Schweine-Patent
Durch die Entschlüsselung des Erbgutes von Schweinen plant der US Biotechnologie-Konzern Monsanto ein weltweites Patent auf Schweine einzuführen.
Veröffentlichung am 02.01.2008 um 12:58 Uhr / Aktualisierung am 18.05.2011 um 16:42 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - In unauffälligen Aktenordnern schlummert brisantes Material - ein Patentantrag auf Schweine. Genforscher des großen amerikanischen Biotechnologie-Konzerns Monsanto haben bestimmte Abschnitte des schweinischen Erbgutes entschlüsselt und beschrieben. Diese wollen sie nun weltweit als Patent anmelden.
Monsanto plant ein Patent auf Schweine
Im Falle einer Patent-Erteilung wäre Schweinezucht nur noch mit der Genehmigung des Konzerns möglich. Das alarmiert die deutschen Züchter. Ein
Züchter wird bei seinem Weg durch deutsche Schweineställe begleitet.
Mit DNA-Tests will er beweisen, dass in den Patentanträgen keine Erfindungen stehen, sondern dass hier ein Teil Natur, nämlich das ganz normale
Schwein, in die Hände einer einzigen Firma fallen soll.
Die Konsequenz für die Bauern: Würde das Patent genehmigt, müssten sie für jedes Schwein, das diese Genmarker trägt, Geld an Monsanto überweisen. Bei Futtermitteln, wie z.B. dem Genmais, ist das längst der Fall.
In Amerika gibt es bereits Fälle von Unfruchtbarkeit bei Tieren, die mit dem entsprechenden Genmais gefüttert wurden. Was geschieht mit dem Menschen, wenn er das Schwein isst?
Die Prognose von deutschen Genforschern lautet: Kleine Züchter werden wohl bald aufgeben müssen, weil weltweit nur noch ein paar große Konsortien im Wettstreit um ein marktgerechtes Schwein erfolgreich sein werden.
Hier ein kleiner Film dazu:
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