Essen aus der Mikrowelle
Essen aus der Mikrowelle lässt das vermissen, was der Körper heute am nötigsten braucht: Antioxidantien
Veröffentlichung am 19.08.2011 um 12:47 Uhr / Aktualisierung am 27.02.2012 um 16:19 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - In den letzten Jahren mehrten sich die wissenschaftlichen Beweise dafür, dass Antioxidantien aus frischen und vitalstoffreichen Lebensmitteln unsere Gesundheit schützen. Die Mikrowelle jedoch zerstört gerade diese Antioxidantien umfassender als jede andere Erhitzungsmethode. Eine effektive Gesundheitsvorsorge ist mit einer Ernährung aus Mikrowellenkost folglich genau so schwierig zu erzielen wie eine erfolgreiche Therapie bei bestehenden Krankheiten.
Essen aus der MikrowelleEin Leben ohne Mikrowelle ist für sehr viele Menschen heute nicht mehr vorstellbar. Sie sind davon überzeugt, dass ihr Zeit-Management zusammen brechen würde, gäbe es den kleinen Kasten in ihrer Küche nicht. Während der deutsche Bundesbürger seit Jahrzehnten keine Schwierigkeiten damit hat, sich durchschnittlich drei Stunden pro Tag für den Fernseher frei zu halten, scheint es – trotz fabelhaften organisatorischen Geschicks – ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, 30 bis 60 Minuten für die Zubereitung der täglichen Mahlzeiten einzuplanen. Dabei wird vermutlich nicht realisiert, dass wir ohne Fernseher sehr gut leben könnten, ohne (gesundes) Essen jedoch nicht.
Da es für viele Menschen jedoch keinerlei Zusammenhang zwischen der Qualität der täglichen Mahlzeiten und dem eigenen Gesundheitszustand gibt, besteht für sie natürlich auch nicht der geringste Anlass, Zeit in die Auswahl und Zubereitung der Speisen zu investieren. So lange alle in der Familie gesund und munter sind, sich keiner über den Geschmack von Mikrowellenkost beschwert und niemand Lust hat, sich über eine Gesundheitsvorsorge (für das Befinden in späteren Jahren) Gedanken zu machen, ist alles paletti. Für diese Menschen sind die nachfolgenden Informationen NICHT gedacht.
Doch gibt es heutzutage auch Menschen, die sich nicht unbedingt rundum pudelwohl fühlen und gerne wissen möchten, was sie tun könnten, um ihr Befinden zu bessern. Ferner gibt es Menschen, die SPASS daran haben, ihre Familie mit wirklich gesunden und genussversprechenden Mahlzeiten zu verwöhnen und folglich wissen möchten, was zu einer vitalstoffreichen Ernährung gehört und was besser vermieden werden sollte.
Das Mikrowellengerät ist dabei einer jener Faktoren, die in der Küche von gesundheitsbewussten Menschen nichts verloren haben. Der Platz ist sehr viel sinnvoller mit einer hochwertigen Saftpresse oder einem leistungsfähigen Mixer ausgefüllt. Doch warum? In den Industrienationen schieben Millionen Menschen – teilweise jeden Tag – ihr Essen vor dem Verzehr in die Mikrowelle und müssen im Anschluss daran keineswegs wiederbelebt werden. Warum also sollten wir auf die Mikrowelle und ihre (fragwürdigen) Vorteile verzichten?
„Vorteile“ der Mikrowelle sind zweifelsohne vorhanden. Es handelt sich in der Hauptsache um die folgenden:
Darüber hinaus bringt eine Ernährung auf der Basis von Mikrowellenkost auch Nachteile mit sich. Teilweise sind sie keineswegs neu, sondern bereits vor einigen Jahren entdeckt worden. Da sie jedoch offenbar wieder vergessen wurden, widmen wir ihnen die nachfolgenden Zeilen.
Antioxidantien sind bekanntlich lebensnotwendig, da sie jene freien Radikale bekämpfen, die andernfalls im Organismus extreme und sehr vielseitige Schäden verursachen können. Diese Schäden äußern sich oft erst nach vielen Jahrzehnten in Form der als „Zivilisationskrankheiten“ bekannten Gesundheitsbeschwerden. Es kann also davon ausgegangen werden, dass eine Ernährung, die arm an Antioxidantien ist, langfristig die Gesundheit schwächen und Zivilisationsleiden begünstigen kann.
Leider werden ausgerechnet diese Antioxidantien in der Mikrowelle vernichtet (siehe Studie weiter unten). Selbst wenn also in der Mikrowelle vitalstoff- und antioxidantienreiche Lebensmittel zubereitet werden würden (anstatt Fertiggerichte, die bereits von vorn herein aufgrund ihrer industriellen Verarbeitung arm an Antioxidantien sind), kommt der Mensch nicht in den Genuss der Antioxidantien, weil sie im Mikrowellengerät zerstört werden.
Mikrowellenkost kann also auf diese Weise – ganz unauffällig – zur Entwicklung oder Verstärkung der geläufigen Zivilisationskrankheiten beitragen.
Wissenschaftler des spanischen CEBAS-CSIC-Forschungsinstitutes der Universität Murcia stellten fest, dass Antioxidantien bei der Erwärmung in der Mikrowelle weitaus stärker geschädigt werden als bei anderen Erhitzungsmethoden. Das Fachmagazin New Scientist berichtete über die Studie in seiner Ausgabe vom 25. Oktober 2003 und fasste die Ergebnisse der Untersuchung wie folgt zusammen: Das schonende Dünsten sei die bei weitem gesündeste Art, um Gemüse zu erhitzen – während der Mikrowellenofen für diesen Zweck die denkbar schlechteste Methode sei.
Die Forscher bestimmten zunächst den Gehalt an Flavonoiden (sekundäre Pflanzenstoffe aus der Familie der Polyphenole mit hohem antioxidativem Potential) in frisch geerntetem Brokkoli. Das Gemüse wurde daraufhin auf vier verschiedene Arten zubereitet: Der Brokkoli wurde ganz normal gekocht, eine zweite Portion wurde im Dampfkochtopf zubereitet, eine dritte wurde schonend gedünstet und eine vierte Portion wurde im Mikrowellenherd essfertig gemacht. Anschließend wurde der Flavonoidgehalt des Brokkolis und der Kochflüssigkeit erneut gemessen.
Es zeigte sich, dass die Zubereitungsmethode enormen Einfluss auf den Endgehalt an Antioxidantien hat. So betrug der Flavonoidverlust des Brokkolis durch normales Kochen 66 Prozent und durch die Zubereitung im Dampfkochtopf 47 Prozent. Nach schonendem Dünsten hingegen waren nur minimale Verluste messbar. In der Mikrowelle hingegen verschwanden 97 Prozent der im rohen Broccoli ursprünglich vorhandenen Flavonoide und 74 bis 87 Prozent der anderen untersuchten antioxidativ wirksamen Substanzen. (Vallejo et al., 2003)
Neben diesem direkten Nachteil der Mikrowellenkost auf die Gesundheit gibt es natürlich noch die indirekten Nachteile, auf die schon die weiter oben genannten vermeintlichen Vorteile hindeuteten. So schafft die Mikrowelle beispielsweise mehr Freiraum für fragwürdige Freizeitbeschäftigungen – leider zu ungunsten einer gesunden Ernährung.
In den allermeisten Fällen dient die Mikrowelle außerdem dem Erhitzen von Fertiggerichten. Wie bereits weiter oben erwähnt, werden konventionelle Fertiggerichte in den meisten Fällen aus billigen und minderwertigen Rohstoffen hergestellt. Diese Rohstoffe wurden bereits vor der Weiterverarbeitung zum entsprechenden Produkt stark verarbeitet, behandelt und konserviert. Letztendlich gelingt es nur noch mit Hilfe von synthetischen Lebensmittelzusatzstoffen die entstandene Rohstoffmixtur in ein dauerhaft ansehnliches und essbares Endergebnis zu verwandeln.
Eine Ernährung aus Gerichten dieser Art kann auf Dauer zu einer chronischen Übersäuerung, zu Irritationen der Darmflora und folglich zu einem geschwächten Immunsystem führen. Diese drei Aspekte jedoch können in Kombination mit dem erwähnten Antioxidantienmangel getrost zu den zwei Hauptursachen der heute „beliebtesten“ Krankheiten und Gesundheitsbeschwerden führen, nämlich zu oxidativem Stress und chronischen oder auch „stummen“ (das heißt unbemerkten) Entzündungen.
Mahlzeiten, Getränke oder Smoothies jedoch, die Sie z. B. mit einer hochwertigen Saftpresse oder einem leistungsfähigen Mixer zubereiten können, erfreuen mit ausschließlich positiven Eigenschaften: Sie versorgen den Organismus mit basischen Mineralstoffen und tragen zur Entsäuerung bei, sie regulieren die Darmflora und stärken aufgrund ihres Vitalstoff- und Enzymreichtums das Immunsystem. Darüber hinaus sind sie prall gefüllt mit natürlichen Antioxidantien, so dass unser Körper bestmöglich vor oxidativem Stress und Entzündungen geschützt ist.
Frische, vitalstoffreiche Mahlzeiten, die ohne Einsatz der Mikrowelle zubereitet werden, führen also zu gänzlich anderen und – im Vergleich zur Mikrowellenkost - vollkommen gegensätzlichen Zuständen im Körper, so dass es in Anbetracht dieser Überlegungen kaum schwer fallen kann, die Mikrowelle zu entsorgen oder zumindest mit Missachtung zu strafen ;-)
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(Von Frau Martincic) - Vom zweifelhaften Vergnügen, heutzutage ein Baby sein zu müssen. Beobachtungen über Folgen aus 10 Jahren Mikrowelle. Lesen Sie diesen spannenden und ernüchternden Bericht
(Zentrum der Gesundheit) - Mikrowellenöfen und Friteusen werden aus öffentlichen Schulen verbannt – so will es ein neues Gesetz, das kürzlich vom Gouverneur von Massachusetts, Deval Patrick, unterzeichnet wurde. Das neue Gesetz verlangt außerdem, dass in Cafeterias und Mensas künftig frisches Obst und frisches Gemüse angeboten werden, Tiefkühlgemüse hingegen vom Speiseplan verschwinden muss. Der Gouverneur für eine gesunde Ernährung der Schulkinder sorgen.
Über die Gefährlichkeit dieses fast allgegenwärtigen Haushaltsgerätes und über die Giftigkeit der damit zubereiteten Nahrung ist im allgemeinen nur ein vages, vom Hörensagen gebildetes Bewußtsein in der Öffentlichkeit vorhanden. Erschreckenderweise wollen viele Menschen überhaupt nichts darüber hören, weil die Befürchtung besteht, man müsse sich etwas nehmen lassen, das unser Leben „so einfach" macht. Wir veröffentlichen daher ein offizielles forensisches Forschungsdokument in unserer Zusammenfassung, das die Auswirkungen solcher Art von Mikrowellen auf den Menschen und auf die zubereitete Nahrung augenfällig zusammenfaßt uns beschreibt.
(Zentrum der Gesundheit) - Das schnelle Erhitzen von Essen war schon ein Thema bei der deutschen Wehrmacht. Damals ging es weniger um die Gesundheit von Soldaten als um das Gewinnen von Gebieten. Daran hat sich anscheinend nicht viel geändert. Bei modernen Mikrowellengeräten geht es wieder nicht um die Gesundheit von Menschen, sondern um Gewinne von Geschäftsgebieten.
Eine inzwischen zwanzig Jahre alte Studie, deren Veröffentlichung ein Schweizer Gericht verhinderte, stellt fest, dass Nahrung aus der Mikrowelle beunruhigende Veränderungen im menschlichen Blut verursacht. In weiteren Untersuchungen ergaben sich noch mehr Beweise dafür, dass Mikrowellenöfen ein großes Risiko für die menschliche Gesundheit darstellen.
(Health Department - Schweiz) - „Kochen mit Mikrowellen? Der Kuss des Todes!! ... oder, besser gesagt, ein garantiertes PATENTREZEPT FÜR KREBS!!” Diese pointierte Aussage findet man auf der Titelseite unseres bereits 1998 erschienenen Sonderdrucks des Journals of Natural Science. Darin werden die Ergebnisse der Arbeiten von Dr. Hans U. Hertel zu den schädlichen Auswirkungen von mikrowellenerhitzter Nahrung auf den menschlichen Organismus dargelegt, die er Anfang der 90er Jahre in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Bernard H. Blanc in der Schweiz durchgeführt hat ... zu einer Zeit, als noch niemand ahnte, dass wir zwei Jahrzehnte später in einem globalen Mikrowellenofen sitzen würden, verursacht durch den weltumspannenden Mobilfunk, durch Satelliten usw. Diese globale Belastung durch technisch erzeugte Mikrowellen ist eine tödliche Bedrohung für alles Leben.
(Zentrum der Gesundheit) - Hier sehen Sie ein Versuchs-Projekt einer jungen Dame, die eine schädliche Wirkung von mit Mikrowellen bestrahltem Wasser auf Pflanzen angemessen darstellen wollte. In diesem Projekt nahm sie gefiltertes Wasser und behandelte Trinkwasser auf zwei verschiedene Arten.
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Hallo liebes ZdG-Team,
zuerst einmal: großes Lob für eure sehr informative Seite. Ich habe mir schon viele Seiten zuvor durchgelesen, aber eure Beiträge sind einfach super! In Bezug auf das Essen aus der Mikrowelle war ich allerdings sehr geschockt. Das war mir bislang nicht bekannt. Da ich einen normalen 8-Stunden-Arbeitstag habe, koche ich mir für gewöhnlich mein Mittagessen vor und wärme es dann in der Mikrowelle wieder auf. Als Veganer lege ich großen Wert auf gute Zutaten und eine entsprechende Zubereitung und so wird bei mir das Gemüse grundsätzlich nur gedünstet. Wie ich jetzt jedoch erfahren musste, nützt das alles nichts, wenn ich die ganzen guten Inhaltsstoffe durch den Einsatz einer Mikrowelle zerstöre. Kalt möchte ich mein Essen aber ungern zu mir nehmen. Da ich in dieser Hinsicht etwas „unkreativ“ bin, habt ihr vielleicht noch eine Idee zum Erwärmen von Speisen fernab der eigenen Küche. Das Resultat muss ja auch nicht heiß, sondern eben nur warm sein.
Vielen Dank im Voraus,
Corinna
Zentrum der Gesundheit:
Liebe Corinna,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihr Lob :-)
Wenn es vor Ort (im Büro) keine der üblichen Aufwärmmethoden (Wasserbad, Backofen, Herdplatte) gibt, dann könnten Sie evtl. mittags der kalten Küche Vorzug geben (Salate (z. B. Hirsesalat mit Gemüse), Gemüsesticks mit Nüssen und Dip o. ä.) und abends dann zu Hause warm essen. Falls Sie Ihr Essen am Morgen kochen, dann könnten Sie es in einem Thermobehälter mit zur Arbeit nehmen. Allerdings sollte das Essen nicht heiß, sondern nur noch warm abgefüllt werden, da die sonst stundenlange Aufbewahrung bei hohen Temperaturen vermutlich ebenfalls zu einem Vitalstoffverlust führen würde.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Wieder einmal ein super guter Artikel. Aber ich habe eine Frage.
Das Beispiel vom Brokkoli ist verstaendlich, aber wie verhaelt es sich bei Kartoffeln zum Beispiel. Die schmecken weder roh noch geduenstet. Wuerden sie in solchen Faellen empfehlen am einfach am Stueck gar kochen lassen?
Vielen Dank Liebe Gruesse
Lara
Zentrum der Gesundheit:
Hallo Lara,
lieben Dank für Ihre Mail und Ihr Lob :-)
Kartoffeln behalten am meisten Vitalstoffe, wenn sie wie Pellkartoffeln zubereitet, also mit der Schale gekocht werden. Dabei bleiben immer noch mehr wichtige Inhaltsstoffe erhalten, als wenn Sie sie in der Mikrowelle zubereiten würden. Andererseits essen Sie ja nicht nur Kartoffeln. Wenn Sie also gedämpfte Gemüse und frische Salate und dazu die eine oder andere Pellkartoffel essen, dann werden Sie durch das Gemüse und die Rohkost mit ausreichend Antioxidantien versorgt, so dass Sie für die Deckung Ihres Antioxidantienbedarfes die Kartoffel nicht mehr brauchen, diese also auch gebacken sein könnte.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit