Magnesium ist entzündungshemmend
Magnesium kann laut einer neuen Studie Entzündungen reduzieren. Ein Grund mehr, sich um eine ausreichende Magnesiumversorgung zu kümmern und eine magnesiumreiche Ernährung zu praktizieren.
Veröffentlichung am 14.01.2011 um 09:14 Uhr / Aktualisierung am 26.03.2012 um 15:26 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Magnesium ist als ein sehr wirksamer Mineralstoff mit weitreichenden Auswirkungen bekannt. Dass Magnesium zusätzlich außergewöhnliche entzündungshemmende Eigenschaften besitzt, hat nun eine Studie der Universität von Kalifornien gezeigt. Magnesium könnte also eine große Hilfe für solche Menschen sein, die lieber auf die gefährlichen und teilweise unvorhersehbaren Nebenwirkungen pharmazeutischer Entzündungshemmer verzichten wollen.
Magnesium kann bei Entzündungen helfenDas Department of Epidemiology der School of Public Health an der Universität von Kalifornien (UCLA, Los Angeles) entdeckte bei einer Studie mit 3713 in der Menopause befindlichen Frauen, dass die Konzentration bekannter Entzündungsindikatoren im Körper – wie zum Beispiel CRP C-reaktives Protein(1)), TNF (Tumornekrosefaktor(2)) und IL6 (Interleukin-6(3)) – sank, nachdem die tägliche Einnahme von Magnesium um 100 Milligramm erhöht wurde, was bedeute, dass Magnesium bei der Hemmung von Entzündungen eine direkte und außerdem höchst positive Rolle spielt – zusätzlich zu seinen anderen äußerst nützlichen Eigenschaften.
Bei der betreffenden Studie konnte sogar beobachtet werden, dass Magnesium auch Entzündungen in den Arterienwänden stark reduzierte, nachdem die tägliche Magnesiumaufnahme gesteigert wurde.
Ablagerungen (Plaque), die sich an den Arterienwänden niederlassen und das Risiko für Herzerkrankungen und kardiovaskuläre Probleme erhöhen können, bilden sich aufgrund von arteriellen Entzündungen. Folglich bedeuten die Ergebnisse dieser Untersuchung, dass eine gesteigerte Einnahme von Magnesium die Bildung dieser Plaque verhindern oder zumindest hemmen kann.
In diesem Zusammenhang zeigte sich außerdem, dass der regelmäßige Gebrauch von Magnesium zu einem gesünderen Blutkreislauf beitragen kann.
Diese Neuigkeiten bestätigen wiederum die Vermutung, dass viele Zivilisationskrankheiten durch die heute praktizierte vitalstoff- und mineralstoffarme Ernährungsweise begünstigt werden.
So ist gerade Magnesium ein Mineralstoff, der in der üblichen Ernährung zu einem – im Vergleich zu früher – seltenen Gast geworden ist. Zu diesem weit verbreiteten Magnesiummangel trägt einerseits die industrielle Landwirtschaft mit ihrem gewohnheitsmäßigen Kunstdüngereinsatz bei und andererseits die starke industrielle Verarbeitung vieler Nahrungsmittel.
Es ist also keineswegs mehr verwunderlich, wenn viele Menschen heute viel zu wenig Magnesium zu sich nehmen und daher an entzündlichen Krankheiten leiden.
Dennoch kann eine bewusste Ernährung aus qualitativ hochwertigen Lebensmitteln aus biologischem Anbau mit ausreichend Magnesium versorgen. Amaranth, Quinoa, Meeresalgen, Kürbiskerne, Mohn, Sonnenblumenkerne, Mandeln und die Sango Meereskoralle sind jene Lebensmittel mit dem höchsten Magnesiumgehalt.
Außerdem ist Magnesium in Hafer, Dinkel, Hirse und Vollkornreis enthalten. Magnesiumreiche Gemüse sind grüne Blattgemüse wie Mangold, Spinat, Brennnessel und Portulak sowie Kräuter wie Basilikum, Majoran und Salbei.
Außerdem Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen, Linsen und Sojabohnen sowie reiner Kakao und Ingwer. Das Problem liegt also nicht darin, dass es keine magnesiumreichen Lebensmittel mehr gäbe, sondern in der Gewohnheit der Menschen, alles Mögliche zu essen, nur nicht die aufgezählten Lebensmittel.
Schätzungsweise essen etwa 40 Prozent der Amerikaner heute nicht mehr genug Obst und Gemüse, um ihren empfohlenen Tagesbedarf zu decken. Der offiziell festgelegte Tagesbedarf jedoch ist sowieso schon sehr niedrig angesetzt, weshalb ein Vitalstoff- und Mineralstoffmangel heute weiter verbreitet ist, als gemeinhin zugegeben wird. In Europa dürfte die Situation mittlerweile ähnlich sein. Mehr Informationen finden Sie im Text „Magnesiummangel“.
Wer einen ausgeprägten Magnesiummangel befürchtet, kann diesen möglicherweise mit der oralen Magnesiumaufnahme nicht mehr oder nur noch schwer beheben. Mit Hilfe von sog. transdermalem Magnesiumchlorid jedoch gelingt es innerhalb weniger Wochen, den intrazellulären Magnesiumspiegel in einen gesunden Zustand zu befördern. Dazu wird Magnesium in Form von flüssigem Magnesiumchlorid auf die Haut aufgesprüht.
Quelle 1
Quelle 2
Quelle 3
Quelle 4
(1)CRP (C-reaktives Protein): Bei CRP handelt es sich um Eiweiße, deren Konzentration im Blut bei infektiösen und nichtinfektiösen Entündungen ansteigen.
(2)TNF (Tumornekrosefaktor): Bei TNF handelt es sich um einen Stoff, der von Zellen des Immunsystems ausgeschüttet wird. Auch seine Konzentration zeigt den Grad einer Entzündung an.
(3) IL6 (Interleukin-6): Bei IL6 handelt es sich um ebenfalls um eine Substanz, welche Entzündungsreaktionen im Organismus regulieren.
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(Zentrum der Gesundheit) - Magnesium, der im Körper am vierthäufigsten vorkommende Mineralstoff, spielt bei der Aktivierung von mehr als 300 chemischen Reaktionen eine wichtige Rolle. Magnesium ist für ein gesundes Knochenwachstum, für die Aufrechterhaltung der Muskelfunktion, für die Regulierung der Körpertemperatur sowie für die Absorption von Calcium verantwortlich. Zudem vermuten Wissenschaftler, dass Magnesium ADHS, Bipolare Störungen, Alzheimer und den mentalen Verfall vorbeugen könnte.
(Zentrum der Gesundheit) - Längst ist es kein Geheimnis mehr, dass Selen, Eisen und Zink dringend vom Organismus benötigt werden. Doch vielfach stellt sich der Verbraucher die Frage, ob auch noch andere Spurenelemente einen besonderen Stellenwert einnehmen. Wie sieht es beispielsweise beim Magnesium aus?
Jeder Mensch braucht zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit und für das reibungslose "Funktionieren" seines Körpers Magnesium. Ein gewisses Maß dieses Mineralstoffes ist bereits in unserer Nahrung enthalten. Es gibt jedoch Menschen, die einen erhöhten Magnesiumbedarf haben.
Magnesium, der Super-Mineralstoff, hat bekanntlich eine großartige Wirkung auf krampfende oder zuckende Muskeln. Das Herz ist auch „nur“ ein Muskel und Magnesium sorgt dafür, dass es immer schön locker bleibt und sich keinesfalls verkrampft. Gleichzeitig unterstützt Magnesium die Regulierung des Blutdrucks und ist an der Instandhaltung der Blutgefäße beteiligt. Kurzum: Magnesium ist der Leibwächter des Herzens.
Magnesiummangel betrifft uns alle. Unsere Lebensmittel enthalten immer weniger Magnesium und viele Gesundheitsprobleme entpuppen sich als Folgeerscheinungen eines weit verbreiteten Magnesiummangels.
Warum man Diabetes ohne Magnesium nicht heilen kann. Diabetes ist die Folge einer ungünstigen Lebens- und Ernährungsweise. Man spricht von "zu süß" und von "zu wenig Bewegung". Das ist zwar richtig, doch vergisst man dabei eines: "zu magnesiumarm". Genau das aber wäre für Diabetiker und entsprechende Risikogruppen ausschlaggebend, denn der Zusammenhang zwischen Magnesiummangel und der Entstehung von Diabetes bzw. seiner angeblichen Unheilbarkeit wird immer offensichtlicher.
In zahlreichen Erfahrungsberichten ist die Rede davon, dass die Sango Meereskoralle die Konzentrationsfähigkeit steigern und das Gedächtnis verbessern kann.
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nennen um eine gute Wirkung zu erzielen.
Gelenke sind manchmal entzündet.Würde gerne dem anfänglichen Diabetis2 entgegenwirken.Git es gute Rezepte? Danke für die Info. Hoffe das es klappt und ich durchhalten kann ich bin so ein Brotfan.
Zentrum der Gesundheit:
Liebe Frau Ladda,
vielen Dank für Ihre Mail.
In diesem Text:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/magnesiummangel.html
finden Sie ziemlich am Ende den Abschnitt mit der Überschrift "Magnesiummangel beheben: 2. Mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln". Dort wird beschrieben, wie der Magnesiumbedarf bestmöglich gedeckt werden kann.
Leckere basische Rezepte finden Sie z. B. hier:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/basische-rezepte.html
Eine interessante Brotalternative haben wir in diesem Text beschrieben:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/brot.html
Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg bei Ihrer Ernährungsumstellung.
Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit