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Salz - Das weiße Gold der Erde

Dieser Text wurde veröffentlicht am 05.09.2007 um 09:57 Uhr

Salz ist für unser Leben genauso wichtig wie Wasser. Wir könnten weder ohne Wasser noch ohne Salz existieren. Die herausragende Stellung von Salz für unser Leben hängt von seinen ganz besonderen Eigenschaften ab.

Die Besonderheiten von Salz

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Im Gegensatz zu Wasser hat Salz eine kubische, also würfelförmige Struktur. Das Besondere ist jedoch seine Wandlungsfähigkeit. Salz ist das einzige Kristall, das sich in Wasser auflöst. Das Produkt daraus, die Sole, ist weder Salz noch Wasser, sondern etwas völlig Neues. Lässt man nun die Sole verdunsten, erhalten wir wieder Salz zurück. Diese Wandlungsfähigkeit ist der Grund, warum Salz im Gegensatz zu Kohlenhydraten, Eiweiß oder Fett von unserem Körper nicht verstoffwechselt werden muss. Salz liegt nicht als Molekül, sondern immer in seiner ionisierten Form vor.

Die Aufgaben des Salzes

Die Eigenschaften des Salzes befähigen es, lebenswichtige Funktionen in unserem Körper zu übernehmen. Die Osmose, Grundlage für den Zellstoffwechsel, wird ausschließlich durch die Salzkonzentration in den Zellen gesteuert. Jede kleinste Aktivität unseres Körpers ist nur möglich durch das Vorhandensein von Salz. Jeder Gedanke, jede Bewegung, unser ganzes Tun und Handeln wird durch unser Gehirn und unser zentrales Nervensystem gesteuert. Die Nervenfasern können die Impulse jedoch nur weiterleiten, wenn die im Salz enthaltenen Elemente, wie zum Beispiel Kalium und Natrium, vorliegen.

Die Leitfähigkeit des Salzes wird gerne mit einem Experiment demonstriert: Die beiden Enden eines unterbrochenen Stromkreises, an dem eine Glühbirne angeschlossen ist, werden in destilliertes Wasser gehalten. Die Lampe brennt nicht, da Wasser keine Leitfähigkeit besitzt. Streut man jetzt ein wenig Salz in das Wasser, so leuchtet die Lampe schlagartig auf.
Genauso können wir uns die Funktion des Salzes in unserem Organismus vorstellen. Unser Körper kann nur optimal funktionieren, wenn genügend Salz vorhanden ist.

Salz ist nicht gleich Salz

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Das Salz, das wir normalerweise in unserer Küche verwenden, ist in Wirklichkeit kein Salz, sondern ein chemisches Produkt, bestehend aus nur zwei Elementen: Natrium und Chlorid. Salz in seiner natürlichen Form besteht jedoch praktisch aus allen Elementen des Periodensystems, denn beim natürlichen Salz handelt es sich um nichts anderes als um die in Urzeiten im Wasser gelösten Bestandteile unserer Erde, identisch den Urmeeren, der Ursuppe, aus der alles Leben hervorging.

Vom weißen Gold zum weißen Gift

Zu Recht stellt man sich die Frage, warum man das wertvolle natürliche Salz chemisch "reinigt" und zu minderwertigem Natriumchlorid macht. Die Antwort ist sehr einfach: Etwa 93% der Weltsalzproduktion wird mehr oder weniger für industrielle Zwecke genutzt, und dazu braucht man reinstes Natriumchlorid. Ca. 6% wandern als Konservierungsmittel in die Lebensmittelindustrie, und nur ein verschwindend geringer Anteil kommt als Marken-, Tafel-, oder Speisesalz in unsere Küchen. Doch damit nicht genug!

Das natürliche Salz wird nicht nur seiner für uns so wichtigen Mineralien und Spurenelemente beraubt, sondern auch mit Konservierungsstoffen und anderen chemischen Zusätzen behandelt, um es schön weiß zu machen und die Streu- und Rieselfähigkeit zu verbessern. Auch die Zufuhr von Jod oder Fluor ist - entgegen den Werbeaussagen der Salzindustrie - für unsere Gesundheit nicht förderlich, sondern sogar höchst bedenklich. Darüber hinaus wird durch maschinellen Abbau und chemische Bearbeitung auch die kristalline Struktur und damit der Informationsgehalt des Salzes unwiederbringlich zerstört.

Es ist das natürliche Salz, mit all seinen Elementen, das unser Körper braucht, um perfekt funktionieren zu können. Dabei benötigen wir Menschen nur die verschwindend geringe Menge von unter einem Gramm Salz pro Tag! Der durchschnittliche Pro- Kopf-Verbrauch an Kochsalz liegt jedoch zwischen zwölf und 20g täglich, ohne dass uns dies bewusst ist, denn auch in sämtlichehn Fertiggerichten und konservierten Speisen wie Brot, Schinken, Käse ist viel Natriumchlorid versteckt.

Unsere Nieren sind in der Lage, fünf bis sieben g Salz pro Tag auszuscheiden. Da die tägliche Salzzufuhr häufig mehr als das Doppelte beträgt, sind unsere Ausscheidungsorgane ständig überfordert. Übersäuerung, Ödeme und Ablagerungen in Gefäßen und Gelenken sind die Folge.

Die natürlichen Salzvorkommen

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Salz ist auf unserer Erde reichlich vorhanden, nicht nur in den Meeren, sondern auch in Gesteinsform. Im Gegensatz zum Meersalz war das Steinsalz, verborgen im Bauch der Erde, weitgehend vor Umwelteinflüssen geschützt. Das Salzvorkommen der Salzbergwerke besteht je nach Region zu einem Großteil aus Steinsalz. Biochemisch betrachtet ist Steinsalz wertvoller als Kochsalz, da es der natürlichen Ganzheitlichkeit entspricht.

Durch fehlende Druckverhältnisse konnten die im Steinsalz enthaltenen Mineralien jedoch nur geringfügig in die Gitterstruktur des Salzes eingebaut werden und lagerten sich statt dessen in den Zwischenräumen der Kristallgitter ab. Zwar sind auch im Steinsalz alle Elemente entsprechend der Ganzheitlichkeit der Urmeere vorhanden, aber sie liegen als Molekül vor und können deshalb nicht in die Zelle aufgenommen werden. Nur Mineralien, die, in die Gitterstruktur des Salzes eingebaut, also in ionisierter Form vorliegen, können in die menschliche Zelle gelangen und sind so auch für den Körper verfügbar.

Entscheidend für die Entstehung des reinen, natürlichen Kristallsalzes sind die Druckverhältnisse, denen das Salz über Jahrmillionen ausgesetzt war. Im Gegensatz zum Steinsalz verfügt Kristallsalz nicht nur über eine höhere biochemische Verfügbarkeit der enthaltenen Elemente, sondern folgt entsprechend seiner geometrischen Struktur einem übergeordneten, natürlichen Ordnungszustand, der für die biophysikalischen Eigenschaften des Schwingungsmusters verantwortlich ist. Aber auch bei Kristallsalz gibt es Unterschiede. Die Qualität ist um so höher, je klarer, durchsichtiger, farbloser und reiner die Salzkristalle sind.

Nicht jeder kristallin anmutende Salzbrocken erfüllt die geforderten Qualitätskriterien.

Die Qualität eines natürlichen Kristallsalzes ist umso höher, je höher sein Natriumchloridgehalt ist. Das hört sich zunächst wie ein Widerspruch an. Natriumchlorid muss aber als Teil eines Ganzen gesehen werden, denn der gewachsene Kristall besteht ja zu einem Großteil aus Natrium und Chlorid. Trotzdem sind alle anderen Elemente in mehr oder weniger starker Konzentration vorhanden. Diese Mischung ist es, auf die es ankommt und die wir in ähnlicher Konzentration in unserem Blut wieder finden. Dabei sind manche Elemente in so geringer Menge vorhanden, dass sie biochemisch nicht mehr nachweisbar sind. Lediglich der biophysikalische Nachweis ihres Schwingungsmusters verrät ihre Existenz.

(Quelle: Matrix3000)



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