Das Lipödem ist eine angeborene Fettverteilungsstörung
- Das Lipödem ist eine genetisch bedingte Fettverteilungsstörung, die vor allem Frauen betrifft und unabhängig vom Körpergewicht auftreten kann.
- Typisch sind symmetrische Fettansammlungen an Beinen, Hüften und teils Armen, oft begleitet von Schmerzen, Druckempfindlichkeit und leichter Blutergussbildung.
- Die Erkrankung wird häufig spät erkannt oder mit Übergewicht verwechselt, obwohl sie klare klinische Merkmale aufweist.
- Eine vollständige Heilung ist nicht möglich, aber konservative Therapien, Bewegung, Ernährung und ggf. Operationen können die Beschwerden deutlich lindern.
- Hormonelle Veränderungen, Entzündungsprozesse und Stoffwechselfaktoren spielen bei Entstehung und Verlauf eine wichtige Rolle.
Auch normalgewichtige Frauen sind betroffen
Das Lipödem (Lipohyperplasia dolorosa) ist eine angeborene, genetisch bedingte und auch schmerzhafte Fettverteilungsstörung mit Wassereinlagerungen, die insbesondere Frauen betrifft und östrogenabhängig ist.
Sie tritt symmetrisch an den Hüften, Beinen und manchmal auch – bei einem Drittel der Betroffenen – an den Armen auf. Der Rest des Körpers weist normale Proportionen auf.
Die Krankheit kann auch bei normalgewichtigen Frauen auftreten, hat also mit Adipositas nicht zwingend etwas zu tun. Daher helfen auch die üblichen Diäten zur Gewichtsabnahme nicht wirklich weiter (1).
Das Lipödem wird auch als Reiterhosenphänomen bezeichnet, weil sich das Fett bevorzugt an Gesäß, Hüften und Oberschenkel verteilt. Wenn sich das Fett am gesamten Bein einlagert, dann spricht man umgangssprachlich auch von „Säulenbeinen“.
Die Dunkelziffer ist hoch
Die Zahlen schwanken beträchtlich – je nach Bevölkerungsgruppe, die in den jeweiligen Studien untersucht wurde – zwischen 0,1 und 18 Prozent der Frauen.
Man geht von einer hohen Dunkelziffer bzw. einer hohen Zahl an Fehldiagnosen aus, weil die Erkrankung von so wenigen Ärzten erkannt wird oder auch viele Frauen erst gar nicht ihren Arzt aufsuchen, da sie sich selbst einfach "nur" als übergewichtig einstufen.
Die Symptome
Häufig wird ein Lipödem über Jahre oder sogar Jahrzehnte nicht erkannt, weil viele Ärzte davon nach wie vor viel zu wenige Kenntnisse haben und ihre entsprechenden Patientinnen nicht selten in die Adipositas-Schublade stecken. Dabei sind die Symptome recht eindeutig:
Auffällige Fettverteilung
Erste Symptome sind eine auffällige Fettverteilung an den Beinen und/oder Armen, wobei diese Fettzunahme symmetrisch verläuft, also an beiden Beinen der gleiche Umfang zu messen ist.
Manchmal ist die Umfangszunahme so stark, dass es zu einem Wundscheuern beim Gehen kommt, weil die Beine an den Oberschenkelinnenseiten aneinander reiben.
Die Kleidergröße ist daher an den Beinen nicht selten eine bis zwei oder mehr Kleidergrößen größer als am Oberkörper.
Füße und Hände sind nicht betroffen bzw. nur sehr selten.
Schmerzen bei Berührung
Im Verlauf der Erkrankung entstehen oft Schmerzen, nicht nur beim längeren Stehen, sondern auch in Ruhe bei Berührungen.
Kein Abdruck nach Fingertest
Drückt man mit dem Finger in das Ödem, bleibt kein Abdruck. Beim normalen Lymphödem schon.
Neigung zu Blutergüssen
Es bilden sich schnell Blutergüsse (aufgrund der erhöhten Gefäßdurchlässigkeit).
Knötchen unter der Haut
Unter der Haut lassen sich kleine Knötchen fühlen, die auf das krankhaft veränderte Fettgewebe hindeuten.
Auch bei sportlichen, normalgewichtigen Frauen
Die Fettverteilungsstörung entwickelt sich auch bei normalgewichtigen, sportlichen Frauen. Die üblichen Ursachen eines Übergewichtes (zu viel essen, zu wenig bewegen) treffen hier also nicht unbedingt zu.
Lipödem: Nicht vollständig heilbar
Bislang konnte ein Lipödem noch nicht vollständig zum Verschwinden gebracht werden.
Doch lassen sich die Symptome oftmals sehr gut lindern – am besten mit einer Kombination aus schulmedizinischen bzw. konservativen (also nicht-operativen) Methoden und naturheilkundlichen Maßnahmen.
Allerdings handelt es sich nicht um eine Krankheit für Ungeduldige. Die Reduzierung des Extremitätenumfangs geht gerade beim naturheilkundlichen Weg oft sehr langsam vonstatten.
Selbst wenn operiert werden sollte, sind die üblichen Maßnahmen eines gesunden Lebensstils in jedem Fall zusätzlich empfehlenswert.
Welcher Arzt ist zuständig?
Das Lipödem ist eine Erkrankung, die im Grunde viele Fachärzte und auch die Allgemeinmediziner betrifft. Der Hausarzt ist oft der erste Ansprechpartner der betroffenen Frauen – und erkennt das Problem meist nicht.
Der Gynäkologe, der seine Patientinnen ja sogar meist entblößt sieht, müsste – auch ohne Hinweis der Patientin – sofort sehen, wenn die Problematik vorliegt.
Doch selbst die Gynäkologen kennen sich damit häufig nicht aus (obwohl es eine typische Frauenkrankheit ist und damit auch in das Aufgabengebiet des Gynäkologen fällt) und gehen bedauerlicherweise oft von einem „normalen“ Übergewicht aus.
Da das Lipödem genauso als Fettstoffwechselstörung bezeichnet werden könnte, müsste sich auch der Internist bei dieser Erkrankung angesprochen fühlen (6), tut er aber oft nicht.
Auch die Haut ist in Mitleidenschaft gezogen. Sie kann spannen, trocken sein, schuppen, jucken, brennen oder sich im Bereich des Lipödems ungewöhnlich kalt anfühlen. Also müsste sich auch der Dermatologe (Hautarzt) damit auskennen.
Doch fühlt sich dieser genauso wenig zuständig wie die Kollegen und erkennt die Erkrankung nicht in jedem Fall (8).
Der Spezialist für die Fettverteilungsstörung ist der Lymphologe bzw. Phlebologe, also der Facharzt für Gefäßerkrankungen. Welche Frau nun aber, die an den typischen Beschwerden leidet und natürlich noch nicht weiß, was sie hat, kommt auf die Idee, ein Gefäßzentrum aufsuchen zu müssen?
Ärztelisten mit den entsprechenden Spezialisten finden Sie z. B. beim Berufsverband der Lymphologen. Doch auch da sollten Sie gezielt nach einem Spezialisten für das Lipödem suchen.
Wenn Sie eine Spezialklinik für die Liposuktion (Fettabsaugung) suchen, googeln Sie bitte nach „Lipödem Liposuktion Spezialisten“.
Die Ursachen
Die konkreten Ursachen kennt man nicht. Man geht davon aus, dass die Veranlagung für die Krankheit vererbt wird. Allerdings haben laut manchen Untersuchungen gerade einmal 15 Prozent der betroffenen Frauen eine Verwandte, die ebenfalls an der Krankheit leidet.
Das Ärzteblatt nennt im Jahr 2005 hingegen drei Studien, in denen sich ergab, dass in 16 bis 64 Prozent der Familien mehrere Frauen vom Lipödem betroffen sind (7).
Die Problematik ist jedoch nicht von Geburt oder vom Kleinkindalter an vorhanden. Sie wird bevorzugt durch hormonelle Veränderungen ausgelöst wird, etwa nach der Pubertät, durch Pilleneinnahme, nach Schwangerschaften, nach einer Schilddrüsenoperation, nach einer Gebärmutterentfernung oder in den Wechseljahren.
Besteht bereits ein Lipödem kann es nach bzw. in all diesen Lebensphasen zu einer Verschlechterung kommen.
Man spricht dann von einem Schub. Auch Übergewicht kann die Krankheit (bei genetischer Veranlagung) noch weiter begünstigen.
Was geschieht beim Lipödem im Körper?
Es kommt zu einer vermehrten Gefäßdurchlässigkeit, so dass aus den Kapillaren (feinste Blutgefäße) mehr Eiweiß und mehr Wasser samt Fett ins Gewebe fließen, als vom Lymphsystem wieder aufgenommen werden können.
Diese Verletzlichkeit der Blutgefäße erklärt auch die Neigung zu häufigen Blutergüssen.
Das Eiweiß bleibt sodann im Gewebe, wo es die Wasser-Fett-Mischung an sich bindet. Es entstehen eiweißreiche Wassereinlagerungen bzw. Ödeme.
Das Fett lagert sich im Unterhautgewebe an, von wo es kaum mehr mobilisiert werden kann, so dass allein Diäten zur Gewichtsabnahme meist wirkungslos bleiben, zumindest an den vom Lipödem betroffenen Körperzonen.
Die unterschiedlichen Typen
Das Lipödem wird je nach Verteilungsmuster des Fettgewebes in meist vier verschiedene Typen eingeteilt. Die konkrete Einteilung ist jedoch nicht einheitlich und unterscheidet sich je nach Autor. Nachfolgend ein Beispiel:
Typ I: Hier findet die Fettgewebsvermehrung im Bereich des Gesäßes und der Hüften statt. Man spricht auch vom sog. Reiterhosenphänomen.
Typ II: Das Lipödem reicht bis zu den Knien.
Typ III: Es reicht von den Hüften bis zu den Knöcheln.
Typ IV: Es betrifft auch die Arme, aber nicht Hände und Füße.
Das Lipo-Lymphödem
Wenn sich begleitend noch ein Lymphödem einstellt, spricht man vom Lipo-Lymphödem. Tritt es an den Händen und Füßen, den Fingern und Zehen auf, dann handelt es sich manchen Experten zufolge um den Typ V.
Ein Lipo-Lymphödem bildet sich meist, wenn die betreffenden Frauen sehr lange nicht behandelt wurden, also gar nicht wussten, dass sie am Lipödem leiden. In diesen Fällen wird das Lymphsystem im Laufe der Zeit stark überlastet, so dass sich neben dem Lipödem auch Lymphödeme entwickeln, so dass eine Mischform aus beiden entstanden ist: Das Lipo-Lymphödem.
Wassereinlagerungen (Lymphödeme) entstehen beim Lipödem jedoch auch, ohne dass ein Lipo-Lymphödem vorliegen muss. In diesem Fall entstehen die Wassereinlagerungen tagsüber und bilden sich über Nacht oder unter Therapie wieder zurück. Liegt hingegen ein Lipo-Lymphödem vor, dann bleiben die Wassereinlagerungen bestehen (12).
Der Unterschied zwischen Lipödem und Lymphödem
Während das Lipödem zu symmetrischen Ödemen führt, kann ein Lymphödem auch nur einseitig auftreten.
Beim akuten Lymphödem sammelt sich aufgrund entzündlicher Prozesse zu viel Flüssigkeit im Gewebe. Es kommt zu einer Schwellung – z. B. infolge von Insektenstichen, Prellungen oder auch nach Operationen. Sobald sich die Entzündung reduziert, bildet sich auch das Ödem zurück.
Bleibt die Schwellung bestehen, dann handelt es sich um ein chronisches Ödem. Hier liegt eine Störung im Lymphsystem vor, so dass die angesammelte Flüssigkeit aus verschiedenen Gründen nicht abfließen kann (11).
Wie oben erklärt, kann das Lipödem einer dieser Gründe sein, dass sich ein chronisches Lymphödem entwickelt und es so zum Lipo-Lymphödem kommt.
Die Einteilung des Schweregrads eines Lipödems
Der Schweregrad wird in drei Stadien eingeteilt:
1. Stadium: Erste Veränderungen im Fettverteilungsmuster.
2. Stadium: Stärkere Veränderungen im Fettverteilungsmuster.
3. Stadium: Fettgewebe hängt über.
Wie schnell sich der Schweregrad verändert, ist individuell verschieden. Von allein bessert sich die Krankheit jedoch nicht.
Männer sind seltener betroffen
Männer bekommen sehr selten ein Lipödem – und wenn doch, so nur bei starken Hormonstörungen, etwa bei ausgeprägtem Testosteronmangel, bei einer Leberzirrhose oder nach einer Hormonbehandlung infolge eines Prostatakrebses.
Warum kommt es zu Schmerzen?
Die Fettzellen beim Lipödem sind diätresistent, nehmen Fett auf, geben es aber nicht mehr ab. Zusätzlich liegt eine schleichende Entzündung in diesem krankhaft veränderten Fettgewebe vor. Der erhöhte Spiegel dieser Entzündungsstoffe im Gewebe führt zu einer Reizung der Nervenendigungen, was dann die Schmerzhaftigkeit des Fettgewebes erklärt.
Im Verlauf der Erkrankung kommt es immer häufiger zu Wassereinlagerungen, die zu Schwere- und Spannungsgefühlen, aber auch – je nach Ausprägung – zu Druck- und Berührungsschmerzen führen können.
Manche Quellen erklären den Schmerz teilweise auch durch ein verklebtes Fasziengewebe. Faszien sind die feinen bindegewebigen Häute, die z. B. Muskelstränge umhüllen.
Liegt nun ein gestörter Lymphabfluss vor, wie er beim Lipödem typisch ist, kommt es zu einer Ansammlung von Fibrinogen (einem Blutgerinnungsfaktor) in den Lymphbahnen und infolgedessen zu einer Verklebung der Faszien.
Oft wird auch berichtet, dass die Schmerzen nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit stärker werden. Den Grund dafür erklären wir im folgenden Kapitel (unter "Kohlenhydratarm essen und Insulinresistenz bessern").
Welche Ernährung hilft beim Lipödem?
Auch wenn es oft heißt, man könne bei der Fettverteilungsstörung mit der Ernährung nicht viel ausrichten, da es sich ja nicht um ein „normales“ Übergewicht handle, so bezieht sich diese Aussage meist lediglich auf die üblichen Diäten zur Gewichtsabnahme.
Diese helfen zwar auch Lipödembetroffenen beim Abnehmen, aber eben meist nur im Bauchbereich, an der Brust und im Gesicht. Beine und Arme bleiben oft unverändert umfangreich.
Allerdings ist auch das schon vorteilhaft, denn ein zeitgleich bestehendes Übergewicht verschlimmert die Krankheit noch weiter und erhöht das Risiko für ein Lipo-Lymphödem.
Wer jedoch seine Ernährung vollständig und dauerhaft umstellt – so zeigen zahllose Erfahrungsberichte – erlebt auch oft eine Besserung seines Lipödems. Die Schmerzen werden weniger, die Lymphödemneigung nimmt ab und auch der Umfang der Extremitäten wird kontinuierlich geringer.
„Sündigt“ man, kehren die Schmerzen oft umgehend zurück, so dass ein konsequentes Beibehalten der Richtlinien einer gesunden Ernährung meist nicht allzu schwer ist.
Zu den Richtlinien einer gesunden Ernährung zählen u. a. die folgenden:
Kein Zucker und keine Süßstoffe, kein Alkohol, keine Auszugsmehle, am besten generell nur sparsam Teig- und Backwaren – und wenn so in Vollkornqualität, kein Weizen, auch ein Versuch mit einer glutenfreien Ernährung wäre möglich und keine stark verarbeiteten Fertigprodukte, kein Fastfood
Es gibt jedoch auch Erfahrungsberichte, denen zufolge betroffene Frauen mit einer ketogenen Ernährung (höchstens 30 g Kohlenhydrate pro Tag, 1 g Eiweiß pro Kilogramm Normalgewicht und um die 150 g Fett) gute Erfolge und eine Besserung ihres Lipödems erzielen konnten, wie z. B. Karen, die ihre Geschichte, ihre Erfolge und Experimente in ihrem Blog teilt.
Kohlenhydratarm essen und Insulinresistenz bessern
Immer mehr Hinweise deuten darauf hin, dass Insulinresistenz eine Rolle beim Lipödem spielen könnte. Dabei handelt es sich um eine Stoffwechselstörung, bei der die Körperzellen weniger empfindlich auf Insulin reagieren.
Die Folge ist, dass der Körper mehr Insulin produziert, was nicht nur den Blutzucker reguliert, sondern auch die Fetteinlagerung fördert – besonders in hormonabhängigen Fettdepots wie an Hüften, Oberschenkeln und Armen.
Gerade bei Lipödem-Betroffenen scheint das Fettgewebe verstärkt auf Insulin zu reagieren und sich dabei hartnäckig zu halten – unabhängig vom Gewicht. Umso wichtiger ist es, die Insulinsensitivität zu verbessern. Dies gelingt nicht nur durch Bewegung, sondern auch über eine gezielte, blutzuckerstabile, also kohlenhydratarme Ernährung.
Kohlenhydratarm (low carb) bedeutet, dass insbesondere isolierte Kohlenhydratquellen gemieden werden. Dazu gehören Zucker, Sirup, Weißmehlprodukte (Brot, Gebäck, Kuchen, Pasta), Stärkeprodukte, gesüßte Getränke und Süßigkeiten.
Komplexe Kohlenhydratquellen können in den Speiseplan integriert werden, also Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Pseudogetreide (Quinoa, Buchweizen) und Früchte.
* Hier erhalten Sie unseren Low-Carb-Ernährungsplan, mit dem Sie die passende Ernährung schnell lernen und üben können.
Lesen Sie gerne auch unseren Artikel Low Carb - aber vegan!, den Sie finden, wenn Sie ganz nach unten scrollen - bei den weiterführenden Artikeln.
Wie behandelt die Schulmedizin?
Abgesehen von der Operation, die aus schulmedizinischer Sicht als Königsweg gilt, erhalten die Patientinnen regelmäßig Entstauungsbehandlungen, sobald sich die Ödeme über Nacht nicht mehr zurückbilden. Man spricht von der sog. Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie (KPE). Dazu gehören manuelle Lymphdrainagen durch den Lymphtherapeuten unterstützt von der intermittierenden pneumatischen Kompression mit Hilfe entsprechender Apparate.
Auch müssen Kompressionsstrümpfe getragen werden, die es inzwischen immerhin auch in alltagstauglichen Designs gibt.
Zusätzlich ist eine Bewegungstherapie extrem wichtig (z. B. Wassergymnastik!) sowie die passende Hautpflege, damit die Haut nicht trocken und rissig wird, was das Tragen der Strümpfe erschwert, die jedoch gerade zu einer trockenen Haut beitragen – ein Teufelskreis, den es zu vermeiden gilt.
In manchen Fällen werden auch Diuretika verschrieben (Entwässerungstabletten), die zwar kurzfristig wunderbar wirken können, auf Dauer das Problem aber eher noch verstärken (das Gewebe kann sich verhärten) und daher beim Lipödem nicht sinnvoll sind.
Wozu werden Kompressionsstrümpfe empfohlen?
Kompressionsstrümpfe sollen am besten immer getragen werden, sagen Experten, nur nicht nachts. Die Kompression erhöht den Druck im Gewebe, so dass sich darin weniger Flüssigkeit sammeln kann.
Das Gewebe wird zusammengepresst, so dass die Blutgefäße letztendlich näher an den Zellen sind und diese besser ver- und entsorgen können. Auch funktionieren jetzt die Venen und Lymphgefäße wieder besser, der Abfluss der überschüssigen Flüssigkeit wird optimiert.
Auch ergibt sich eine Art Massageeffekt, der die Durchblutung anregt, was ebenfalls die Ver- und Entsorgung der einzelnen Zellen verbessert.
Während man bei Venenbeschwerden rundgestrickte Kompressionsstrümpfe wählt, sind es beim Lipödem flachgestrickte. Doch erhält man meist automatisch die richtigen Strümpfe verschrieben bzw. empfohlen. Flachgestrickte Kompressionsstrümpfe sind fester, weniger elastisch und bauen daher einen größeren Druck auf einer größeren Fläche auf.
Wie oft sollte man zur Lymphdrainage?
Die manuelle Lymphdrainage wird zunächst täglich während einer ca. dreiwöchigen stationären Reha in einer entsprechenden Klinik empfohlen. Anschließend sollte die Lymphdrainage zweimal wöchentlich gemeinsam mit einer Bewegungstherapie auf dem Plan stehen. Nach der Lymphdrainage kann bandagiert werden. Die Bandagen können – im Gegensatz zu den Kompressionsstrümpfen auch über Nacht bleiben.
Kann man selbst eine Lymphdrainage durchführen?
Entsprechende Lymphtherapeuten oder medizinische Masseure können Ihnen genau erklären, wie eine Selbstmassage zur Verbesserung des Lymphabflusses durchgeführt wird, welche Übungen zur Entstauungsgymnastik gehören und wie man entstauende Atemübungen durchführt.
Natürlich können diese Maßnahmen eine professionelle Lymphdrainage nur unterstützen, aber nicht ersetzen.
Was passiert bei der Operation?
Die Operation des Lipödems nennt sich Liposuktion (Fettabsaugung). Hierbei wird das krankhaft vermehrte Fettgewebe mittels Kanülen unter Narkose entfernt (5).
Die Liposuktion beim Lipödem unterscheidet sich in der Durchführung deutlich von den üblichen (meist zu rein kosmetischen Zwecken durchgeführten) Fettabsaugungen.
Würde man beim Lipödem letztere durchführen, wäre die Gefahr groß, ein Lymphgefäß zu verletzen, das sich nun in ein Lipo-Lymphgefäß umwandeln könnte, was die Krankheit verschlimmern könnte.
Daher werden Liposuktionen bei der Fettverteilungsstörung nur von entsprechend spezialisierten Ärzten bzw. Kliniken durchgeführt. Suchen Sie also für Ihre Liposuktion keinen plastisch-ästhetischen Chirurgen (Schönheitschirurgen) auf, der Fettabsaugungen bei Übergewichtigen anwendet, sondern einen Spezialisten, der die achsengerechte und lymphschonende Liposuktion durchführt.
Pro Eingriff werden im Allgemeinen nicht mehr als 6 Liter Fett abgesaugt. Ist mehr Fettgewebe vorhanden, sind u. U. weitere Operationen erforderlich.
Die OP-Kosten beim Lipödem
Eine Liposuktion kann je nach Ausprägung der Erkrankung 2000 bis weit über 5000 Euro kosten. Wenn mehrere Operationen nötig sein sollten, vervielfacht sich der Preis entsprechend.
Wer bezahlt die OP?
Mit einem aussagekräftigen Gutachten eines Arztes und wenn die herkömmlichen Maßnahmen seit Jahren bereits angewandt worden waren, ohne dass sich der Leidensdruck der Patientin hätte lindern lassen, wurden bis 2018 in Einzelfällen die Operationen von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Heute ist auch das nicht mehr möglich.
Private Kassen übernehmen möglicherweise die Kosten – abhängig vom jeweiligen Vertrag.
Allerdings ist es nicht immer ein Vorteil, wenn ein Eingriff zur Kassenleistung wird. Nicht selten leidet darunter die Qualität der Operation, womit auch ihre Erfolgsquoten sinken. Denn mit einem Mal bietet jeder Arzt die Kassenleistung an und will so auf den neuen Zug aufspringen, der weitere Einnahmen verspricht.
Die tatsächlichen Spezialisten aber würden zum Kassenpreis gar nicht erst operieren, so dass eine wirklich gute Operation nach wie vor nur für Selbstzahler oder Privatversicherte möglich wäre.
Eine Operation reicht oftmals nicht aus
Oft genügt eine Operation allein nicht, da in einem Eingriff meist nicht das gesamte Fettgewebe entfernt werden kann. Zwei bis drei Liposuktionen im Abstand von jeweils einem Jahr sind daher keine Seltenheit.
Kann man sich auch mit der Laser-Lipolyse das Fett absaugen lassen?
Weitere Methoden der Fettabsaugung, wie die Laser-Lipolyse konnten sich beim Lipödem nicht durchsetzen, da damit nur kleine Fettmengen entfernt werden können.
Naturheilkundliche Maßnahmen beim Lipödem
Es gibt viele – auch naturheilkundliche oder ganzheitliche – Möglichkeiten, die die Krankheit lindern können und die in den nachfolgenden Punkten vorgestellt werden. Vollständig geheilt werden, kann es bislang zwar noch nicht.
Doch kombiniert man viele verschiedene Maßnahmen (darunter auch die konservativen der Kompression und Entstauung) und bleibt man konsequent am Ball, dann kann man durchaus Erfolge erzielen, wie Erfahrungsberichte zeigen. Der Umfang der Extremitäten verringert sich und Schmerzfreiheit stellt sich ein.
Ideal ist es dazu natürlich, wenn man bereits im Anfangsstadium aktiv wird, was nicht bedeutet, dass ganzheitliche Maßnahmen in fortgeschrittenen Stadien überflüssig wären. Selbst nach erfolgter Operation (Liposuktion) ist es ratsam, eine gesunde Lebensweise zu praktizieren, um den Erfolg zu halten, Übergewicht zu vermeiden und weitere Gesundheitsrisiken auszuschalten.
Richtige Ernährung beim Lipödem
Bitte lesen Sie weiter oben unter „Welche Ernährung hilft ...?“ nach. Dort sind wir bereits auf die Wirkung und Art der Ernährung eingegangen.
Alkohol meiden
Alkohol – oft schon ein Gläschen Sekt – verschlimmert die Erkrankung bei vielen Betroffenen merklich und sollte daher vollständig gemieden werden.
Bewegung
Je nach Ausprägung der Erkrankung kann die betroffene Frau natürlich alle Sportarten machen, die sie liebt und ihr keine Beschwerden bereiten.
Bei fortgeschrittenem Lipödem, wenn also Bewegung bereits beschwerlich ist, sind besonders Schwimmen und Wassergymnastik ideal. Die Kälte des Wassers sorgt schon allein für eine Reduzierung der Ödemneigung. Automatisch wird ferner die Haut massiert und die Gelenke werden entlastet.
Auch Walken (Nordic Walking) und Radfahren (auch auf dem Hometrainer) sind empfehlenswert.
Ideal ist eine Kombination aus Ausdauertraining (Walken, Radfahren, Schwimmen etc.), Krafttraining und einem bewegungsreichen Alltag (Treppe statt Aufzug, Rad statt Auto etc.).
Allerdings sollte Sport immer mit Kompressionsstrümpfen praktiziert werden, da andernfalls die Schwellung, gegen die man ja vorgehen möchte, verstärkt werden könnte.
Hilft die Vibrationsplatte, Power Plate?
Auch Geräte wie die Power Plate können in das Training integriert werden. Allerdings müssen die Übungen genau nach Anleitung der Trainer absolviert werden.
Bleibt man konsequent am Ball (dreimal wöchentlich), kann sich das Gewebe festigen (ohne zu verhärten), der Umfang der Beine nimmt ab und die Muskulatur nimmt zu.
Auch das Vibrationstraining Galileo ist eine sinnvolle Angelegenheit, besonders für Frauen, die länger keinen Sport mehr machten. Das Herz wird dabei nicht belastet, während ein Muskelaufbau gefördert wird und die Lymphe aus den Beinen zurückfließen kann, was zu einem Rückgang der Ödeme und Schwellungen führt.
* Hier finden Sie ein entsprechendes Gerät.
Faszientraining
Da ein verklebtes Fasziengewebe eine Mitursache für Lipödem-Schmerzen sein könnte, bietet sich im Grunde auch ein Faszientraining an, dass die verklebten Faszien wieder lockert und geschmeidiger macht.
Allerdings ist das Faszientraining anfangs oft schmerzhaft (bis die Faszien gelockert sind), auch für Menschen ohne entsprechende Krankheit. Aber da gerade das Lipödem nicht selten schon bei sanften Berührungen schmerzt, ist das Faszientraining nicht für jede betroffene Frau geeignet, zumindest nicht zu Beginn der Therapie.
Verschiedene Heilpflanzen
Der Steinklee (das blühende Kraut) gilt als eine der wichtigsten Heilpflanzen für Venenleiden (2). Er enthält Cumarin, ein Stoff, der die Durchblutung fördert, entzündungshemmend wirkt, vor Ödemen schützt sowie Ödeme abbauen und Wunden heilen hilft.
Cumarin wirkt dabei auch der beim Lipödem vorliegenden übermäßigen Gefäßdurchlässigkeit entgegen.
Es erhöht die Kapillarresistenz, verhindert, dass zu viel Flüssigkeit aus den Gefäßen austritt und aktiviert dabei besondere Abwehrzellen, die darauf spezialisiert sind, die Eiweiße im Gewebe abzubauen. Dies kann gerade bei den eiweißreichen Ödemen des Lipödems hilfreich sein.
Werden die Eiweiße abgebaut, können sie kein Wasser mehr binden und so auch keine Ödeme mehr bilden. Ödembedingte Schmerzen und Schweregefühle in den Beinen lassen nach.
Steinklee gibt es in Kapselform in Dosierungen von 300 bis 500 mg Steinkleekraut pro Kapsel. Die tägliche Cumarinmenge sollte 0,1 mg pro kg Körpergewicht nicht übersteigen. Diese Gefahr besteht jedoch bei entsprechenden Kapseln nicht.
Denn wenn pro Kapsel z. B 395 mg Steinkleekrautpulver enthalten sind und dieses 0,1 - 0,4 % Cumarin enthält, dann sind Sie weit unter dem Grenzwert. Nur wenn dieser überschritten wird, kann Cumarin lebertoxisch wirken.
Den Steinklee gibt es auch als Urtinktur, enthält hier jedoch Alkohol, zwar in geringen Mengen, doch so lange es Kapseln gibt, sind diese zu bevorzugen. Auch homöopathische Darreichungsformen des Steinklees sind erhältlich und scheinen manchen Betroffenen helfen zu können.
Eine weitere Heilpflanze, die eingesetzt werden könnte, ist das Vergissmeinnicht. Als homöopathisches Komplexmittel Myosotis comp. soll es den Lymphfluss aktivieren und Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe verhindern können.
* Hier finden Sie Steinklee in Kapseln.
Vitamin D beim Lipödem
Aufgrund mindestens einer Studie weiß man: Je niedriger der Vitamin-D-Spiegel eines Menschen ist, umso höher sind seine Fetteinlagerungen in der Muskulatur (13) – und umgekehrt.
Konkret zum Lipödem und wie es auf eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D reagiert, ist uns leider noch keine Studie bekannt.
Doch sollte man hier, wie bei jeder Erkrankung, immer auch den Vitamin-D-Status überprüfen lassen. Je nach Ist-Status kann man sodann die individuell passende Dosis einnehmen, um einen gesunden Spiegel zu erreichen und um mögliche negative Folgen eines Vitamin-D-Mangels zu verhindern.
Selen kann Ödeme reduzieren
Selen kann Ödeme im Gewebe reduzieren helfen. Zwei placebokontrollierte Studien liegen dazu vor, allerdings im Zusammenhang mit Lymphödemen, die sich infolge einer Brustentfernung (nach Brustkrebs) entwickelt hatten. In diesen Untersuchungen konnte die Nahrungsergänzung mit Selen die Wirkung der üblichen entstauenden Therapie verbessern. Gleichzeitig wirkt Selen antioxidativ und stärkt das Immunsystem.
Beim Lipödem sollte jedoch – wie bei jeder chronischen Erkrankung – generell der Vitalstoffstatus überprüft werden. Mängel können sodann gezielt behoben werden, so dass man auch Selen in den individuell passenden Dosen einnehmen kann. Informationen zur Nahrungsergänzung mit Selen finden Sie in unserem Artikel zu Selenhefe.
Zusammenhang zwischen dem Lipödem und der Schilddrüse
Die Schilddrüse ist eine wichtige Hormondrüse, die nicht nur den Geschlechtshormonspiegel beeinflusst und somit auch das Lipödem als hormonabhängige Erkrankung, sondern auch den gesamten Stoffwechsel.
Da in der Schulmedizin generell ungern Verbindungen zwischen einzelnen Erkrankungen oder Funktionsstörungen gesehen werden wollen, man lieber jedes Organ und jede Krankheit für sich therapiert, gibt es auch zum Zusammenhang von Lipödem und Schilddrüsenfunktionsstörungen noch sehr wenige Informationen.
In vereinzelten Publikationen jedoch wird darauf hingewiesen, dass bei der Fettverteilungsstörung in jedem Fall die Schilddrüsenwerte überprüft werden sollten, da oft gleichzeitig eine Unterfunktion der Schilddrüse vorliege (auch eine unbemerkte (subklinische) Unterfunktion ist möglich).
Zeigt sich tatsächlich eine Unterfunktion, kann eine Behandlung derselbigen auch die Fettverteilungsstörung bessern.
Zusammenhang zwischen Lipödem und Hormonen
Das Lipödem ist eindeutig eine Frauenerkrankung. Daher müsste eigentlich der Frauenarzt ebenfalls ein wichtiger Ansprechpartner für Betroffene sein. Wie wenig aber nicht nur Gynäkologen, sondern auch alle anderen Ärzte darüber wissen, berichtet Frauenärztin Dr. med. Heck-Kneissle in diesem Video (4).
Sie erklärt, dass die Krankheit im Medizinstudium irgendwie ausgespart wird, weshalb auch Ärzte, die ihre Patientinnen regelmäßig sehen (was ja besonders bei Haus- und Frauenärzten der Fall ist) und auch das Fortschreiten ihrer Erkrankung erkennen müssten, dies eben nicht tun und das Leiden der Frauen daher auch nicht ernst nehmen (9).
Das Lipödem steht zwar zweifellos mit dem Hormonhaushalt in Verbindung – siehe oben unter Ursachen – doch gibt es kaum wissenschaftliche Studien zu dieser Thematik. Und auch in den Beipackzetteln der Pille, die das Lipödem bei manchen Frauen auslösen kann, steht nichts von dieser möglichen Nebenwirkung.
Auch wird kaum eine Frau mit Kinderwunsch auf eine oder mehrere Schwangerschaften verzichten, nur weil sie damit u. U. die Verschlimmerung ihres Lipödems verhindern könnte. Genausowenig lassen sich die Pubertät oder die Wechseljahre verhindern. Was sich jedoch verhindern lässt, sind Hormonpräparate, wie die Pille.
In den Wechseljahren jedoch könnte – was jedoch von Fall zu Fall entschieden werden muss – eine Gabe naturidentischer Hormone die Krankheit sogar bremsen bzw. einen wechseljahresbedingten Schub verhindern, wenn andernfalls der Hormonspiegelabfall so stark wäre, dass er ohne Hormongabe erst recht zu einem Schub führen würde.
Welche Pille oder Verhütungsmethode bietet sich beim Lipödem an?
Je geringer die hormonelle Belastung für den Körper, umso besser wird die Verhütungsmethode beim Lipödem vertragen.
Daher ist beispielsweise die Hormonspirale besser geeignet als die Pille; die Kupferspirale/Kupferkette ist besser als die Hormonspirale und die Methoden der natürlichen Familienplanung (NFP) sind die allerbeste Verhütungsvariante beim Lipödem (abgesehen vom Kondom).
Allerdings müssen bei der Wahl des richtigen Verhütungsmittels noch andere Faktoren berücksichtigt werden. Eine Kupferspirale etwa wäre bei schmerzhaften Perioden nicht ratsam. Und wer sich mit dem eigenen Körper nicht beschäftigen möchte, wird mit der NFP nicht wirklich glücklich werden.
Zusammenhang zwischen Lipödem und Darm
Viele Betroffene leiden auch an chronischen Darmerkrankungen, etwa am Reizdarmsyndrom oder an chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), so dass ein Zusammenhang naheliegend ist, ein solcher aber von der Schulmedizin nicht wahrgenommen wird.
Können die Entzündungen im Darm jedoch eingedämmt werden, was teilweise auch mit natürlichen entzündungshemmenden Methoden möglich ist, z. B. mit einer Darmsanierung oder entzündungshemmenden Nahrungsergänzungen wie z. B. Curcumin, bessern sich nicht selten auch die Lipödem-Beschwerden oder andere chronische Erkrankungen, die mit chronisch entzündlichen Prozessen in Verbindung stehen (10).
Da das krankhaft veränderte Fettgewebe eine chronische Entzündung aufweist (siehe oben unter "Warum schmerzt das ...?") – was selbst manchen Lipödem-Spezialisten nicht bekannt ist – ist eine Verbindung zu anderen chronisch entzündlichen Erkrankungen natürlich nicht von der Hand zu weisen.
Dem Lipödem vorbeugen
Wenn in Ihrer Familie das Lipödem schon vorkam oder womöglich seit Generationen vorkommt, dann sollten Sie – solange Sie noch nicht betroffen sind – in jedem Fall vorsorglich ein Übergewicht vermeiden, keinen Alkohol trinken, ein hormonfreies Verhütungsmittel wählen, für ausreichend Bewegung sorgen, Vitalstoffmängel verhindern und sich gesund ernähren, also einen ganz „normalen“ gesunden Lebensstil pflegen.
Das Risiko, selbst zur Betroffenen zu werden, sinkt in diesem Fall oder aber die Erkrankung bricht zumindest in nicht so starker Ausprägung aus.
Wenn Sie bereits betroffen sind, tragen die oben vorgestellten Maßnahmen zur Linderung der Beschwerden bei.