Das schadet Ihrer Darmflora


Eine gesunde Darmflora ist die Voraussetzung für eine rundum beste Gesundheit. Lernen Sie neun Dinge kennen, die Ihre Darmflora gar nicht mag und die Sie daher besser meiden sollten. Erfahren Sie ausserdem, wie Sie am besten Ihre Darmflora aufbauen können.


Ihre Suche im Zentrum der Gesundheit

letzte Aktualisierung am 15.04.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Neun Dinge, die Ihrer Darmflora schaden

(Zentrum der Gesundheit) - Die Darmflora kann eine Quelle für Gesundheit und Wohlgefühl sein. Die Darmflora kann aber auch – wenn sie aus ihrem gesunden Gleichgewicht geraten ist – krank und müde machen. Der Aufbau einer gesunden Darmflora ist daher eines der wichtigsten Ziele einer jeden ganzheitlichen Therapie. Erfahren Sie bei uns, wie Sie dieses Ziel erreichen können – und vor allem, welche neun Dinge Sie unbedingt meiden sollten, wenn Ihnen eine harmonische Darmflora am Herzen liegt.

Neun Dinge, die Ihrer Darmflora schaden © psdesign166965487 - Fotolia.com (Eindringende Bakterien)

Wussten Sie das?

Natürlich wissen Sie, dass Menschen mit chronischen Darmerkrankungen wie Reizdarm oder Morbus Crohn eine andere Darmflora besitzen als Menschen mit gesundem Verdauungssystem.

Wussten Sie aber auch, dass Menschen mit Übergewicht eine ganz andere Darmflora aufweisen als schlanke Menschen? Wussten Sie ausserdem, dass autistische Menschen über eine andere Darmflora verfügen als gesunde Menschen? Oder wussten Sie, dass die Darmflora von Menschen mit Rheuma anders zusammengesetzt ist als die Darmflora von Menschen, die kein Rheuma haben?

Schon im Jahr 2004 zeigten die Wissenschaftler Hawrelak und Myers von der School of Natural and Complementary Medicine der australischen Southern Cross University in The causes of intestinal dysbiosis: a review, dass eine ungünstige Veränderung der Darmflora (Dysbiose) zur Entstehung vieler chronischer und degenerativer Krankheiten beitragen kann. Erwähnt werden in dieser Studie das Reizdarmsyndrom, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Rheuma (Arthritis) und Morbus Bechterew (rheumatische Erkrankung mit Versteifung der Wirbelsäule).

Die Forscher wiesen darauf hin, dass der moderne westliche Lebensstil mit der falschen Ernährung, der häufigen Einnahme von Antibiotika sowie permanenten Stresssituationen, einen äusserst schädlichen Einfluss auf die Darmflora habe. Sie empfahlen, zunächst diese Faktoren auszuschalten und dann die Darmflora wieder aufzubauen.

Die Darmflora beeinflusst also beileibe nicht nur den Darm. Sie beeinflusst jeden Winkel unseres Seins – sowohl im körperlichen wie auch im seelischen Bereich. Die Darmflora kann uns krank machen, aber auch wieder genesen lassen. Ohne eine ausgeglichene Darmflora ist wirkliche Gesundheit daher nicht möglich.

Je gesünder die Darmflora umso stärker Ihre Abwehrkraft

Die Darmflora besteht aus einer Gemeinschaft vieler Billionen Bakterien (1013 bis 1014), die unser Verdauungssystem besiedeln. Das sind zehnmal so viele Bakterien, wie wir Zellen haben. Darunter sind Bakterien, die uns nützen – man nennt sie probiotische Bakterien – und Bakterien, die uns weniger nützen, ja in manchen Fällen sogar schaden.

Die Aufgaben der nützlichen Bakterien sind vielfältig. So verhindern sie das Überhandnehmen der schädlichen und krankheitserregenden Bakterien und sind ferner dazu in der Lage, Giftstoffe zu neutralisieren. Sie helfen unserem Organismus also bei der Entgiftung und schützen ihn vor Schadstoffen aller Art.

Eine gesunde Darmflora ist folglich ein massgeblicher Bestandteil unseres Immunsystems. Es gilt: Je gesünder die Darmflora ist, umso leistungsfähiger ist unser Immunsystem, umso stärker ist unsere Abwehrkraft und umso weiter entfernt sind wir von Krankheit und Unbehagen.

Anzeige:

Je gesünder die Darmflora, umso weniger Allergien

Eine gesunde Darmflora schützt jedoch – wie man nun denken könnte – nicht nur vor Infektionen, sondern ausserdem vor Allergien, Hauterkrankungen und Asthma.

Ja, es verhält sich sogar so, dass schwangere allergieanfällige Frauen durch die Einnahme von hochwertigen Probiotika (nützliche Darmbakterien) nicht nur ihr eigenes Immunsystem, sondern auch das ihrer ungeborenen Kinder derart unterstützen können, so dass die Babys nach der Geburt – besonders wenn während der Stillzeit die Probiotika-Einnahme fortgesetzt wird – seltener an Ekzemen oder anderen allergischen Problemen leiden müssen als Babys, deren Mütter keine Probiotika nehmen.

Je gesünder die Darmflora, umso besser geschützt

Eine intakte Darmflora sorgt ferner für eine deutlich geringere Gefahr, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, chronisch entzündliche Darmerkrankungen oder Pilzinfektionen zu entwickeln. Auch in der Krebsvorsorge nehmen Probiotika einen genauso wichtigen Stellenwert ein wie in der Nachsorge einer jeden Erkrankung, die mit Antibiotika therapiert wurde (siehe unten, Punkt 1).

Je gesünder die Darmflora, umso weniger Übergewicht

Zu den weiteren positiven Auswirkungen von Probiotika bzw. einer gesunden Darmflora zählen die Regulierung des Stuhlgangs, die Normalisierung der Cholesterinwerte und sogar die Unterstützung bei der Gewichtsabnahme. Letzteres deshalb, da viele übergewichtige Menschen über eine Darmflora verfügen, die sogar noch aus eigentlich unverdaulichen Ballaststoffen Kalorien ziehen kann.

Und so sprechen mindestens 10 Gründe dafür, dass wir dem Aufbau einer gesunden Darmflora dringend unsere Aufmerksamkeit schenken sollten. Wenn sich in unserem Körper nämlich ausreichende Mengen an nützlichen Bakterien befinden, dann sind wir – selbstverständlich in Kombination mit der richtigen Ernährung und ausreichend Bewegung – auch gesund, schlank und leistungsfähig.

Gerade in Zeiten, die geprägt sind von Lebensmittelskandalen und der Ausbreitung antibiotikaresistenter Krankheitserreger, ist es äusserst wichtig, unseren Körper in einem abwehrstarken Zustand zu halten. Nur so können wir sicher und gesund durchs Leben gehen – unabhängig davon, mit welchen Erregern oder Schadstoffen wir im Laufe des Tages in Kontakt geraten.

Kontrollieren Sie Ihre Darmflora!

Nun ist es aber so, dass unsere Darmflora keine feste, unveränderliche Einrichtung in unserem Körper darstellt, die – einmal gestärkt – auch stark bleibt.

Der menschliche Organismus scheidet regelmässig Darmbakterien aus, leider nicht nur die unerwünschten, sondern auch die für uns positiven. Das aber wäre nicht schlimm, da sich die übrig gebliebenen Darmbakterien stets in Windeseile wieder vervielfältigen. Somit wäre immer für ausreichend nützliche Darmbakterien gesorgt.

Doch können sich natürlich nicht nur die nützlichen, sondern auch die schädlichen Darmbakterien vermehren. Und so verändert sich die Darmflora nicht nur mengenmässig, sondern auch in ihrer Zusammensetzung. Sie tut das jeden Tag, in jeder Stunde, ja in jeder Minute – mal in eine für uns positive Richtung, mal in eine negative Richtung.

Glücklicherweise können wir die Richtung selbst bestimmen – wenn wir wissen wie. Die Darmflora verändert sich nämlich nicht nach Lust und Laune, sondern gemäss unserem inneren Milieu. Dieses innere Milieu können wir in jedem Augenblick unseres Lebens selbst beeinflussen.

Wir können Dinge tun, die eine gesunde Darmflora aufbauen, die also dafür sorgen, dass sich die nützlichen Darmbakterien in uns wohl fühlen, dass sie sich vermehren und dabei in der Lage sind, die schädlichen Bakterien und schmarotzenden Pilze in Schach zu halten.

Wir können jedoch auch Dinge tun, die zu einer explosionsartigen Vervielfältigung von Parasiten und Krankheitserregern führen, wodurch gleichzeitig unsere eigentlich erwünschten nützlichen Bakterien ins Abseits gedrängt werden.

Oft wissen wir gar nicht, was unserer Darmflora schadet und was ihr nützen würde. Wir stellen Ihnen daher nun neun Faktoren vor, die Ihrer Darmflora schaden und erklären Ihnen anschliessend, wie Sie eine gesunde Darmflora aufbauen und sich diese auch bewahren können:

Neun Dinge, die Ihrer Darmflora schaden

1. Antibiotika

Antibiotika müssen hier natürlich an erster Stelle stehen. Antibiotika zerstören bekanntlich nicht nur die schädlichen Zielbakterien, sondern auch die nützlichen Darmbakterien. Auf diese Weise beeinträchtigen sie die Darmflora ganz enorm. Was eine beeinträchtigte Darmflora jedoch bedeutet, wissen Sie inzwischen: Eine wachsende Anfälligkeit für Krankheiten aller Art ist die Folge.

Manch einer glaubt nun, seine Darmflora regeneriere sich nach einer Antibiotika-Einnahme von ganz allein. Das kann durchaus der Fall sein, dauert aber bis zu sechs Monate lang. In diesen sechs Monaten kann viel geschehen. Nicht selten vermehren sich die übrig gebliebenen schädlichen Darmbakterien oder auch die Pilze deutlich schneller als die Restbestände der „guten“ Darmbakterien. Die selbständige und erfolgreiche Regeneration der Darmflora ist also nicht in jedem Fall gegeben.

Wenn sich eine Antibiotika-Therapie nun wirklich nicht vermeiden lässt, dann ist es mehr als empfehlenswert, im Anschluss daran eine Darmsanierung vorzunehmen oder zumindest einen Darmfloraaufbau, wie wir ihn am Ende des Artikels beschreiben.

2. Antibabypille und andere Hormonpräparate

Die Einnahme von Hormonpräparaten hat ebenfalls einen massiven Einfluss auf den Zustand der Darmgesundheit. So stellten die Forscher vom Massachusetts General Hospital und der Harvard Medical School in Boston in einer prospektiven Kohortenstudie mit dem Titel "Oral contraceptives, reproductive factors and risk of inflammatory bowel disease" fest, dass Frauen, die orale Kontrazeptiva nehmen, ein deutlich höheres Risiko tragen, chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zu entwickeln als Frauen, die nicht mit der Pille verhüten. Die Studienergebnisse wurden 2012 im international angesehenen Fachjournal für Gastroenterologie Gut veröffentlicht und bezogen sich auf Raucherinnen.

Weitere Studien, teilweise schon aus den 1990er Jahren, zogen ähnliche Schlüsse, was die Schädlichkeit von oralen Verhütungsmitteln auf die Darmflora betraf, ganz besonders dann, wenn es sich um Pillen mit hohen Östrogendosen handelte.

3. Chlor im Leitungswasser

Leitungswasser ist häufig gechlort. Chlor jedoch ist eine Chemikalie, die dem Wasser zum Zwecke der Desinfektion, also Bakterienabtötung beigefügt wird. Chlor erledigt nun aber seinen desinfizierenden Job nicht nur im Wasser, sondern auch in Ihrem Darm und reduziert dort Ihre gesunde Darmflora.

Belgische Wissenschaftler von der Ghent University warnten in ihrer 2013 im Fachmagazin Microbial Biotechnology veröffentlichten Studie "Prebiotics, faecal transplants and microbial network units to stimulate biodiversity of the human gut microbiome" vor dem unnötigen Einsatz von Antibiotika sowie vor übermässigen hygienischen Vorsichtsmassnahmen, wozu auch das Trinken von gechlortem Wasser gehört.

Die Wissenschaftler Van den Abbeele und Kollegen erklären in ihrer Studie, dass die genannten Faktoren – gemeinsam mit der üblichen westlichen Ernährungsweise – zu einer Abnahme der mikrobiellen Vielfalt im Darm führen, was wiederum in häufig wiederkehrenden Infektionen (z. B. mit Clostridium difficile), entzündlichen Darmerkrankungen und Übergewicht resultiere.

Um eine gesunde Darmflora wieder aufzubauen, empfehlen die Wissenschaftler, nicht nur Probiotika, also lebende Darmbakterien, sondern auch prebiotische Präparate (Prebiotika) einzunehmen. Prebiotika sind Stoffe, die den nützlichen Darmbakterien als Nahrung dienen. Denn alle Probiotika der Welt nützen Ihnen nichts, wenn Sie die probiotischen Bakterien verhungern lassen.

Prebiotika finden sich in besonders grossen Mengen in manchen Lebensmitteln, wie z. B. in Chicoree oder in Topinambur, aber auch im Nahrungsergänzungsmittel Inulin. Letzteres gehört zu den sog. Oligosacchariden, denen man unlängst eine krebsbekämpfende Wirkung nachgewiesen hat.

Doch führen alle diese pre- und probiotischen Bemühungen natürlich kaum zum Ziel, wenn man weiterhin gechlortes Trinkwasser zu sich nimmt und das Chlor kontinuierlich die Darmflora beeinträchtigt. Ein guter Wasserfilter ist daher ein unverzichtbares Accessoire für den Haushalt. Er versorgt Sie und Ihre Familie mit chlorfreiem, gesundem Trinkwasser und schützt so Ihre Darmflora.

Empfehlenswert sind hier besonders solche Wasserfilter, die das Wasser auf ähnliche Weise reinigen wie das in unberührter Natur mit dem Regenwasser geschieht. Regenwasser sickert erst langsam durch verschiedene Gesteinsschichten, bevor es zu einem klaren und reinen Quellwasser wird.

Wasserfilter dieser Art müssen nicht einmal an die Wasserleitung angeschlossen werden und arbeiten – trotz minimalen technologischen Aufwands – höchst effektiv. In kurzer Zeit wird aus gewöhnlichem Leitungswasser frisches und wohlschmeckendes Quellwasser.

Wenn Sie ferner nicht nur Ihrem Darm, sondern auch Ihrer Haut den Kontakt mit giftigem Chlor ersparen möchten, dann hilft Ihnen eine einfache Massnahme: Tauschen Sie Ihre herkömmliche Duschbrause gegen eine spezielle Duschbrause, die Ihr Duschwasser in mehreren Filterstufen von Chlor und anderen Schadstoffen befreien kann. Gleichzeitig hilft diese spezielle Duschbrause, Ihren Wasserverbrauch zu drosseln und erfreut Ihre Haut mit weichem Wasser.

4. Fluoride

Fluoride werden ebenfalls verdächtigt, die Darmflora zu zerstören. Fluoride können wie Stoffwechselgifte wirken, weshalb von verschiedenen Seiten behauptet wird, dass sie ähnlich wie ein Antibiotikum auch die gesunde Darmflora zerstören können.

Fluoride werden in den USA und einigen anderen Ländern dem Trinkwasser zugefügt. In Europa ist das glücklicherweise – bis auf manche Regionen in Grossbritannien – nicht mehr der Fall. Stattdessen findet man in herkömmlichen Drogerien und Supermärkten kaum noch Zahnpasta ohne Fluoride. Und auch beim Kauf von Speisesalz heisst es aufgepasst, da sich dort – gemeinsam mit Jod – auch Fluorid aufhalten kann.

Wenn Ihnen eine intakte Darmflora wichtig ist, dann achten Sie auf eine fluoridfreie Zahnpasta und auch auf fluoridfreies Salz. Sollten Sie in einem Land leben, das noch die Fluoridierung des Trinkwassers handhabt, gelten dieselben Empfehlungen wie in Punkt 3, da ein hochwertiger Wasserfilter auch Fluoride aus Ihrem Wasser entfernen kann.

5. Zucker und Fett

Kaum ein Nahrungsmittel führt so problemlos und zielgerichtet zu einer Zerstörung der Darmflora wie Zucker. In Kombination mit ungesunden Fetten ist eine Dysbiose (fehlerhafte Darmflora) sogar noch schneller zu erreichen.

Und wenn Sie jetzt der Meinung sind, diese Ansicht stamme sicher nur aus dem Lager der Vollwertfreaks, wo Zucker einen ähnlichen Stellenwert hat wie der Teufel im Weihwasser, dann sei Ihnen folgende wissenschaftliche Erkenntnis ans Herz gelegt:

Im April 2013 veröffentlichten französische Wissenschaftler ihre Studie mit dem Titel "Western diet induces dysbiosis with increased E coli in CEABAC10 mice, alters host barrier function favouring AIEC colonisation" und erklärten darin, dass die übliche westliche Ernährungsweise mit viel Zucker und viel Fett ein massgeblicher Risikofaktor für die Entwicklung der chronisch entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn darstelle.

In besagter Studie beobachtete man die Auswirkungen einer zucker- und fettreichen Ernährung auf die Zusammensetzung der Darmflora und auf die Anfälligkeit für Infektionen. Es zeigte sich, dass eine Ernährung dieser Art umgehend zu einer Dysbiose führte. Gleichzeitig verringerte sich die Dicke der Darmschleimhaut, während die Durchlässigkeit derselben stieg.

Daraufhin entdeckte man, dass sich bei einer solcherart veränderten Darmschleimhaut die schädlichen Bakterien besonders gut vermehren konnten und sich unverzüglich entzündliche Prozesse entwickelten.

6. Übersäuerung

Die typisch westliche Ernährungsweise, zu der neben Zucker und ungesunden Fette noch viele andere stark verarbeite Nahrungsmittel gehören, verschiebt das gesunden Gleichgewicht im Körper. Sie überlastet die Kompensationsfähigkeiten des Organismus und führt zur heute weit verbreiteten chronischen Übersäuerung - worauf schon die in der Einleitung erwähnte australische Studie hinweist.

Bei der Frage, "Wer war nun zuerst da: Die Übersäuerung oder die Dysbiose?" verhält es sich jedoch ähnlich wie beim Huhn und dessen Ei. Eine Antwort gibt es nicht. Beide sind eng miteinander verbunden, und das Eine kann ohne das Andere nicht existieren.

Im Falle von Übersäuerung und Dysbiose verschlimmern sich beide Zustände sogar gegenseitig: Eine Dysbiose verstärkt die Übersäuerung, während die Übersäuerung die Dysbiose verstärkt.

So kann eine aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora die Nährstoff- und Mineralstoffaufnahme erschweren. Mineralstoffe aber sind zur Pufferung der täglich anfallenden Säuren unverzichtbar. Die Übersäuerung schreitet also fort.

Auf der anderen Seite führt das Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt zu einer pH-Wert-Verschiebung im Verdauungssystem. Diese Milieuveränderung aber vertreibt die nützlichen Darmbakterien und schafft ein günstiges Klima für schädliche Darmbakterien und Pilze (z. B. Candida albicans). Die Dysbiose entsteht.

Zur Behebung einer Dysbiose gehört also viel mehr als nur der Aufbau der Darmflora, nämlich – neben den bereits genannten Punkten – auch eine gründliche Entsäuerung und eine hochwertige Mineralstoffversorgung. Wenn die Dysbiose mit Pilzbeteiligung vorliegt, dann kommen natürlich zusätzlich auch solche ganzheitlichen Massnahmen zum Einsatz, die konkret pilzfeindlich wirken.

7. Lebensmittel-Zusatzstoffe

Ein massgeblicher Grund für die negative Auswirkung der modernen Ernährung auf die Darmflora ist ihr Reichtum an künstlichen Lebensmittelzusatzstoffen. Genau wie Antibiotika, wie Fluoride und wie Chlor wirken sich diese naturfremden Substanzen auf viele nützliche Darmbakterien schlichtweg tödlich aus.

So wurde in Complementary Therapies in Medicine (einem angesehenen internationalen Fachmagazin) eine Studie mit dem Titel "Intestinal dysbiosis" veröffentlicht, in der Antibiotika, orale Verhütungsmittel und Lebensmittelzusatzstoffe in einem Atemzug als jene Faktoren genannt wurden, die zu einer Disharmonie der Darmflora führen.

Die beteiligten Wissenschaftler rund um John McLaren Howard betonten, dass die Konsequenzen einer Dysbiose weit über mögliche Verdauungsbeschwerden hinausgehen. Die gestörte Darmflora könne nämlich ausserdem zu einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmschleimhaut und einer erschwerten Nährstoffresorption führen, was – so die Wissenschaftler - die Wurzel vieler systemischer Erkrankungen sei.

In anderen Studien zeigte sich, dass eine Dysbiose mit Pilzbefall für dermassen vielfältige Beschwerden verantwortlich sein kann, das deren Aufzählung den Rahmen einer jeden Abhandlung sprengen würde – angefangen bei erhöhter Infektanfälligkeit über chronische Müdigkeit bis hin zum völligen Zusammenbruch des Immunsystems.

Meiden Sie daher konventionelle Fertigprodukte aller Art oder werfen Sie wenigstens einen Blick auf die Zutatenliste. Sollten dort Lebensmittelzusatzstoffe oder anderweitig Ihnen mysteriös anmutende Begriffe auftauchen, lassen Sie das Produkt besser im Supermarkt.

Essen Sie stattdessen so oft wie möglich frische und selbst zubereitete Mahlzeiten. Wenn Sie ausserdem Lebensmitteln aus biologischem Anbau den Vorzug geben, vermeiden Sie nicht nur Lebensmittelzusatzstoffe, sondern gleichzeitig auch Pestizidrückstände, die Ihrer Darmflora zusätzlich zu schaffen machen würden.

8. Pestizidrückstände

Leider wird die Gegenwart von Pestizidrückständen in konventionell erzeugten Lebensmitteln regelmässig bagatellisiert. Verantwortliche Stellen berufen sich auf Grenzwerte, die eingehalten werden und angeblich die Sicherheit der Lebensmittel garantieren.

Wie sehr die Wirkung von bereits minimalen Pestizidmengen unterschätzt wird, zeigt sich erst dann, wenn sich jemand die Mühe macht, die entsprechenden Spritzmittel einmal näher in Augenschein zu nehmen.

Und siehe da: Gifte, die als so harmlos gelten, dass sie nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch von jedem Hausmann, der sich von der Ameise auf seinem Balkon gestört fühlt, ganz nach Belieben eingesetzt werden können, entpuppen sich mit einem Mal als hochgefährlich.

Eines dieser weit verbreiteten Pestizide ist Chlorpyrifos, das unter den verschiedensten Markennamen im Handel ist und ausnahmslos alles ins Jenseits befördert, das auch nur entfernt zur Familie der Insekten gehört. Ob in der Landwirtschaft, im Mottenmittel, im Flohhalsband für Hund und Katze oder im Ameisenpulver – Chlorpyrifos ist allgegenwärtig.

Pestizid schädigt Kindergehirne

Im Frühjahr 2012 dann die Schlagzeilen: "Pestizid greift Gehirne Ungeborener an", "Insektizid macht Kinder dumm" und "Experten warnen vor Insektenschutzmittel". Was war geschehen?

Forscher um Virginia Rauh von der Columbia University in New York hatten in ihrer Studie "Brain anomalies in children exposed prenatally to a common organophosphate pesticide" bewiesen, dass bislang als ungiftig geltende Mengen des Pestizids Chlorpyrifos das Gehirn Ungeborener schrumpfen lasse und in deren späterem Leben zu verringerter geistiger Leistungsfähigkeit führe.

Nach Ansicht der Wissenschaftler waren die bis zu diesem Zeitpunkt geltenden Grenzwerte nicht ausreichend, um Kinder vor den Langzeitfolgen durch das Spritzmittel zu schützen.

Chlorpyrifos ist natürlich weiterhin im Einsatz. Schliesslich ist ein ameisenfreier Garten deutlich wichtiger als die Gesundheit unserer Kinder. Allerdings schadet das Insektizid nicht nur dem Gehirn ungeborener Babys, sondern ausserdem der Darmflora eines jeden, der bereits geboren ist.

Pestizid schädigt Darmflora

Im Mai 2013 veröffentlichten französische Wissenschaftler der Jules Verne University of Picardy eine Studie, in der sie die störenden Einflüsse von geringen Dosen Chlorpyrifos auf die Zusammensetzung der Darmflora von Säugetieren zeigten. Chlorpyrifos – so die Forscher – sei in der Lage, eine Dysbiose zu verursachen (Impact of chronic exposure to low doses of chlorpyrifos on the intestianl microbiota in the Stimulator of the Human Intestinal Microbial Ecosystem (SHIME) and in the rat).

Entgiftung mit Bio-Lebensmitteln

Und wenn Sie sich jetzt Sorgen um Ihre Gesundheit oder die Ihrer Kinder machen, weil bei Ihnen bislang konventionell erzeugte Lebensmittel – und damit auch Pestizidrückstände - auf den Tisch kamen, dann möchten wir Ihnen gerne noch eine Studie aus dem Jahr 2008 ans Herz legen: Dietary intake and its contribution to longitudinal organophosphorus pesticide exposure in urban/suburban children.

Hier zeigten amerikanische Wissenschaftler, dass die Pestizidbelastung bei Kindern – die bisher konventionelle Nahrung gegessen haben - innerhalb weniger Tage auf einen nicht mehr nachweisbaren Level sinkt, WENN sie ab sofort nur noch biologisch erzeugte Lebensmittel zu sich nehmen.

Kümmern Sie sich also um eine zuverlässige Quelle biologisch erzeugter Lebensmittel und schalten Sie auf diese Weise einen wichtigen Risikofaktor für die Entwicklung einer Dysbiose aus.

Bei all diesen Hiobsbotschaften könnte es nun sein, dass Sie in Stress geraten sind, weil Sie nicht wissen, was Sie jetzt zuerst tun sollen, um Ihre Darmflora und Ihre Gesundheit zu schützen. Setzen Sie unsere Tipps einfach in aller Ruhe und Schritt für Schritt um. Stress ist dagegen fehl am Platze. Denn auch Stress schadet der Darmflora.

9. Stress

Zwar können Sie nicht alle Stressfaktoren im Alltag vermeiden, doch nützt es schon einmal, wenn Sie sich des Stresses bewusst werden, sich klar machen, dass Stress keinerlei Vorteile mit sich bringt und mit Stress auch nichts wirklich schneller oder besser gelingt. Im Gegenteil: Stress macht krank!

Wissenschaftliche Beweise gibt es dazu sehr viele. Wir haben für Sie eine ganz aktuelle Studie ausgesucht, die im Herbst 2012 im Fachjournal Psychoneuroendocrinology veröffentlicht wurde und Faszinierendes zeigt:

Man entdeckte, dass nicht nur Stress die Darmflora schädigen kann, sondern dass umgekehrt eine gesunde Darmflora (in der Studie war es Bifidobacterium infantis) auch für eine höhere Stressresistenz sorgen kann. Mit ausreichend nützlichen Darmbakterien im Körper lässt man sich infolgedessen nicht so schnell stressen, sieht das Leben deutlich gelassener und leidet kaum noch unter den typischen Stressfolgen.

Wenn Sie gleichzeitig das Organisationstalent in sich wecken, in Ihren Alltag ausreichend entspannende Augenblicke einbauen und sich mit Hilfe von neun nervenfreundlichen Massnahmen ein starkes Nervenkostüm zulegen, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Nachfolgend fassen wir noch einmal die wichtigsten ganzheitlichen Massnahmen zusammen, die für einen erfolgreichen Aufbau Ihrer Darmflora erforderlich sind.

Aufbau einer gesunden Darmflora – Die Praxis

  • Meiden Sie - wo immer möglich – Antibiotika-Therapien. Suchen Sie nach Alternativen. Führen Sie nach einer unvermeidlichen Antibiotika-Therapie eine Darmsanierung durch.
  • Meiden Sie Hormonpräparate
  • Trinken Sie chlorfreies Wasser aus einem hochwertigen Wasserfilter.
  • Wählen Sie fluoridfreie Zahncremes und fluoridfreies natürliches Salz.
  • Meiden Sie Zucker und ungesunde Fette.
  • Ernähren Sie sich vitalstoffreich und basenüberschüssig. Führen Sie – wenn noch nicht geschehen – ein effektives Entsäuerungsprogramm durch.
  • Meiden Sie Fertigprodukte.
  • Bevorzugen Sie Bio-Lebensmittel.
  • Bleiben Sie gelassen :-).
  • Bauen Sie Ihre Darmflora auf! Führen Sie zu diesem Zweck idealerweise eine umfassend Darmsanierung durch. Wenn Sie dazu gerade keine Zeit haben, empfehlen wir das folgende Programm, das sich ausschliesslich auf den Aufbau der Darmflora konzentriert, jedoch keine zusätzlichen Komponenten zur Entgiftung (Bentonit), Reinigung und Anregung der Darmperistaltik (Flohsamenschalenpulver) enthält:

Die gesunde Darmflora – Ziele

Zum Aufbau einer gesunden und leistungsfähigen Darmflora gibt es viele Möglichkeiten. Die ganzheitliche Methode verfolgt mindestens zwei Ziele: 1. Die Optimierung des Darmmilieus und 2. den gezielten Aufbau der Darmflora.

Anzeige:

1. Darmmilieu optimieren

Das Darmmilieu soll optimiert und so verändert werden, dass sich die nützlichen Darmbakterien wieder wohl und die schädlichen Darmbakterien äusserst unwohl fühlen.

Dazu eignen sich hervorragend enzymatisch hochaktive Getränkekonzentrate auf der Basis effektiver Mikroorganismen, wie z. B. Hulup. Dabei handelt es sich um ein Flüssigpräparat mit pre- und probiotischer Wirkung. Es liefert also sowohl Milchsäurebakterien als auch die passende Nahrung für diese.

Zusätzlich versorgt es mit natürlichen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen sowie einer Vielzahl antioxidativ wirksamer sekundärer Pflanzenstoffe.

Alle diese Komponenten harmonisieren gemeinsam das Darmmilieu, fördern die Regeneration der Darmschleimhaut, helfen bei der Ausleitung von verbliebenen Stoffwechselrückständen, regulieren dadurch die Verdauung und bereiten den Darm auf die Ankunft der nützlichen Darmbakterien vor.

2. Darmflora aufbauen

Die Darmflora wird nun gezielt mit lebenden Darmbakterien aufgebaut.

Dazu eignen sich besonders solche Probiotika, die in magensaftresistenten Kapseln eingenommen werden, wie z. B. Combi Flora.

Nur so können Sie sicher sein, dass 100 Prozent der nützlichen Darmbakterien auch lebendig im Darm eintrifft – und nicht etwa schon ein Teil zuvor in der Magensäure umkommt.

Achten Sie darauf, dass das von Ihnen gewählte Probiotikum neben den üblichen Lactobacillus- und Bifido-Stämmen auch die beiden ausgesprochen wichtigen Darmbakterien Lactobacillus reuteri (für die Zahngesundheit sowie besonders für werdende und stillende Mütter) und Bifidobakterium infantis enthält.

Combi Flora versorgt Sie mit diesen beiden Bakterienarten genauso wie mit 12 weiteren nützlichen Darmbakterienstämmen.

Auf diese Weise erhält Ihre Darmflora die erforderliche Vielfalt an Basis-Probiotika und kann sich jetzt zu einer ausgeglichenen und gesunden Darmflora entwickeln – zu einer Darmflora, die Ihnen all die oben genannten gesundheitlichen Vorteile verschaffen wird.

Eine interessante Anleitung zum Aufbau der Darmflora finden Sie hier.

Wir wünschen Ihnen – wie immer – die beste Gesundheit :-)

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können? Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Dann empfehlen wir Ihnen die Akademie der Naturheilkunde.

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie auf der Webseite der Akademie alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.

Nutritionist Training

Quellen:


Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag zu unserer Arbeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal.

Möchten Sie weiterhin von uns informiert werden?

Wir informieren 1-2 mal monatlich über neu veröffentlichte Artikel.
Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Newsletter an.

zum kostenlosen Newsletter anmelden



Abgelegt unter: Darm | Darmbakterien | Darmflora | Stillen |


© Neosmart Consulting AG - Alle Rechte vorbehalten.
Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert, veröffentlicht noch verteilt werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite ist erlaubt und erwünscht.

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.





Liebe LeserInnnen

Aufgrund des hohen Kommentaraufkommens haben wir uns dazu entschlossen, unsere Kommentarfunktion nur an 2 Tagen der Woche zu öffnen, nämlich jeweils am Freitag von 18:00 bis Samstags um 24:00 Uhr. Bitte berücksichtigen Sie, dass wir Kommentare, die zum Zwecke versteckter Werbung genutzt werden, nicht veröffentlichen. Erscheinen Markennamen in Ihrem Kommentar, so werden diese vor Veröffentlichung entfernt.

(2)

Maribel
geschrieben am: samstag, 19. mã¤rz, 00:03
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes ZDG-Team, vielen Dank für Ihre überaus ausführlichen Artikel und Informationen zum Thema Darmsanierung! Seit Jahren bin ich bezgl eines Reizdarmsyndroms bei Heilpraktiker und naturheilkundlich orientierten Ärzten in Behandlung-wir erzielen Erfolge, aber nicht in dem von mir erhofften Maße.

Seit 2 Jahren bin ich nun mit meinen beiden Kindern auch in Behandlung wg immer wiederkehrender Darmparasiten. Es treibt mich in die Verzweiflung. Erst recht, wenn ich sehe, wie schlecht es meinen Kindern teilweise geht. Kein Thema, welches man mit anderen bespricht. Aus diesem Grund bin ich sehr dankbar für Ihre unglaublich ausführlichen Antworten und Erläuterungen zu diesem Thema. Als erste Konsequenz auf Ihre Artikel habe ich dann diese Woche mit den Papayakernen begonnen. Ich bin nun etwas unsicher, wie ich weiter in Richtung Darmsanierung verfahren soll - insbesondere bei den Kindern. (Sie sind 10 und 12) Das Bentonit empfehlen Sie doch auch bei Kindern? Flohsamenschalen hingegen nicht?

Ich verbacke diese auch in Brot, das vertragen sie ganz gut - vielleicht reicht das? Vom Arzt haben sie ein Basenpulver verschrieben bekommen. Soll ich zusätzlich Darmbakterien geben? Mein Sohn ist reagiert aber allergisch auf Bifido-Bakterien im Joghurt, also sollten diese besser nicht in dem Produkt enthalten sein. Wenn ich das richtig sehe, sind sie in dem Bio Combi Flora für Kinder nicht enthalten, oder?

Ich bin generell skeptisch, was diese Darmbakterien Euphorie angeht - wenn ich das mal ausprobiert habe, hatte ich eher das Gefühl, dass es mir noch schlechter damit ging. Könnte auch ich das Kinder-Produkt einnehmen oder enthält es für Erwachsene eher nicht die richtige Zusammensetzung? Sollte ich zusätzlich zu Bentonit, Flohsamen, eventuellen Darmbakterien, Papayakernen und Basenpulver noch etwas anderes einnehmen wie zb die Olivenblätterextrakte oder eher etwas anderes? Mache ich damit grundsätzlich schon zu viel oder nimmt man nach und nach andere Mittel hinzu? So, ich glaube, das waren ausreichende Fragen zu diesem Thema. Für eine Antwort und einen Tipp wie ich hinsichtlich meiner Probleme und der meiner Kinder verfahren könnte, wäre ich sehr sehr dankbar! Vielen Dank!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Maribel
Die Vorgehensweise hängt sehr davon ab, was man erreichen möchte, wie es dem einzelnen Menschen geht, welche Probleme er hat (welche Parasiten? Noch andere Problematiken/Symptome?), über welche Konstitution er verfügt, wie er sich ernährt usw. Es ist also nicht möglich, Ihnen aus der Ferne Therapievorschläge zu unterbreiten, die auch noch auf Sie alle drei zutreffen könnten. Auch jedes Ihrer Kinder muss allein für sich betrachtet und beraten werden.

Im Grunde können alle drei Komponenten der Darmreinigung bei Kindern eingesetzt werden, jedoch nur mit allergrösster Vorsicht, in kleinen Dosen und immer unter der Voraussetzung, dass die Kinder auch wirklich viel Wasser dazu trinken, was oft nicht geschieht. Auch wenn die Kinder Brot mit Flohsamenschalen essen, sollten Sie über den Tag viel trinken.

Bei Kindern genügt jedoch im Allgemeinen – auch bei Darmparasiten – eine gesunde rohkostbetonte Ernährung (viele Lebensmittel wirken parasitenfeindlich z. B. Möhren gerieben und gemahlene Kürbiskerne) und ein Probiotikum. Letzteres natürlich nur, wenn Sie davon überzeugt sind. Man sollte nie etwas nehmen, dem man kein gutes Gefühl entgegen bringt.

Sind Sie überdies sicher, dass es eine Unverträglichkeit den Bifidobakterien gegenüber ist und nicht eine Milcheiweissunverträglichkeit? Denn Bifidobakterien werden meist sogar extra bei Allergien verabreicht, um diese zu reduzieren.

Man kann natürlich noch weitere Komponenten kombinieren. Doch hängt dies wirklich sehr vom Einzelnen und seiner individuellen Situation ab, wann dies in welcher Form sinnvoll ist. Daher würden wir es ideal finden, wenn Sie das weitere Vorgehen einfach mit Ihrem Heilpraktiker besprechen, der Sie und Ihre Familie ja inzwischen schon kennt.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Binabique
geschrieben am: donnerstag, 11. juli 2013, 10:04
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes Team, ich habe für eine Darmsanierung so gar keine Zeit ;-( Macht es trotzdem Sinn, sich nach dem im Text genannten Schema auf den Aufbau der Darmflora zu konzentrieren? Oder ist das "rausgeschmissenes Geld"? Vielen Dank für eine Antwort!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Binabique
Vielen Dank für Ihren Kommentar bzw. Ihre Frage :-)
Im Artikel haben wir explizit darauf hingewiesen, dass gerade das vorgestellte Programm zum Aufbau der Darmflora für Menschen geeignet ist, die keine Zeit für eine umfassende Darmsanierung haben.
Wenn Sie gleichzeitig Ihre Ernährung so optimieren, dass Sie Zucker und Weissmehl meiden (nehmen Sie stattdessen Vollrohrzucker oder Kokosblütenzucker (aber wenig!) und Vollkornprodukte) und besonders viel Gemüse, Salate, Sprossen, Quinoa, Hirse etc. essen, werden Sie überrascht sein, wie positiv sich eine Darmfloraaufbau auf Ihr Befinden auswirkt :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Weitere themenrelevante Artikel:

Resistente Bakterien im Fleisch

(Zentrum der Gesundheit) – Fleisch liegt zwar einwandfrei verpackt in der Kühltheke im Supermarkt. Doch sieht man es ihm nicht an, ob es mit Bakterien verseucht ist oder nicht. Zu allem Überfluss scheinen es immer häufiger Bakterien zu sein, die bereits Antibiotika-Resistenzen entwickelt haben. Sie sind gefährlich und können bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem zu schweren Infektionen und Todesfällen führen. Arzneimittel, die helfen könnten, gibt es dann kaum noch. Die Lösung liegt daher in der Prävention. Auch ist nicht jedes Fleisch mit den problematischen Keimen belastet, sondern bevorzugt jenes aus der Massentierhaltung.

weiterlesen

 

Kinder-Rheuma durch Antibiotika

(Zentrum der Gesundheit) – Antibiotika werden in den ersten Jahren der Kindheit häufig verordnet. Und auch wenn zunächst alles glimpflich verläuft, kann es sein, dass die betroffenen Kinder wenige Jahre später plötzlich über rheumatische Schmerzen klagen. Denn Antibiotika können zur sog. juvenilen idiopathischen Arthritis, zu Deutsch Kinder-Rheuma führen. „Idiopathisch“ bedeutet, dass niemand die Ursache kennt. Jetzt aber zeigte sich, dass Antibiotika zu den möglichen Ursachen von Kinder-Rheuma gehören können.

weiterlesen

 

Darmflora steuert die mentale Gesundheit – Bei Babys und Erwachsenen

(Zentrum der Gesundheit) – Ob Schreikind, Autismus, ADHS oder Alzheimer – die Darmflora scheint an der Entstehung aller vier Probleme massgeblich beteiligt zu sein. Verschiedene Studien weisen inzwischen auf die Zusammenhänge zwischen mentaler Gesundheit und dem Zustand der Darmflora hin. So könnte also umgekehrt eine Sanierung des Verdauungssystems und der Darmflora in Kombination mit einer gesunden Ernährung eine wichtige Stütze bei der Vorbeugung und Therapie der genannten Störungen sein – und zwar sowohl beim Baby und Kleinkind als auch beim Jugendlichen und Erwachsenen.

weiterlesen

 

Hautkrebs durch Antibiotika

(Zentrum der Gesundheit) - Die Sonne allein macht noch keinen Hautkrebs. Viele weitere Faktoren müssen hinzukommen, um Hautzellen bösartig werden zu lassen: Antibiotika zum Beispiel. Manche Antibiotika können nämlich zu einer höheren Sonnenempfindlichkeit der Haut führen und die körpereigenen Schutzmechanismen gegen Krebs ausser Gefecht setzen. Das Krebsrisiko steigt – meist ohne dass die Patienten darüber informiert wären. Achten Sie darauf, wenn Sie Antibiotika verschrieben bekommen!

weiterlesen

 

Helicobacter pylori: Probiotika gegen das Magenbakterium

(Zentrum der Gesundheit) - Magenbeschwerden wie Sodbrennen, Magenschleimhautentzündungen und auch Magengeschwüre nehmen immer mehr überhand. Das Magenbakterium Helicobacter pylori soll an dieser Situation nicht unbeteiligt sein. Die Schulmedizin bekämpft das Helicobacter pylori mit starken Antibiotika und einem Säureblocker. Probiotika werden dabei völlig vergessen. Doch sind diese bei der Helicobacter-Therapie – ob schulmedizinisch oder ganzheitlich – aus verschiedenen Gründen unerlässlich. Erfahren Sie überdies alles Wissenswerte zur ganzheitlichen Helicobacter-Bekämpfung.

weiterlesen

 

Wie Sie Allergien vermeiden

(Zentrum der Gesundheit) - Natürliche Heilmittel sind in der Lage, Allergien zu lindern oder sie bestenfalls ganz zum Verschwinden zu bringen. Normalerweise werden bei allergischen Reaktionen Antihistaminika verschrieben. Diese Medikamente verursachen jedoch häufig unerwünschte Nebenwirkungen und die Allergie heilen können sie – nebenbei bemerkt – noch lange nicht. Mit traditionellen Naturheilmitteln und einer gesünderen Ernährungsweise kann man Allergien nebenwirkungsfrei lindern.

weiterlesen

 

Eine Ursache für niedrigen Serotoninspiegel

(Zentrum der Gesundheit) - Die Darmflora ist eng mit dem Serotoninspiegel und daher mit Glück und Zufriedenheit verbunden. Ja, in der Darmflora ist sogar die Ursache für einen gestörten Serotoninspiegel zu suchen. Die Zusammensetzung der Darmflora in den ersten Jahren eines Menschen bestimmt nämlich, ob der Mensch später mit harmonischem Serotoninspiegel und damit glücklich, ausgeglichen und zufrieden durchs Leben geht oder eher ängstlich, mürrisch und frustriert.

weiterlesen

 

Emulgatoren in Lebensmitteln machen krank

(Zentrum der Gesundheit) – Der Einsatz von Emulgatoren ist aus der Lebensmittelindustrie nicht mehr weg zu denken. Manche Emulgatoren verleihen Lebensmitteln wie Speiseeis, Schokolade oder Desserts eine ansprechende Konsistenz, andere verlängern ihre Haltbarkeit. Lange Zeit galten Emulgatoren als harmlos. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse beweisen nun jedoch, dass Emulgatoren die Entwicklung von chronischen Darmerkrankungen und dem metabolischen Syndrom massiv fördern können.

weiterlesen

 

Gesündere Darmflora bei gestillten Babys

(Zentrum der Gesundheit) – Gestillte Babys verfügen über eine deutlich gesündere Darmflora als Babys, die nicht oder nicht ausschliesslich gestillt werden. Je gesünder jedoch die Darmflora, umso stärker das Immunsystem des Kindes und desto geringer nicht nur sein Infektionsrisiko, sondern auch sein Allergierisiko. Auch für Koliken sind Stillkindern nicht annähernd so anfällig wie Kinder, die nicht oder nicht ausschliesslich gestillt werden. Stillen ist und bleibt daher die perfekte Art, Babys zu ernähren – und zwar am besten so lange, bis sich das Baby selbst abstillt.

weiterlesen

 

Autoimmunerkrankungen infolge kranker Darmflora

(Zentrum der Gesundheit) – Bei Autoimmunerkrankungen wie z. B. Multipler Sklerose, Arthritis oder Lupus Erythematodes greifen die Abwehrzellen des Immunsystems keine Krankheitserreger, sondern körpereigenes Gewebe an. Als Sitz des Immunsystems spielt der Darm bei der Entstehung von Autoimmunerkrankung eine entscheidende Rolle. Denn genau wie eine gesunde Darmflora vor Autoimmunprozessen schützt, kann eine kranke Darmflora sie geradezu fördern. Daher kann die Sanierung der Darmflora eine wichtige Massnahme zur Prävention von Autoimmunerkrankungen darstellen.

weiterlesen

 

Probiotika gegen metabolisches Syndrom

(Zentrum der Gesundheit) – Probiotika können dem metabolischen Syndrom vorbeugen. Darunter versteht man die vier häufigsten Zivilisationskrankheiten unserer Zeit: Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht und hohe Cholesterinwerte. Ist die Darmflora nämlich intakt, sinkt das Risiko für alle vier Leiden. Hochwertige Probiotika helfen Ihnen dabei, eine gesunde Darmflora aufzubauen und auf diese Weise dem metabolischen Syndrom von der Schippe zu springen.

weiterlesen

 

Gesunder Darm schützt vor Alkoholismus

(Zentrum der Gesundheit) – Alkoholismus ist weit verbreitet. Ein sog. Leaky-Gut-Syndrom, das viele Menschen unwissentlich haben, sorgt dafür, dass der Durst auf Alkohol wächst und der Ausstieg aus dem Alkoholismus immer schwerer fällt. Beim Leaky-Gut-Syndrom ist die Darmschleimhaut durchlässiger als beim gesunden Menschen. Wissenschaftliche Studien zeigten bereits, dass chronische und systemische Entzündungen infolge eines solchen Leaky-Gut-Syndroms das Risiko für psychische Erkrankungen wie Depressionen erhöhen können. Die Sanierung des Darms ist also auch hier der allererste Schritt zur Heilung.

weiterlesen

 

Darmflora-Aufbau gegen Depressionen

(Zentrum der Gesundheit) - Eine Darmsanierung – so weiss man – hat einen beeindruckenden Anti-Aging-Effekt, erleichtert die Gewichtsabnahme, stärkt das Immunsystem und kann sehr viele Gesundheitsbeschwerden beheben. Neue Forschungsergebnisse weisen jetzt darauf hin, dass eine aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora sogar für Depressionen zuständig sein könnte. Eine Darmsanierung, die auch den Aufbau einer gesunden Darmflora mit einschliesst, sollte daher bei Depressionen und anderen mentalen Störungen ein wichtiger Bestandteil der erforderlichen ganzheitlichen Therapie sein.

weiterlesen

 

Laktobakterien verlangsamen den Alterungsprozess

(Zentrum der Gesundheit) - Wer möchte nicht auch im Alter noch schön aussehen, beweglich sein und sich ebenso geistiger wie körperlicher Gesundheit erfreuen? Viele Menschen bemühen sich zwar nach bestem Wissen darum, doch die meisten scheitern kläglich. Vielleicht geht es auch Ihnen so? Möglicherweise haben Sie bei all Ihren Bemühungen einen wesentlichen Faktor vergessen? Denn wer bringt schon die Darmflora und nützlichen Laktobakterien mit Anti-Aging in Zusammenhang? Wohl kaum jemand, doch genau das sollten Sie tun.

weiterlesen

 

Fleisch und Milch: Überträger gefährlicher Krankheitserreger

(Zentrum der Gesundheit) - Hartnäckig hält sich die Meinung, chronisch-degenerative Erkrankungen seien normale Alterserscheinungen und treten nur deshalb immer häufiger auf, weil wir immer älter werden. Dieses Weltbild bekommt durch neue Forschungsergebnisse immer wieder Risse. Besonders interessant sind jene neuen Erkenntnisse, die zeigen, wie der Verzehr von Fleisch und Milch gekoppelt mit Bewegungsmangel auf einem bisher unbekannten Wege zu den typischen Alterskrankheiten führen kann. Fleisch und Milch bringen nämlich nicht nur Krankheitserreger in den Körper, sondern führen auch zum Einbau von Fremdeiweissen in den menschlichen Körper.

weiterlesen

 

Darmgesundheit

Sie erhalten auf diesen Seiten wertvolle Hinweise zur Darmgesundheit. Für viele Krankheiten liegt die Ursache in einer Erkrankung des Darms. An chronischen Darmentzündungen leidet ein Grossteil der Bevölkerung.

weiterlesen

 

Darmerkrankung

(Zentrum der Gesundheit) Eine Darmerkrankung ensteht durch eine ungesunde Ernährung, durch Medikamenteneinnahme, Zahngifte und andere Toxine, durch psychische Belastungen uvm. Zuerst findet eine Fehlbesiedelung der Darmflora statt, die in der Regel im weiteren Verlauf eine Störung der Darmfunktion zur Folge hat.

weiterlesen

 

Diabetes durch kranke Darmflora

(Zentrum der Gesundheit) Wussten Sie, dass Sie Ihr Diabetes-Risiko mit verantwortungsvoller Darmpflege senken können? Forscher stellten fest, dass das Diabetesrisiko umso kleiner wird, je ausgeglichener sich die Zusammensetzung der Darmflora gestaltet. Achten Sie daher auf einen gesunden Darm und auf eine harmonische Darmflora und senken Sie auf diese Weise Ihr Diabetes-Risiko.

weiterlesen

 

Probiotika für eine gesunde Darmflora

(Zentrum der Gesundheit) - Die Einnahme von Probiotika zur Steigerung der allgemeinen Gesundheit wurde lange Zeit unterschätzt. Tatsache ist jedoch, dass die Darmflora einen enormen Einfluss sowohl auf die physische als auch auf die mentale Gesundheit hat. So steuern die in uns lebenden Darmbakterien nicht nur unser Immunsystem, sondern auch unsere Emotionen. Ist der Darm jedoch durch eine ungesunde Lebensweise geschwächt, nehmen schädliche Mikroorganismen überhand und verdrängen die nützlichen Darmbakterien - das Milieu im Darm gerät aus dem Gleichgewicht. Unsere Abwehrkraft sinkt und Krankheitserreger haben leichtes Spiel. Probiotika können hier Abhilfe schaffen.

weiterlesen

 

Probiotika bauen die Darmflora auf

(Zentrum der Gesundheit) - Nützliche Bakterien helfen im menschlichen Darm bei der Verwertung von Nähr- und Vitalstoffen und halten schädliche Mikroorganismen - z. B. Hefepilze - im Zaum. Das ist längst bekannt. Jetzt aber stellten Wissenschaftler fest, dass die sog. guten Darmbakterien nicht nur den Fettstoffwechsel in der Leber ankurbeln (und dadurch den Cholesterinspiegel günstig beeinflussen), sondern auch bei Entgiftungsprozessen eine äußerst wichtige Rolle spielen und somit in jeden Heilvorgang positiv eingreifen können.

weiterlesen

 

Probiotika für Ihre Gesundheit

(Zentrum der Gesundheit) - Unser Darm spielt eine entscheidende Rolle für unsere gesamte Gesundheit. Daher haben auch Probiotika in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Probiotika enthalten lebende Mikroorganismen, die sich in unserem Darm ansiedeln und unsere Darmflora stärken können. Diese kleinen Darmbewohner helfen uns bei der Verdauung und stärken unsere Abwehrkräfte. Aber nicht alle Probiotika auf dem Markt vertragen sich mit unseren Darmbakterien. Lesen Sie hier was Sie bei Probiotika beachten sollten.

weiterlesen

 

Darmflora und Scheidenflora mit Darmbakterien aufbauen

(Zentrum der Gesundheit) - Im Dickdarm wie auch in der Scheide ist ein saures Milieu eine der wichtigsten Voraussetzungen für Gesundheit und Widerstandsfähigkeit gegen Krankheitserreger. Dieses saure Milieu ist nur mit der richtigen Besiedlung der Schleimhäute zu erreichen. Laktobakterien beispielsweise sind einer der zahlreichen Bakterienstämme, die sich für unsere Gesundheit einsetzen und sowohl zu einer gesunden Darmflora als auch zu einer gesunden Scheidenflora gehören. Bei einer Störung oder Fehlbesiedlung der Darm- oder Scheidenflora kann diese mit Sorgfalt und über einen längeren Zeitraum hinweg wieder aufgebaut werden.

weiterlesen

 

Darmsanierung durch Darmreinigung

(Zentrum der Gesundheit) Immer mehr Menschen leiden unter Darmproblemen wie Darmträgheit, weichem oder gar flüssigem Stuhl, Gasbildung oder einer Dysbakterie und deren vielfältigen Folgen. Mit schulmedizinischen Untersuchungsmethoden können oft keine hilfreichen Diagnosen gestellt werden und nicht jeder möchte sich mit nebenwirkungsreichen Tabletten abspeisen lassen. Und so finden immer mehr Leidtragende zu einer natürlichen Darmsanierung, die zu Hause als Bestandteil einer sorgfältigen inneren Körperhygiene durchgeführt werden kann.

weiterlesen

 

Verstopfung - Usachen und Lösung

(Zentrum der Gesundheit) - Unter einer Verstopfung versteht man die unregelmäßige Stuhlentleerung durch harten und zu trockenen Stuhl, die auch mit Anstrengung und Schmerzen bei der Entleerung verbunden sein kann. Auch kann ein Gefühl bestehen bleiben, dass der Darm nicht vollständig entleert wurde. Zudem kann die Verstopfung mit weiteren Symptomen wie Blähungen, Übelkeit, Bauchschmerzen oder Krämpfen einhergehen.

weiterlesen

 

Hausmittel gegen Verstopfung

(Zentrum der Gesundheit) - Verstopfung ist ein weit verbreiteter Zustand und viele Menschen können sich eine Darmentleerung ohne Abführmittel gar nicht mehr vorstellen. Viele Abführmittel jedoch schädigen auf Dauer den Darm und machen ihn träger und träger und den Menschen daher von diesen Medikamenten abhängig. Viele natürliche Hausmittel beheben Verstopfung auf einfache und gesunde Weise – und zwar ohne Abhängigkeit und ohne schädliche Nebenwirkungen.

weiterlesen

 

Die ganzheitliche Darmreinigung

Eine ganzheitliche Darmreinigung wird durchgeführt, um dem gesamten Körper zu nutzen. Zwar denkt man besonders bei vorhandenen Beschwerden über eine Darmreinigung nach, doch sollte eine solche nicht erst zur Therapie von gesundheitlichen Problemen eingesetzt werden, sondern vielmehr – ähnlich wie das Zähneputzen – zu einer ganz normalen Hygienemaßnahme werden, um möglichen Unannehmlichkeiten von vornherein auf intelligente Weise aus dem Wege zu gehen.

weiterlesen

 

Natürliche Darmreinigung

(Zentrum der Gesundheit) - Die natürliche Darmreinigung dient dazu den Verdauungsapparat zu säubern und zu entschlacken. Sie kann bei bereits bestehenden Darmproblemen, aber auch als präventive Massnahme zur effektiven Entlastung des Körpers eingesetzt werden.

weiterlesen

 

Tipps zur Darmsanierung

(Zentrum der Gesundheit) Mit den folgenden Tipps können Sie sich und Ihren Organismus auf eine natürliche Darmsanierung sanft einstimmen. Die Darmsanierung ist der erste wichtige Schritt auf dem Weg zur Gesundheit.

weiterlesen

 

Die 12 wirkungsvollsten Tipps für einen gesunden Darm

(Zentrum der Gesundheit) - Es gibt viele Faktoren, die zu einem kranken Darm führen können. Viele davon kennen Sie längst. Doch was kann man ohne grossen Aufwand tun, um Darmprobleme wieder rückgängig zu machen? Wir stellen Ihnen zwölf der wichtigsten und wirkungsvollsten Tipps für einen gesünderen Darm vor. Es handelt sich dabei um die allerersten Schritte, die Sie tun sollten, wenn Sie an Darmproblemen leiden und sich einen gesünderen Darm wünschen. Sie werden von der Wirkung dieser teilweise sehr einfachen Tipps überrascht sein.

weiterlesen

 

Präbiotika

(Zentrum der Gesundheit) Während der Begriff Probiotika die für unsere Gesundheit förderlichen Bakterienstämme bezeichnet, ist mit dem Wort Präbiotika(1) (oder Prebiotika) die Nahrung gemeint, die diese für unsere Gesundheit so wichtigen Bakterienstämme für ein aktives und langes Leben benötigen. Der Nutzen einer Probiotika-Einnahme ist folglich zweifelhaft, wenn nicht ausreichend Präbiotika zugeführt werden. Folglich kann eine gesunde und ausgeglichene Darmflora nur dann Bestand haben, wenn unsere Ernährung genügend hochwertige Präbiotika enthält.

weiterlesen

 

Inulin beugt Osteoporose vor

(Zentrum der Gesundheit) – Inulin ist ein besonderer Ballaststoff, der die Aufnahme von Calcium und Magnesium erhöhen kann und dafür sorgt, dass der Körper diese Mineralstoffe auch besser speichern kann. Damit trägt Inulin entscheidend zu einem gesunden Knochenapparat bei. Insbesondere bei der Vorbeugung gegen Osteoporose spielen diese Mineralstoffe eine wichtige Rolle. Da vor allem Frauen nach der Menopause von Osteoporose betroffen sind, erforschten Wissenschaftler nun, inwieweit diese von einer Nahrungsergänzung mit Inulin bzw. generell mit Ballaststoffen profitieren können.

weiterlesen

 

Probiotika für den Babydarm

(Zentrum der Gesundheit) - Der Mangel an freundlichen Darmbakterien kann bei Säuglingen zu verschiedenen Krankheitssymptomen wie allergischen Hautreaktionen, Koliken und – da letztere höchst unangenehm sind – zu kräftigem, oft stundenlangem Gebrüll führen. Erwachsene reagieren auf eine gestörte Darmflora mit Reizdarmsyndrom, Durchfall, Harnwegsinfektionen, der Neigung zu Pilzbefall und vielen anderen gesundheitlichen Problemen. Probiotika(1) können hier – wie immer mehr Studien beweisen – dauerhaft Abhilfe schaffen.

weiterlesen

 

Dysbakterie - Wenn Sie die falschen Bakterien füttern!

(Zentrum der Gesundheit) - Da wir von Anbeginn der Zeit in Symbiose mit bestimmten Bakterien leben, sind wir auf deren Existenz in und auf uns regelrecht angewiesen. Dabei handelt es sich in der Hauptsache um die Mundflora, die Darm- und die Scheidenflora sowie die Flora auf der Haut. Verändert sich diese Bakterienflora auf unerwünschte Weise, spricht man von einer Dysbakterie. Eine Dysbakterie kann krank machen. Doch entsteht eine Dysbakterie nicht aus heiterem Himmel, sondern nur dann, wenn wir selbst die dazu nötigen ungünstigen Voraussetzungen schaffen.

weiterlesen

 

Bei Candida Albicans - Infektionen helfen Granatäpfel

(Zentrum der Gesundheit) - Die Infektion mit dem Candida Albicans Pilz ist eine jener Krankheiten, die weltweit am häufigsten unerkannt bleiben bzw. fehldiagnostiziert werden. Das ist deshalb so, weil sie sich in den unterschiedlichsten gesundheitlichen Problemen äußern kann. Granatäpfel enthalten einen Stoff, der dem schwer zu bekämpfenden Pilz das Fürchten lehrt.

weiterlesen

 

Verdauungsprobleme natürlich beheben

(Zentrum der Gesundheit) – Verdauungsprobleme treten vor allem in den westlichen Ländern immer häufiger auf. Reizdarmsyndrom, Colitis ulcerosa, Zöliakie, Diarrhöe und Verstopfung sind mittlerweile weit verbreitet. Die moderne westliche Ernährungsweise ist mit Sicherheit der Hauptgrund für diese Entwicklung. Erfahren Sie mit welchen Massnahmen Sie Verdauungsprobleme gezielt und auf natürliche Weise bekämpfen können.

weiterlesen

 

15 Tipps gegen Blähungen

(Zentrum der Gesundheit) - Blähungen betreffen zwar inzwischen so viele Menschen, dass ihr Auftreten längst nichts Außergewöhnliches mehr ist, peinlich und unangenehm sind sie aber trotzdem. Der Hauptauslöser für Blähungen ist eine unpassende Ernährungsweise, so dass bereits die Einhaltung gewisser Ernährungsregeln, das Verwenden spezieller Gewürze und die Einnahme einer hochwertigen Mineralerde in den meisten Fällen zu einem dauerhaften Verschwinden der sog. Flatulenzen führen.

weiterlesen

 

Alle Entschlackungsmethoden auf einen Blick

(Zentrum der Gesundheit) – Es gibt viele Entschlackungsmethoden: Darmreinigung, Nierenreinigung, Entsäuerung, Leberreinigung und viele weitere mehr. Alle diese Entschlackungsmethoden sind äusserst wirkungsvoll. Wie aber entschlackt man richtig? Mit welcher Entschlackungsmethode beginnt man? Sollte man vielleicht zunächst entsäuern? Oder besser erst den Darm reinigen? Wäre zuallererst eine Entgiftung sinnvoll? Und wie ernährt man sich während einer Entschlackung? Oder sollte man gar fasten? Wir erklären alle Entschlackungsmethoden – und in welcher Reihenfolge man am besten vorgeht.

weiterlesen

 

Die Folgen ungesunder Ernährung werden vererbt

(Zentrum der Gesundheit) – Wenn sich die Eltern ungesund ernähren, dann betrifft das nicht nur den direkten Nachwuchs, sondern auch die Enkel und Urenkel – so eine Studie, die im Januar 2016 im Fachmagazin Nature veröffentlich wurde. Denn die Folgen einer ungesunden Ernährung werden in Gestalt einer irreversibel gestörten Darmflora an die nächsten Generationen weiter gegeben. Die Darmflora jedoch ist einer jener Faktoren, die im Leben eines Menschen darüber entscheiden, ob er an chronischen Beschwerden leiden wird oder gesund und munter durchs Leben geht.

weiterlesen

 

Reisedurchfall vorbeugen: Vier Massnahmen

(Zentrum der Gesundheit) – Sie planen eine Reise in ferne Gefilde? Und würden gerne wissen, wie Sie Reisedurchfall vorbeugen können? Mit der Vorbeugung von Reisedurchfall beginnen Sie am besten schon einige Wochen vor der Reise. Denn schliesslich ist es Ihr Immunsystem, das Sie vor Moctezumas Rache schützen wird. Wie aber trainiert man das Immunsystem konkret so, dass es vor Reisedurchfall bewahrt? Wir erklären vier Massnahmen, die Reisedurchfall vorbeugen.

weiterlesen

 

Darmflora bei Kindern aufbauen

(Zentrum der Gesundheit) – Probiotika für Kinder bestehen aus speziell für Kinder ausgewählten Darmbakterienstämmen. Sie helfen dabei, die Darmflora von Kindern aufzubauen und können beispielsweise bei Koliken oder Neurodermitis eingesetzt werden, aber auch zur Vorbeugung von Allergien sowie zur Stärkung des Immunsystems bei hoher Infektanfälligkeit. Müssen Kinder Antibiotika nehmen, kommt es oft zu Durchfall – eine häufige Nebenwirkung der Antibiotika. Probiotika können diese Nebenwirkung verhindern oder zumindest abschwächen.

weiterlesen

 

Darmbakterien zur Vorbeugung von Krebs

(Zentrum der Gesundheit) – Der Zustand der Darmbakterien (Darmflora) ist ein wichtiger Massstab für die Krankheitsanfälligkeit eines Menschen. Je kränker die Darmflora, desto schwächer das Immunsystem und desto wahrscheinlicher Krankheiten aller Art. Eine gesunde Darmflora stärkt jedoch nicht nur das Immunsystem, sondern wirkt überdies entzündungshemmend, so dass sie insbesondere vor chronischen Krankheiten schützen kann. Wie eine Studie nun zeigte, gehört auch Krebs zu den Krankheiten, die verhindert werden können, wenn die Darmbakterien gesund und munter sind.

weiterlesen