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Vitamin D schützt vor Diabetes

Vitamin D ist in Sachen Diabetesprävention mindestens so wichtig wie die Reduktion von Übergewicht. Kümmern Sie sich daher um Ihren Vitamin-D-Spiegel! Denn ein Mangel an Vitamin D ist in Mitteleuropa vor allem im Winter verbreitet – und kann nicht nur Diabetes begünstigen, sondern viele weitere chronische Erkrankungen mehr

Fachärztliche Prüfung: Dr. med. Jochen Handel
Stand: 18 Mai 2026
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Diabetes - Risiko steigt bei Vitamin-D-Mangel

Ein Vitamin-D-Mangel spielt eine deutlich größere Rolle bei der Entstehung von Diabetes Typ 2 und dessen Vorstufen als bislang gedacht. Der Mangel soll sich auf das Risiko für die Krankheit sogar noch stärker auswirken als Übergewicht.

Das bedeutet: Wenn der Vitamin-D-Spiegel in Ordnung ist, stellt auch Übergewicht kein so großes Risiko mehr dar - so eine Studie der spanischen Universidad de Málaga.

Vitamin D wichtiger als Abnehmen

Das Team von Dr. Mercedes Clemente-Postigo bestimmte den Vitamin-D-Spiegel von 148 Testpersonen.

Bei der Auswertung stellte sich heraus, dass das Vitamin auch bei Personen mit Übergewicht das Risiko für die Erkrankung reduziert.

Gleichzeitig können schlanke Personen die Krankheit trotz Normalgewicht entwickeln, wenn sie einen Vitamin-D-Mangel haben (1).

Gesunder Vitamin-D-Spiegel - normaler Blutzucker

Übergewichtige Studienteilnehmer hatten in der spanischen Untersuchung einen normalen Blutzuckerspiegel, wenn ihr Vitamin-D-Spiegel in Ordnung war. Diabetiker hingegen litten eher an einem Vitamin-D-Mangel – auch wenn sie schlank waren.

Nach wie vor ist es wichtig, Übergewicht bestmöglich zu reduzieren. Aber mindestens genauso wichtig ist es, für einen gesunden Vitamin-D-Spiegel zu sorgen.

Fazit: Vitamin D reduziert Diabetesrisiko

Lassen Sie daher Ihren Vitamin-D-Spiegel messen, so dass die für Sie individuell benötigte Dosis bestimmt werden kann.

Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Artikel Vitamin D - Die richtige Einnahme.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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