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Die ganzheitliche Nierenreinigung

Die Nieren sind nicht so regenerationsfreudig wie die Leber. Einmal entstandene Nierenschäden können in manchen Fällen nicht mehr vollständig behoben werden. Wir stellen ganzheitliche Maßnahmen vor, die dabei helfen, Ihre Nieren gesund und leistungsfähig zu halten.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Stand: 15 August 2026
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Warum ist eine Nierenreinigung so wichtig?

Eine Nierenreinigung kann eine wichtige präventive Maßnahme sein. Denn die Nieren erfüllen im Organismus so viele Funktionen und Aufgaben, dass sich eine nachlassende Nierenleistung sehr negativ auf das Befinden und die Lebensqualität auswirkt.

Gemeinsam mit der Leber und dem Darm sind die Nieren unsere wichtigsten Entgiftungs- und Ausleitorgane. Funktionieren sie nicht richtig, kommt es zunächst zur Einlagerung von Giften und schließlich zu einer schleichenden Selbstvergiftung, die sich in den verschiedensten Beschwerden äußern kann.

Nieren bilden Blut

Die Nieren sind an der Blutbildung beteiligt, da sie das Hormon Erythropoetin bilden, das im Knochenmark die Bildung roter Blutzellen anregt. Eine Nierenschwäche kann daher mit einer Blutarmut ( Anämie), mit Müdigkeit und Leistungsabfall einhergehen.

Nieren regulieren den Mineralstoff-Haushalt und den cSäure-Basen-Haushalt

Die Nieren regulieren außerdem den Mineralstoffhaushalt und sind in Sachen Säure-Basen-Haushalt eine wichtige Instanz. Gibt es Probleme mit den Nieren, kann es daher auch zu Verschiebungen im Mineralstoffhaushalt sowie einer latenten Azidose (chronischen Übersäuerung ) kommen.

Nieren aktivieren Vitamin D

In den Nieren wird die Vorstufe des Vitamin D in aktives Vitamin D umgewandelt. Ein Nierenproblem kann somit zu einem Vitamin-D-Mangel führen. Vitamin-D-Mangel jedoch kann zur Entstehung zahlreicher Krankheiten und Beschwerden beitragen.

Nieren sorgen für gesunde Knochen

Die Nieren sind für die Knochengesundheit wichtig. Denn ein gestörter Mineralstoffhaushalt kann in Kombination mit einem Vitamin-D-Mangel und vielleicht einer Übersäuerung zu einer nachlassenden Knochendichte führen.

Bei einem Mineralstoffmangel sind die knochenrelevanten Mineralien Calcium, Magnesium, Kalium, Silizium und Bor nur in unzureichender Menge vorhanden. Fehlt dazu auch noch Vitamin D verschlechtert sich die Calciumversorgung noch weiter, da Vitamin D die Calciumaufnahme im Darm ermöglicht.

* Hier finden Sie eine Nieren-Vitalkur.

Nieren regulieren den Blutdruck

Selbst an der Regulation des Blutdrucks sind die Nieren beteiligt. Geschwächte Nieren führen daher häufig zu einem hohen Blutdruck. Bei Bluthochdruck werden daher häufig auch die Nierenwerte überprüft.

Die Nierenreinigung beugt Nierenschwäche vor

Im Gegensatz zu Leber und Darm verfügen die Nieren nun aber leider nicht über deren großes Regenerationspotential. Einmal eingetretene Organschäden und Funktionsverluste lassen sich daher oft nicht mehr vollständig beheben. Das ist auch der Grund dafür, dass es pro Jahr mehr als doppelt so viele Nieren- wie Lebertransplantationen gibt.

Eine regelmäßige Nierenreinigung kann einer Nierenschwäche sehr gut vorbeugen und Sie damit vor schweren Krankheiten bewahren – selbstverständlich in Kombination mit einer gesunden Ernährungs- und Lebensweise.

Für Nierenprobleme kann es viele Ursachen geben. Nachfolgend finden Sie etliche Risikofaktoren, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, im Laufe des Lebens an einer Nierenschwäche zu erkranken. Interessant ist, dass die meisten der folgenden Punkte bei einer gesunden Ernährungs- und Lebensweise gar nicht erst eintreten würden:

Die Ursachen schwacher Nieren

Die möglichen Ursachen kranker oder geschwächter Nieren sind die folgenden:

Ungesunde Ernährungsweise und ihre Folgen

Bei einer ungesunden Ernährungs- und Lebensweise (inkl. Rauchen und zu viel Alkohol) und wenn zu wenig Wasser getrunken wird, leiden die Nieren. Eine schlechte Ernährung führt überdies häufig zu Übergewicht/Fettleibigkeit und dies wiederum zu chronischem Bluthochdruck (er kann die Nieren schwächen oder aber auch erst durch eine Nierenschwäche entstehen) und/oder Diabetes. Alle diese Vorerkrankungen schaden den Nieren.

Hohe Harnsäurewerte/Gicht

Nierensteine (Harnsäuresteine) können die Folge chronisch erhöhter Harnsäurewerte im Blut sein. Die Harnsäure ist ein Stoffwechselprodukt, das im Körper beim Abbau von Purinen entsteht. Purine sind besonders in Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten und Hülsenfrüchten enthalten. Allerdings ist bekannt, dass die Purine in pflanzlichen Lebensmitteln so gut wie nie ein Problem darstellen.

Wenn die Harnsäurekonzentration im Blut nun über einen bestimmten Wert steigt, kristallisiert die Harnsäure aus und es entstehen Harnsäurekristalle. Lagern sich diese im Gewebe und in den Gelenken ab, kommt es zur Gicht. Lagern sie sich jedoch in den Nieren ein, sind es Nierensteine bzw. Harnsäuresteine.

Oft liegt beides gleichzeitig vor: Die Gicht und Harnsäuresteine, so dass man bei Gicht immer auch die Nieren im Auge behalten sollte. Doch schon die meist langjährige Vorstufe der Gicht, die erhöhten Harnsäurewerte im Blut (Hyperurikämie) gelten heute als eigenständiger Risikofaktor für Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus und Herz-Kreislauferkrankungen.

Medikamente

Verschiedene Medikamente können die Nieren belasten, etwa Schmerzmittel/Nichtsteroidale Antirheumatika (z. B. Ibuprofen, Diclofenac, Aspirin, Indometacin u. a.), Antibiotika, Chemotherapeutika und manche Kontrastmittel.

Harnwegsinfekte

Wenn Harnwegsinfekte von bestimmten Bakterien (ureasebildende Bakterien) verursacht werden, ist dies eine mögliche Ursache für Nierensteine. Zu den ureasebildenden Bakterien zählt z. B. Proteus mirabilis.

Sie befinden sich meist in der Darmflora und können über die Harnröhre in die Blase gelangen und einen Infekt verursachen. Urease ist ein Enzym, das Harnstoff im Urin abbaut. Dabei entsteht Ammoniak, wodurch der Urin stark basisch wird.

In diesem Milieu können sich Magnesium, Ammonium und Phosphat zu schwer löslichem Magnesium-Ammonium-Phosphat (Struvit) verbinden und auskristallisieren. Bleibt die Infektion länger bestehen oder kehrt immer wieder, können die Kristalle wachsen und zu Nierensteinen werden.

Geschwächte Nieren spürt man meist nicht

Störungen der Nieren können über eine lange Zeit hinweg vollkommen stumm verlaufen. Man spürt die Nieren nicht – und dennoch können sie leiden und krank sein. Melden sich die Nieren dann doch einmal, so kann die Symptomatik derart unspezifisch sein, dass man gar nicht an die Nieren denkt.

Denn Kopfschmerzen, Müdigkeit, Rücken- oder Bauchschmerzen können auch Zeichen ganz anderer Probleme sein oder werden sehr oft gar nicht ernst genommen. Auch beim Arzt kommt es nicht selten vor, dass grenzwertige Nierenwerte übersehen, als unwichtig eingestuft oder als altersgerecht abgetan werden. Kein Wunder wird eine Nierenkrankheit oder Nierenschwäche oft erst spät erkannt.

Dann jedoch ist es häufig schon ZU spät. Denn wenn erst einmal Blut im Urin auftaucht oder die Schmerzen im unteren Rücken eindeutig werden, dann ist die Niere meist schon so infiziert, dass man um Medikamente nicht mehr herumkommt.

Eine Nierenreinigung zur Prävention ernster Nierenerkrankungen ist daher eine gute Idee und sollte – genau wie Maßnahmen für den Darm oder die Leber – in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. Dann nämlich ist es möglich, die Nieren und damit die gesamtkörperliche Gesundheit langfristig zu schützen.

Die Ziele der Nierenreinigung

Aus ganzheitlicher Sicht ist mit einer Nierenreinigung ein Maßnahmenkatalog gemeint, der die folgenden Ziele hat:

  1. Die Nieren werden durchspült, was es den Nieren leichter macht, ihre Entgiftungs- und Ausleitfunktion zu erfüllen. Toxine, Stoffwechselabbauprodukte und auch bereits eingelagerter Grieß (winzige Nierensteine) können somit leichter ausgeschieden werden.
  2. Die Nieren werden sanft mit natürlichen Kräuterzubereitungen desinfiziert, damit die Ansiedlung schädlicher Keime erschwert wird.
  3. Einschlägige Maßnahmen werden eingeleitet, um – wenn möglich – bestehende Nierensteine aufzulösen.
  4. Kurz, es wird alles getan, um die Nieren zu entlasten und deren Funktionsfähigkeit sowie deren Regenerationsfähigkeit zu unterstützen.

Die Nierenreinigung

Die ganzheitliche Nierenreinigung besteht aus vielen unterschiedlichen Maßnahmen. Zunächst stellen wir Ihnen die einzelnen Maßnahmen vor. Weiter unten finden Sie dann Vorschläge, wie diese kombiniert werden können:

1. Wassertrinken verhindert Nierensteinbildung

Zu den wichtigsten Maßnahmen für eine gesunde Niere gehört in erster Linie das ausreichende Trinken – und zwar von Wasser oder verdünntem Kräutertee.

Aus Studien weiß man, dass schon allein die tägliche Versorgung mit genügend Wasser die Gefahr der Nierensteinbildung fast vollständig auflöst. Besonders wichtig ist dies für Menschen, die schon öfter Nierensteine hatten und vermeiden möchten, dass sich diese immer wieder nachbilden.

Selbst vor dem Schlafengehen sollte man immer noch einmal ein Glas Wasser trinken, auch wenn dies die Gefahr erhöht, dass man nachts zum Wasserlassen aufstehen muss.

Doch gerade für eine wirksame Nierensteinprophylaxe ist das abendliche Wassertrinken äußerst wichtig, da sich andernfalls – bei Menschen, die zu Steinbildung neigen – über Nacht bereits die ersten Kristalle bilden können.

Aber Achtung: Wenn die Nierenfunktion stark eingeschränkt ist (nur noch 5 – 10 Prozent, wie z. B. bei Dialysepatienten) muss die Trinkmenge mit dem behandelnden Arzt abgestimmt werden.

2. Wasser mit Zitrone löst Nierensteine auf

Manche Nierensteine lassen sich auflösen, so dass man - bei einer Nierenreinigung - auch entsprechende Maßnahmen umsetzen könnte. Ein dauerhaft stark saurer Urin (etwa pH 5 bis 5,5) begünstigt beispielsweise die Bildung von Harnsäuresteinen. Wird der Urin dann auf einen pH-Wert von etwa 6 bis 6,5 gehoben, also basischer gemacht, steigt die Löslichkeit der Harnsäure, so dass sich Harnsäuresteine in diesem Milieu sogar wieder auflösen können.

Naturheilkundlich lässt sich der Urin-pH-Wert insbesondere über eine pflanzenreiche, basenüberschüssige Ernährung mit viel Gemüse und Obst erhöhen. Besonders wirksam sind Citrate, etwa aus Zitrusfrüchten oder in Form von Kaliumcitrat-Kapseln. Sie können den Urin alkalischer machen.

Geben Sie dazu einfach in einen Teil der täglichen Wassermenge einen Schuss frisch gepressten Zitronensaft. Auch verdünnter frisch gepresster Orangensaft ist möglich.

Citrate können auch die Bildung von Calciumoxalatsteinen hemmen, da sie sich im Urin an Calcium heften, so dass sich dieses nicht mit Oxalaten verbinden kann. Bestehende Calciumoxalatsteine aber können damit nicht aufgelöst werden.

3. Wasserstoffreiches Wasser trinken

Wasserstoffreiches Wasser ist ein wirkungsvolles Antioxidans, das im Körper aufgrund der winzigen Größe des Wasserstoffmoleküls (molekularer Wasserstoff) problemlos jeden Bereich erreichen und jede Zelle vor oxidativem Stress schützen kann. Da man für die Nieren ohnehin viel trinkt, ist wasserstoffreiches Wasser dazu ideal.

In Tierstudien reduzierte das wasserstoffreiche Wasser die Ablagerung von Calciumoxalatkristallen in den Nieren und schützte die Nierenzellen vor oxalatbedingtem Schäden, oxidativem Stress sowie vor Entzündungen (26).

In einer Humanstudie zeigte sich zudem, dass das Wasser erhöhte Harnsäurespiegel um immerhin mehr als 8 % senken konnte - ein Risikofaktor für Harnsäuresteine.

In unserem Artikel Wasserstoffreiches Wasser - Der neue Wundertrank stellen wir alle Vorteile des so besonderen Wassers vor.

Das wasserstoffreiche Wasser schützt z. B. die Mitochondrien und Telomere der Zellen und wird daher auch gerne in der Anti-Aging-Szene getrunken. Es fördert außerdem gesunde Blutfett- und Blutzuckerwerte, reduziert Appetit und kann daher das Abnehmen unterstützen und verhilft im Sport zu mehr Leistung und nachhaltiger Regeneration.

* Wir nutzen dieses Wasserstoff-Gerät (der Rabattcode für 10 % für unsere LeserInnen lautet ZDGH2). Es ist leistungsstark und mobil (auch für unterwegs dank Akku). Man trinkt z. B. 4-mal täglich je 275 ml und erreicht damit über 4 mg Wasserstoff. Wichtig ist, das Wasser unmittelbar nach der Zubereitung zu trinken.

4. Alkohol meiden

Alkohol stimuliert die körpereigene Harnsäurebildung in der Leber und hemmt ihre Ausscheidung. Folglich steigt durch Alkohol die Gefahr, dass sich in den Nieren Harnsäuresteine bilden. Bier ist zudem purinreich – und Purine werden im Körper zu Harnsäure abgebaut, was zusätzlich den Harnsäurespiegel steigen lässt.

Da alkoholische Getränke ganz generell die Urinausscheidung und damit das Risiko der Austrocknung erhöhen, was wiederum die Steinbildung begünstigt, ist Alkohol in jedem Fall eine Gefahr für die Nieren. Darüber hinaus kann die Leber nur etwa 90 Prozent des eintreffenden Alkohols abbauen. Der Rest gelang unverändert in die Nieren und kann dort das empfindliche Nierengewebe beschädigen.

Tees aus Nierenkräutern hingegen helfen den Nieren, gesund und munter zu bleiben.

5. Nierenkräuter

Verschiedene Kräuter üben eine sehr heilsame Funktion auf die Nieren aus. Dazu gehören z. B. die Goldrute, die Bärentraube, die Brennnessel, der Löwenzahn, der Schachtelhalm, die Wacholderbeeren, die Blätter der Birke und der Hafertee.

Die Goldrute beispielsweise wird seit Jahrhunderten in Europa benutzt, um Infektionen der Blase und der Harnwege sowie Nierensteine zu behandeln und deren Entstehung zu vermeiden. Da die Pflanze harntreibende, antioxidative sowie antibakterielle Eigenschaften aufweist, ist sie eine ideale Nierenpflanze.

* Hier erhalten Sie eine hochwertige Tinktur aus der Riesen-Goldrute.

Die Goldrute soll besonders effektiv gegen Hefepilze und Kolibakterien wirken – beide sind oft die Verursacher von Entzündungen der Harnwege, die dann aufsteigen und auch die Nieren befallen können. Die Goldrute ist daher ein zentraler Bestandteil vieler traditioneller Tees, die bei Blasenentzündungen verwendet werden und auch dazu, um Nierensteine auszuspülen.

Die Bärentraube wird ebenfalls schon sehr lange in der pflanzlichen Volksheilkunde als zuverlässig wirkendes Mittel in der Behandlung von Nieren- und Harnwegsinfekten aller Art eingesetzt. Sie enthält den Pflanzenstoff Arbutin.

Damit sich das Arbutin in den tatsächlichen Wirkstoff (Hydrochinon) umwandelt, muss der Urin basisch sein (pH 8 wäre ideal). Andernfalls wird die Wirkung der Bärentraube bezweifelt. Basische Ernährungsowie (kurzfristig) die Einnahme von Natriumhydrogencarbonat (Natron) sorgen für den erforderlichen hohen pH-Wert.

Auch die Bärentraube wirkt effektiv gegen Kolibakterien und Hefepilze, die zwei häufigsten Auslöser für Harnwegs- und Niereninfektionen, aber auch gegen Staphylokokken und viele andere Bakterien.

Bärentraubenblätter helfen außerdem dabei,

  1. die Ansammlung von Harnsäure zu vermindern
  2. den Schmerz bei Blasensteinen zu lindern, da sie die Spannkraft der Harnwege stärken
  3. gereiztes und entzündetes Gewebe zu beruhigen und zu straffen
  4. die Anheftung der Bakterien in den Harnwegen und an der Blasenschleimhaut zu verhindern

Die Bärentraube ist sehr reich an Gerbstoffen. Daher kann sie – wenn sie falsch zubereitet wird – zu Übelkeit führen. Wenn Sie aus ihr jedoch ein Kaltmazerat herstellen, dann ist sie sehr gut verträglich.

Ein Kaltmazerat wird folgendermaßen zubereitet: Pro Tasse werden 3 Gramm der Blätter am Abend mit 150 - 200 ml kaltem Wasser übergossen und über Nacht stehen gelassen. Drei bis vier Tassen trinkt man davon über den Tag verteilt. Wenden Sie die Bärentraube nicht länger als 8 Tage und nicht öfter als drei bis vier Mal pro Jahr an.

Auch die Brennnessel ist eine wunderbare Nierenpflanze. Während sich die Brennnesselwurzel sehr gut auf Prostataprobleme auswirkt, werden die Blätter der Pflanze u. a. dazu verwendet, um Blasen- und Nierenprobleme zu lindern und vorzubeugen. Brennnesseln sind reich an pflanzlichen Sterinen, Lignanen und antioxidativ wirksamen Flavonoiden, die

  1. die Blasen- und Nierenzellwände stärken,
  2. die Bildung entzündlicher Stoffe hemmen,
  3. das Harnvolumen erhöhen, um Bakterien und Gifte aus dem Harntrakt zu spülen sowie
  4. Nierensteinen vorbeugen

Sehr gut können auch Kräutermischungen für die Nieren verwendet werden, wie z. B. der folgende Nierentee, der auch bei Nierenentzündungen getrunken werden kann:

Nierentee für Nierenentzündung und Blasenentzündung

Ein Nierentee sollte desinfizieren, den Reiz lindern, entgiften, durchspülen und die Nierenfunktion anregen. Eine iedeale Anwendung auch bei einer Blasenentzündung. Die folgende Mischung erfüllt alle diese Voraussetzungen.

  1. 20 g Birkenblätter
  2. 15 g Kamillenblüten oder Brennnesselblätter
  3. 25 g Zinnkraut (Schachtelhalm)
  4. 20 g Orthosiphonblätter (auch Katzenbart oder Indischer Nierentee genannt)
  5. 20 g Bärentraubenblätter

Zubereitung: Ideal wäre es, den Bärentraubenblättertee wie oben beschrieben separat zuzubereiten und ihn dann anschließend zum Tee aus dem Rest der Kräutermischung zu geben.

Man übergießt 2 bis 3 Gramm der Kräutermischung (ohne Bärentraubenblätter) mit 150 ml heißem Wasser und lässt den Tee abgedeckt 15 bis 30 Minuten ziehen, also länger als andere Kräutertees. Auch rührt man währenddessen häufig um.

Dadurch gehen die Wirkstoffe in höherer Konzentration ins Wasser über und der Tee wirkt besser. Nach der Ziehdauer gießen Sie vom Kaltmazerat der Bärentraubenblätter pro Tasse 40 – 50 ml hinzu.

6. Chanca Piedra – Der Steinbrecher für die Nieren

Chanca Piedra (Phyllanthus niruri) ist spanisch und bedeutet Steinbrecher. Der kleine Strauch wächst weltweit in den tropischen Regionen von Brasilien und Peru bis nach Indien und stellt auch einen wesentlichen Bestandteil ayurvedischer Therapien dar. Im Ayurvedawird die Pflanze Bhumyamalaki genannt.

Innerhalb von Tagen heißt es in manchen Berichten, könne Chanca Piedra Nieren- und Blasensteine auflösen. So soll Dr. Wolfram Wiemann aus Nürnberg Ende der 1980er Jahre über 100 Nierensteinpatienten mit Chanca Piedra behandelt haben.

94 der Patienten hätten auf diese Weise innerhalb von ein bis zwei Wochen ihre Steine verloren. Ob dies tatsächlich so war?

Es liegen jedoch auch wissenschaftliche Studien vor, die dem Kraut eine eindeutige Anti-Stein-Wirkung bescheinigen.

Bereits im Jahr 1999 erklärten Wissenschaftler der Universidade Federal de São Paulo in Brasilien, dass ein wässriger Extrakt von Chanca Piedra die Bildung von Calciumoxalatkristallen verhindern könne, woraus die meisten Nierensteine bestehen. Schädliche Nebenwirkungen – so die Forscher – zeige das Kraut hingegen keine.

Sieben Jahre später veröffentlichte die Universität von Bologna eine Studie, der zufolge die Einnahme von Chanca Piedra nach einer Stoßwellenlithotripsie (Zertrümmerung von Nierensteinen) dazu führte, dass die Patienten viel länger steinfrei blieben als dies ohne Chanca Piedra der Fall war.

2010 verkündeten erneut Forscher der brasilianischen Universität von São Paulo in einem Review (Analyse bereits vorliegender Studien zum Thema Chanca Piedra), dass die Pflanze die Nierensteinbildung verhindern, aber auch bestehende Steine eliminieren könne.

* Hier finden Sie ein BIO Chanca Piedra-Kraut.

7. Probiotika für die Nieren

Die meisten Nierensteine bestehen aus Calciumoxalat (70 Prozent aller Nierensteine), einer kristallinen Verbindung aus Oxalsäure und Calcium. Also glaubte man lange Zeit, die Oxalsäure in manchen Lebensmitteln und natürlich auch die bei manchen Menschen offenbar fehlende Fähigkeit, Oxalsäure vollständig abzubauen bzw. auszuscheiden, seien für die Entstehung von Nierensteinen verantwortlich.

Dann jedoch fand man heraus, dass jene Menschen mit gesunder Darmflora ein bestimmtes Darmbakterium (Oxalobacter formigenes) beherbergen, das die Bildung von Oxalatsteinen aus Oxalsäure verhindern kann. Leider scheint es noch kein Probiotikum mit diesem Bakterium zu geben.

Doch kann man davon ausgehen, dass sich bei einer gesunden Ernährungs- und Lebensweise und nach einer Sanierung der Darmflora die richtigen Bakterien automatisch ansiedeln werden – und so auch das besagte Oxalobacter formigenes.

Menschen, die häufig Antibiotika nehmen, besitzen dieses Bakterium – Studien zufolge – jedenfalls nicht und haben daher folglich auch ein höheres Risiko für Calciumoxalatsteine.

* Mit den beiden Probiotika von Combi Flora können Sie Ihre Darmflora positiv beeinflussen.

Dies ist besonders wichtig, wenn Sie in den letzten Monaten Antibiotika nehmen mussten.

8. Ernährung für die Nieren

Die Ernährung ist bei all den Bemühungen um gesunde Organe natürlich das A und O. Mit ihr steht und fällt der Erfolg einer jeden Reinigungsaktion – ganz gleich, ob es nun um eine Darm-, Leber- oder Nierenreinigung geht. Mit der Ernährung kann man also sehr viel dafür tun, um Nierenproblemen vorzubeugen oder diese zu beheben.

Auch führt eine gesunde Ernährung automatisch dazu, dass Übergewicht abgebaut wird – und Übergewicht gilt als Risikofaktor für chronische Krankheiten aller Art, auch von Nierenerkrankungen und Nierensteinen.

Wenn man ferner bei Nierensteinen weiß, welcher Art die eigenen Nierensteine sind, dann kann man über die Ernährung noch mehr Einfluss nehmen, um die Steine aufzulösen oder zumindest um Rezidive (die Bildung neuer Steine) zu vermeiden.

Bei Harnsäuresteinen zum Beispiel wäre eine purinarme Ernährung sehr gut. Purine hatten wir oben unter „Die Ursachen schwacher Nieren“ und unter „3. Alkohol“ schon erwähnt. Die basenüberschüssige Ernährung ist automatisch purinarm.

Hier werden tierische Proteine wenn überhaupt so nur maßvoll verzehrt und Alkohol wird nahezu gänzlich gemieden.

Zu den purinreichsten Lebensmitteln gehören Fleisch und Fisch (besonders die Haut), Innereien, Wurst, Bier (insbesondere Hefeweizen) sowie Sojaprodukte.

Doch sind manche Lebensmittel, die eigentlich als gesund gelten und einem Gesunden auch nicht schaden, ebenfalls relativ purinreich. Doch führen pflanzliche Purinquellen kaum zu gesundheitlichen Problemen und können daher nach wie vor – natürlich maßvoll – verzehrt werden.

Dazu gehören beispielsweise Hülsenfrüchte (inkl. Erdnüsse und Sojaprodukte) und Sonnenblumenkerne.

Bei Calciumoxalatsteinen reduziert man vorübergehend oxalsäurereiche Lebensmittel (während man die Darmflora aufbaut) und isst besonders magnesiumreich (und/oder nimmt ein magnesiumreiches Nahrungsergänzungsmittel ein (mit mind. 300 bis 400 mg Magnesium pro Tag).

Warum Magnesium bei der Auflösung dieser Nierensteine helfen kann, finden Sie weiter unten unter „13. Magnesiumversorgung optimieren“ beschrieben.

Bei Calciumphosphatsteinen meidet man die schlimmsten Phosphatquellen wie Wurst, Schmelzkäse und Schokolade. Auch hier achtet man auf ordnungsgemäße Magnesiumversorgung.

Ganz egal, welche und ob man überhaupt Steine beherbergt, die begleitende Ernährung sollte eine pflanzenbasierte, naturbelassene und vitalstoffreiche Ernährung aus möglichst regionalen und saisonalen Bio-Lebensmitteln sein. Zusätzlich kann man häufiger spezielle Lebensmittel in den Speiseplan einbauen, die sich besonders positiv auf Nierengesundheit auswirken:

9. Spezielle Lebensmittel für die Nieren

Zu den Lebensmitteln, die eine sehr gute Wirkung auf die Nieren haben, gehören

  1. Spargel
  2. Grüne Smoothies mit viel Grüngemüse
  3. Petersilie
  4. Vollwertreis
  5. Selleriesaft
  6. Zwiebeln
  7. Kresse

Sie alle fördern die vermehrte Urinausscheidung, beugen der Steinbildung vor und helfen sogar dabei, bereits kleinere Steine auszuschwemmen.

Wer ferner zwei Mal täglich mindestens 20 Gramm Kürbiskerne isst, beugt nicht nur Prostatabeschwerden vor (oder bessert diese, falls sie schon da sind), sondern hilft damit dem gesamten Harntrakt – von der Blase über die Harnwege bis zu den Nieren.

10. Auf Zucker verzichten

Zuckerkonsum erhöht Bildung aller möglichen Steine, weshalb man den Nieren zuliebe besser keinen Zucker mehr verwenden sollte. (Alternativen finden Sie hier: Das Zuckerlexikon ).

Der Verzehr von Industriezucker, besonders von industrieller Fructose (Fruchtzucker kann Nierenerkrankungen verursachen – so Forscher der Loyola University Chicago im Jahr 2013. In ihrem Review (Übersichtsarbeit über verschiedene frühere Studien) erklären die Wissenschaftler, dass Zucker den Harnsäurespiegel im Blut erhöhe sowie Übergewicht und Diabetes fördere.

Alle drei Faktoren können über kurz oder lang die Nierengesundheit beeinträchtigen.

Besonders gefährlich scheinen diesbezüglich mit Zucker gesüßte Softdrinks zu sein. Doch auch mit Süßstoff gesüßte Limonaden wirken sich auf die Nieren negativ aus. Den Nieren sind daher reines Wasser, ungesüßte Kräutertees und verdünnte Gemüsesäfte am liebsten.

11. Weniger Salz

Weniger Salz bedeutet nicht gar kein Salz. Die herkömmliche Ernährung jedoch ist oft so salzreich, dass damit der Mineralstoffhaushalt ziemlich durcheinander gerät und entsprechend stark die Nieren gefordert sind, diesen wieder auszugleichen.

Eine gesunde und naturbelassene Ernährung hingegen kommt mit deutlich weniger Salz aus, nicht zuletzt dadurch, dass hier kaum Fertigprodukte genutzt werden, die im Allgemeinen sehr stark gesalzen sind. Überdies werden milde Natursalze verwendet, z. B. Kräutersalze aus Meer- oder Steinsalz.

12. Magnesiumversorgung optimieren

Magnesium kann die Bildung von calciumhaltigen Nierensteinen verhindern – und zwar dadurch, dass mit der ausreichenden Magnesiumzufuhr wieder das richtige Calcium-Magnesium-Verhältnis (2 : 1) eingestellt werden kann.

Magnesium hilft jetzt dabei, dass das Calcium im Körper bestimmungsgemäß eingesetzt werden kann und nicht massenhaft über den Urin ausgeschieden werden muss. Dadurch wird das Risiko einer Ablagerung des Calciums in den Nieren reduziert.

Ideal wäre es, den Magnesiumbedarf über die Ernährung zu decken. Doch auch hochwertige Magnesiumpräparate können zum Einsatz kommen – besonders bei einem starken Magnesiummangel. Lediglich bei magnesiumreichen Nierensteinen sollte man eine Nahrungsergänzung mit Magnesium erst mit dem Arzt besprechen.

* Hier finden Sie eine Auswahl an Magnesium-Produkten

13. Wärme für die Nieren

Nieren hassen kaum etwas so sehr wie Kälte. Halten Sie sie also warm, besonders während einer Nierenreinigung (z. B. mit Wärmflaschen). Wärme kann die Nierenfunktion aktivieren, die Durchblutung der Nieren verbessern und somit dafür sorgen, dass die Nieren sich leichter regenerieren und gesund halten können.

14. Vitamin D für die Nieren

Wie wir weiter oben bei den Nierenaufgaben gesehen haben, sorgen die Nieren auch für die Aktivierung des Vitamin D. Bei geschwächter Niere kann diese Aktivierung oft nicht mehr vollständig stattfinden und man sollte daher immer auch von einem Vitamin-D-Mangel auszugehen.

Gleichzeitig weiß man, dass Vitamin-D-Mangel ein Risikofaktor für die Entstehung von Nierenkrankheiten ist. Daher ist nicht bekannt, wer zuerst da war: Die geschwächten Nieren, die zu Vitamin-D-Mangel führen oder der Vitamin-D-Mangel, der die Nieren schwächt.

In jedem Fall jedoch sind jetzt die Knochen bedroht, die Zahngesundheit und natürlich die Allgemeingesundheit, da Vitamin-D-Mangel mit nahezu allen Krankheiten im Zusammenhang steht.

Es lohnt sich daher, eine Supplementierung mit Vitamin D ins Auge zu fassen – und zwar immer ganz individuell je nach Bedarf dosiert. Alles Wichtige über die richtige Vitamin-D-Dosierung lesen Sie in unserem Artikel Vitamin D - Die richtige Einnahme.

Nachfolgend empfehlen wir Tropfen, in denen Vitamin D kombiniert mit Vitamin K2 enthalten ist. Dies deshalb, weil Vitamin D die Calciumaufnahme aus dem Darm fördert und Vitamin K2 dafür sorgt, dass das Calcium im Körper an die richtigen Stellen transportiert wird - in die Knochen und nicht in die Blutgefäße.

* Hier finden Sie individuell dosierbare Vitamin-D-Tropfen - mit 1000 IE pro Tropfen und 20 µg Vitamin K2.

15. Homöopathie für die Nieren

Auch die Homöopathie kann die Ausleitung von Giften aus den Nieren sowie die Nierendurchspülung unterstützen. Bei entzündlichen Nierenproblemen beispielsweise kann man Berberis D3 und Solidago D1 beide 3 bis 10 Mal täglich einsetzen.

Bei Nierensteinen könnte Calculi renales D12, 1 Mal täglich zum Einsatz kommen. Es soll bei der Auflösung von Nierensteinen helfen.

Immer wiederkehrende Nierenbeschwerden, Nierensteine und Koliken sprechen außerdem oft auf Lycopodium D12 (2 Mal täglich) an.

Ideal ist es jedoch, Homöopathika nach Empfehlung eines kundigen Homöopathen anzuwenden.

* Lycopodium D12 finden Sie hier unter diesem Link.

16. Nierenschäden durch Medikamente vorbeugen

Wie eingangs erwähnt, gibt es viele Medikamente, die den Nieren schaden und die Nierenfunktion beeinträchtigen können. Insbesondere manche Chemotherapeutika sind extrem nierentoxisch.

Hier kann Selen helfen. In Form von Natriumselenit (täglich 300 Mikrogramm) vor der Chemoanwendung eingenommen, kann Selen die nierenschädigende Wirkung der Medikamente auffallend mindern. Praktischerweise kann diese Maßnahme auch das Herz schützen und sogar die Sterblichkeit durch Krebs um 50 Prozent senken (schon ab täglich 200 Mikrogramm Selen).

Wenn eine Untersuchung mit sog. nichtionischen Kontrastmitteln ansteht (z. B. bei einer Computer-Tomographie), dann kann man auch hier vorbeugend tätig werden, um die Nieren vor den schädlichen Nebenwirkungen der Kontrastmittel zu schützen.

Hier kann NAC eingenommen werden und zwar zwei Mal täglich 600 Milligramm vor und nach der Kontrastmittelverabreichung. NAC liefert dem Körper den Baustein (Cystein) für das körpereigene Antioxidans Glutathion, das dann für die Abwehr der Nierenschäden verantwortlich ist.

* N-Acetylcystein finden Sie NAC (N-Acetylcystein).

17. Vitamin C als Risikofaktor für Nierensteine

Vitamin C gilt immer wieder als Risikofaktor für Nierensteine, was sich aber in der Realität nicht bewahrheitet hat, zumindest nicht dann, wenn man Vitamin C ganz normal - also dem persönlichen Bedarf gemäss - dosiert (100 - 1000 mg pro Tag und bei Krankheit kurweise 3000 bis 4000 mg oder wie mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker besprochen).

Ein geringfügig erhöhtes Risiko für Nierensteine durch Vitamin C könnte dann bestehen, wenn man eine genetische Veranlagung zu Nierensteinen hat und zusätzlich Vitamin C langfristig hochdosiert einnimmt. Doch auch hier müssen noch weitere Faktoren hinzukommen, damit sich auch tatsächlich Nierensteine entwickeln, z. B. wenn man regelmässig zu wenig (Wasser!) trinkt, an einem Magnesiummangel leidet oder sich insgesamt säurebildend ernährt, wobei wir erneut bei den typischen Massnahmen wären, die für gesunde Nieren garantieren und die nachfolgend zusammengefasst werden.

Die Nierenreinigung – Ein Beispiel

Wie können Sie nun alle diese Maßnahmen oder Teile daraus zu einer Nierenreinigung kombinieren? Nachfolgend ein Beispiel, das Sie jedoch ganz nach Ihren persönlichen Zielen, nach Ihrer gesundheitlichen Situation und entsprechend Ihren zeitlichen Möglichkeiten selbstverständlich vollkommen individuell anpassen können.

Wichtiger als die Zahl der umgesetzten Maßnahmen ist, dass Sie jene Maßnahmen, die Sie auswählen, auch konsequent und korrekt umsetzen.

  1. Falls Sie Medikamente nehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie eventuell manche absetzen oder - falls nebenwirkungsreiche dabei sind - durch verträglichere Varianten ersetzen können. Fragen Sie ferner, ob sich Ihre Medikamente mit den geplanten ganzheitlichen Massnahmen unter einen Hut bringen lassen. Leiden Sie bereits an einer Nierenkrankheit, besprechen Sie ferner alle ganzheitlichen Maßnahmen ebenfalls mit Ihrem Arzt. Es wäre dabei praktisch, wenn es sich um einen ganzheitlich orientierten Arzt handeln würde.
  2. Bereiten Sie sich schon morgens eine kleine Thermoskanne mit einem Nierentee vor (0,5 l) und trinken 1-mal täglich ein Glas mit Zitronenwasser (z. B. 200 ml).
  3. Trinken Sie viermal täglich je 275 ml wasserstoffreiches Wasser.
  4. Nehmen Sie ein Probiotikum (Combi Flora), falls Ihre Darmgesundheit nicht optimal ist oder Sie in letzter Zeit Antibiotika nehmen mussten. Nehmen Sie das Probiotikum nach Herstellerempfehlung, z. B. zwei Mal täglich – zum Frühstück und zum Abendessen.
  5. Stellen Sie Ihre Ernährung auf eine basenüberschüssige pflanzenbasierte Ernährung um und berücksichtigen Sie alle oben genannten Aspekte, also keinen Alkohol, keinen Zucker, weniger Salz und integrieren Sie möglichst oft die speziellen Lebensmittel für die Nieren in Ihren Speiseplan.
  6. Nehmen Sie ein Magnesiumpräparat, z. B. Magnesiumcitrat, Magnesiumorotat oder chelatiertes Magnesium.
  7. Überprüfen Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel und nehmen Sie – falls erforderlich – ein entsprechendes Präparat ein.
  8. Falls Sie Nierensteine haben, nehmen Sie ein Chanca-Piedra-Präparat oder trinken Sie Chanca-Piedra-Tee – natürlich in Absprache mit Ihrem Nierenspezialisten.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Nieren alles Gute!

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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