Gefahr durch Strahlenbelastung
Die Strahlenbelastung steigt - und keiner mag es zugeben.
Veröffentlichung am 30.03.2011 um 16:50 Uhr / Aktualisierung am 28.02.2012 um 11:14 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Die Situation im japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi ist nach dem Erdbeben vom 11. März nach wie vor außer Kontrolle oder sollten wir besser sagen, endgültig außer Kontrolle? Nachdem wir tagelang glaubten, Japan kämpfe mit allen Mitteln gegen eine Kernschmelze, erfahren wir nun ganz nebenbei, dass es längst eine (partielle) gegeben habe. Die Hoffnung auf das nahende Ende der atomaren Krise in Japan bleibt also vorerst unerfüllt. Das Risiko einer unkontrollierten radioaktiven Strahlung wird täglich größer.
Die Strahlenbelastung durch die Kernschmelze scheint unabwendbarDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) trug mit ihren wenig aufmunternden Worten auch nicht gerade zur Hebung der allgemeinen Stimmung bei. Sie ließ verlauten, dass nach der Beschädigung der japanischen Atomreaktoren durch das vorhergehende Erdbeben die Strahlenbelastung in der Nahrung höher sei als zunächst gedacht.
Die Regierung der drittgrößten Wirtschaftsmacht unseres Globus beharrt jedoch nach wie vor darauf, dass es keine weitreichende Bedrohung für eine Strahlenbelastung gäbe. Gleichzeitig bestätigte man jedoch, dass frische Nahrungsmittel nun doch Zeichen einer Kontamination aufweisen würden.
Die EU geht das Problem ganz pragmatisch an. Man erhöhte die Grenzwerte für radioaktiv belastete Lebensmittel.
Seit Samstag, den 26.3.2011 gelten die bei atomaren Notfällen geltenden höheren Grenzwerte. In normalen Zeiten liegen diese bei den meisten Lebensmitteln für Cäsium134 und Cäsium137 bei 600 Becquerel, seit Samstag sind es 1250 Becquerel. Für Milcherzeugnisse sind jetzt statt 370 Becquerel 1000 Becquerel erlaubt.
Langsam wird also klar, dass die Angelegenheit vielleicht doch problematischer ist, als man uns glauben machen möchte. Wenn man nicht aufpasst, kommt man auf die Idee, man behandle uns eher wie Kühe und nicht wie intelligente menschliche Wesen. Die täglichen Nachrichten scheinen die Aufgabe zu haben, eine allgemein entspannte Atmosphäre in fröhlicher Sorglosigkeit zu schaffen.
Zwar wurden für Südkalifornien bereits leichte radioaktive Niederschläge vorhergesagt, doch sei das nichts, worüber man sich Sorgen machen müsste. Schließlich handle es sich nur um "sichere Dosen". Alles sei im grünen Bereich. Und obwohl die Strahlung mit Geräten deutlich messbar ist, will man den Menschen einreden, dass die menschlichen Zellen den radioaktiven Partikeln gegenüber völlig immun seien.
Ein Diplomat, der Zugang zu Strahlungsmessungen der Vertragsorganisation zum umfassenden Verbot von Nuklearversuchen (Comprehensive Test Ban Treaty Organization, CTBTO) hat, sagte der Associated Press in Wien, erste Messwerte zeigten, dass die Strahlung tatsächlich Kalifornien erreicht habe. Siehe auch hier.
Aber ein wenig davon wird schon nicht schaden. Diejenigen, die uns das sagen, müssen zur Kategorie jener gehören, die der Meinung sind, gesundheitsschädliches Quecksilber gehöre nun einmal in Impfstoffe, kariöse Zähne könnten ohne weiteres mit giftigem Amalgam gefüllt werden und Fluoride seien ganz wunderbar, insbesondere für kleine Kinder. Es gab sogar einmal Psychologen, die tatsächlich so weit gegangen sind, ein Buch mit ihrer neuen Philosophie zu veröffentlich, laut der sexueller Missbrauch von Kindern ja überhaupt gar nicht so schlimm sei.
Der amerikanische Präsident Obama legte seinem Volk sogar ganz konkret nahe, sich NICHT auf eine Strahlungsbelastung vorzubereiten. Er sagte:
Die Experten der amerikanischen Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention and Public Health (CDC) empfehlen der Bevölkerung in den Vereinigten Staaten, keine weiteren Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, außer sich über die Situation zu informieren.
Während sich Obama also auf die Basketball-Meisterschaften March Madness konzentriert, brennt Fukushima und der Super-Gau bedroht die Welt.
Die japanische Regierung sagte am Samstag, den 19. März, dass schon radioaktives Jod im Leitungswasser von Tokio und fünf anderen Regionen entdeckt wurde. Ja, natürlich sei dies ein sehr gefährlicher Stoff, erklärte man, doch handle es sich ja lediglich um "kleine und dazu noch sichere Mengen" dieses sehr gefährlichen Stoffes.
Das hochgiftige und extrem krebserregende Schwermetall Plutonium, das noch deutlicher gefährlicher ist als Jod131, wird in immer höheren Dosen im Boden rund um den Reaktor gefunden. Der Kraftwerksbetreiber Tepco beruhigt, dass das völlig unbedenklich sei. Die Halbwertszeit von Plutonium beträgt übrigens 24.000 Jahre (jene von Jod131 nur 8 Tage).
Das bedeutet, selbst wenn Sie gerade erst geboren werden würden und gleich zum Empfang auf diesem schönen Planeten eine Ladung Plutonium abbekämen, dann würde ihr ganzes langes Leben gerade einmal dazu ausreichen, dass von diesem Plutonium ein fünfhundertstel Teil abgebaut werden kann. Sie würden also nach 90 Jahren annähernd genauso verstrahlt begraben werden, wie Sie geboren sind - FALLS Sie so alt werden würden...
Trotz der angeblich vollkommenen Unbedenklichkeit begann man dann aber, die Belastung der Menschen in den betroffenen Regionen zu messen und wagt es auch noch, die Ergebnisse dieser Messungen mit der Belastung durch eine gewisse Anzahl an Computertomographien (CT) zu vergleichen - ganz so, als handle es sich bei CTs um harmlose Freizeitbeschäftigungen, die jeder völlig risikolos mehrmals wöchentlich durchführen lassen könne. In Wirklichkeit jedoch ist die Strahlenbelastung durch ein CT etwas, auf das man gut und gerne verzichten kann.
Atomkraftwerke sind sehr gefährliche Anlagen, die nur unter der Bedingung in Gebrauch genommen werden dürfen, dass sie "Strahlung völlig abdichten". Atomare Waffen hingegen stellen ein unzulässiges Verbrechen dar, da sie radioaktives Material in die Umwelt verstreuen.
Professor Katsuma Yagasaki, Wissenschaftler an der Ryukyus University, Okinawa, Japan.
Das oben genannte Zitat erklärt, um was es sich bei den Kernkraftwerken in Japan derzeit handelt: Um Waffen! Um Waffen, die kurz zuvor noch Kernkraftwerke waren. Eine Entwicklung, die alles andere als überraschend kommt. Kernkraftwerke sind nun einmal nicht unantastbar, auch nicht unzerstörbar - eine Tatsache, deren Realisierung man von der Krone der Schöpfung eigentlich längst hätte erwarten können.
Der Abgeordnete Michael Burgess, ein Republikaner aus Texas, fragte nach Einzelheiten über die Strahlungswerte im japanischen Atomkraftwerk.
Sprechen wir hier über Strahlungen, die einer Röntgenaufnahme der Brust entsprechen oder eher einer Belastung, die der einer Computertomographie nahe kommt?
wollte er wissen.
Der Vorsitzende der staatlichen Atomaufsichtsbehörde Nuclear Regulatory Commission Gregory B. Jaczko antwortete:
Wir sprechen über Werte, die innerhalb einer ziemlich kurzen Zeit tödlich wären.
Leider beurteilen die Japaner die Lage als nicht ganz so ernst - zumindest nicht offiziell. Allerdings müssen auch sie zugeben, dass der nördliche Teil ihres Landes ein bisschen mehr als nur teilweise zerstört ist. Mit allergrößter Wahrscheinlichkeit zählt zu den betroffenen Gebieten auch der Ballungsraum Tokio mit seinen 30 Millionen Menschen.
Es gibt mutige Männer, die gegen den nuklearen Super-Gau kämpfen. Ein Super-Gau nicht nur für Japan, sondern auch für große Teile der gesamten nördlichen Hemisphäre. Diese Männer werden mit Sicherheit sterben. Wenn sie versuchen, mit ihren Wasserwerfern die Reaktoren zu kühlen, sind sie einfach zu nah an der Strahlungsquelle, zu nah, um langfristig zu überleben.
Wenn man die von der Kontrollkommission Atomic Energy Control Board (AECB) herausgegebenen Grenzwerte für radioaktive Partikel betrachtet, kann man im Prinzip davon ausgehen, dass 0,1 Mikrogramm Plutonium bereits eine Überdosis für einen Menschen darstellen. Die maximale, also noch sichere Belastungsgrenze liegt demnach bei 0,56 Mikrogramm in Bezug auf den gesamten Körper, aber nur 0,25 Mikrogramm in Bezug auf die viel empfindlicheren Lungen.
Experimente mit Beagle-Hunden legen nahe, dass 0,27 Mikrogramm nicht löslichen Plutoniums ausreichen würde, um bei einem erwachsenen Menschen Lungenkrebs auszulösen. Bei dieser Menge ist die Entstehung von Lungenkrebs so gut wie sicher. Das bedeutet, dass schon bei sehr viel geringeren Mengen ein enormes Lungenkrebs-Risiko besteht,
so berichten die Internationale Ärztevereinigung für die Verhütung des Atomkriegs (International Physicians for the Prevention of Nuclear War, IPPNW).
Laut der Kanadischen Koalition für Nukleare Verantwortung (Canadian Coalition for Nuclear Responsibility, CCNR) würde schon 0,1 Gramm der Substanz genügen, um eine Million Menschen mit einer Überdosis zu versorgen, 1 Gramm für zehn Millionen Menschen, 100 Gramm für eine Milliarde Menschen und 600 Gramm für sechs Milliarden Menschen.
Ein schneller Austritt von einem Kilogramm Plutonium auf Bodenhöhe in dispergierbarer Form, die man einatmen kann, würde einen Notfall der öffentlichen Gesundheit höchster Stufe verursachen. Die Plutoniumkonzentration in der Luft könnte in einem Radius von einem Kilometer rund um die Strahlungsquelle Hunderte von Mikrogramm pro Kubikmeter Luft betragen.
Die Menschen, die diese Luft atmen, würden genügend Plutonium einatmen, um innerhalb von Minuten mit Gewissheit Krebs zu bekommen,
sagte Dr. Edwin S. Lyman vom Nuclear Control Institute.
Das ist der Albtraum aller Albträume. In Fukushima liegt eine unglaubliche Menge Plutonium. Sie könnte uns alle in allergrößte Gefahr bringen.
Das Unglaubliche an dieser Situation ist jedoch, dass die Experten vor Ort offenbar keinen blassen Schimmer haben, wie sie mit einem in seine Einzelteile zerfallenden Reaktor umzugehen haben. Haarsträubende Ideen kommen auf den Plan. Ideen, die von Gretchen Müller sein könnten, aber doch nicht von heutigen Atomexperten. Man will eine Plane über den Reaktor werfen oder will ihn vorerst unter einer aufgesprühten Kunststoffschicht verstecken. Aber sicher ist man sich noch nicht, was denn da nun die beste Lösung wäre. Nur dumm, dass uns die Zeit davon läuft, sonst könnte man ja noch ein paar Wochen lang diskutieren.
Hatten Sie nicht auch gedacht, dass - spätestens nach mehreren überstandenen Reaktorunfällen und einem Supergau in Tschernobyl - inzwischen das nötige Wissen und entsprechende Pläne vorhanden sind, die glasklar zeigen, was im Falle eines Falles zu tun ist? Lebensgefährliche und zerstörerische Technologien ins Leben rufen, geht offenbar leicht, doch die Intelligenz, das erst zu tun, wenn man auch im Notfall damit umzugehen weiß, fehlt an allen Ecken und Enden.
Das Pentagon hat die Welt außerdem mit der Behauptung in die Irre geführt, dass abgereichertes Uran (DU) sicher sei. So hieß es, Uranmunition sei absolut sicher, da sie ja nur leicht radioaktives Uran enthalte.
In Wirklichkeit jedoch enthält abgereichertes Uran auch kleine Mengen an hoch radioaktiver Elemente wie beispielsweise Plutonium. Trotz aller Bemühungen, dies geheim zu halten, ist die Wahrheit irgendwann doch ans Tageslicht gekommen.
Darüber hinaus trugen Atomwaffenversuche, Kernkraftwerke, nukleare Katastrophen wie Three Mile Island (Atomkraftwerk in Pennsylvania bei Harrisburg, USA, am 28. März 1979 ereignete sich ein Kernschmelzunfall in Block 2) und Tschernobyl sowie schreckliche atomare Unfälle aus den früheren Jahren Russlands dazu bei, dass die Strahlenbelastung der Erde seit dem zweiten Weltkrieg permanent steigt.
Wir können der Belastung nicht entkommen, weil wir die Luft atmen, das Wasser trinken und die Nahrung von kontaminierten Böden essen.
Laut Professor Katsuma Yagasaki
können die staubähnlichen DU-Partikel in den Körper eindringen. Einmal vom Körper aufgenommen, werden sie zehn Millionen Mal schädlicher. Kürzlich veröffentlichte Daten deuten darauf hin, dass Strahlung im niedrigen Bereich mit größerer Wahrscheinlichkeit biochemische Anomalien verursachen kann als intensive Strahlung im hohen Bereich. Es ist daher alles andere als sinnvoll und korrekt, die potentiellen Schäden durch Strahlung im niedrigen Bereich derart zu verharmlosen.
Nach dem Irakkrieg im Jahr 2003 wurden sehr feine Partikel von abgereichertem Uran mit größeren Sand- und Staubpartikeln in Filtern in Großbritannien gefunden. Diese Partikel waren innerhalb von 7 bis 9 Tagen von irakischen Schlachtfeldern, die ganze 3.800 Kilometer entfernt waren, dorthin gelangt. Die Strahlung, die in der Atmosphäre gemessen werden konnte, vervierfachte sich innerhalb von wenigen Wochen nach Beginn des Irakkrieges. An einer von fünf Kontrollstationen führten hohe Messwerte zu zwei offiziellen Alarmrufen an die British Environment Agency (Britische Umweltbehörde).
Innerhalb von neun Tagen nach dem Beginn des Irak-Kriegs am 19. März 2003 wurden an fünf Orten in Berkshire erhöhte Werte von Uran gemessen.
London Times.
Das amerikanische Verteidigungsministerium jedoch weigerte sich damals, irgendeinen Zusammenhang zwischen den erhöhten Messwerten in Großbritannien und der Anwendung von Atomwaffen im Irak anzuerkennen.
Man behauptete stattdessen, dass das urplötzlich und reichlich in Großbritannien auftauchende Uran "natürlichen Ursprungs" sein müsse. Schließlich gäbe es keine Beweise dafür, dass abgereichertes Uran vom Irak nach Großbritannien gelangt sei. Oder haben SIE etwa irgendwo Uranteilchen mit der irakischen Flagge auf dem Kopf Richtung Großbritannien düsen sehen? Na also.
Das Militär hat im Kampf mit nuklearen Waffen gespielt und jetzt kommt das Zeug eben wieder zurück nach Hause, gelangt leider aber auch in Gebiete, die mit dem Krieg überhaupt nichts zu tun hatten. Natürlich wurde uns gewöhnlichen Menschen davon nichts gesagt. Wird man uns etwas sagen, wenn die Situation in Japan völlig außer Kontrolle gerät?
Es sieht also zweifellos danach aus, dass Strahlung ohne weiteres mit dem Wind und den Jetstreams äußerst große Strecken zurücklegen kann. Somit ist die Annahme, dass wir außerhalb der Gefahrenzone seien, ziemlich unklug.
Dr. Chris Busby (wissenschaftlicher Berater der Low Level Radiation Campaign und Direktor des unabhängigen Umwelt-Beratungsdienstes) und Dr. Saoirse Morgan konnten schließlich mit Hilfe von Messungen die in Großbritannien aufgetretenen erhöhten Uranwerte sehr wohl in Zusammenhang mit den nuklearen Aktivitäten im Irak bringen. Analysen der Druckverhältnisse und des Verlaufs der Winde hätten begreiflich gemacht, wie problemlos Uranpartikel vom Irak nach Großbritannien gelangen konnten.
Busby und Morgan erinnern außerdem an den Wüstensand, der regelmäßig im Vereinigten Königreich erscheine. Dieser stamme nämlich definitiv nicht aus einer britischen Wüste, sondern aus echten Wüstenregionen in Nahost.
Schon allein das zeige, dass die Welt in Wirklichkeit winzig sei und es außerdem ein Zeichen echter Menschlichkeit wäre, wenn es uns endlich gelänge, im Hinblick auf gewisse langlebige Verschmutzungen der Atmosphäre auch einen Gedanken an die Menschen nach uns zu verschwenden.
Das Meer wenige Hundert Meter südlich des außer Kontrolle geratenen Reaktors weist bereits extreme Werte radioaktiven Jods auf. Die Konzentration liege aktuell um das 3355fache höher als es der zulässige Höchstwert vorgibt. Radioaktives Jod 131 wird von der Schilddrüse aufgenommen, wenn diese nicht anderweitig mit Jod versorgt wird. So zeigte sich, dass allein die örtliche Behandlung mit einer gewöhnlichen Jodtinktur die Aufnahme von oral verabreichtem radioaktivem Jod blockieren konnte.
Dabei wurde die Jodtinktur auf den Bauch aufgetragen. Infolgedessen sank die Aufnahme des radioaktiven Jods um knapp 82 Prozent. Allerdings ist die Wirksamkeit dieser Methode von der aufgetragenen Jodmenge abhängig, von der Stelle, wo die Tinktur aufgetragen wurde und außerdem vom persönlichen Zustand.
Vielleicht wäre dies eine Möglichkeit, sich vor der Belastung mit radioaktivem Jod zu schützen. Die Konzentration von Jod im Blut erreichte ungefähr zwei Stunden nach der örtlichen Behandlung mit der Jodtinktur ihren Höhepunkt. Dr. David Brownstein sagt:
13 Milligramm Jod am Tag hindern ungefähr 96 Prozent des radioaktiven Jods daran, von der Schilddrüse aufgenommen zu werden.
Das ist ungefähr die Menge an Jod, die täglich von den Japanern, die u. a. Meeresgemüse in Form von Algen essen, eingenommen wird. Es ist jedoch annähernd 100 Mal mehr als die durchschnittliche Menge, die von den Menschen in den westlichen Ländern aufgenommen wird.
Dieser offensichtliche Mangel an natürlichem Jod könnte laut Dr. Brownstein ein wichtiger Grund für die hohe Zahl an Krebserkrankungen der Brust, der Schilddrüse, der Eierstöcke, der Gebärmutter und der Prostata sein.
Außerdem liege Jodmangel Schilddrüsenfehlfunktionen zugrunde, wie zum Beispiel Hashimoto-Thyreoiditis, Morbus Basedow oder einer Schilddrüsenunterfunktion.
Bitte denken Sie daran, dass nicht nur die Schilddrüse gefährdet ist, wenn radioaktives Jod kursiert. Die Brust, die Eierstöcke, die Gebärmutter, die Prostata, die Haut und andere Organe binden und benötigen Jod, um optimal funktionieren zu können. In der Tat benötigt jede Zelle in unserem Körper Jod, um arbeiten zu können. Deshalb kann eine Belastung durch radioaktives Jod eine Gefahr für alle Zellen des Körpers darstellen.
Kümmern Sie sich um eine adäquate Jodversorgung mit natürlichem Jod, um die Einlagerung von radioaktivem Jod zu vermeiden. Dazu eignen sich Meeresalgen europäischer Herkunft besonders gut, die sehr lecker als würzige Gemüsebeilage in eine gesunde Ernährung zu integrieren sind.
Ferner sind uns zwei Maßnahmen bekannt, die zur Ausleitung radioaktiver Elemente eingesetzt werden können: Pektin und Bentonit.
Pektin wird seit Tschernobyl im Zuge verschiedener Kinder-Hilfsprojekte zur Ausleitung insbesondere von radioaktivem Cäsium nachweislich höchst erfolgreich eingesetzt. Pektine quellen im Magen-Darmtrakt, nehmen dabei radioaktives Cäsium auf, so dass letztendlich der Pektin-Cäsium-Komplex mit dem Stuhlgang ausgeschieden werden kann.
Auch Strontium und Plutonium werden auf diese Weise ausgeleitet und können sich somit nicht mehr in den Knochen festsetzen, wo sie die Blutbildung beeinträchtigen würden. Studien ergaben, dass die tägliche Einnahme von 10 Gramm Pektin in zwei vierwöchigen Kuren pro Jahr die radioaktive Belastung um ein Drittel reduzieren kann.
Bentonit ist eine tonhaltige Mineralerde, die durch ihre immense Absorptionskraft ebenfalls radioaktive Elemente an sich ziehen kann, so dass diese den Körper mit dem Stuhlgang verlassen. Aus diesem Grunde wird Bentonit in gefährdeten Gebieten ins Viehfutter gemischt, um auf diese Weise die radioaktive Belastung von Milch und Fleisch ganz deutlich herabzusetzen. Wir empfehlen die Einnahme von bis zu dreimal täglich 1 bis 2 Teelöffel Bentonit mit Wasser (je Teelöffel Bentonit mindestens 300 ml Wasser).
Bentonit eignet sich außerdem für entgiftende Bäder und/oder Schlammpackungen, durch die auch eine radioaktive Belastung verringert werden kann. Pro Vollbad gibt man mindestens 12 Esslöffel Bentonit ins Badewasser. Für Schlammpackungen rührt man etwa 2,5 Kilogramm Bentonit in einem Eimer mit Wasser bis zu schlammartiger Konsistenz an, verteilt die dickflüssige Masse auf dem ganzen Körper, lässt sie 20 Minuten lang einwirken und streicht dann die Masse mit den Händen grob ab (z. B. im Garten oder im Badezimmer auf einer Plastikplane stehend, damit der verbrauchte Bentonit leicht entsorgt werden kann). Ideal wäre es jetzt, wenn die auf der Haut verbliebenen Reste trocknen könnten, z. B. bei einem Sonnenbad. Anschließend werden auch diese Reste sanft abgerubbelt, bevor man zum Abschluss eine kurze Dusche nimmt. Bentonit gibt es z. B. bei der ZDG GmbH.
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(Zentrum der Gesundheit) - Während wir schon von Anfang an auf die wirklichen Gefahren aufmerksam machten, die der Welt aufgrund des havarierten Kernkraftwerkes im japanischen Fukushima drohen könnten, wurde die Situation von den Regierungen deutlich weniger dramatisch eingeschätzt. Doch auch sie konnten nicht dauerhaft die Augen vor der Wirklichkeit verschließen. Letztendlich rief Japan die höchste Gefahrenstufe aus. Der Störunfall im Reaktor 2 von Fukushima wandelte sich vom GAU zum Super-GAU.
(Zentrum der Gesundheit) - Die Lage in Fukushima ist immer noch sehr brenzlig, auch wenn mittlerweile das Interesse der Medien für die Atomkatastrophe stark nachgelassen hat. In den letzten Tagen ist anscheinend die Südwand des Reaktors 4 im Kernkraftwerk in Fukushima eingestürzt. Keiner weiss genau, wie es um die Stabilität der Schalungskonstruktion wirklich bestellt ist und welche Folgen ein solcher Einsturz hat. Die Mainstreammedien haben absolut nichts über diese besorgniserregende Entwicklung berichtet - sie folgen offenbar weiterhin der Devise, Neuigkeiten aus Fukushima klein zu reden und zu ignorieren.
(Zentrum der Gesundheit) - Erdbeben, Tsunami, Atomalarm, dazu Tausende Tote und unzählige Vermisste. Das Erdbeben der Stärke 9,0 hat Japan in eine gefährliche Krise gestürzt. Menschen auf der ganzen Welt hoffen, dass die beschädigten Kernkraftwerke unter Kontrolle gebracht werden und eine nukleare Katastrophe globalen Ausmaßes verhindert werden kann.
(Zentrum der Gesundheit) - Das Problem "gefährliche Strahlenbelastung" wird derzeit mit der Vogel-Strauß-Taktik angegangen. Die Behörden erhöhen die Grenzwerte oder noch besser: Sie schalten ihre entsprechenden Messgeräte ab. Und so wird aus der Bedrohung einer ehemals höchst gefährlichen Strahlenbelastung eine vollkommen unbedenkliche Dosis, die keinen Grund zur Beunruhigung bieten soll. Die Frage ist jetzt nur noch: Weiß auch die radioaktive Strahlung davon, dass sie jetzt nicht mehr gefährlich ist?
(Zentrum der Gesundheit) - Das Risiko radioaktiver Verstrahlung von Lebensmitteln aufgrund des nuklearen Unglücks im japanischen Fukushima sei nicht länger ignorierbar, so die unabhängige französische Kommission für Radioaktivitätsforschung CRIIRAD. Bereits Ende März habe die Kommission im Südosten Frankreichs radioaktives Jod im Regenwasser entdeckt. Gleichzeitig wies das französische Institut für Strahlensicherheit IRSN Jod131 in Milch nach. Normalerweise dürfen nicht einmal Spuren radioaktiven Jods weder in Milch noch in Regenwasser enthalten sein.
(Zentrum der Gesundheit) - Die Strahlenbelastung auf unserem Planeten nimmt stetig zu - nicht zuletzt aufgrund der nuklearen Katastrophe im japanischen Fukushima. Es kann lebenswichtig sein, diesem Strahlen-Beschuss entgegen zu wirken, die Strahlenbelastung zu beseitigen und die daraus resultierenden Schäden an unserem Körper so gering wie möglich zu halten. Zu diesem Zweck gibt es nichts Besseres als die regelmäßige - möglichst tägliche - Anwendung einer qualitativ hochwertigen Bentonit-Erde.
(Zentrum der Gesundheit) - Wissenschaftliche Untersuchungen der Sterberaten lassen vermuten, dass die Atomkatastrophe von Fukushima bereits 14.000 Todesopfer in den USA gefordert hat. Es verwundert, dass die Kindersterblichkeit vor allem in den USA nach Fukushima auffällig anstieg. Stehen diese Todesfälle in direktem Zusammenhang mit dem Atomunfall?
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Wir werden den Mai nutzen, um unsere Kommentarfunktion weiter zu verbessern.
Zentrum der Gesundheit:
Hallo Saigo,
vielen Dank für Ihre Mail.
Bei den im entsprechenden Text vorhandenen Aussagen zu den Zusammenhängen zwischen Schilddrüsenerkrankungen und einem Jodmangel handelt es sich um Aussagen von Dr. David Brownstein, die wir selbstverständlich - auch wenn wir selbst anderer Meinung sind - nicht ändern können. Ihre Mail führte jedoch dazu, dass wir Dr. Brownstein um eine Stellungnahme baten, welche Kenntnisse (oder möglicherweise auch Versehen) sich hinter den getätigten Behauptungen verbergen. Entsprechend seiner Antwort wird der betreffende Text ergänzt bzw. geändert werden. Vielen Dank in jedem Falle für Ihren Hinweis und
viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Deswegen schlummert auch die Weiterentwicklung des Wasserstoffmotors.
Die arabischen Länder müssen Ihr Öl an uns verkaufen und der E10 Schwachsinn setzt dem noch die Krone auf.
Mir wird übel wenn ich die Nachrichten jeden Tag sehen oder lesen muß.
Gruß
pappi