Warum unsere Nahrung immer nährstoffärmer wird
Trotz neuer Techniken und immer ausgefeilterer Logistik herrscht ein eklatanter Nährstoffmangel in unserer Nahrung.
Es entbehrt jeglicher Logik, dass wir im Zeitalter immer kürzerer und schnellerer Transportmöglichkeiten in den Geschäften zunehmend schal, strohig oder fast geschmackloses Obst und Gemüse finden.
Statt reif geernteter, nährstoffreicher Ware dominieren industriell optimierte Sorten, die vor allem auf Ertrag, Haltbarkeit und optische Perfektion gezüchtet wurden – auf Kosten von Geschmack und vitalen Inhaltsstoffen.
Das Ergebnis: Lebensmittel, die optisch ansprechend aussehen, aber unserem Körper deutlich weniger Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe liefern als noch vor wenigen Jahrzehnten.
Reifeprozess ist ein Fäulnissprozess
Was als so genanntes "Nachreifen" gerne bezeichnet wird, ist reine Augen- wischerei, es kann sich nur um einen Fäulnisprozess handeln. Sobald die Früchte geerntet werden, ist der Reifeprozess beendet, da der Energiekreislauf, der den Einbau von Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen bewirkt, plötzlich abgewürgt wird.
Die Auswirkungen zeigen sich auch sehr bald, es treten - wie beim Fäulnisprozess - dunkle Flecken auf. Beschleunigend auf diesen Vorgang wirkt sich aus, dass es sich eingebürgert hat, "besseres" Obst in Nylon zu verpacken, um es angeblich von anderen Produkten unterscheiden zu können.
Man fragt sich nur, warum es dann möglich ist, Gemüse wie z. B. Zwiebeln in luftdurchlässigen Netzen zu verpacken.
Es sollte doch auch denen, die dies gedankenlos anordnen, allmählich dämmern, dass diese Ware noch schneller verdirbt, und somit anscheinend schon vorprogrammiert auf dem Müll landen muss, wie auch alles andere, das zuviel produziert wird.
Die wahren Ursachen des Nährstoffmangels
Profitgier und Unwissenheit sind die eigentlichen Treiber hinter dem schleichenden Nährstoffverlust unserer Lebensmittel.
Die Schuld liegt bei jenen, die dieses System bewusst betreiben – sei es aus rein finanziellen Interessen oder anderen wirtschaftlichen Motiven.
Das Ergebnis ist dramatisch: Ein Großteil der Bevölkerung hat noch nie wirklich reifes, aromatisch-volles Obst oder Gemüse gesehen, geschweige denn gegessen. Stattdessen werden wir mit optisch perfekten, aber nährstoffarmen und geschmacklosen Produkten abgespeist.
Viele greifen nicht nur aus Preisgründen zur Billigware, sondern auch aus schlichter Unwissenheit – sie kennen den Unterschied zwischen industriell erzeugter Massenware und echter, reifer Qualität gar nicht mehr. So bleibt der Kreislauf aus Gewinnmaximierung und Verbrauchertäuschung ungebrochen.
Krankheiten mit Nahrungsergänzungen vorbeugen
Man ist also gezwungen, die Mängel mit Nahrungsergänzungsmitteln auszugleichen, um nicht zu denen zu gehören, die sich sehr oft krankmelden, und deren Krankenstände von allen mitfinanziert werden. Wobei hier dasselbe gilt: es gibt nur leider sehr viele schlechte und nur wenig gute Produkte.