Salz


Ein erhöhter Salzkonsum steigert das Risiko einer Herzerkrankung. Schon die reduzierung um 3 gramm am Tag kann dieses Risko deutlich vermindern.

Weniger Salz bringt mehr fürs Herz

Veröffentlichung am 08.06.2009 um 10:32 Uhr / Aktualisierung am 04.01.2012 um 16:08 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Auf einem Kongress der American Heart Association an der University of California wiesen die beteiligten Wissenschaftler nach, dass sich Herz- und Kreislaufkrankheiten vermeiden lassen, würde der tägliche Salzkonsum nur um ein einziges Gramm reduziert. Wer den Salzkonsum gar um tägliche drei Gramm reduziert, könnte das Risiko einer Herzerkrankung und eines dadurch bedingten früheren Todes deutlich vermindern.

Weniger Salz bringt mehr fürs Herz Ein zu hoher Salzkonsum kann gesundheitliche Schäden am Herzen verursachen.

Der Salzkonsum ist zu hoch

Nach wie vor wird zuviel Salz gegessen. Vor allem in den Industrieländern ist der Salzkonsum zu hoch. Wie nicht anders zu erwarten, steht die Bevölkerung der USA beim Salzen an erster Stelle. Hier werden täglich 9 bis 12 Gramm verbraucht. Auch in Deutschland ist der Salzanteil in der Ernährung viel zu hoch. Hier sind sogar unterschiedliche Verbrauchsmengen nach Geschlecht bekannt: Männer nehmen durchschnittlich 9 Gramm, Frauen durchschnittlich 7 Gramm Salz pro Tag zu sich.

Salz ist überall verfügbar, ist nicht teuer und findet gewöhnlich als "Basisgewürz" Verwendung. Warum eigentlich? US-Wissenschaftler fanden eine neue, erstaunliche Begründung.

Salz macht süchtig!

US-Forscher fanden in einer anderen Versuchsreihe mit Ratten heraus, dass Salz auch die abhängig machende Wirkung einer Droge hat. Wenn den Versuchstieren das Salz entzogen wurde, änderten sie ihr Verhalten von aktiv zu passiv und von positiv zu depressiv. "Salz stimmt positiv, Entzug mach depressiv". Das ist in Kurzform das Ergebnis der Studie, die an der University of Iowa durchgeführt und in der anerkannten Fachzeitschrift Physiology and Behavior veröffentlicht wurde

Die Forscher gehen davon aus, dass die Funktionsabläufe im Gehirn der Tiere bei dem Entzug von Salz auch im menschlichen Gehirn vergleichbar ablaufen. Mehr noch: Der Entzug von Salz führt zu den gleichen Gehirnreaktionen wie der Entzug von Drogen.

Achtung - Fertiggerichte!

Von einem menschlichen Suchtverhalten spricht man, wenn eine Droge - trotz des Wissens um ihre Gefährlichkeit - weiter verwendet wird. Und genau das geschieht bei der Verwendung von Salz.
Dass zuviel Salz schädlich ist, hört und liest man schon seit langer Zeit und auch häufig genug. Trotzdem ändert sich an den viel zu hohen Salzkonsum nichts. Selbst wenn die frisch gekochten Speisen weiniger gesalzen würden, müsste unbedingt berücksichtigt werden, dass absolut jedes Fertiggericht, jede Wurst, jeder Käse etc. bereits einen hohen Salzanteil haben. Nur wer auf diese Nahrungsmittel verzichtet - oder sie zumindest stark einschränkt - kann seine Salzzufuhr noch selbst bestimmen.

Die richtige Menge in der richtigen Qualität

Salz ist nur in zu großen Mengen und in einer schlechten Qualität (z.B.raffiniertes Salz) ungesund. Ein grundsätzlicher Verzicht ist daher auch nicht sinnvoll. Jedoch sollte man den hohen Salzanteil der bereits gewürzten Supermarkt-Nahrungsmittel berücksichtigen und beim Kochen nur wenig Salz verwenden und stattdessen mit vielen frischen oder getrockneten Kräutern würzen.
Auch auf die Qualität des Salzes sollte unbedingt geachtet werden. Verzichten Sie konsequent auf die raffinierten Speisesalze - vor allem auf jene, denen künstliches Jod zugesetzt wurde - und verwenden Sie ausschließlich naturbelassenen Stein-, Kristall- oder Ursalze. Diese Salze sind für Ihren Organismus essentiell und tragen zur Gesunderhaltung Ihres Körpers bei.

Quellen:
americanheart.mediaroom.com
internisten-im-netz.de
www.sciencedirect.com
University of Iowa News Release




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Bernhard Hangarter
geschrieben am: Samstag, 16. Juli 2011, 19:30
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo Ihr Lieben Guten Menschen ! Woher wisst Ihr denn das alles was Ihr schreibt finde das alles super. Was ist mit Himalaya Salz gut oder nicht. Viele Grüsse Bernhard

Zentrum der Gesundheit:

Lieber Bernhard,
lieben Dank für Ihre Mail.
Weitere Infos zum Thema Salz (u. a. zu Kristallsalz) finden Sie hier über Salz.
Kristallsalz - ob aus dem Himalaya oder einer anderen Region - ist sowohl für Speisen als auch für äußere oder innere Anwendungen ganz besonders empfehlenswert.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Mani
geschrieben am: Donnerstag, 07. April 2011, 20:31
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo liebes Zentrum Team,

warum müssen wir unsere Lebensmittel salzen, wenn auch nur gering? Schimpansen tun das doch auch nicht aber wie bekommen die das nötige Salz? Unterscheiden wir uns in diesem Punkt zu den Schimpasen? Oder steckt das Salz in den Blättern..?

Liebe Grüße ich bin ein Riesiger Fan dieser Seite! Bin echt dankbar das es Euch gibt.

Mani

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Mani,
vielen Dank für Ihre Mail.
In der Natur würde nur derjenige an Salz gelangen, der zufällig an der See lebt oder ein Salzbergwerk entdeckt hat ;-)
Salz gehört also nicht unbedingt zur natürlichen Ernährung des Menschen. Mineralsalze sind in besonders hoher Konzentration in sämtlichen Wildpflanzen enthalten. Aus diesem Grunde sind Pflanzen fressende Tiere nicht auf eine zusätzliche Salzzufuhr angewiesen. Da die meisten Menschen jedoch heutzutage Wildpflanzen als Unkraut, aber keinesfalls als Lebensmittel betrachten, ist der Verzehr von kleinen Mengen hochwertiger und naturbelassener Salze (Kristallsalze (mit und ohne Kräuter) oder Fleur de Sel) empfehlenswert. Salze bester Qualität gibt es z. B. bei der ZDG GmbH: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/salz-shop.html.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit