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  • Würfel zeigt die Geschlechts-Identitätsstörung anhand Symbolen
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Geschlechts-Identitätsstörung: Junge oder Mädchen?

Vor dieser Entscheidung stehen manche Kinder. Sie leiden an der sog. Geschlechtsidentitätsstörung - einer sehr seltenen psychischen Störung, die sich u. a. in sexueller Verwirrtheit äussert. Da eine entsprechende Geschlechtsumwandlung am besten vor der Pubertät erfolgt, bekommen diese Kinder nun Medikamente, um das Einsetzen der Pubertät so lange künstlich zu verschieben, bis sie sich darüber im Klaren sind, ob sie lieber ein Junge oder ein Mädchen sein wollen.

Stand: 24 Mai 2026
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Medikamente für Teenager ab 12 Jahren

Die britische Zeitung The Telegraph gab vor einiger Zeit bekannt (Link wurde zwischenzeitlich gelöscht, wir fanden ihn jedoch im Archive), dass Kinder, die an der sog. Geschlechtsidentitätsstörung (GID; engl. für: Gender Identity Disorder) leiden, neuerdings einmal monatlich ein Medikament injiziert bekämen, das die Reifung ihrer Sexualorgane hemme.

Damit solle den Kindern mehr Zeit verschafft werden, um über eine mögliche Geschlechtsumwandlung nachdenken zu können. Eine solche sei nämlich leichter durchzuführen, wenn sich die Sexualorgane noch nicht entwickelt hätten. Das Medikament werde also - ab einem Alter von etwa 12 Jahren - so lange verabreicht, bis die Kinder wüssten, ob sie männlich oder weiblich sein wollten.

Sexuelle Manipulation?

In den USA ist das Medikament bereits seit einigen Jahren für junge Teenager erhältlich. In Grossbritannien hingegen ist es erst 2011 auf den Markt gekommen. Kritiker geben zu bedenken, dass die medikamentöse Verschiebung der Pubertät negative Auswirkungen auf die natürliche Entwicklung während der Kindheit hätte und betonen, dass "sexuelle Manipulation" ein Verbrechen gegen die Menschheit sei.

Wie Kinder zu Forschungspatienten werden

Zuvor war es britischen Ärzten verboten, das Medikament an Kinder unter 16 Jahren zu verschreiben. Aber die britische nationale Kommission für Ethik in der Forschung (NRES; National Research Ethics Service) - eine Gruppierung, die "die Rechte, die Sicherheit, die Würde und das Wohlbefinden von Forschungspatienten" schützt - hat entschieden, dass ein Londoner Krankenhaus exklusiv das Recht dazu haben solle, die medikamentöse Verschiebung der Pubertät bereits bei 12jährigen einzusetzen (1).

Langfristige Auswirkungen des Medikaments noch unbekannt

Die langfristigen Auswirkungen des Medikaments sind noch nicht bekannt. Während Befürworter angeben, dass die Hormonmanipulation mit der Beendigung der Therapie unverzüglich ende und keine negativen Folgen habe, warnen die Gegner dieser Therapie vor dauerhaften Schäden, die zwangsläufig einträfen, wenn der Hormonhaushalt und damit die Entwicklung von Kindern in dieser Phase medikamentös beeinflusst werde.

Menschenversuche

Können wir wissen, welche Konsequenzen ein derartig schwerwiegender Eingriff in den Hormonhaushalt auf die Gesundheit dieser jungen Menschen haben wird?

fragte der Bioethiker Wesley Smith vor einigen Jahren, als eine international operierende medizinische Organisation damit begonnen hatte, diese Behandlung bei jungen Teenagern zu forcieren.

Wenn dem nicht so ist, befindet sich diese Therapie dann nicht im Grenzgebiet zu unethischen Menschenversuchen?
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