Prostatakrebs – Der umstrittene PSA-Test

Wussten Sie schon, dass so manches, was Ihnen bislang über Prostatakrebs erzählt wurde, falsch ist? Experten einer amerikanischen Ärztevereinigung klären über die riskanten Testverfahren und Therapiemethoden bei Prostatakrebs auf.

x
schliessen
Bleiben Sie immer aktuell informiert über die
neusten Artikel vom Zentrum der Gesundheit.
WERDEN SIE FAN:
und lesen Sie diesen kostenlosen Artikel
(Fenster schliessen)
 

Veröffentlichung am 02.05.2013 / Aktualisierung am 10.11.2013  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Prostatakrebs – Gefahr durch PSA-Test

Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Gesundheit

(Zentrum der Gesundheit) - Männern ab vierzig wird häufig der sog. PSA-Test zur Früherkennung eines Prostatakrebses empfohlen. Damit will man für eine rechtzeitige Behandlung von Prostatakrebs sorgen und verhindern, dass der Krebs zum Tode führt. Was aber, wenn der PSA-Test alles andere als zuverlässig ist? Was, wenn Männer aufgrund eines positiven PSA-Tests eine Krebstherapie über sich ergehen lassen, obwohl sie gar keinen lebensbedrohenden Prostatakrebs haben?

Prostatakrebs – Gefahr durch PSA-Test  Prostatakrebs – Gefahr durch PSA-Test

Prostatakrebs: Häufigste Krebserkrankung

Prostatakrebs stellt bei Männern die häufigste Krebsneuerkrankung dar. In der Schweiz ist Prostatakrebs darüber hinaus nach Lungenkrebs die häufigste krebsbedingte Todesursache. Bei deutschen Männern hingegen steht Prostatakrebs nach Lungen- und Darmkrebs an dritter Stelle der krebsbedingten Todesursachen. Verständlich, dass Vorsorgeuntersuchungen Hochkonjunktur haben. Schliesslich will man der drohenden Gefahr in jedem Fall entrinnen.

Prostatakrebs-Früherkennung: Der PSA-Test

Neben der digital-rektalen Untersuchung der Prostata (ärztliche rektale Tastuntersuchung der Prostata mit dem Finger) wird Männern – oft schon ab vierzig – von vielen Ärzten der sog. PSA-Test empfohlen. Das Ziel dieser beiden Vorsorgemassnahmen heisst: So früh wie möglich einen sich entwickelnden Prostatakrebs erkennen.

Beim PSA-Test wird der PSA-Wert im Blut gemessen. PSA steht für Prostata-spezifisches Antigen. Dabei handelt es sich um ein vom Prostatagewebe produziertes Enzym. Dieses Enzym verflüssigt den Samen und ermöglicht auf diese Weise eine erhöhte Beweglichkeit der Spermien im Ejakulat. Normalerweise gelangt nur sehr wenig PSA ins Blut. Krankes Prostatagewebe jedoch produziert so viel PSA, dass davon sehr viel mehr ins Blut gelangt und die PSA-Werte daraufhin steigen.

Erhöhter PSA-Wert kann viele Ursachen haben

Nun ist aber eine Prostata, die viel PSA produziert, nicht in jedem Falle von Krebs befallen. Die Prostata kann auch einfach entzündet oder gutartig vergrössert sein. In beiden Fällen kann der PSA-Wert steigen, ohne dass ein Krebs vorliegen würde. Der PSA-Wert steigt jedoch auch nach einer Radtour, nach einer Prostata-Massage, nach einer entsprechenden urologischen Untersuchung, nach einer Darmspiegelung und nach dem Sex – und zwar meist für mindestens 1 bis 2 Tage lang.

Ein erhöhter PSA-Wert ist also nicht in jedem Fall ein Zeichen für Prostatakrebs. Ja, in Wirklichkeit soll von allen Männern mit erhöhtem PSA-Wert nur jeder fünfte Mann tatsächlich einen Prostatakrebs haben. Gleichzeitig weiss man, dass bei 25 Prozent aller Männer mit Prostatakrebs ein recht unauffälliger PSA-Wert vorliegt.

PSA-Test: Nur wenig zuverlässig

Es sind folglich alle Kombinationen möglich: Prostatakrebs mit erhöhtem PSA, Prostatakrebs mit niedrigem PSA, krebsfreie Prostata mit erhöhtem PSA und krebsfreie Prostata mit niedrigem PSA. Eine besonders zuverlässige Früherkennungsmethode scheint der PSA-Test also nicht zu sein. Das Problem des PSA-Tests ist aber nicht nur seine geringe Zuverlässigkeit.

Das Expertengremium, das die amerikanische Regierung in Gesundheitsfragen berät – die Ärztevereinigung American College of Physicians (ACP) – hat ein Statement über jene Risiken veröffentlicht, die mit dem PSA-Test einhergehen können. Darin geben die Experten bekannt, dass das PSA-Testverfahren "nur begrenzten Nutzen mit sich bringe, aber zugleich erhebliche Gefahren berge". Daraufhin entbrannte – wie man sich leicht vorstellen kann – eine erbitterte Diskussion zwischen ACP und den PSA-Test-verteidigenden Urologen.

PSA-Test: Die Gefahren überwiegen den Nutzen

Dr. David L. Bronson, Präsident der ACP erklärte gegenüber Pressevertretern:

Bei den meisten Männern werden die Gefahren durch den PSA-Test deutlich höher sein als der Nutzen.

Experten des National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases (NIDDK, Nationales Institut für Diabetes, für Erkrankungen des Verdauungssystems und für Nierenerkrankungen) sind derselben Meinung und fügen hinzu, dass es völlig normal sei, wenn sich die Prostata eines Mannes im fortgeschrittenen Alter vergrössere.

Diese sog. benigne Prostatahyperplasie (BPH, gutartige Prostatavergrösserung) lässt jedoch – wie oben erwähnt – den PSA-Wert steigen, was jetzt beim Patienten unnötigerweise die Alarmglocken zum Schrillen bringt. Der Patient leidet nun unter enormen psychischen Belastungen, da er befürchtet, Prostatakrebs zu haben – was aber oft nicht der Fall ist. Darüber hinaus wird er weiteren Testverfahren und häufig sogar vorsichtshalber auch Krebsbehandlungen unterzogen. Letztere jedoch werden – wie die ACP betont – von schweren Nebenwirkungen begleitet, deren Gesundheitsschädlichkeit in keinem Verhältnis zu einem möglichen Vorteil stehe.

Nebenwirkungen der Prostatakrebs-Behandlung

Zu den Nebenwirkungen von Krebsbehandlungen bei Prostatakrebs gehören einerseits die üblichen Nebenwirkungen von Chemotherapie und Bestrahlung. Andererseits steigt – besonders nach Operationen – das Risiko einer erektilen Dysfunktion, einer Sterilität (in 37% der Fälle) sowie einer Inkontinenz (in 11% der Fälle). Hormonbehandlungen können ferner zu Verweiblichung, Depressionen, Persönlichkeitsveränderungen bis hin zu Knochenschwund, Schlaganfall und Hitzewallungen führen.

Laut den Studienergebnisses des George Whipple Laboratory for Cancer Research am University of Rochester Medical Center aus dem Jahre 2010 könne die Hormontherapie bei Prostatakrebs paradoxerweise sogar das Wachstum und die Ausbreitung von Krebszellen fördern, so dass eine derartige Behandlung gut durchdacht werden sollte.

Prostata-Biopsie birgt Risiken

Wird bei einem PSA-Test ein erhöhter PSA-Wert festgestellt, ordnen die Ärzte oftmals eine Prostatabiopsie an. Bei einer Biopsie der Prostata handelt es sich aber keinesfalls um jenen einfachen, risikofreien Eingriff, für den die meisten Menschen ihn halten. Im Statement der ACP ist dazu festgehalten:

Bei der Biopsie der Prostata werden unter lokaler Betäubung mehrere Nadeln in die Prostata eingeführt. Dabei besteht ein gewisses Infektionsrisiko sowie die Gefahr schwerer Blutungen und einer möglichen Krankenhauseinweisung des Patienten.

Prostatakrebs nur selten tödlich

Wäre die Biopsie jedoch eine sinnvolle Diagnostikmassnahme, um damit frühzeitig eine lebensbedrohliche Krebserkrankung festzustellen, ginge man diese Risiken natürlich ein, da die Vorteile bei weitem überwiegen würden. Amir Qaseem, MD, PhD, Direktor für Clinical Policy bei der ACP erklärt jedoch, dass nur ein geringer Prozentsatz aller Prostatakrebserkrankungen schwerwiegend und lebensbedrohlich sei. Die allermeisten Männer mit Prostatakrebs sterben im hohen Alter – und zwar meist an anderen Gesundheitsproblemen, nicht aber an ihrem Prostatakrebs. Riskante Testverfahren seien laut Qaseem daher kaum gerechtfertigt.

In einer Pressemitteilung sagte der Direktor daher:

Bei der grossen Mehrheit aller Prostatakrebsfälle handelt es sich um langsam wachsende Erkrankungen, die nicht tödlich verlaufen. Daher ist es wichtig, eine vernünftige Balance zwischen dem geringen Nutzen von Vorsorgeuntersuchungen und den möglichen Gefahren dieser Tests zu finden.

Prostatakrebs gehört also zwar zu den häufigsten krebsbedingten Todesursachen (in der Schweiz an zweiter, in Deutschland an dritter Stelle der krebsbedingten Todesursachen). Betrachtet man aber die konkreten Todesfallzahlen der verschiedenen Krankheiten, dann wird schnell klar, dass Prostatakrebs im Vergleich zu anderen gesundheitlichen Bedrohungen nur verhältnismässig wenige Opfer fordert. So beträgt die Zahl der an Prostatakrebs Verstorbenen gerade einmal 5 Prozent von der Anzahl der an Herz-Kreislauf-Krankheiten Verstorbenen.

PSA-Test lässt Prostatakrebszahlen steigen

Zu den häufigsten Krebsneuerkrankungen gehört Prostatakrebs übrigens vermutlich nur aufgrund der immer häufiger durchgeführten Vorsorgeuntersuchungen, die auch jene Krebsformen ans Tageslicht bringen, die den Betroffenen ihr ganzes Leben lang keine Beschwerden verursacht hätten und von denen sie – ohne PSA-Test – nie etwas erfahren hätten. Der PSA-Test jedoch sorgt dafür, dass Menschen zu Patienten werden, die ohne PSA-Test womöglich völlig unbeschwert ihr Leben hätten geniessen können, nun aber nebenwirkungsreichen Therapien unterzogen werden.

Auch die Statistik unterstützt diese Sichtweise: So schätzt man, dass etwa 1400 Männer einem PSA-Test unterzogen werden müssen, dass von diesen wiederum 48 gegen Krebs behandelt werden müssen – ob gerechtfertigterweise oder nicht, ist dabei unklar – um sagen zu können, dass man mit Hilfe des PSA-Tests einen einzigen Mann mehr vor einem verfrühten Tod durch Prostatakrebs bewahren konnte, als dies ohne PSA-Test der Fall gewesen wäre. Ein einziger Mann kann also pro 1400 Männern mehr gerettet werden. Was aber ist mit all den Männern, die dank des PSA-Tests eine Überdiagnose erhielten, unnötigerweise therapiert werden und zeitlebens an den Nebenwirkungen dieser Therapien leiden?

Für welche Männer ist der PSA-Test überflüssig?

Angesichts all dieser Hinweise, ist das übliche Vorgehen nach einer Prostatakrebsdiagnose kaum nachvollziehbar. Denn obwohl man weiss, dass die Erkrankung bei der Vielzahl der Betroffenen nur selten einen unmittelbar tödlichen Verlauf nehmen wird, werden die genannten scharfen Geschütze aufgefahren. Es wird operiert, bestrahlt, chemotherapiert und mit Hormonen behandelt. Die Gefahr der Überdiagnose wird nicht berücksichtigt.

Die neuen Empfehlungsrichtlinien der ACP sprechen sich inzwischen vollständig gegen PSA-Tests bei Männern unter 50 Jahren aus, wenn diese keiner Risikogruppe zugehörig sind. Genauso verhalte es sich bei Männern im Alter von über 69 Jahren. Auch Männer, deren Lebenserwartung geringer als 10 bis 15 Jahre sei, sollten von Tests dieser Art ausgenommen werden, da die Gefahren der Vorsorgeuntersuchungen mehr Nachteile als Vorteile hätten. Allerhöchstens Männer, die in ihrer Verwandtschaft Fälle von tödlichem Prostatakrebs im jüngeren Alter (unter 70 Jahren) haben, sollten die Vorsorgeuntersuchungen nutzen.

Wenn Sie sich für ganzheitliche Massnahmen zur Vorbeugung von Prostataproblemen interessieren, dann helfen Ihnen die folgenden Artikel weiter:

Quellen:


Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag zu unserer Arbeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal.

Möchten Sie weiterhin von uns informiert werden?

Wir informieren 1-2 mal monatlich über neu veröffentlichte Artikel.
Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Newsletter an.

zum kostenlosen Newsletter anmelden



Abgelegt unter: Gesundheit | Krebs | Prostata |


© Neosmart Consulting AG - Alle Rechte vorbehalten.
Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert, veröffentlicht noch verteilt werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite ist erlaubt und erwünscht.

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.


Endlich: Es wird Frühling...

Auch unsere Redakteure haben sich eine Auszeit verdient.
Bald stehen wir wieder zur Verfügung.

(0)

Weitere themenrelevante Artikel:

Capsaicin gegen Prostatakrebs

Capsaicin gegen Prostatakrebs

(Zentrum der Gesundheit) - Capsaicin ist der scharfe Stoff in Chilis und Cayennepfeffer. Capsaicin ist seinen Wirkungen zufolge schon fast ein Allroundgeschütz gegen die typischen Zivilisationsbeschwerden unserer Zeit. Die prickelnde Schärfe verdünnt das Blut, senkt Cholesterin und Blutzucker, steigert die Potenz, schützt gleichzeitig den Magen, heizt dem Stoffwechsel ein und hilft daher beim Abnehmen. Das Tüpfelchen auf dem i jedoch ist der tödliche Effekt des Capsaicins auf Prostatakrebs. Im Tierexperiment konnte Capsaicin Prostatatumore auf ein Fünftel ihrer ursprünglichen Grösse schrumpfen lassen.

weiterlesen

 

Mit Capsaicin schlank und gesund

Mit Capsaicin schlank und gesund

(Zentrum der Gesundheit) - Capsaicin ist der scharfe Stoff aus Cayenne Pfeffer. Die Schärfe schmeckt nicht nur, sie ist auch gesund. Seit einigen Jahren ist die Wissenschaft den gesundheitlichen Vorteilen des Cayenne Pfeffers auf der Spur. Im Mittelpunkt der Forschung stehen dabei gleich mehrere Capsaicin-Eigenschaften: Capsaicin bekämpft Krebs, verdünnt das Blut, schützt den Magen, senkt den Blutzucker und ist gleichzeitig ein mächtiges Antioxidans. Capsaicin gilt ferner als Fatburner, der Ihnen hilft, Ihr Gewicht zu halten.

weiterlesen

 

Mit Ernährung gegen Krebs

Mit Ernährung gegen Krebs

(Zentrum der Gesundheit) - Krebserkrankungen haben sich zu einer reinen "Volksseuche" entwickelt, denn die Anzahl Betroffener steigt stetig an. Bösartige Tumore zählen mittlerweile nach Herz-Kreislauferkrankungen zu den häufigsten Todesursachen in der westlichen Welt. Es ist also dringend an der Zeit, aktiv gegen diese Entwicklung anzugehen. Steigen Sie daher um auf eine Ernährung, die eine Vielzahl krebshemmender Lebensmittel enthält. Sie denken, dass diese Massnahme bei einer Krebserkrankung zu simpel sei? Da denken Sie Gott sei Dank falsch. Sowohl in der Prävention als auch begleitend zu einer Therapie haben sich antikarzinogene Lebensmittel bestens bewährt.

weiterlesen

 

Lebensmittel gegen Prostatakrebs

Lebensmittel gegen Prostatakrebs

(Zentrum der Gesundheit) - Immer mehr Männer sehen sich mit der angsteinflössenden Diagnose "Prostatakrebs" konfrontiert. Es ist mittlerweile eine der am häufigsten diagnostizierte Krebsarten bei Männern. Meist sind die Betroffenen älter als 60 Jahre, denn das Prostatakarzinom ist ein sehr langsam wachsender Tumor, der im Anfangsstadium keinerlei Beschwerden verursacht. Das bedeutet, dass die Entwicklung der Erkrankung häufig bereits in sehr viel jüngeren Jahren unbemerkt beginnt. Die Ursache dieser Krebserkrankung ist laut der Wissenschaft noch nicht eideutig geklärt. Daher ist es umso erfreulicher, dass verschiedene Studien bereits die präventive Wirkung bestimmter Lebensmittel auf die Entstehung eines aggressiven Prostatakarzinoms belegt haben.

weiterlesen

 

Prostataerkrankung - Natürliche Hilfen

Prostataerkrankung -  Natürliche Hilfen

Die Prostata ist eine kleine Drüse mit der ungefähren Größe einer Walnuss. Die Prostata befindet sich unterhalb der Blase und ist ein wichtiger Teil des männlichen Fortpflanzungssystems. Sie liefert das Prostatasekret, das der Ernährung der Spermien dient und deren Fortbewegung ermöglicht.

weiterlesen

 

Curcumin gegen Prostatakrebs

Curcumin gegen Prostatakrebs

(Zentrum der Gesundheit) - Curcumin ist ein vielversprechender bioaktiver Stoff aus Curcuma (Gelbwurzel). Curcumin hat in wissenschaftlichen Studien bereits grossartige Wirkungen gezeigt. So wirkt es entzündungshemmend und wird daher schon seit Jahren erfolgreich bei Arthrose und Arthritis eingesetzt. Ausserdem reduziert der Stoff bei Brustkrebspatientinnen die Gefahr für Lungenmetastasen. In einer neuen Studie hat Curcumin nun erneut seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt und hemmte auch bei Prostatakrebs die Metastasenbildung.

weiterlesen

 

Prostatakrebs - Kein Grund zur Panik

Prostatakrebs - Kein Grund zur Panik

(Zentrum der Gesundheit) - Selbst wenn kein einziger Mann mit Prostatakrebs im Frühstadium jemals behandelt werden würde, wäre eine 97%-ige Überlebensrate gegeben. So lautet das Ergebnis einer Studie, die von schwedischen Forschern durchgeführt und in der Zeitschrift des Nationalen Krebsinstituts der USA veröffentlicht wurde.

weiterlesen

 

Studie: Erhöhtes Prostatakrebs-Risiko durch Milch

Studie: Erhöhtes Prostatakrebs-Risiko durch Milch

(Zentrum der Gesundheit) - Nur wenige Dinge sind so umstritten wie der Einfluss von Kuhmilch und daraus hergestellter Produkte auf die Entstehung von Krebserkrankungen. Das Ergebnis einer neuen Untersuchung scheint jenen Experten Recht zu geben die der Meinung sind, Milchprodukte seien schädlich und sollten daher generell gemieden werden. Es hatte sich herausgestellt, dass jene Menschen die gerne Milch konsumieren, offenbar mit einem höheren Prostatakrebs-Risiko zu leben haben.

weiterlesen

 

Prostatakrebs - Entdecken Sie fünf Wege zur Prävention

Prostatakrebs - Entdecken Sie fünf Wege zur Prävention

(Zentrum der Gesundheit) - Jeder sechste Mann wird während seines Lebens eine Prostatakrebs-Diagnose erhalten. In Deutschland werden jedes Jahr mehr als 40.000 neue Erkrankungen festgestellt (in den USA 200.000), die zu ungefähr 11.000 Sterbefällen führen (in den USA zu 31.000). Prostatakrebs aber muss nicht sein. Wir stellen Ihnen fünf wissenschaftlich belegte Tipps vor, die Ihnen beim Schutz Ihrer Prostata behilflich sein können.

weiterlesen

 

Omega-3-Fettsäuren hemmen Prostatakrebs

Omega-3-Fettsäuren hemmen Prostatakrebs

(Zentrum der Gesundheit) - Bei Prostatakrebs kann bereits die Umstellung auf eine fettreduzierte Ernährungsweise und die konsequente Einnahme von hochwertigen Omega-3-Fettsäuren zu einer Besserung führen. In einer Studie bremste dieses Vorgehen das Wachstum des Prostatatumors bei über 50% der Testpersonen, die sich bereits kurz vor einer Prostata-Operation befanden.

weiterlesen