Proteindrinks


Proteindrinks die aus tierischem Eiweiß gewonnen werden enthalten meist giftige Schwermetalle und belasten den Organismus.

Protein-Pulver mit Schwermetallen belastet

Veröffentlichung am 08.09.2010 um 12:41 Uhr / Aktualisierung am 16.04.2012 um 11:23 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Viele Protein-Konzentrate sind mit Schwermetallen belastet. Wer eine höhere Eiweißversorgung anstrebt, sollte daher sorgfältig auf die Qualität des Protein-Präparates achten und möglichst ein Produkt pflanzlichen Ursprungs wählen.

Proteindrinks

Eiweißüberschuss plus Schwermetalle belasten den Organismus

In Protein-Pulvern und Protein-Drinks werden immer wieder giftige Schwermetalle gefunden: Arsen, Cadmium, Blei und Quecksilber. Die amerikanische Verbraucher-Zeitschrift Consumer Reports testete 15 verschiedene Protein-Konzentrate und entdeckte in allen messbare Mengen, in einigen Marken sogar sehr hohe Dosen der erwähnten Schwermetalle. In Deutschland ist die Situation ähnlich.

Consumer Reports gab zu bedenken, dass die Menschen in den Industrieländern schon allein mit ihrer normalen Ernährung meist mehr Proteine zu sich nähmen als gesund wäre. Wenn jetzt noch zusätzlich Proteinkonzentrate konsumiert würden, dann stelle das – gemeinsam mit der Toxizität der ihnen innewohnenden Schwermetalle – eine extreme Belastung für den Organismus dar.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und auch die Weltgesundheitsorganisation empfehlen Erwachsenen täglich etwa 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körperidealgewicht zu verzehren. Ausdauersportler dürften auch ein Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen. Eine Person, die beispielsweise 70 Kilogramm wiegt, müsste demnach mit 56 Gramm Eiweiß pro Tag bestens bedient sein.

Mit der heute üblichen Ernährung jedoch landet gut die doppelte der erforderlichen Eiweißmenge im menschlichen Körper. Werden außerdem noch Proteinkonzentrate eingenommen, steigt die sowieso schon bedenkliche Eiweißdosis noch um ein Vielfaches an. In den Industrieländern ist es insofern nahezu unmöglich, an Eiweißmangel zu leiden.

Schwermetalle sind schwer abbaubar

Im Gegenteil, viele typische Zivilisationskrankheiten (Osteoporose, rheumatische Erkrankungen, Krebs, etc.) können mit chronischem Eiweißüberschuss in Verbindung gebracht werden. Eiweißüberschuss ist heutzutage also ein nicht gerade unbedeutendes Problem. Ein weiteres sehr verbreitetes Gesundheitsproblem ist die Vergiftung mit Schwermetallen.

Schwermetalle dringen in unser Gewebe ein – auch in das Gehirn, das Herz und die Nieren. Zwar verfügt unser Körper über Entgiftungsmechanismen, doch sind diese nicht auf die Menge und nicht auf die Art der heute kursierenden Gifte vorbereitet. Besonders Schwermetalle sind extrem schwer abbaubar. Sie reichern sich daher im Gewebe an und können dann – ab einer gewissen Dosis und je nach individueller Toleranz – die unterschiedlichsten Symptome auslösen: Erschöpfung, Übelkeit, Depressionen, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Nebennierenfunktionsstörungen, Herzbeschwerden und viele andere mehr.

Vital Pulver Lupine

Die Alternative: Pflanzliche Protein-Pulver

Proteinkonzentrate werden in den meisten Fällen aus tierischen Eiweißen gewonnen. Da Tiere naturgemäß während ihres ganzen Lebens Schwermetalle aus ihrer Nahrung und ihrer Umwelt in ihrem Körper anreichern können, enthalten die aus ihnen gewonnenen Proteinpräparate natürlich auch enorme Mengen dieser Schwermetalle.

Pflanzliche unbelastete Eiweißquellen wie beispielsweise die Süßlupine, Quinoa, Bohnen, Samen (z. B. Hanf) sowie grünes Blattgemüse sind in jedem Fall die bessere Wahl. Gerade die Süßlupine gibt es bereits in Form eines eiweißreichen Pulvers, das für all jene eine empfehlenswerte Alternative darstellen könnte, die bislang Protein-Pulver tierischen Ursprungs konsumiert hatten.

Der Eiweißreichtum einer natürlichen Ernährung

Alle die genannten pflanzlichen Lebensmittel stellen eine hochwertige und gesunde Eiweiß-Versorgung sicher. Eine Tasse Quinoa (gekocht) enthält etwa 14 Gramm Eiweiß. Hundert Gramm Süßlupine enthalten etwa 40 Gramm basisches Eiweiß und eine Tasse rohen Spinats enthält ein Gramm Eiweiß.

Eine Mahlzeit aus beispielsweise einer Tasse Quinoa, einem Süßlupinenprodukt und verschiedenen Gemüsearten mit einigen Hanfsamen und als Zwischenmahlzeit einen grünen Smoothie aus fein gemixtem, grünem Blattgemüse, etwas Wasser, Mandelmus und frischen oder gefrorenen Früchten versorgt Sie nicht nur mit essentiellen Aminosäuren in der richtigen Menge, sondern auch mit einer üppigen Vielfalt an Vitalstoffen, Ballaststoffen, Mineralien und Spurenelementen – einer Vielfalt, von der industriell verarbeitetes tierisches Proteinkonzentrat nur sehnsüchtig träumen kann.

Sich mit lebendiger Frischkost zu versorgen stellt in vielerlei Hinsicht einen deutlich gesünderen Weg dar, als sich mit fragwürdigen Konzentraten und Protein-Drinks zu versorgen.

Die Frage, die man sich bei der Auswahl der richtigen Proteine stellen sollte, lautet daher: Was bekomme ich außer dem Eiweiß von diesem oder jenem Produkt? Enthält es neben Eiweiß auch wichtige Vitalstoffe? Oder bekomme ich mit dem Eiweiß vielleicht gar keine weiteren nützlichen Stoffe, dafür aber eine Portion gefährlicher Schwermetalle?

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Quelle 3




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