat Thermin habe. Seit ein paar Monaten beobachte ich mich selbst und vor paar Tagen habe ich, mit viel Spass und Freude meine Privatediagnose gestelt : Ich bin FRUCTOSE SUCHTIG !!! aber als ich heute Ihren Artikel lass - ist meine Stellung zu Zucker ernsthafter geworden. Ich möchte mich gerne mit Thema Zucker, in meiner Hausarbeit als Gesundheitsberaterin i.A. auseinandersetzen. Mit Ihren Erlaubnis würde ich auch sehr gerne Ihre Artikeln werwenden und zitieren. Falls es möglich währe über weitere Quellen zur Thema Zucker mich zur informieren, werde ich Ihnen sehr Dankbar. Über Ihre Antwort werde ich mir sehr freuen.