Curcumin für die Lunge


Curcumin kann bei arzneimittelresistenter Tuberkulose helfen.


Ihre Suche im Zentrum der Gesundheit

letzte Aktualisierung am 29.03.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Curcumin gegen Tuberkulose

Sie befinden sich hier: News

(Zentrum der Gesundheit) – Curcumin steht immer wieder im Mittelpunkt wissenschaftlicher Untersuchungen. Der Wirkstoff aus Curcuma (Kurkuma) – der gelben Wurzel aus dem asiatischen Raum – gilt als hochkarätiges Heilmittel bei vielen Beschwerden. Jetzt zeigte sich, dass Curcumin das Immunsystem selbst bei so schweren Infektionskrankheiten wie der Tuberkulose so gut stärkt, dass die Krankheit überwunden werden kann - insbesondere dann, wenn die verursachenden Bakterien bereits gegen Antibiotika resistent geworden sind.

Curcumin © SOMMAI - Shutterstock.com

Curcumin hilft bei antibiotikaresistenter Tuberkulose

Eine Studie, die im März 2016 veröffentlicht wurde, zeigte, dass Curcumin bei der Bekämpfung einer antibiotikaresistenten Tuberkulose eingesetzt werden kann. Curcumin ist der heilende Wirkstoff aus Curcuma, dem indischen Gewürz, das für seine gelbe Farbe bekannt ist und eine wichtige Zutat des Currys darstellt.

Curcumin - Das Allroundheilmittel

Über Curcumin haben wir schon viel berichtet, da der sekundäre Pflanzenstoff so zahlreiche positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Wenn Sie sich für die einzelnen Details interessieren, verfolgen Sie einfach die entsprechenden Links:

Insbesondere in Asien ist Curcuma aufgrund seiner entzündungshemmenden, antioxidativen und krebsfeindlichen Eigenschaften schon sehr lange in der Naturheilkunde im Einsatz.

Laborversuche von Wissenschaftlern aus Denver/Colorado zeigten nun, dass Curcumin vermutlich auch bei der Tuberkulose – einer sehr schwer zu behandelnden und immer wieder tödlichen Krankheit verabreicht werden könnte.

Anzeige:

Bei Tuberkulose: Sechs Monate Antibiotika

Die Tuberkulose wird von Bakterien verursacht (Mycobacterium tuberculosis) und betrifft meist immungeschwächte Menschen, davon insbesondere HIV-Infizierte, Alkoholkranke, Kinder und Ältere. Die Krankheit befällt in den meisten Fällen die Lungen, doch können auch andere Organe infiziert sein.

Symptome sind ein allgemeines Schwächegefühl, Müdigkeit, Fieber und Hüsteln. In schweren Fällen kommt es zu blutigem Auswurf und starker Gewichtsabnahme.

Als Standardtherapie werden bis zu vier verschiedene Antibiotika gleichzeitig gegeben – und zwar über ein halbes Jahr hinweg. Inzwischen sind die auslösenden Bakterien jedoch immer öfter resistent gegen die verordneten Antibiotika, so dass die Suche nach Alternativen auf Hochtouren läuft.

Offenbar könnte Curcumin hier die Therapie unterstützen und so verhindern, dass sich weitere Antibiotikaresistenzen bilden können.

Curcumin kann die körpereigenen Abwehrzellen (Makrophagen) so aktivieren, dass ihre Kraft zur Bekämpfung der Tuberkulosebakterien vervielfacht wird.

Curcumin: Alternative bei Antibiotikaresistenzen

Unsere Studie lieferte erste Hinweise darauf, dass Curcumin die Zellen vor einer Infektion mit dem Mycobacterium tuberculosis schützen kann,

sagte Dr. Xiyuan Bai, leitender Autor der Studie, die im Fachmagazin Respirology veröffentlicht wurde.

Die schützende Rolle von Curcumin könnte in Zukunft dazu führen, dass der Stoff dann eingesetzt wird, wenn es darum geht, eine Tuberkulose zu bekämpfen, bei der Arzneimittel schon nicht mehr wirken.

Curcumin: Ein Stoff mit "Nebenwirkungen"

Diese Studie zeigt, welche hochinteressanten "Nebenwirkungen" Curcumin mit sich bringen kann. Angenommen, Sie nehmen Curcumin im Rahmen einer Kur zur Regeneration der Leber.

Dann können Sie sichergehen, dass Curcumin nicht nur die Leber unterstützt, sondern auch vor Fluoriden schützt, Quecksilber ausleitet, Diabetes und Verdauungsbeschwerden lindert und gleichzeitig Ihr Immunsystem so stärkt, dass Sie selbst gegen gefährliche Infektionen wie der Tuberkulose gefeit sind.

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Ihnen gefällt das Ernährungskonzept des Zentrums der Gesundheit? Sie möchten gerne detailliert wissen, wie Sie für sich und Ihre Familie eine rundum gesunde Ernährung gestalten können?

Oder möchten Sie vielleicht Ihrem Berufsleben eine neue Perspektive geben und auch andere Menschen zu Themen rund um eine ganzheitliche Gesundheit beraten können? Wir empfehlen die Akademie der Naturheilkunde zur Aus- bzw. Weiterbildung.

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie – die gesunde Ernährung und ein gesundes Leben lieben – in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit in einer Fernausbildung aus. Hier können Sie lesen, wie es bereits ausgebildeten Ernährungsberatern in ihrem neuen Beruf ergeht.

Nutritionist Training

Quellen:


Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag zu unserer Arbeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal.

Möchten Sie weiterhin von uns informiert werden?

Wir informieren 1-2 mal monatlich über neu veröffentlichte Artikel.
Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Newsletter an.

zum kostenlosen Newsletter anmelden



Abgelegt unter: Curcumin | Infektion |


© Neosmart Consulting AG - Alle Rechte vorbehalten.
Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert, veröffentlicht noch verteilt werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite ist erlaubt und erwünscht.

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.




EINLOGGEN & KOMMENTAR SENDEN


Passwort vergessen?



Wenn Sie diesen Artikel kommentieren möchten, melden Sie sich bitte mit Ihrem MyZDG-Zugang an.
Noch kein Konto? Jetzt kostenlos registrieren!



Liebe LeserInnnen

Bitte berücksichtigen Sie, dass wir Kommentare, die zum Zwecke versteckter Werbung genutzt werden, nicht veröffentlichen. Erscheinen Markennamen in Ihrem Kommentar, so werden diese vor Veröffentlichung entfernt.

Ferner möchten wir Sie bitten, gesundheitliche Probleme mit einem ganzheitlichen Therapeuten zu besprechen und sich nicht mit entsprechenden Fragen oder Bitten zu Therapievorschlägen an uns zu wenden.

Vielen Dank, Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

(0)

Weitere themenrelevante Artikel:

Kurkuma | Curcumin | Gelbwurz

(Zentrum der Gesundheit) - Kurkuma (curcuma longa) enthält als wirksamen Bestandteil Kurkumin und ist einer der bedeutendsten Heilpflanzen. Kurkuma wird erfolgreich eingesetzt bei den verschiedensten Erkrankungen, von Alzheimer bis hin zu Krebs. Neueste Forschungsergebnisse belegen die Vorteile von Kurkuma, die es zur vorbeugenden Behandlung bei Lungenerkrankungen, Darmerkrankungen und Lebererkrankungen aufzeigt.

weiterlesen

 

Curcuma – Sechs Tipps zur richtigen Anwendung

(Zentrum der Gesundheit) – Curcuma ist mehr Heilmittel als Gewürz. Curcuma hilft gegen Krebs, beugt Alzheimer vor, leitet Schwermetalle aus, schützt vor Fluoriden, heilt die Leber und ist gleichzeitig ein starkes Antioxidans. Doch ist die richtige Anwendung von Curcuma für viele ein Rätsel. Denn Curcuma wirkt nicht in den gewürzüblichen Kleinstmengen. Unsere Curcuma-Tipps zur richtigen Anwendung zeigen Ihnen, wie Sie Curcuma täglich so in Ihren Speiseplan einbauen können, damit sie die erforderliche Dosis für eine Heilwirkung auch wirklich erreichen.

weiterlesen

 

Kurkuma für die Zähne

(Zentrum der Gesundheit) - Kurkuma ist für vielerlei Heilwirkungen bekannt. Die gelbe Wurzel lindert Entzündungen, bekämpft Krebs und pflegt die Leber. Indische Wissenschaftler empfehlen Kurkuma ausserdem für den Einsatz in der Zahnmedizin. Kurkuma lindert nämlich Schwellungen im Mund- und Zahnbereich, verbessert das Mundmilieu und mindert die Gefahr von Zahnherden. Sogar bei der Ausleitung von Quecksilber soll Kurkuma hilfreich sein. Wie Sie Kurkuma für Ihre Zahngesundheit einsetzen können, erfahren Sie bei uns.

weiterlesen

 

Curcumin schützt vor Fluoriden

(Zentrum der Gesundheit) – Fluoride könnten mit der Alzheimer, der Parkinson Krankheit oder anderen neurologischen Krankheiten in engem Zusammenhang stehen, da sie erwiesenermassen das Zentrale Nervensystem schädigen können. Fluoride finden sich in der Zahncreme, in Zahngelen, in manchem Speisesalz und natürlich in den Fluoridtabletten, die Säuglingen zwecks Kariesprophylaxe verabreicht werden. Da in der konventionellen Landwirtschaft überdies fluoridhaltige Pestizide im Einsatz sind, fällt es schwer, Fluoride vollständig zu meiden. Doch gibt es eine Möglichkeit, sich vor den giftigen Auswirkungen der Fluoride zu schützen. Curcumin heisst die Lösung!

weiterlesen

 

Curcumin gegen Prostatakrebs

(Zentrum der Gesundheit) - Curcumin ist ein vielversprechender bioaktiver Stoff aus Curcuma (Gelbwurzel). Curcumin hat in wissenschaftlichen Studien bereits grossartige Wirkungen gezeigt. So wirkt es entzündungshemmend und wird daher schon seit Jahren erfolgreich bei Arthrose und Arthritis eingesetzt. Ausserdem reduziert der Stoff bei Brustkrebspatientinnen die Gefahr für Lungenmetastasen. In einer neuen Studie hat Curcumin nun erneut seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt und hemmte auch bei Prostatakrebs die Metastasenbildung.

weiterlesen

 

Kurkumin schützt Ihr Gehirn

(Zentrum der Gesundheit) - Kurkumin ist die Substanz, die dem Gewürz Kurkuma seine intensiv orange-gelbe Farbe verleiht. Doch Kurkumin ist weitaus mehr als nur ein Farbgeber. Sowohl in der ayurvedischen als auch in der traditionellen chinesischen Medizin wird es seit Jahrtausenden als Heilmittel verwendet. Mittlerweile gilt das Kurkumin als der international am besten erforschte natürliche Wirkstoff der Welt. Unzählige Studien belegen seine vielfältigen Wirkungen bei entzündungsbedingten Erkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen, akuten und chronischen Lungenerkrankungen, Leber- und Darmerkrankungen, Krebserkrankungen und Alzheimer. Eine neue Studie belegt die Wirkung des Kurkumins nun auch in Bezug auf Schäden im Gehirn, die durch Alkoholmissbrauch hervorgerufen werden.

weiterlesen

 

Die krebshemmende Wirkung des Curcumins

(Zentrum der Gesundheit) – Intensive Forschungen beschäftigen sich seit Jahren mit der traditionellen ayurvedischen Heilpflanze Kurkuma und insbesondere mit ihrem sekundären Pflanzenstoff Curcumin. Als Hoffnungsträger in der Krebstherapie und präventiver Nahrungsbestandteil gegen Entzündungskrankheiten im Fokus der Wissenschaft, tritt nun auch zusehends die Wirkungsweise von Curcumin in unserem Immunsystem zutage. Wie Kurkuma auch Ihre Gesundheit bereichern kann und welchen nützlichen Bund Curcumin mit Vitamin D zum Schutz gegen bakterielle Infektionen eingeht, möchten wir Ihnen nicht vorenthalten!

weiterlesen

 

Curcumin gegen Oralkrebs

(Zentrum der Gesundheit) – Curcumin ist der gelbe Farbstoff in Kurkuma. Curcumin ist Gewürz und Heilmittel zugleich. Studien in den letzten Jahren bestätigten, was im Ayurveda längst bekannt ist: Curcumin hilft bei den unterschiedlichsten Krankheiten oder beugt diesen vor. So schützt Curcumin das Gehirn, hilft gegen Fluoridbelastung, unterstützt die Schwermetallausleitung, fördert die Zahngesundheit und hemmt die Ausbreitung von Krebs. Eine aktuelle Krebsstudie hat erneut gezeigt, dass Curcumin auch gegen HP-Viren und somit gegen Gebärmutterhalskrebs und Oralkrebs eingesetzt werden kann.

weiterlesen

 

Der Curcuma Smoothie

(Zentrum der Gesundheit) – Curcuma ist ein Meister-Antioxidans mit unglaublichen Wirkungen. Von Schwermetallausleitung über Krebsbekämpfung bis hin zu Leberheilung und Reizdarmlinderung – für Curcuma ist all das kein Problem. Daher ist Curcuma eines der echten Superfoods und sollte am besten täglich oder zumindest jeden zweiten Tag verzehrt werden. Das ist auch gar nicht schwer. Denn der Curcuma Smoothie schmeckt so gut, dass man ihn gar nicht mehr missen möchte.

weiterlesen

 

Aids durch Mykobakterien?

(von Alan Cantwell) - Noch immer wird heiss diskutiert, ob HIV tatsächlich ein Virus ist. Damit es überhaupt zu einer ausgeprägten AIDS-Erkrankung kommen kann, muss es noch einen weiteren Faktor geben, wie beispielsweise Mykobakterien, die dem Tuberkuloseerreger ähneln.

weiterlesen