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Dieser Text wurde veröffentlicht am 19.08.2008 um 13:51 Uhr 
Die Forscher haben die Ergebnisse von 15 unterschiedlichen Studien analysiert, mit insgesamt 6.200 Patientinnen, die an Brustkrebs im Frühstadium litten. Die Lymphknoten aller Patientinnen waren bereits befallen, aber der Krebs hatte sich noch nicht auf andere Organe ausgebreitet. Das Ergebnis dieser Untersuchung war, daß die Patientinnen, die sich der hochdosierten Chemotherapie unterzogen hatten, zwar nicht so schnell einen Rückfall erlitten, aber leider auch nicht länger lebten. Sie starben an den Folgen der starken Vergiftung ihres Körpers.
Dr. Larry Norton, vom Memorial Sloan Kettering Cancer Center, äußerte sich zu diesem Ergebnis mit den Worten: Diese Art der Behandlung muss endgültig gestoppt werden.
Während der 80er und 90er Jahre war es üblich, Frauen nach der Brustkrebs-Operation mit einer hochdosierten Chemotherapie zu behandeln. Das Ziel dieser Folgebehandlung war, die Krebszellen abzutöten, die durch die Operation möglicherweise noch übrig geblieben waren.
Vor der Operation wurden den Patientinnen Stammzellen aus dem Knochenmark entnommen. Nach der Chemotherapie wurden diese Stammzellen dann zurück transplantiert, um die Immunzellen, die durch die Chemotherapie zerstört wurden, zu ersetzen.
Diese Methode war von Anfang an umstritten, nicht zuletzt aufgrund der Toxizität der verwendeten Chemotherapeutika. Sie werden für den Organismus besonders gefährlich, wenn sie in hohen Dosen verabreicht werden. Einige Frauen, die sich in den USA dieser Methode unterzogen haben, sind aufgrund dieser Toxizität verstorben.
Aber auch wenn die Frauen diese Behandlung überleben, hat es der Körper sehr schwer, mit dieser hohen Giftbelastung umzugehen. Für viele Patientinnen beginnt an dieser Stelle ein langer Leidensweg.
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