Serotonin
Das Wohlbefinden der Menschen ist von ihrer Ernährung abhängig. Was und wie sie essen bestimmt, ob im Gehirn Serotonin gebildet werden kann.
Veröffentlichung am 31.08.2010 um 17:52 Uhr / Aktualisierung am 22.09.2011 um 12:20 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Werden Sie zum Meister Ihres Seelenlebens. Serotonin ist unser „Wohlfühlhormon“. Ohne Serotonin sind wir schlecht gelaunt, ängstlich oder sogar depressiv. Serotonin kann man nicht einfach essen oder in Form einer Pille schlucken. Serotonin muss im Gehirn hergestellt werden. Im modernen Alltag können die Voraussetzungen für die Bildung von Serotonin oft nicht erfüllt werden. Serotoninmangel ist vorprogrammiert und unsere Stimmung sinkt. Wer jedoch die Voraussetzungen für die Bildung von Serotonin kennt, wird zum Meister seines Seelenlebens und kann sich selbst – auf höchst gesunde Weise und ganz ohne stimmungsaufhellende Drogen – in einen Zustand entspannter Zufriedenheit versetzen.
Gute Laune und wohlige Zufriedenheit sind nicht davon abhängig, ob Sie reich oder arm sind, ob Ihre Mitmenschen freundlich oder garstig zu Ihnen sind, ob Sie einen Job haben oder arbeitslos sind, ob die Sonne scheint oder der Regen kübelweise hernieder prasselt, ob Sie in einer Zwanzig-Zimmer-Villa residieren oder in einer Bambushütte vor den Toren Kalkuttas hausen, ja in Wirklichkeit ist seelisches Wohlbefinden oft nicht einmal davon abhängig, ob Sie gesund oder krank sind.
Seelisches Wohlbefinden ist in hohem Maße von Ihrer Ernährung abhängig. Dabei ist nicht einmal nur ausschlaggebend, was Sie essen, sondern auch wie Sie essen. Beides bestimmt, ob in Ihrem Gehirn Serotonin gebildet werden kann.
Serotonin ist eines der wichtigsten Hormone in unserem Körper. Hormone sind Botenstoffe, die bereits in winzigen Mengen wirksam sind und das Geschehen im Körper souverän koordinieren und kontrollieren. Viele verschiedene Hormone regeln in enger Zusammenarbeit die Verdauung, den weiblichen Zyklus, das Sexualverhalten, die Entstehung von Entzündungen, das Wachstum und vieles andere mehr. Ganz nebenbei steuern sie außerdem unsere Gefühle.
Ohne Hormone können wir keine Gefühle empfinden. Weder Glück noch Liebe noch Zufriedenheit und noch nicht einmal Wut sind ohne die entsprechenden Hormone möglich. Dopamin beispielsweise verschafft uns überschwängliche Glücksgefühle, Adrenalin versetzt uns in Kampfesstimmung, Oxytocin lässt uns zärtliche Muttergefühle empfinden und Serotonin versorgt uns mit dem ersehnten seelischen Wohlbefinden.
Serotonin hat aber auch noch viele andere Aufgaben. Es kontrolliert unseren Appetit, lässt uns müde oder wach werden, sorgt dafür, dass wir gelegentlich Schmerz empfinden, reguliert die Körpertemperatur und erfüllt viele weitere für uns überlebensnotwendige Funktionen. Drei- bis fünfmal pro Sekunde werden Millionen Serotoninmoleküle auf die Zellen des Gehirns abgeschossen und kontrollieren dort auf diese Weise das gesamte Geschehen. Ist nicht genügend Serotonin vorhanden, bricht unser Gefühlsleben in sich zusammen wie ein Kartenhaus.
Wir werden ängstlich, unzufrieden, grundlos gestresst, unerträglich zickig, miserabel gelaunt sowie anfällig für Migräne und ernsthafte Depressionen. Depressionen werden meistens psychologisch oder psychiatrisch behandelt. Dauertraurige oder miesepetrige Menschen jedoch fallen aufgrund ihres massenhaften Auftretens schon gar nicht mehr auf und gelten traurigerweise bereits als völlig normal.
Die Sehnsucht des Menschen nach einem Gefühl behaglicher Zufriedenheit wird folglich immer stärker. Genauso wie die Nachfrage nach Antidepressiva oder Drogen wie Ecstasy. Für Pillen dieser Art wird es immer mehr Kunden geben – ganz egal wie unangenehm ihre Nebenwirkungen auch sein mögen.
Allein in den USA sollen bereits 60 Millionen Menschen regelmäßig Antidepressiva (SSRI(1)) schlucken, weil sie das köstliche Gefühl, das Serotonin auslösen kann, nicht mehr missen möchten. Aus demselben Grunde gibt es Menschen, die Schokolade prinzipiell tafelweise und Bananen nur bundweise verdrücken.
Während Ecstasy und Antidepressiva direkt im Gehirn wirken und dort das seligmachende Serotonin freisetzen, liefern Bananen und Schokolade erst einmal den Hauptbaustein, der zur Herstellung des Serotonins benötigt wird: Die Aminosäure L-Tryptophan. Überdosen Schokolade bringen vielleicht ein winziges bisschen Glück, schaden auf Dauer aber sowohl der Gesundheit als auch der Figur.
Die mit Hilfe von Bananen erlebbare Glückseligkeit hält sich ebenfalls in engen Grenzen, so dass man weder mit dem einen noch mit dem anderen Nahrungsmittel dem Ziel – eine dauerhaft positive Grundstimmung zu schaffen – wirklich näher kommen würde.
Nun könnte man auf die Idee kommen, einfach große Mengen reinen Serotonins in Form von Pillen einzunehmen. Das aber nützt leider nichts. Serotonin kann die Blut-Hirn-Schranke(1) nicht passieren.
Geschlucktes Serotonin würde also niemals dort ankommen, wo gute Laune geboren wird: im Gehirn. L-Tryptophan jedoch hat einen Schlüssel für die Blut-Hirn-Schranke und kann daher vom Darm ins Gehirn wandern. Dennoch führt weder der Verzehr von besonders L-Tryptophanreichen Lebensmitteln noch der Einwurf von hochdosierten L-Tryptophan-Pillen zu einem sonderlich beeindruckenden Stimmungshoch.
Warum ist das so? Aufgrund der modernen Lebensweise ist der Organismus des Menschen nicht mehr in der Lage L-Tryptophan optimal für die Serotoninherstellung zu nutzen. Damit die Menschheit aber endlich wieder in ihren ursprünglichen und natürlichen Zustand dauerhafter glückseliger Zufriedenheit finden kann, müssten drei Voraussetzungen erfüllt sein:
Ausgiebiges Kauen roher Nahrung bis hin zur erforderlichen breiartigen Konsistenz würde zu stundenlangen Mahlzeiten führen, die sich heute kaum noch jemand leisten kann. Auch hält sich die Begeisterung für Rohkost im allgemeinen sehr in Grenzen, was gleichzeitig mit der heute üblichen eiweißreichen Ernährung aus Fleisch und Milch sehr leicht zu chronischem Serotoninmangel führen kann (Eiweiß verhindert den Transport von L-Tryptophan ins Gehirn).
Auch wird Bewegung der Kategorie Ausdauersport oder exzessive Gartenarbeit bis hin zur Erschöpfung (was für die Bildung von Serotonin nötig wäre) von nur wenigen Menschen praktiziert. Kein Wunder also, dass die moderne Lebensweise zu einer Unterversorgung mit Serotonin führt, und Menschen mit Depressionen, regelmäßigen Stimmungstiefs oder chronischer Unzufriedenheit eher die Norm als eine Ausnahme sind.
Wieso um alles in der Welt stellt Serotonin so hohe Ansprüche an uns arme Menschenkinder? Die Antwort ist einfach: Der menschliche Organismus mag sich in vielerlei Hinsicht an das Leben in der Zivilisation gewöhnt haben. An industriell verarbeitete, vitalstoffarme und gekochte Nahrung, die hastig und fast ungekaut hinuntergeschluckt wird sowie an ein „unbewegtes“ Leben auf der Couch oder auf dem Bürostuhl ist er jedoch leider noch immer nicht angepasst.
Im Glauben, er sei nach wie vor ein Mensch in steinzeitlicher Umgebung, wartet der Organismus auf mineralstoff- und vitalstoffreiche unerhitzte Pflanzennahrung, die zu einem Großteil aus grünem möglichst wildem Blattgemüse besteht und unendlich lange gekaut wird. Auch ist der menschliche Organismus noch immer der Meinung, er müsse für ein Nomadenleben ausgerüstet sein. Daher erwartet er ständig kilometerlange Gewaltmärsche im Eiltempo.
Alle seine Körperfunktionen hängen davon ab, inwiefern diese seine Erwartungen erfüllt werden. Bekommt er nicht das, was er erwartet, und schlimmer noch, bekommt er Dinge, die er keinesfalls erwartet (z. B. erhitzte und industriell verarbeitete Nahrung), hat das Konsequenzen. Es kommt zu Fehlfunktionen und schließlich zu Krankheitssymptomen – wozu natürlich auch Stimmungsschwankungen, Niedergeschlagenheit, Trübsinn und generell eine chronisch melancholische Grundstimmung gehören.
Wie aber können wir nun – trotz unserer modernen Lebensweise, die sich von der unserer Vorfahren so extrem unterscheidet – fröhlich werden? Dazu werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der Serotonin-Herstellung.
Wir wissen bereits, dass wir die Aminosäure L-Tryptophan benötigen. Hervorragend, werden viele denken, Aminosäuren sind in Fleisch enthalten, also muss ich nur meinen Schnitzelkonsum ein wenig aufstocken. Erfahrungsgemäß nützt das jedoch kein bisschen. Der bekannte Arzt, Psychotherapeut und Autor Dr. Rüdiger Dahlke meinte zum Thema Fleisch: „Dadurch fühlt man sich eher schwer und belastet und keineswegs glücklich, wie so viele leider viel zu oft ausprobieren.“
Als Ausgangsmaterial für L-Tryptophan eignen sich dagegen viel besser basische pflanzliche Lebensmittel, die roh und frisch verzehrt werden können und außerdem all die anderen Bausteine enthalten, die zur Herstellung von Serotonin nötig sind, nämlich die Vitamine der B-Gruppe (insbesondere B6), Vitamin C, Magnesium, Mangan, Omega-3-Fettsäuren und Zink. Besonders ein Mangel an Vitamin-B6 sowie Magnesiummangel wirken sich äußerst nachteilig auf den Aufbau von Serotonin aus.
Die L-Tryptophanreichsten pflanzlichen Lebensmittel sind: Nüsse (besonders Cashew-Kerne), Bohnen (besonders Sojabohnen) sowie Samen (Sonnenblumenkerne, Sesam, Amaranth, Quinoa, Hafer, Hirse, Weizenkeime) und Pilze.
Da es Cashewkerne kaum in Rohkostqualität zu kaufen gibt, Sojabohnen nicht roh verzehrt werden können und Getreide säurebildend wirken, bleiben als ideale L-Tryptophan-Lieferanten die vitalstoffreichen Kraftpakete Amaranth und Quinoa.
Interessant ist auch, dass Früchte im Grunde relativ wenig L-Tryptophan enthalten, Untersuchungen aus dem Jahre 2009 jedoch deuten darauf hin, dass es nach dem Genuss von Früchten mit einem hohen Gehalt an Chinasäure (z. B. Wildheidelbeeren, Kiwi, Cranberry, Preiselbeeren, Pflaumen und Pfirsiche) im Magen-Darm-Trakt zu einer vermehrten Bildung von L-Tryptophan komme.
Außerdem muss bei einer idealen L-Tryptophan-Versorgung darauf geachtet werden, dass es Lebensmittel gibt, die den Aufbau von Serotonin aus L-Tryptophan nachhaltig hemmen können. Zu den größten Serotonin-Blockern gehören einerseits proteinreiche Lebensmittel wie Fleisch- und Milchprodukte (warum das so ist, wird im nächsten Absatz erklärt) und andererseits der gute alte für viele Menschen so unverzichtbare Kaffee. Koffein nämlich hemmt ein Enzym, welches aus L-Tryptophan sehr gerne Serotonin herstellen würde, stünde da nicht ständig dieses braune Gebräu im Wege.
Serotonin wird auch in der Lunge und im Verdauungstrakt produziert. Dort wird sogar 100mal mehr Serotonin gebildet, als im Gehirn für eine fehlerfreie Hirnfunktion benötigt würde. Bekanntlich ist es diesem Körper-Serotonin aber nicht möglich, die Blut-Hirn-Schranke zu passieren und ins Gehirn zu gelangen. Das Gehirn muss sich sein Serotonin also selbst zusammenbauen.
Die dafür nötigen Mineralstoffe, Vitamine und Fettsäuren wandern problemlos durch die Blut-Hirn-Schranke ins Gehirn und warten dort letztendlich nur noch auf L-Tryptophan. Und genau hier liegt das Hauptproblem verborgen. L-Tryptophan hat zwar ebenfalls den Schlüssel für die Blut-Hirn-Schranke, doch fehlt es dieser Aminosäure leider ein wenig an Durchsetzungsvermögen.
Solange andere Aminosäuren wie z. B. Tyrosin, Leucin, Valin etc. die Blut-Hirn-Schranke passieren möchten, muss L-Tryptophan sich ganz hinten anstellen und warten. Erst wenn die Bahn frei ist und niemand sonst gerade vom Körper ins Gehirn möchte, traut sich auch L-Tryptophan und macht sich endlich auf den Weg ins Oberstübchen.
Aus diesem Grunde eignen sich auch weder Fleisch- noch Milchprodukte als L-Tryptophan-Lieferanten. Beide Lebensmittelgruppen sind sehr eiweißreich. Das heißt, sie liefern zwar relativ viel L-Tryptophan, aber auch viele andere Aminosäuren. Je mehr von diesen anderen Aminosäuren aber anwesend sind, umso geringer die Chance, dass L-Tryptophan in brauchbaren Mengen die Blut-Hirn-Schranke durchschreiten wird. Also geht es erst in zweiter Linie darum, den Körper mit möglichst viel L-Tryptophan zu versorgen. Viel wichtiger ist die Frage: Wie macht man für L-Tryptophan den Weg ins Gehirn frei?
Und hier ist jetzt wieder derjenige ganz klar im Vorteil, der mit Begeisterung schweißtreibende Ausdauersportarten betreibt oder bis zum Umfallen seinen Garten umgräbt. Doch, um es gleich vorwegzunehmen, auch für eingefleischtes Sitzgemüse gibt es durchaus Methoden, ohne Sport eine dauerhafte Frohnatur zu werden.
Für Sportmuffel ist sie ein Rätsel: Diese Lust am Rennen und Schwitzen. Triathleten, Marathonläufer und Ironmänner(2) aber möchten sie nicht mehr missen, diese köstliche Euphorie, die sie immer und immer wieder auf die Piste treibt.
Der Grund ist rasch erklärt: Bei auszehrender körperlicher Betätigung verbrauchen die Skelettmuskeln nach und nach alle Energieträger, die sich in der Blutbahn befinden. Zuerst wird Zucker in Energie verwandelt. Ist der Zucker aufgebraucht, nimmt sich der Organismus Aminosäuren (außer L-Tryptophan) und baut diese in Energie um.
Wenn aber sämtliche Aminosäuren für die Energiegewinnung im Einsatz sind, dann herrscht vor der Blut-Hirn-Schranke zwar nicht gerade gähnende Leere. Doch findet Tryptophan hie und da – immer in Abhängigkeit davon, was und wann man zuvor gegessen hat – eine Durchschlupfmöglichkeit und reist ins Gehirn zum Serotoninaufbau.
Es kommt also darauf an, ausreichend L-Tryptophan als einzige Aminosäure an die Blut-Hirn-Schranke zu schicken und die anderen Aminosäuren praktisch anderweitig zu verwerten. Zumindest solange, bis ausreichend Hirn-Serotonin gebildet ist. Wie erreicht man das? Und vor allem, wie erreicht man es ohne schweißtreibende Aktivitäten?
Sie erinnern sich an die weiter oben genannten drei Voraussetzungen für die Bildung von Serotonin? Erstens L-Tryptophanreiche, pflanzliche und unerhitzte Lebensmittel, zweitens ausgiebiges Kauen und drittens Bewegung. Diese drei Dinge, die den Grad Ihrer seelischen Ausgeglichenheit bestimmen, werden jetzt praktisch umgesetzt, wobei Bewegung – alle Anti-Sportler bitte aufpassen – durch zwei Dinge ersetzt wird: Die L-Tryptophanreichen Lebensmittel werden SPEZIELL ZUBEREITET und sie werden AUF LEEREN MAGEN gegessen.
Sie nehmen auf leeren Magen (am besten morgens – natürlich nur, wenn Sie nachts nichts gegessen haben) eine kleine Menge einer Mischung aus fein gemahlenem unerhitztem Quinoa und Amaranth (z. B. in Form von INKA GOLD®) mit etwas Wasser zu sich. Zehn Minuten nach der Einnahme trinken Sie ein großes Glas Wasser. Das machen Sie jeden Tag und werden sich nach kurzer Zeit über ihre entspannte Gelassenheit wundern.
Die fein vermahlene wässrige Konsistenz von INKA GOLD imitiert das Ergebnis eines ausgiebigen Kauvorganges. Wenn nun diese basische Mischung der zwei Tryptophan-Lieferanten Quinoa und Amaranth in roher Form im leeren Magen eintrifft, bilden deren feine Faserstoffe mit der zugleich und direkt danach reichlich getrunkenen Flüssigkeit eine wässrige Lösung, die ohne Aufenthalt im Magen unmittelbar in den Dünndarm geschleust wird.
Dort verteilt sich die INKA GOLD-Lösung auf den großen Innenflächen des gesamten Dünndarms. Dort befinden sich Millionen von Sensoren, die auf die Ankunft von Kohlenhydraten reagieren und dem Gehirn Meldung machen: Hey Leute, bei uns ist volles Haus, wir sind mächtig am Verdauen, schickt dem Boss bitte eine Ladung Hunger-Stopp.
Mit „Hunger-Stopp“ ist nichts anderes als Serotonin gemeint. Serotonin, das sich bekanntlich nicht nur um Gefühle kümmert, sondern in Gestalt eines Esskontrollhormons auch den Appetit steuert. Im Gehirn will die zuständige Abteilung jetzt das georderte Serotonin zum Abstellen des Hungergefühls bilden.
INKA GOLD liefert alle Bausteine, die zur Serotoninproduktion benötigt werden – allerdings neben L-Tryptophan auch andere Aminosäuren (jedoch in weitaus geringerer Menge als Milch- und Fleischprodukte). Wie bekommen wir nun trotz der Konkurrenz durch diese anderen Aminosäuren (und ohne Sport) möglichst viel Tryptophan durch die Blut-Hirn-Schranke?
Vor der Einnahme von INKA GOLD war der Magen leer. Es befinden sich also keine weiteren Energieträger im Blut. Die Kohlenhydrate aus INKA GOLD locken das Transporthormon Insulin hervor, das nicht nur Zucker in die Zellen, sondern auch die frisch im Blutstrom angekommenen Aminosäuren zwecks Energiegewinnung in die Skelettmuskeln befördert.
Auf diese Weise werden alle greifbaren Aminosäuren zur Energiegewinnung abgebaut – mit einer einzigen Ausnahme: L-Tryptophan. Aufgrund seiner anders gearteten räumlichen Struktur wird es nicht in die Skelettmuskulatur abtransportiert. Es erreicht die Blut-Hirn-Schranke und dieses Mal herrscht hier wirklich gähnende Leere.
L-Tryptophan kann die Blut-Hirn-Schranke in ungewohnt großer, ja in fast unbegrenzter Menge und in aller Gemütsruhe passieren und wird alsbald im Gehirn zu einer glückseligen Fülle an Serotonin verwandelt. Zwar wurde das Serotonin ursprünglich allein zum Abstellen des Hungergefühls geordert, ist es jedoch einmal vorhanden, stellt es nicht nur den Hunger ab, sondern sorgt ganz nebenbei für behagliche Zufriedenheit.
Dieser herrliche Überfluss an Serotonin hat aber nicht nur eine positive Auswirkung auf Appetit und Stimmungslage, sondern auf viele andere Körperfunktionen ebenso. Stress beispielsweise verbraucht große Mengen an Serotonin.
Ist jedoch ausreichend Serotonin vorhanden, kann Stress besser bewältigt werden, da unser Wohlfühlhormon die Stresshormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin souverän im Zaum halten kann. Wer regelmäßig mentale Techniken zur Stressbewältigung praktiziert, wird merken, dass sie mit einem hohen Serotoninpuffer in der Hinterhand sehr viel effektvoller sind.
Aufgrund seines Vitalstoff-, Mineralstoff- und Ballaststoffreichtums hat INKA GOLD positive Auswirkungen auf den gesamten Organismus. Zwar eignet sich die allmorgentliche Einnahme von INKA GOLD ganz besonders als Gute-Laune-Generator, doch ist sie genauso ideal für den Einsatz bei Diäten zur Körpergewichtsreduktion geeignet, bei Verdauungsproblemen, Essstörungen, Gicht und Diabetes. Jedoch ist INKA GOLD dabei weniger als Nahrungsergänzungsmittel zu sehen, sondern eher als hochwertiges Lebensmittel im Rahmen einer intelligenten Ernährungsweise – und eine solche ist für jeden von Vorteil.
Die Halbwertszeit von Serotonin liegt bei 21 Stunden, so dass die nur einmalige tägliche Einnahme von INKA GOLD eine ausreichende Versorgung mit Serotonin verspricht. Allgemeines seelisches Wohlbefinden muss also nicht zwangsläufig das Ergebnis einer künstlichen Stimmungsaufhellung mit Hilfe von Medikamenten oder Drogen sein, sondern ist in Wirklichkeit der Normalzustand eines rundum gesund und richtig ernährten Menschen.
(1) Blut-Hirn-Schranke: Die Blut-Hirn-Schranke stellt einen hochselektiven Filter zwischen dem Blutkreislauf und dem Zentralnervensystem dar. Dieser Filter dient dazu, die Milieubedingungen im Gehirn aufrechtzuerhalten und das Gehirn vor Krankheitserregern, Toxinen etc. zu schützen, die im Blut zirkulieren.
(2) SSRI: (zu engl. Selective Serotonine Reuptake Inhibitors) Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer sind Antidepressiva (wie z. B. Fluoxetin (Prozac in den USA)), welche die Serotonin-Konzentration in der Gewebeflüssigkeit des Gehirns erhöhen. „Selektiv“ heißen sie deshalb, weil sie ausschließlich am Serotonin-Transporter ihre Wirkung entfalten und nicht auch an anderen Transportern. Serotonin-Transporter sind Proteine in der Zellmembran, die den Transport von Serotonin in die Zelle hinein ermöglichen. Serotonin kann aber nur außerhalb der Zelle seine erwünschte Wirkung erzielen. Werden die Serotonin-Transporter gehemmt, bleibt Serotonin wirksam.
(3) Ironmänner: Anspielung auf die Teilnehmer am „Ironman“, einem besonders harten Triathlon-Wettkampf in den USA. Beim Ironman schwimmt man 3,8 km, radelt dann 180 km und läuft im Anschluss daran noch einen Marathon mit den üblichen 42,2 km.
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(3)
Ich (49 Jahre) hatte letztes Jahr einen burn out, schwere Depressionen und Schlafstörungen. Mittlerweile gehts mir deutlich besser. Ich muss aber immer noch, recht hoch dosiert, SSRI nehmen. Vor allem morgens oder bei Stress bin ich noch ziemlich unruhig. Kann es bei der zusätzlichen Einnahme von Inka Gold zu einem Serotoninsyndrom kommen?
Hallo Norbert,
lieben Dank für Ihre Mail.
Da Inka Gold mit der Absicht eingenommen wird, die Bildung von Serotonin im Gehirn zu steigern, kann es tatsächlich, wenn Sie parallel dazu SSRI nehmen, die ebenfalls den Serotoninspiegel erhöhen, zu einem Serotonin-Syndrom kommen. Hier müssten Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt die konkrete Vorgehensweise besprechen, um das Problem zu umgehen und um möglicherweise den SSRI-Ausstieg mit Hilfe von Inka Gold zu schaffen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit