Sind Hitzewallungen sinnvoll?
Hitzewallungen in den Wechseljahren können das Risiko für Brustkrebs senken.
Veröffentlichung am 09.03.2011 um 11:32 Uhr / Aktualisierung am 14.05.2012 um 17:36 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Viele Frauen leiden unter Hitzewallungen, wenn sie in die Wechseljahre kommen. Rasch werden Ärzte aufgesucht, Medikamente geschluckt und - wenn alles gut geht - verschwinden die Hitzewallungen. Was aber wäre, wenn Hitzewallungen einen biologischen Sinn hätten? Was wäre, wenn Hitzewallungen deshalb vom Körper produziert werden, um die Entstehung von Brustkrebs zu verhindern?
Hitzewallungen in den Wechseljahren verringern das Risiko von BrustkrebsLaut einer aktuellen Studie des Fred Hutchinson Krebsforschungszentrums in Seattle, Washington haben Frauen, die Hitzewallungen oder andere Symptome der Wechseljahre durchlebt haben, ein um 50 Prozent geringeres Risiko, an den am häufigsten auftretenden Formen von Brustkrebs zu erkranken als Frauen, die nie solche Symptome hatten.
In der Tat ist das Risiko für Brustkrebs umso geringer, je häufiger und je intensiver in den Wechseljahren Hitzewallungen auftraten.
Die Ergebnisse dieser Studie, in der sich Forscher erstmals einem möglichen Zusammenhang zwischen Symptomen der Wechseljahre und dem Risiko für Brustkrebs gewidmet hatten, wurden kürzlich in der Zeitschrift Cancer Epidemiology Biomarkers and Prevention veröffentlicht.
Wir fanden insbesondere heraus, dass jene Frauen mit den stärksten Hitzewallungen - die Hitzewallungen war so stark, dass die Frauen des Nachts davon wach wurden - ein besonders geringes Risiko für Brustkrebs aufwiesen
sagte der Hauptautor der Studie Christopher I. Li, M.D., Ph.D. in einer Presseerklärung. Christopher I. Li ist Epidemiologe für Brustkrebs am Fred Hutchinson Krebsforschungszentrum in Seattle.
Dr. Li und seine Kollegen entdeckten eine unglaubliche Reduktion des Risikos für invasiv duktale Karzinome und invasiv lobuläre Karzinome(1) (die zwei häufigsten Brustkrebsarten) bei Frauen, die Hitzewallungen und andere Symptome der Wechseljahre erlebt hatten. Der Zusammenhang zwischen diesen Symptomen und einem verringerten Risiko für Brustkrebs änderte sich selbst dann nicht, nachdem die Forscher auch andere Faktoren berücksichtigt hatten, die eigentlich dafür bekannt sind, das Risiko für bösartige Tumore in der Brust zu erhöhen, wie zum Beispiel Übergewicht und Hormonersatztherapien.
An der Studie, die vom Nationalen Krebsinstitut gefördert wurde, nahmen 1437 Frauen aus der Region Seattle teil. Die Frauen hatten ihre Wechseljahre bereits hinter sich. 988 der Studienteilnehmerinnen hatten zuvor die Diagnose Brustkrebs erhalten und 449 Frauen ohne Brustkrebs wurden als Vergleichsgruppe herangezogen.
Die Frauen wurden zu möglichen Symptomen während ihrer Wechseljahre befragt, wie zum Beispiel zu Hitzewallungen, Nachtschweiß, Schlafproblemen, Depressionen, Scheidentrockenheit, unregelmäßige oder starke Menstruationsblutungen und auch zu Angstzuständen.
Während die Symptome der Wechseljahre mit Sicherheit eine negative Auswirkung auf die Lebensqualität haben, deutet unsere Studie jedoch darauf hin, dass sie durchaus auch positive Seiten haben können - vor allem, wenn die Reduktion des Risikos für Brustkrebs durch erlebte Hitzewallungen in weiteren Studien bestätigt werden würde
sagte Dr. Li.
Dann nämlich hätten diese Untersuchungsergebnisse das Potential, einerseits der Wissenschaft neue Erkenntnisse in Bezug auf mögliche Brustkrebsursachen zu ermöglichen und andererseits den Umgang mit den Symptomen der Wechseljahre so zu verändern, dass sie nicht mehr unterdrückt, sondern als vorbeugendes Selbsthilfeprogramm des Körpers betrachtet werden könnten.
Dr. Li und seine Kollegen stellten folgende Hypothese auf: Weil die Symptome der Wechseljahre durch sowohl Schwankungen als auch einen plötzlichen Abfall des Hormonspiegels auftreten, haben Frauen, die häufigere und stärkere Wechseljahresbeschwerden erleben, auf Grund ihres niedrigeren Östrogenspiegels auch ein geringeres Risiko für Brustkrebs. Das aber würde lediglich bedeuten, dass beides - Hitzewallungen und das verminderte Brustkrebsrisiko - einfach als Folge eines bestimmten Hormonstatus auftrete.
Daneben weist die Studie aber auch noch indirekt auf die verblüffende Möglichkeit hin, dass Hitzewallungen und andere Symptome der Wechseljahre auf noch unbekannte Weise die Entwicklung von Brustkrebs konkret hemmen könnten. Und so zeigt sich wieder einmal, dass ein gewisses Vertrauen in die Weisheit des eigenen Körpers gelegentlich wertvoller für die langfristige Gesundheit sein kann als der übereilte Gang zum Onkel Doktor.
(1) Mit dem Begriff "invasiv duktales Karzinom" werden alle bösartigen Tumore bezeichnet, die sich in den Milchgängen (duktal) der Brustdrüse gebildet haben und in umliegendes Gewebe eingebrochen sind (invasiv) oder auch solche Tumore, die nicht eindeutig einem anderen Tumortyp zugeordnet werden können.
Ein invasiv lobuläres Karzinom ist ein bösartiger Tumor, dessen Ursprungsort in den Drüsenläppchen (Lobuli) der Brustdrüse liegt und der in umliegendes Gewebe eingedrungen ist (invasiv).
Das ist hier kein Aufruf, sich bei einer Krebsdiagnose nicht behandeln zu lassen. Es geht viel mehr hauptsächlich darum, dass man sich Informationen aus verschiedenen Quellen holt und sich nicht nur auf die Aussagen der Schulmedizin verlässt. Es geht um das eigene Leben - Überleben. Und genau deswegen sollte man auch dementsprechend Eigenverantwortlich damit umgehen, also die Verantwortung nicht zur Gänze an andere abschieben. Letztendlich ist es immer Ihre eigene Entscheidung, welche Methode der Behandlung Sie für sich auswählen. Denn niemand außer Ihnen selbst, wird die Konsequenzen dafür tragen müssen.
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Zwei- und Vierbeiner werden bei uns möglichst art- und bedarfsgerecht ernährt, wir Menschen wenig Fleisch und auch bei den Zusatzstoffen bin ich achtsam. Die Fleischfresser in unserem Haushalt bekommen Fleisch (frisch), das sind Hund und Katz. Vor Jahren hatte unser Hund ein kleines Geschwür am Zahnfleisch, es wurde entfernt. Nichts bösartiges. Jetzt, JAHRE später bildet sich genau da ein aggressiver Tumor. Wir haben diesen mit alternativen Therapien mittlerweile so im Griff dass er kleiner wurde und im Moment nicht wieder wächst. Immer bevor der Tumor wieder etwas kleiner wird scheint es, dass er \"heiss\" wird und der Hund frisst dann auch Schnee wie um zu kühlen (ich weiss Hunde sollten keine Schnee fressen), es scheint ihm zu helfen. Ist keine \"Bewegung\" im Tumor ist Schneefressen kein Thema.
Es ist ja bekannt, dass Tumore Hitze nicht mögen! Deshalb gibt es ja auch Therapieformen, in welchen mit Fieber gegen Tumore gearbeitet wird. Ich bin überzeugt, dass jeder Eingriff in den Organismuss eine Narbe hinterlässt welche Blockaden aufbaut die dann für (grosse) Probleme sorgen können weil z.B. die Körperflüssigkeiten nicht mehr \"durchkommen\". Auch bin ich felsenfest überzeugt, dass die Natur alles bereit hat was wir benötigen; unsere Dummheiten kann sie jedoch auch nicht ausgleichen. Auch hier kann die Verantwortung nicht delegiert werden. Herzliche Grüsse und macht weiter mit Eurer tollen, informativen Seite!
Zentrum der Gesundheit:
Liebe tindraonice,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail und Ihren hochinteressanten Erfahrungsbericht!
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie einschl. Vierbeiner alles Gute,
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Eine andere klärungsbedürftige Frage wäre, wieso manche Organismen diese "Abwehrreaktion" nicht durchführen (können) und krank werden, Brustkrebs bekommen.
Zentrum der Gesundheit:
Liebe Mac,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre interessanten Beobachtungen.
Wir haben bereits während der Recherche zum Thema einige Fragen an das betreffende Forscherteam vom Fred Hutchinson Cancer Research Center gesandt u. a. jene, die auch für Sie von Interesse sind. Sobald wir eine Antwort bekommen, werden wir Sie umgehend informieren und auch den entsprechenden Text aktualisieren.
Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit