Hautbürsten
Unterstützen Sie Ihre Haut in ihrer Funktion der Selbstregulierung und Ausscheidung von Säuren und Giften, mit der sanften Massage von Hautbürsten
Veröffentlichung am 18.12.2009 um 14:11 Uhr / Aktualisierung am 09.11.2011 um 17:01 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Die Haut ist das größte Organ des Körpers und zählt zu den Ausleitungsorganen. Über die Hautatmung können viele Säuren und Gifte ausgeschieden werden. Durch eine regelmäßige unterstützende Bürstenmassage wird das Ausscheiden der belastenden Stoffe noch einmal deutlich erhöht.
Unterstützen die Selbstregulierung Ihrer Haut mit MassagebürstenDarüber hinaus unterstützt das Abbürsten der Haut ihre Selbstregulierung, so dass sich auch eine aus dem Gleichgewicht geratene Haut wieder regenerieren kann.
Aufgrund der vielen chemischen Haut“pflege“mittel, die von den meisten Menschen tagtäglich verwendet werden, hat die Haut ihre Fähigkeit, Säuren und Gifte auszuleiten häufig verloren. Nicht nur die chemischen Substanzen, die sich wie ein Film auf die Haut legen, verhindern die Säure- und Giftausscheidung, sondern auch die abgestorbenen Hautzellen, die nicht schnell genug abgetragen werden können, tragen sehr dazu bei.
Daher ist es so wichtig, den Körper durch regelmäßiges Bürsten bei seiner Entsäuerung und Entgiftung zu unterstützen. Das Trockenbürsten bewirkt, dass sich die Poren der Haut öffnen, was eine deutlich bessere Durchblutung zur Folge hat. Schon bald nach der Massage wird der Körper wohlig gewärmt und die Haut wird wunderbar weich und geschmeidig.
Das schnelle Ausleiten der Säuren und Gifte durch regelmäßige Bürstenmassagen ist besonders dann wichtig, wenn bereits gesundheitliche Störungen vorhanden sind, die mit einer Überlastung der Ausleitungsorgane in Verbindung stehen. Da das Lymphsystem durch das Bürsten ebenfalls aktiviert wird, können die Schadstoffe noch schneller transportiert und entsprechend ausgeschieden werden.
Im Gegensatz zum Blut, das durch das pumpende Herz ständig in Fluss gehalten wird, fehlt dem Lymphsystem eine solche Pumpe. Daher ist die Lymphe auf andere Faktoren, wie Bewegung und Massagen, angewiesen.
Neben der Aktivierung des Lymphsystems wirkt sich die Trockenbürstenmassage auch sehr günstig auf das Herz-Kreislaufsystem aus. Auch das gesamte Nervensystem wird durch das Bürsten angeregt.
Wenn auch Sie von dem hohen gesundheitlichen Nutzen einer Trockenmassage profitieren wollen, bürsten Sie Ihre Haut vor jedem Duschen oder Baden sorgfältig – selbstverständlich unter Aussparung verletzter Hautbereiche (Entzündungen, Ausschläge etc.). Auch das Gesicht sollten Sie ausschließlich mit einer speziellen Gesichtsbürste behandeln.
Bürsten Sie die Haut mit langen Strichen und leichtem Druck wie folgt:

Da die Trockenbürstenmassage eine anregende Wirkung hat ist es sinnvoll, sie morgens durchzuführen. Am Abend angewandt, kann sie zu Einschlafstörungen führen.
Einen optimalen Erfischungseffekt erzielen Sie, wenn Sie nach der Bürstenmassage kalt duschen.
Eine ganz besondere Bürste unten den Trockenbürsten ist die Klosterbürste. Bereits im Mittelalter wussten die Mönche und Nonnen um deren wundersame, energiespendende Wirkung. Diese Wirkung beruht auf der besonderen Kupferlegierung der Borsten. Sie erzeugen bei Reibung einen winzigen Strom, der die gebürsteten Bereiche sofort entspannt und den Körper insgesamt revitalisiert. Mit der Klosterbürste erzielen Sie eine unvergleichbar erfrischende, belebende Massage.
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Sehr geehrtes ZdG Team! Man liest oft, dass man bei Neurodermistis die Trockenbürstung nicht anwenden darf. Darf man die Bürstung überhaupt nicht vornehmen oder sollte man nur die kranken Gebiete auslassen?
Hallo Lessiak,
vielen Dank für Ihre Mail.
Bei Neurodermitis ist die Haut an den betroffenen Stellen in jedem Falle auszusparen, weil sie ja dort sehr empfindlich, gerötet und oft auch offen und nässend ist. Falls sehr grosse Teile des Körpers von Neurodermitis betroffen sind, kann die Massage daher nicht praktiziert werden, da sie ja nicht punktuell, sondern mit sanften Strichen über grosse Hautpartien hinweg durchgeführt wird. Da die Trockenbürstenmassage jedoch derart positive und weitreichende entgiftende Wirkungen auf die Gesundheit des gesamten Körpers hat, sollte sie in jedem Falle (sehr sanft) zum Einsatz kommen, wenn sich die Neurodermitis auf nur einige wenige Hautstellen beschränkt und diese problemlos ausgespart werden können.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit