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Osteoporose-Medikamente schaden den Knochen

Veröffentlichung am 26.01.2009 um 09:29 Uhr / Aktualisierung am 22.02.2011 um 14:09 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Eine wissenschaftliche Studie fand heraus, dass der langfristige Gebrauch von bestimmten Osteoporose-Medikamenten, den Biphosphonaten, zu einer Schwächung des Knochens führt, da sie die Heilungsfähigkeit des Knochens verschlechtern und so zu Knochenbrüchen führen können.

Osteoporose Medikament

Osteoporose-Medikamente

Die Forscher des Presbyterian Hospital/Weill Cornell Medical Center in New York haben 70 Akten von Patienten, die zwischen 2002 und 2007 wegen Frakturen des Oberschenkelknochens ins Krankenhaus eingeliefert wurden , durchgesehen. 25 der Patienten nahmen das Medikament Fosamax®, ein Biphosphonat. Von den 20 Patienten, die eine Stressfraktur (Ermüdungsbruch) erlitten hatten, nahmen 19 Fosamax® - und zwar über einen Zeitraum von durchschnittlich 5 Jahren.

Langfristig schaden Osteoporose-Medikamente

Dr. Dean G. Lorich, orthopädischer Chirurg am Presbyterian Hospital, ist er Meinung, dass Biphosphonate, wie Fosamax®, zwar erfolgreich bei der Behandlung von Osteoporose und anderen metabolischen Knochenerkrankungen sind, ein langfristiger Gebrauch dieser Medikament allerdings bei einigen Patienten eine gegenteilige Wirkung zeigt und die Heilungsfähigkeit des Knochens unterdrücken kann.

Bislang ist ein Zusammenhang mit Knochenbrüchen zwar nur bei Fosamax® nachgewiesen, allerdings werden die anderen Biphosphonate auch deutlich seltener verschrieben. Zudem sind sie auch noch nicht so lange auf dem Markt, so dass sich diese Auswirkungen möglicherweise noch nicht zeigen konnten.

Quelle




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