Leseraum


Herzlich willkommen in unserem Leseraum.
Dieses Portal lebt von den Beiträgen seiner Besucher. Hier können Sie selbst aktiv werden: Kommentieren Sie unsere Texte oder senden Sie uns eigene Beiträge zu, die wir gern veröffentlichen. Wir freuen uns über Ihre Mitarbeit.

Schwangerschaft und Chemikalien

Veröffentlichung am 05.05.2009 um 11:10 Uhr / Aktualisierung am 27.01.2011 um 14:15 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Immer mehr Paare müssen sich heutzutage die Frage stellen, warum die erwünschte Schwangerschaft ausbleibt. Die Antwort darauf ist häufig nicht einfach zu finden, weil die möglichen Gründe nicht nur bei den Partnern selbst liegen können. Selbstverständlich sollten beide Partner sich zuerst einem versierten Therapeuten anvertrauen. Falls dort keine Erklärung gefunden wird, sollte man den Blick über die eigene körperliche oder seelische Verfassung hinaus auf andere Einflüsse richten. Auch auf die unmittelbare oder mittelbare Umwelt.

Schwanger Eine Schwangerschaft ist nicht immer Selbstverständlich

Auswirkungen von Chemikalien

Unzählige Produkte des täglichen Bedarfs enthalten Chemikalien, die sich negativ auf die Fruchtbarkeit von Frau und Mann auswirken, eine Schwangerschaft verzögern oder gar verhindern können. Dies trifft besonders auf die so genannten "perfluorierten Chemikalien" zu. Obwohl die Brisanz dieser Chemikalien bekannt ist, sind sie auch in Produkten des täglichen Gebrauchs vorhanden. Beispiele sind Lebensmittelverpackungen, Hautcremes, Zahnseide, Teppichreiniger, Antihaftbeschichtungen, wasserfeste Kleidung, Pflanzenschutzmittel und viele andere mehr.

Chemikalien können Leben behindern oder verhindern

Chemikalien gelangen über die Haut oder durch die Atmung in den Blutkreislauf, lagern sich im Körper ab und bewirken dort unterschiedlichste Reaktionen, darunter auch die Behinderung der menschlichen Fortpflanzung. In einer aktuellen dänischen Studie mit über 1 .200 Frauen wurde herausgefunden, dass sich die Dauer bis zu einer Schwangerschaft proportional zum Gehalt an perfluorierten Chemikalien im Blut erhöhte: Je mehr Gift im Blut, desto länger die Wartezeit. Der Leiter dieser Studie, Dr. John Olsen von der University of California in Los Angeles (UCLA), hat die Ergebnisse der Studie im Online-Journal "Human Reproduction" veröffentlicht.

Ähnliche Studien wurden auch mit Tieren durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass perfluorierte Chemikalien die Organe angreifen, die Fruchtbarkeit beeinflussen und die Entwicklung von Föten behindern.

5 Tipps zur Vermeidung von perfluorierten Chemikalien

  • 1. Kaufen Sie Produkte, die in natürlichen, umweltfreundlichen oder recyclingfähigen Verpackungen angeboten werden. Solche Verpackungen enthalten in der Regel nur wenige Chemikalien.
  • 2. Vermeiden Sie Küchengerät mit Teflon. Auch dieser Stoff enthält perfluorierte Chemikalien. Sie gelangen vom Gefäß in die Nahrung und dann in den Blutkreislauf.
  • 3. Kaufen Sie nur natürliche und biologisch abbaubare Reinigungsmittel. Andere Reinigungsmittel enthalten häufig perfluorierte Chemikalien.
  • 4. Vermeiden Sie das Aufbewahren von Lebensmittel in Kunststoffbehältern. Verwenden Sie Behälter aus klassischen Materialien wie Glas, Porzellan oder anderem Bewährten, das keine oder weniger gefährliche Chemikalien enthält.
  • 5. Kaufen Sie Milch, Mineralwasser und andere Getränke möglichst in Glasflaschen und nicht in Wegwerfpackungen.

Quelle




Möchten Sie weiterhin von uns informiert werden?

Wir informieren 1-2 mal monatlich über neu veröffentlichte Artikel.
Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Newsletter an.

zum kostenlosen Newsletter anmelden


Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf mit unserer Genehmigung kopiert und verbreitet, jedoch nicht verändert werden.



Diese Informationen hier werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.




EINLOGGEN & MITDISKUTIEREN jetzt einloggen


Wenn Sie diesen Artikel kommentieren möchten, melden Sie sich bitte mit Ihrem MyZDG-Zugang an.
Noch kein Konto? Jetzt kostenlos registrieren!
(0)