Kuhmilch
Kuhmilch ist nicht für Menschen geeignet. Im Gegenteil: Kuhmilch macht uns krank. Das bestätigen auch wissenschaftliche Studien.
Veröffentlichung am 20.10.2011 um 14:38 Uhr / Aktualisierung am 13.02.2012 um 15:24 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) – Milch ist schon seit Jahren ein umstrittenes Lebensmittel. Viele Menschen behaupten immer noch, dass Milch gesund für den Menschen sein soll. Doch die wissenschaftlichen Beweise, die dieser Aussage widersprechen, häufen sich. Man hat zwar das Gefühl, dass Forschungsergebnisse, die gegen Milch als Nahrungsmittel sprechen, von den meisten Medien kaum beachtet werden, aber dennoch gibt es sie. Lesen Sie selbst.
Milch wird mit vielen Krankheiten in Verbindung gebrachtViele Menschen wachsen mit der Behauptung auf, Milch sei gesund und sei vor allem gut für die Knochen - wegen dem hohen Calcium-Gehalt. Doch was steckt wirklich in der Milch? Kann der menschliche Körper Milch überhaupt richtig verwerten? Warum haben so viele Menschen eine Laktoseintoleranz? Die folgenden Punkte zeigen anhand wissenschaftlicher Studien, warum Milch ungesund ist. Lesen Sie selbst:
Es ist ein Trugschluss, dass Milch wegen ihrem Calcium-Gehalt gut für die menschlichen Knochen ist. Im Gegenteil, Milch scheint sogar das Risiko an Osteoporose zu erkranken zu steigern. In der Nurses' Health Study wurde beispielsweise gezeigt, dass der Verzehr von Milch keinen positiven Effekt auf die Knochendichte oder -stabilität hat und sogar das Risiko von Knochenbrüchen erhöhen kann. (1) Aber warum ist das so, wenn doch so viel Calcium in der Milch steckt?
Ein Grund, warum Milch den Knochen eher Mineralstoffe entzieht, anstatt sie ihnen zur Verfügung zu stellen, ist, dass Milch den Körper übersäuert. Ist der Körper übersäuert, braucht er Mineralstoffe, um die angefallenen Säuren zu neutralisieren. Diese Mineralstoffe entzieht er dann körpereigenen Depots wie den Knochen oder Zähnen.
In einer anderen Studie (2), die im Jahre 2001 im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurde, konnte gezeigt werden, dass das Verhältnis von tierischem zu pflanzlichem Protein in der Nahrung ebenfalls einen Einfluss auf die Knochenstabilität hat.
Dort wurde gezeigt, dass ältere Frauen, die verhältnismässig viel tierisches Protein im Vergleich zu pflanzlichem Protein zu sich nahmen, verstärkt an Knochenabbau und Hüftfrakturen litten. Bei Frauen, die hingegen mehr pflanzliches Protein als tierisches aßen, kam es kaum zu diesen Problemen. Auch diese Studie spricht gegen den Nutzen von Milch für die Knochendichte.
Unsere Knochen haben ihren eigenen, komplexen Metabolismus, der über verschiedene Faktoren gesteuert wird. Knochen brauchen zwar Calcium, doch brauchen sie ebenfalls Vitamin D und andere Mineral- und Vitalstoffe, damit sie stark und kräftig wachsen können. Laut der oben genannten Studie, stecken wohl in pflanzlichen Proteinen auch wichtige Faktoren, die den Knochenabbau verhindern können. Daher ist es doch sinnvoller das nötige Calcium über pflanzliche Quellen anstatt über tierische Milchprodukte zu sich nehmen zu wollen.
Milch oder Milchprodukte werden meistens als die Calcium Quellen schlechthin bezeichnet. Doch wie viel Calcium steckt in der Milch, und welche pflanzlichen Calcium Quellen gibt es?
Der Calcium Bedarf eines Erwachsenen liegt laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung bei 1000mg täglich. 100ml Milch enthalten in etwa 120mg Calcium, doch - wie oben bereits erwähnt - steht dieses Calcium unserem Körper nicht unbedingt auch zur Verfügung, weil Milch ein saures Produkt ist, das unseren Körper übersäuern kann und ihm damit eher Calcium entzieht als zufügt.
Basische Lebensmittel, wie Obst und Gemüse, übersäuern den Körper nicht und enthalten zudem Mineralstoffe, die vom Körper auch genutzt werden können. In 100g Mohnsamen ist beispielsweise schon mehr als das 10-Fache an Calcium im Vergleich zu 100ml Milch enthalten. Doch man muss nicht täglich Mohnsamen essen, um den Tagesbedarf zu decken.
Auch 500g Grünkohl, oder 150g Tahin (Sesammus) könnten schon alleine den Calcium Bedarf eines Erwachsenen decken. Mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung, sollte es kein Problem sein, genügend Calcium zu sich zu nehmen.
Mohn, Sesam (bzw. Tahin), Mandeln, Brennnesselblätter, Champignons, Grünkohl, Petersilie, Spinat oder anderes grünes Blattgemüse sind nicht nur die Spitzenreiter der pflanzlichen Calcium Quellen, sie liefern zudem noch viele weitere Mineral- und Nährstoffe.
Das Gute an diesen Lebensmitteln ist, dass sie von unserem Körper ideal verwertet werden können, denn unser Körper kann Mineralstoffe nur in einem natürlichen Verhältnis optimal nutzen. Daher sollte man auch bei Nahrungsergänzungsmitteln darauf achten, dass es sich dabei um Mineralstoffe im natürlichen Verbund handelt (wie beispielsweise bei der Sango Meeres Koralle) und nicht um isolierte, einzelne Mineralstoffpräparate.
Milch wurde in mehreren Studien (3) (4) (5) mit der Entstehung von Akne in Verbindung gebracht. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass Milchtrinker eine viel grössere Chance haben, Akne zu entwickeln. Dafür scheinen verschieden Stoffe in der Milch verantwortlich zu sein.
Milch hat zudem einen sehr hohen Glykämischen Wert; was bedeutet, dass Milch den Insulinhaushalt stark beeinflusst. Dieser Einfluss wirkt sich wiederum auf andere Mechanismen aus, die am Ende zu Akne führen können.
Die Inhaltsstoffe der Milch haben die perfekte Zusammensetzung für das junge Kalb, aber nicht für uns Menschen. Natürlich könnte man die ungesunden Stoffe in der Milch herausfiltern, wie es die Wissenschaftler wohl vorhaben:
"Die Eliminierung der insulinotropen Reaktion, die durch das Molke-Protein der Milch ausgelöst wird, wird die wichtigste Aufgabe der zukünftigen Ernährungsforschung sein."
Aber wäre es nicht die einfachste Lösung, anzuerkennen, dass Milch nicht gut für den Menschen ist und daher einfach keine Milch zu trinken?
Warum wird zwanghaft versucht daran festzuhalten, dass Milch gut für uns ist? Wir vertragen Milch einfach nicht. Fast 75% der Weltbevölkerung leiden an einer Laktoseintoleranz (6), was bedeutet, dass sie nicht in der Lage sind, Milchprodukte richtig zu verdauen. Eine Laktoseintoleranz bringt folglich unangenehme Symptome wie Blähungen, Bauchkrämpfe, Durchfall oder Kopfschmerzen mit sich.
Die Laktase ist ein Enzym, das zur Verdauung von der Laktose (Milchzucker) aus Milchprodukten notwendig ist. Fehlt dieses Enzym, kann unser Körper Laktose nicht verdauen, diese gelangt in unseren Dickdarm, wo sie von den Darmbakterien zu Stoffen umgewandelt wird, die zu den genannten Symptomen führen. Die meisten Menschen hören mit der Produktion des Laktase Enzyms im Alter von 5 Jahren auf, da der Körper keine Milch mehr braucht.
Es ist bekannt, dass Menschen, die an verschiedensten Gesundheitsproblemen litten, eine deutliche Besserung erlebt haben, nachdem sie einfach nur tierische Milchprodukte vermieden haben. Verdauungsprobleme, Reizdarmsyndrom, Allergiene, Hautausschlag, Akne, Neurodermitis oder Infektionen der Nasennebenhöhlen und der Ohren können durch eine Einschränkung des Milchkonsums fühlbar gebessert werden.
Milch wurde auch in mehreren Studien (7) (8) (9) mit Diabetes Mellitus Typ 1 in Verbindung gebracht. Offenbar erhöht Kuhmilch vor allem bei Kindern das Risiko an Diabetes zu erkranken. Immer mehr Beweise deuten darauf hin, dass das Immunsystem des Darmes eine entscheidende Rolle bei Diabetes 1 spielt.
Die Proteine der Milch - vor allem wohl das A1 Beta-Casein, das in Milch enthalten ist - beeinflussen das Gleichgewicht im Darm und können so zum Ausbruch von Diabetes führen.
Im Einklang dazu, konnte in einer anderen Studie (10) gezeigt werden, dass Stillen mit Muttermilch, Kinder vor dem Ausbruch von Diabetes 1 schützen kann. Es ist eigentlich auch logisch, dass man seine Babies nicht mit der Milch füttert, die für junge Kühe gedacht ist. Das wäre gewissermassen so, als ob eine Ziege ihr Junges mit Kuhmilch füttern würde.
Eine schwerwiegende Folge des Milchkonsums ist, dass Milch offenbar das Krebsrisiko erhöhen kann. Verschiedene wissenschaftliche Forschungen (11) (12) (13) (14) haben einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Milchprodukten und dem Risiko an Eierstockkrebs zu erkranken aufgezeigt.
Die natürliche Funktion von Milch ist es, das Wachstum eines neugeborenen Kalbes zu unterstützen. Daher enthält Milch natürlich auch verschiedene Wachstumsfaktoren. Es wäre nicht abwegig, wenn gerade diese Wachstumsfaktoren einen ungewollten Effekt auf das Zellwachstum haben und somit Krebs verursachen können.
Denn Milch beeinflusst nicht nur den Insulinspiegel (wie oben bereits erwähnt), sondern erhöht auch den Spiegel eines Wachstumsfaktors namens insulin-like growth factor I (dt.: Insulin-ähnlicher Wachstumsfaktor 1, oder kurz IGF-I). Dieser IGF-I stimuliert - wie der Name schon sagt - das Wachstum. IGF-I wird allerdings auch mit verschiedenen Krebsarten wie Brustkrebs, Prostatakrebs, Eierstockkrebs und auch mit Akne in Verbindung gebracht. (15) (16) (17)
In einer anderen Studie (18) wurde darüber diskutiert, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass bei Kindern oder Säuglingen ganz andere Reaktionen durch Milch ausgelöst werden, als bei Erwachsenen. Bei Kindern könnte Kuhmilch die Ausschüttung von körpereigenen Hormonen so umprogrammieren, dass dies im Erwachsenenalter zu Krebs oder Herzerkrankungen führen kann.
All diese Risiken, die Kuhmilch für unseren Körper haben kann, kann man vermeiden, indem man Milch vermeidet. Vielleicht denken Sie nun:
"Ich würde Milch ja meiden, aber ich brauche sie für die Zubereitung von so vielen Speisen."
Das stimmt nicht. Man kann Milch und Milchprodukte gut durch pflanzliche Alternativen ersetzen. Man muss es nur ausprobieren - es ist einfacher als man denkt.
Ein gesundes Frühstück braucht keine Milch. Ein Obstsalat oder ein grüner Smoothie ist ideal für den Start in den Tag. Anregungen dazu finden Sie unter diesem Link: Grüne Smoothies.
Doch viele Menschen essen zum Frühstück ein Müsli mit Milch oder Joghurt und trinken einen Tee oder Kaffee mit Milch dazu.
Abgesehen vom Kaffee, der generell nicht zu einem gesunden Frühstück gehört, kann man die Kuhmilch ganz leicht durch pflanzliche Milch wie Mandelmilch oder biologische Kokosmilch ersetzen. Das gilt ebenfalls für den Joghurt, denn es gibt auch Joghurts, die auf pflanzlicher Basis beruhen. Mehr zum Thema Mandelmilch oder Milchersatz finden Sie auch in diesem Text: Milch-Ersatz.
Menschen, die beim Frühstück nicht auf Brot mit Butter verzichten wollen, können die Butter ganz einfach durch Bio-Kokosfett, andere pflanzliche Fette oder pflanzliche Aufstriche ersetzen. Je nach Geschmack gibt es neutrale oder auch lecker gewürzte Aufstriche, die meist auf der Basis von Sonnenblumenkernöl hergestellt werden.
An dieser Stelle sollte auch erwähnt werden, dass normales Brot - genau wie Bohnenkaffee - auf einem gesunden Frühstückstisch nichts verloren haben. Eine Alternative zu Bohnenkaffee kann zum Beispiel Getreidekaffee oder Lupinenkaffee sein. Mehr zum Thema Brot und Getreide finden Sie in diesen beiden interessanten Artikeln:
Zum Braten, Backen oder Kochen kann man Butter am besten durch Bio-Kokosnussöl ersetzen. Biologisches Kokosöl ist nicht nur gesund, sondern schmeckt auch richtig lecker. Lesen Sie mehr über die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Kokosöl. Unter folgendem Link finden Sie Rezepte mit Kokosöl.
Wer den Kokosgeschmack nicht unbedingt mag, der kann auch andere pflanzliche Fette wie zum Beispiel rotes Palmöl in Bio-Qualität verwenden. Doch Kartoffeln, Karotten, oder Brokkoli, welche man oft mit Butter serviert bekommt, schmecken auch mit Kokosöl richtig lecker. Probieren Sie es aus.
Ein weiterer toller Ersatz für Milchprodukte wie Butter kann auch einfach das Mus einer Avocado sein. Avocados kann man sehr vielseitig in der Küche einsetzen. Man kann sie zu Brotaufstrichen verarbeiten, sie als Dickungsmittel in grüne Smoothies beigeben, oder in Dressings, Saucen oder Suppen an Stelle von Sahne verwenden. Avocados haben die tolle Eigenschaft dem Essen eine gewisse Cremigkeit zu verleihen. Ausserdem tragen die gesunden Fette der Avocado dazu bei, dass wir fettlösliche Vitamine aus der Nahrung besser aufnehmen können.
Sie sehen, so schwer ist es gar nicht, Milch zu vermeiden. Es gibt so viele tolle Lebensmittel, die unserem Körper bei einer abwechslungsreichen Ernährung alles liefern, was er braucht. Selbst der Calcium Bedarf, kann mit viel frischem Obst und Gemüse ganz einfach gedeckt werden.
Weitere interessante Videos zum Thema Milch finden Sie in unserer Videothek.
In der Werbung werden seit jeher Milch und Milchprodukte als wertvolle Eiweiß-, Vitamin- und Mineralstofflieferanten hoch gepriesen. Vor allem der scheinbar hohe Mineralstoffanteil der Milch wird hier besonders hervorgehoben. Den Verbrauchern wird auf diese Weise suggeriert, dass der regelmäßige Verzehr von Milch, sowie allen daraus hergestellten Produkten, für den Erhalt der Gesundheit einen hohen Stellenwert hat.
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Liest man die Ausführungen der amerikanischen Arzneimittelzulassungsbehörde FDA über Rohmilch, so könnte man meinen, daß man sein Leben in Gefahr bringt, wenn man sie trinkt. Rohmilch enthält viele nützliche Darmbakterien, die für eine optimale Verdauung, sowie für ein funktionierendes Immunsystem lebenswichtig sind. Rohmilch enthält außerdem das gesamte Spektrum der Aminosäuren sowie Folsäure, B-Vitamine, Vitamin C, Omega-3-Fettsäuren und andere Nährstoffe, die durch die Pasteurisierung weitgehend oder komplett zerstört werden.
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Milch und die daraus hergestellte Produkte (Joghurt, Käse, Sahne etc.) schaden dem menschlichen Organismus und damit der Gesundheit. Die Milchindustrie hat ein sehr großes Interesse daran, Informationen zu streuen, die auf ein gesundes Produkt - besonders Mineralstoffe - schließen lassen. Milch kann Mineralstoffmangel nicht aufheben! Im Gegenteil: Milch führt zu einer Übersäuerung des Körpers.
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Getreidedrinks erobern seit einigen Jahren die Küche. "Reismilch" war das erste dieser Getränke, das in der veganen Ernährung und von Milchallergikern verwendet wurde. Allerdings kann man aus allen Getreidearten solche milchigen Getreide-Getränke herstellen, wenn man entsprechende Verfahren verwendet. Bald wird der Verbraucher daran gewöhnt sein, nicht nur Hafer, Dinkel, Reis oder Mais als Korn kaufen zu können, sondern auch Hafer-, Dinkel, Reis- oder Mais-Drink.
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Milch ist nicht immer und nicht für jeden ungesund. Muttermilch beispielsweise ist für Menschenbabys extrem gesund. Kuhmilch aber ist für Menschen - ob Babys oder Erwachsene - definitiv ungesund. Leider sind viele Menschen vom Gegenteil überzeugt und glauben felsenfest daran, dass Milch gesund sei - ein wunderbares Beispiel für die begnadete Massenhypnosefähigkeit der Mainstream-Medien.
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Kuhmilch enthält im Vergleich zur menschlichen Muttermilch sehr wenig Linolsäure, weniger Eisen, weniger Niacin, weniger Vitamin C, dafür doppelt soviel Eiweiß (Kasein, welches im Verdacht steht, Zivilisationserkrankungen, wie auch Diabetes Typ 1, Herzkrankheiten, Autismus*, Schizophrenie u.v.a. zu begünstigen).
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Man solle täglich Milch trinken ist ein Ratschlag den viele Menschen befolgen. Mittlerweile mehren sich Hinweise darauf, dass Milch bei Weitem nicht so gesund ist, wie allgemein angenommen. Gesundheitsbewusste Menschen verzichten mittlerweile auf die Milch und wenden sich Alternativen zu.
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Milch ist das durch ein- oder mehrmaliges tägliches Melken gewonnene unveränderte Eutersekret von zur Milchgewinnung gehaltenen Kühen. So lautet Paragraph 2 der gültigen Milchverordnung, der somit gleichzeitig beweist, dass die weiße Flüssigkeit, die überall als Milch verkauft wird, überhaupt keine Milch mehr ist!
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Nur wenige Dinge sind so umstritten wie der Einfluss von Kuhmilch und daraus hergestellter Produkte auf die Entstehung von Krebserkrankungen. Das Ergebnis einer neuen Untersuchung scheint jenen Experten Recht zu geben die der Meinung sind, Milchprodukte seien schädlich und sollten daher generell gemieden werden. Es hatte sich herausgestellt, dass jene Menschen die gerne Milch konsumieren, offenbar mit einem höheren Prostatakrebs-Risiko zu leben haben.
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Guten Tag, ich habe ein Frage zur Milch, als Bestandteil der Ernährung bei Säuglingen. Oft wird empfohlen ab ca 7. Monat abends einen Milch-Getreide-Brei zu geben (zubereitet mit frischer Vollmilch). So mache ich es jetzt seit einer Woche bei meinem Kind. Muss ich da Bedenken haben? Soll ich lieber den Brei ohne Milch zubereiten? Oder gibt es Alternativen? Vielen Dank für Ihre Antwort. Viele Grüße Petra Z.
Liebe Petra,
vielen Dank für Ihre Mail.
Im Alter von sieben Monaten sollte Ihr Baby Milch ausschliesslich in Form von Muttermilch erhalten. Kuhmilch wird von verantwortungsbewussten Fachleuten erst ab 12, besser jedoch erst ab 18 Monaten empfohlen (wenn überhaupt). Bereiten Sie die Beikost mit Muttermilch zu oder - wenn Sie hauptsächlich noch stillen - auch mit Wasser. Wenn Sie bereits abgestillt haben, was wirklich schade wäre, dann bereiten Sie den Brei mit Pre-Milch oder - falls Ihr Baby allergiegefährdet bzw. schon Allergien hätte - mit der von Arzt oder Hebamme empfohlenen Milchnahrung zu. Um ganz ohne Milch auszukommen oder um auf pflanzliche Milchsorten umzusteigen, ist Ihr Baby noch zu klein.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Danke für Ihren Newsletter. Dass Milch ungesund ist, stimme ich Ihnen voll zu. Das gilt aber nicht zwangsläufig für Rahm und Butter, die ja keine - oder kaum - dieser umstrittenen Milchproteine enthalten. Auf jeden Fall ist Butter einiges gesünder als die vielen Margarinen aus gehärteten billigen Fetten. Und auch Rahm macht nicht dick, wie behauptet wird, sondern ist eine prima Zutat z.B. zu einem Fruchtsalat, sauren Früchten wie Ananas, Zitrusfrüchten oder zu Müesli, anstelle von Milch. Bei manchen von Ihnen erwähnten Alternativen, z.B. Palmöl, sind die ökologischen Folgen des Anbaus bedenklich.
Freundliche Grüsse Dieter
Hallo Herr Nägeli,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wir stimmen Ihnen absolut zu, dass Butter deutlich empfehlenswerter ist als die Mehrheit der auf dem Markt befindlichen Margarinen. Wenn Butter verzehrt wird, sollte sie jedoch in Form von Rohmilchbutter verzehrt werden, die es in manchen ausgewählten Spezialitätenshops - meist direkt vom Erzeuger - noch oder wieder gibt. Sahne und Butter können selbstverständlich zu einer Gewichtszunahme führen, doch hängt dies natürlich ganz besonders von der Zusammensetzung der übrigen Nahrung bzw. der einzelnen Mahlzeiten ab.
Ihren Kommentar in Bezug auf Palmöl nehmen wir gerne zum Anlass, um unseren Text dahingehend zu ergänzen, dass wir selbstredend von Kokosöl und rotem Palmöl aus biologischer und nachhaltiger Erzeugung sprechen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihren Newsletter, den ich mit Interesse gelesen habe. Sehr interessant und nützlich fand ich die Informationen über Mandeln. Leider kenne ich das Rezpt für Mandel-Vanille-Milch nicht und würde dies gern ausprobieren. Können Sie mir bitte das Rezept senden oder sagen, wo ich dies finden kann? Vielen Dank schon im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen Petra
Liebe Petra,
das gewünschte Rezept finden Sie hier:
Milch-Ersatz
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Ich kann diesen Bericht nur bestätigen. Ich habe Lactoseintoleranz und fühle mich am wohlsten wenn ich mich ohne Milch und Milchprodukte ernähre. Es ist schon bezeichnet dass im asiatischen Raum keine Milch und Milchprodukte von Erwachsenen verzehrt wird. Sie haben als Eiweißlieferant denn auch das wird der Milch ja nachgesagt, dass sie viel Eiweiß enthält, abgesehen vom Calcium, Sojamilch, Sojaprodukte. Tofu usw.
Und bezeichnender Weise haben Frauen in diesen Ländern keinerlei Wechselbeschwerden wie sie in der europäischen Kultur Gang und Gäbe sind. Ich ernähre mich seit Jahren hauptsächlich mit viel Sojaprodukten, dass ich auch als Fleischersatz nehme und kann nur bestätigen, dass es mir besser geht und ich keinerlei Wchselbeschwerden hatte. Mit meinen 54 Jahren, habe ich diesen Wechsel komplikationslos und ohne Beschwerden überstanden.
Mir geht es damit blendend.
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Sie empfehlen Cocosöl bzw.Palmöl? Wissen wie das hergestellt wird?www.youtube.com/watch?v=UueyuQNwGXM und www.regenwald.org
Liebe Frau Kreiss,
vielen Dank für Ihre Mail.
Wir empfehlen beide Öle selbstverständlich in biologischer Qualität aus nachhaltiger Landwirtschaft, so dass deren Ökobilanz bedeutend besser ist als jene von herkömmlichen Margarinen, Fetten oder gar von tierischen Produkten, wo schon allein für den Anbau der Futtermittel Regenwälder geopfert werden. Bevor man also aus ökologischen Gründen auf hochwertiges Bio-Kokosöl verzichtet, wäre es bedeutend vernünftiger, z. B. vegetarisch zu leben.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Das trifft nur für die verarbeitete Milch zu, siehe Dr. Max Otto Bruker "Der Murks mit der Milch". Von Rohmilch von Kühen auf der Weide ist nichts zu befürchten, denn wir trinken diese seit einem halben Jahrhundert. Keiner ist davon krank geworden. Im Gegenteil, meine Frau hat durch Kuhwarme Milchbäder ihre Schuppenflechte wegbekommen. Kein Arzt vorher hat ihr helfen können, sie müßte damit leben, wurde ihr gesagt.
Danke für ihre Antwort, eine kurze Frage hab ich allerdings noch. Aufgrund des Preises von Quellen wie z.B. St. Leonhard, würd ich doch gefiltertes Wasser bevorzugen. Meine Eltern besitzen so eine Anlage. Ist dann gefiltertes Leitungswasser eher eine Notlösung, oder ist es unbedenklich und mit St. Leonhard zu vergleichen? Könnte ich mir selbst gefiltertes Wasser in Glasflaschen abfüllen und ein paar Wochen aufbewahren? Vielen Dank
Hallo Herr Müller,
vielen Dank für Ihr freundliches Feedback.
Das Wasser aus einer Quelle trägt natürlich schon eine andere Information in sich als ein aufbereitetes und gefiltertes Leitungswasser. Dennoch gilt letzteres - im Vergleich zum ungefilterten Leitungswasser und zu kohlensäurehaltigen Wässern - als eine gute Alternative. Die mögliche Aufbewahrungszeit ist schwer festzulegen. Meist wird aufgrund einer Verkeimungsgefahr davor gewarnt, selbst abgefülltes Wasser wochenlang aufzubewahren. Die Verkeimungsgefahr hängt von der Art der Filteranlage ab und vermutlich auch von der Keimfreiheit der Flaschen, in die sie abfüllen. Kühl gelagert können Sie das Wasser jedoch sicher zwei Wochen aufbewahren.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Milch ist ungesund! OK Aber was spricht gegen Butter? und was gegen Kaffee? dafür liegen keine mir bekannten Studien vor.
Lieber Herr Fischer,
vielen Dank für Ihre Mail.
Butter und Sahne sind zwar in der Tat vom gesundheitlichen Standpunkt aus betrachtet - für viele Menschen - nicht annähernd so bedenklich wie die Milch. Wenn von Butter und Sahne abgeraten wird, dann tun das die entsprechenden Ernährungsfachleute aufgrund der grossen Menge gesättigter Fette, die in diesen Produkten enthalten sind und die lange Zeit (und je nach Quelle oft auch heute noch) als Hauptursache für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arteriosklerose uvm. galten.
Zu Kaffee finden Sie hier interessante Informationen:
und
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Guten Tag, ich trinke seit einiger Zeit Gerolsteiner Medium (viel Hydrogencarbonat), da ich dachte, ich tue meinem Körper damit etwas Gutes. Heute hab ich allerdings gelesen, dass mineralstoffarmes, stilles Wasser zur Entsäuerung viel geeigneter sei!? Welches Wasser empfehlen Sie mir nun? Oder sogar Leitungswasser? Meine zweite Frage bezieht sich auf Obst wie Bananen, Paprika, Tomaten... Ich habe immer Angst, wegen der vielen Spritzmittel und BIO kann ich mir auf Dauer leider nicht leisten. Vielleicht können Sie mir auch dabei einen guten Rat geben. Dankeschön
Lieber Herr Müller,
vielen Dank für Ihre Mail.
Bei der Entsäuerung geht es darum, sehr viel zu trinken und dabei nicht noch zusätzliche Säuren aufzunehmen, wie das bei Mineralwasser mit Kohlensäure der Fall ist. Um die Entgiftung zu fördern, ist mineralarmes Wasser besonders gut geeignet, da es Stoffwechselrückstände löst und zur Ausscheidung bringt. Die Mineralstoffversorgung sollte besser über die Nahrung erfolgen und erst zweitrangig über das Wasser. Wenn Sie jedoch gerne Gerolsteiner Wasser trinken, dann wählen Sie doch wenigstens die Naturell-Ausführung. Andernfalls gibt es mineralienarme Wässer in den Bio-Supermärkten (z. B. Leonhardsquelle, Lauretana etc.). Leitungswasser wäre ebenfalls möglich, aber nur, wenn Sie über einen Wasserfilter verfügen.
Was nun die Spritzmittelrückstände an Obst und Gemüse betrifft, so empfehlen wir zwar, sofern möglich, Bio-Ware zu kaufen. Falls dies jedoch nicht möglich ist, dann überwiegen dennoch die Vorteile einer obst- und gemüsereichen Ernährung, auch wenn diese aus konventionellen Lebensmitteln zusammengestellt wird. Wenn Sie auf Früchte und Gemüse verzichten, verzichten Sie also nicht nur auf mögliche Spritzmittelrückstände, sondern auf eine Vielzahl an lebensnotwendigen Antioxidantien, Enzymen und Vitalstoffen. Bedenken Sie ausserdem, dass Nutzvieh ebenfalls mit Futtermitteln gefüttert wird, die aus der konventionellen Landwirtschaft stammen, sich in tierischen Produkten die möglichen Spritzmittelrückstände folglich in geballter (weil kumulierter) Form befinden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Das oben über Milch gesagte trifft nur auf die verarbeitete Milch zu (siehe Dr.Bruker: "Der Murks mit der Milch").
Lieber Herr Vogel,
vielen Dank für Ihren Kommentar.
Rohmilch von glücklichen Kühen aus biologischer Haltung (auf der Weide, ohne Antibiotika-Fütterung,...) enthält mit Sicherheit weniger Schadstoffe als herkömmliche Milch. Rohmilch hat zudem den Vorteil, dass ihre natürlichen Nährstoffe nicht durch eine industrielle Verarbeitung zerstört wurden.
Doch die oben genannten Stoffe wie Laktose, Wachstumshormone oder Wachstumsfaktoren sind auch in Rohmilch enthalten. Daher sind wir der Ansicht, dass biologische Rohmilch zwar noch die beste Wahl ist, aber trotzdem nicht zu einer gesunden Ernährung beiträgt.
Beste Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit