Vegane Ernährung bei Kinder


Kinder welche mit einer veganen Ernährung aufwachsen, erfeuen sich über einen optimalen Gesundheitszustand und sind kaum anfällig für Krankheiten. Zudem wird der Körper mit allen benötigten Nähr- und Vitalstoffen versorgt.

Vegane Ernährung für Kinder

Veröffentlichung am 27.10.2010 um 15:13 Uhr / Aktualisierung am 19.03.2012 um 14:40 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Eine vegane Ernährung hat viele Vorteile. Oft haben Eltern jedoch Zweifel an der Ausgewogenheit einer veganen Kinderernährung. Diese Zweifel sind unbegründet, denn Kinder können mit kaum einer anderen Ernährungsweise so vollständig mit allen Nähr- und Vitalstoffen versorgt werden und gleichzeitig ethisch korrekt aufwachsen.

vegane Ernährung Eine vegane Ernährungsweise bietet eine Fülle an Nährstoffen

Der Wunsch nach gesunden und schlanken Kindern

Nie gab es dickere Kinder und nie gab es mehr dicke Kinder als heute (20 bis 30 Prozent in den Industrieländern). Aus dicken Kindern werden in den meisten Fällen dicke und krankheitsanfällige Erwachsene. Dicke Kinder pflegen automatisch einen ungesünderen Lebensstil als schlanke. Sie bewegen sich weniger, halten sich weniger im Freien unter natürlichem Sonnenlicht auf und naschen enorm viel.

Viele Eltern sorgen sich angesichts dieser Situation um die Ernährung ihrer Kinder. Niemand will dicke, unansehnliche und schwerfällige Kinder. Aus diesem Grunde führt oft erst die Geburt des ersten Kindes dazu, dass sich die jungen Eltern mit einer gesunden Ernährung beschäftigen. Junge Mütter und junge Familien sind daher die Hauptklientel in heutigen Naturkostläden. Sie wünschen sich für ihre Kinder das Beste und sind auf der Suche nach Informationen.

Was „Ernährungsexperten“ sagen und was sie verschweigen

Leider werden junge Eltern von allen Seiten mit Tipps und Hinweisen über die angeblich geeignete Ernährungsweise von Kindern geradezu überschüttet. In den meisten Fällen handelt es sich dabei auch noch um gegensätzliche Informationen, so dass die Verwirrung immer größer wird.

Am wenigsten kann man sich auf jene Anweisungen verlassen, die von offiziellen Ernährungsfachleuten stammen. Es gibt nur wenige, die nicht zusammen gepfercht unter dem Pantoffel der Lebensmittelindustrie sitzen und das verkünden, was sie von den großen Konzernen in die Münder gelegt bekommen.

Sie erzählen uns zum Beispiel, wie wichtig Milchprodukte sind, verschweigen aber gleichzeitig, dass Milchprodukte – wenn überhaupt – dann nur in einer bestimmten Qualität nützlich sein könnten, es diese Qualität aber in den Läden überhaupt nicht mehr zu kaufen gibt.

Sie erzählen uns, dass Lebensmittelzusatzstoffe kein bisschen bedenklich seien, obwohl es viele dieser Substanzen in der Natur gar nicht gibt und daher auch niemand sagen kann, wie sich diese langfristig auf den menschlichen Organismus auswirken

Sie erzählen uns, dass Fleisch für unsere Kinder absolut notwendig sei, aber sie sagen nichts darüber, welche Qualität dieses Fleisch haben sollte und dass es diese Qualität kaum mehr zu kaufen gibt.

Veganismus rettet die Erde

Viele Menschen entscheiden sich nach ausgiebigen Forschungen für eine vegane Ernährung. Sie möchten ihren eigenen Gesundheitszustand verbessern, ihren Kindern den bestmöglichen Start ins Leben bieten und gleichzeitig Umwelt, Natur und Tiere schützen.

Der menschliche Konsum tierischer Produkte bedroht die Existenz unseres Planeten mehr als ein Atomkrieg. Die Versorgung der Bevölkerung allein mit Fleisch (von Milchprodukten und Eiern ist hier noch nicht einmal die Rede) frisst Ackerflächen, verschwendet Trinkwasser, lässt Menschen in Drittweltländern hungern, führt zu Waldsterben, zerstört natürliche Gewässer, übersäuert die Böden, führt durch umfangreichen Antibiotikaeinsatz zu Resistenzen in der Bakterienwelt und wäre ohne millionenschwere Subventionen (selbstverständlich aus Steuergeldern) gar nicht rentabel.

Wenn man keine Lust hat, all das zu unterstützen und seinen Kindern gerne einen schönen, gesunden Planeten hinterlassen möchte, dann bietet die vegane Ernährung eine wunderbare Möglichkeit dazu.

Kinder vor veganem Junk Food schützen

Allerdings ist vegan nicht gleich vegan. Man kann Veganer sein und sich dabei höllisch ungesund ernähren. Veganer sind daher auch nicht unbedingt immer schlank. Es gibt nicht wenige unter ihnen, die deutliches Übergewicht haben. Einfach deshalb, weil es fast alle ungesunden Lebensmittel auch in einer veganen Variante gibt, so dass man sich vegan ernähren und trotzdem jeden Tag Junk Food auf dem Teller haben kann: Pizza mit Sojakäse, Cremetorten aus Sojasahne, Sojamilch-Schokolade, Teigwaren, Sojaburger, Curry-Sojawurst, Soja-Puddings, vegane Kekse und vieles mehr. Veganer, die all das essen, möchten Tierleid verhindern, ihre eigene Gesundheit ist ihnen dabei ziemlich einerlei – was ja auch ihr gutes Recht ist. Kinder sollten Sie jedoch vor dieser Art der veganen Ernährung genauso schützen wie vor der guten alten Hausmannskost.

Babys sind keine Veganer

Im Grunde sind Säuglinge von Natur aus sowieso keine Veganer. Sie trinken ja Muttermilch – und das sollten sie ausnahmslos und so lange, bis sie sich selbst abstillen. Ein Baby weiß sehr genau, wann es keine Muttermilch mehr braucht. Einen gleichwertigen Ersatz für Muttermilch gibt es nicht.

Ein Baby sollte keinesfalls mit Sojamilch, Reismilch oder anderen pflanzlichen Drinks und schon gar nicht mit Getreideerzeugnissen ernährt werden. Wenn eine Mutter definitiv nicht stillen KANN, dann wäre – zu unserem derzeitigen Informationsstand – abgesehen von der Milch einer Amme, eine Ersatzmilch auf biologischer Ziegenmilchbasis am empfehlenswertesten.

Zwar hat diese Lösung nichts mit Veganismus zu tun, doch ist das ein (hoffentlich seltener) Notfall und hier wird im Sinne des Babys so entschieden, dass es an Geist und Körper gesündestmöglich aufwachsen kann. Dazu ist eine tierische Milch nötig, die der Muttermilch so ähnlich wie irgend möglich ist.

Früchte, grüne Smoothies und Muttermilch

Sobald das Baby von sich aus Interesse am Essen der Erwachsenen zeigt, bietet man ihm davon Kostproben an. Das können Birnen, Beeren, Pfirsiche, Aprikosen, Avokados oder andere weichen Früchte sein. Die Früchte sollen roh sein und keinesfalls aus der Dose stammen.

Auch können Sie Ihrem Baby ab etwa einem Jahr grüne Smoothies(1) zubereiten. Diese grünen Energiemahlzeiten versorgen ihr Baby mit wunderbarem Eisen, hochwertigem Calcium, bestem Magnesium, lebenswichtigen Aminosäuren, stuhlregulierenden Ballaststoffen, und einer Vielzahl schützender Antioxidantien und Vitaminen.

Ihr Baby kann grüne Smoothies selbst löffeln und wird das mit Begeisterung tun. Manche Babys leben in diesem Alter von nichts anderem als grünen Smoothies und Muttermilch und ihre Ärzte sind mit deren Gesundheitszustand so zufrieden, dass sie von sich aus vorschlagen, Vorsorgeuntersuchungen zu überspringen.

Babys stecken NICHT alles in den Mund

Einem gesunden Baby sollte nie Nahrung aufgezwungen werden. Es kann zum Beispiel beobachtet werden, dass nur solche Babys, die schon früh gefüttert werden, später – wenn sie dann krabbeln können – alles in den Mund stecken, was ihnen in die Quere kommt.

Wenn gestillte Babys erst dann, wenn sie eine Frucht oder einen Becher halten und selbständig essen können, zusätzliche Nahrung bekommen, dann scheint ihnen eine natürliche Vorsicht inne zu wohnen, die sie zwar vieles anschauen und in die Hand nehmen lässt, sie aber davon abhält, sich jeden Müll einzuverleiben.

Vitamin B 12

Die Versorgung mit ausreichend Vitamin B12 ist ein viel diskutiertes Thema und auch die Fachwelt weiß hier nicht recht Bescheid. Auf Nachfrage antworteten die Leiter ernährungswissenschaftlicher Institute, dass man zwar von Volksstämmen wisse, die ohne tierische Bestandteile in ihrer Ernährung keinen Vitamin-B12-Mangel litten. Da man aber leider keine Ahnung habe, warum das so sei, rate man Veganern – vorsichtshalber – zu einer Supplementierung.

Auf die Gefahr hin, dass jetzt alle hunderachtzigprozentigen Veganer in Ohnmacht fallen, ist der Verzehr von dann und wann einem Ei sicher natürlicher als Vitamin-B12-Pillen oder gar –Injektionen. Wenn die Eier darüber hinaus von Hühnern stammen, die erstens keinen Bruttrieb mehr haben und es daher auch nicht als tragisch empfinden, wenn ihre Eier, die sie sowieso nicht beachten würden, gegessen werden und die zweitens optimalerweise bei einem Hobbyhühnerhalter in besten Verhältnissen leben und dort auch nicht vorzeitig geschlachtet werden, dann ist sparsamer Eierverzehr absolut empfehlenswert. Wer Platz und Lust hat, kann zu diesem Zweck auch eine Hobbyhühnerhaltung in Erwägung ziehen.

Für stillende vegane Mütter gilt, dass sie keine Vitamin-B-12-Probleme haben, wenn sie ausreichend Meeresgemüse, milchsauer fermentierte Gemüse sowie reichlich grünes (Wild-)Blattgemüse in Form von grünen Smoothies oder Salaten zu sich nehmen

Sonnenlicht

Vergessen Sie nicht, dass Vitamin D wichtig für die Calcium-Aufnahme im Körper ist. Daher sollten Sie mit Ihrem Kind so oft wie möglich ins Freie, damit es dort – möglichst sparsam bekleidet – Sonnenlicht tanken kann. Zwei Stunden pro Woche gelten dabei als absolutes Minimum.

Faustregeln für den Einkauf

Sobald Ihr Kind all das essen kann, was auch Sie essen, gelten dieselben Ernährungsrichtlinien, wie sie auch für Erwachsene gelten. Konkrete Informationen dazu finden Sie in unseren zahlreichen Artikeln über Gesundheit, basische Ernährung und gesunde Ernährung.

Falls Sie Ihren Kindern fertig abgepackte Lebensmittel kaufen sollten, lesen Sie bitte sorgfältig die Aufschriften auf Lebensmitteln und überprüfen Sie die Zutaten. Eine gute Faustregel ist, keine Produkte zu kaufen, die mehr als vier verschiedene Zutaten enthalten. Eine andere gute Regel ist diese: Wenn Zutaten enthalten sind, deren Namen Sie nicht aussprechen können, kaufen Sie sie nicht.

Wenn die Mitmenschen anderer Meinung sind

Seien Sie darauf vorbereitet, dass andere Leute die vegane Ernährung von Ihnen und Ihrer Familie in Frage stellen werden. Das liegt einfach daran, dass diesen Leuten die nötigen Informationen fehlen, ihnen statt dessen falsche Informationen vorliegen und sie sich außerdem eine solche Ernährungsform für sich selbst nicht vorstellen können, weil sie zu sehr an ihren Gewohnheiten verhaftet sind.

Sicher ist jedenfalls, dass weder Getreidebreie noch Milchprodukte noch Babygläschen mit Fleisch noch eine Kombination daraus Ihrem Kind diese Vielfalt und diesen Nährstoffreichtum bieten können wie die beschriebene lebendige und hauptsächlich vegane Ernährungsform.

Quellen

Quelle 1
Quelle 2

Fussnote

(1) Grüne Smoothies: Smoothies sind Mixgetränke aus ganzen Früchten, die im Mixer einfach nur püriert werden. GRÜNE Smoothies sind deshalb grün, weil bei deren Zubereitung – neben Früchten – auch grüne Blattgemüse, Salate, Kräuter, Sprossen und Wildpflanzen püriert werden. Verdünnt mit Wasser und verfeinert mit ein wenig Mandel- oder Sesammus stellen grüne Smoothie die gesündeste und wohlschmeckendste Methode dar, seinen Körper mit den unvergleichlich wertvollen Inhaltsstoffen aus Kräutern und Wildpflanzen zu versorgen.

Unter dem nachstehenden Link finden Sie weitere Informationen über grüne Smoothies



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Alles neu macht der Mai!

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(5)

NoCa
geschrieben am: Mittwoch, 02. Mai 2012, 01:46
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Hallo Ich ernähre mich und meine Tochter vegetarisch und versuche auf industrielle Milcherzeugnisse zu verzichten. Im Bezug auf Mineralstoffe wie Zink, Eisen und Selen: Diese kommen doch im Vielfachen in tierischen Produkten vor und es scheint mir sehr schwierig, den Tagesbedarf mit vegetarischer oder gar veganer Kost zu decken! Koennen Sie mir ein paar Tipps dazu geben? Gibt es auf Ihrer Seite eine Liste, die zeigt, wie man aus vegetarischer oder veganer Ernährung genügend Mineralstoffe bekommt; am besten konkret: Was soll ich in welcher Menge essen um meine Tagesbedarf an Zink, Eisen, Selen, Magnesium und Calcium (etc.) zu decken? Vielen Dank für Ihre Hilfe! Herzliche Gruesse, Noemi




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Noemi,
vielen Dank für Ihre Mail.
Der Mineralstoff- und Vitalstoffbedarf ist bei jedem Menschen anders und hängt von vielen Faktoren ab, so dass wir Ihnen hier keine Mengenangaben liefern können.
In diesem Artikel über vegetarische und vegane Ernährung werden Sie jedoch bereits die passenden Lebensmittel zu den von Ihnen genannten Mineralstoffen/Spurenelementen finden. Abgesehen davon MÜSSEN Sie sich oder Ihre Tochter nicht unbedingt vegetarisch/vegan ernähren. Sie können auch Bio-Eier und kleine Mengen hochwertiges Fleisch aus Weidehaltung oder Fisch in die Ernährung integrieren.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Silvia Lina Geleta
geschrieben am: Sonntag, 16. Oktober 2011, 23:45
eMail-Adresse hinterlegt


Hallo, vielen Dank für die Website, sie ist gut gemacht und der Bericht ist aufschlussreich geschrieben. Viele Grüsse und weiter so :) Lina


Hofmann
geschrieben am: Dienstag, 15. Februar 2011, 13:34
eMail-Adresse hinterlegt
"Ein Baby sollte keinesfalls mit Sojamilch, Reismilch oder anderen pflanzlichen Drinks und schon gar nicht mit Getreideerzeugnissen ernährt werden."

Hallo,

könnten Sie bitte begründen, warum im ersten Lebensjahr nur Obst dem Kind gefüttert werden soll und nicht Gemüse oder sogar Getreide. Schon oft habe ich gehört das zu viel Kohlenhydrate im ersten Jahr zu Nasennebenhöhlenentzündungen in der Kindheit führt.

Zentrum der Gesundheit:

Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Mail :-)

Im Text schrieben wir: "Sobald das Baby von sich aus Interesse am Essen der Erwachsenen zeigt, bietet man ihm davon Kostproben an." Da sich nicht alle Eltern vorteilhaft ernähren, zählten wir einige Obstsorten als Orientierungshilfe auf. Das bedeutet jedoch nicht, dass ein Baby - wenn es das möchte - nicht auch Gemüse essen dürfte. In pürierter roher Form eignen sich dafür grüne Blattgemüse, Möhren, Pastinaken, Zucchini, Kürbis oder ähnliches. Das Hauptlebensmittel eines Babys bis zu mindestens einem Jahr sollte jedoch die Muttermilch bleiben. Getreide, in jener Form und Menge, wie wir es heute kennen und verzehren, gehört nicht zu einer gesunden Menschenernährung.

Mehr Informationen zum Thema Getreide finden Sie hier:

www.zentrum-der-gesundheit.de/getreide.html.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
B12
geschrieben am: Mittwoch, 03. November 2010, 21:18
eMail-Adresse hinterlegt
cit: 'Wenn die Eier darüber hinaus von Hühnern stammen, die erstens keinen Bruttrieb mehr haben und es daher auch nicht als tragisch empfinden, wenn ihre Eier, die sie sowieso nicht beachten würden, gegessen werden und die zweitens optimalerweise bei einem Hobbyhühnerhalter in besten Verhältnissen leben und dort auch nicht vorzeitig geschlachtet werden, dann ist sparsamer Eierverzehr absolut empfehlenswert.'

Wenn Hühner gehalten werden, wie tierfreundlich auch immer, so werden sie am Ende doch stets geschlachtet. Oder gibt es für all diese Hühner ein Seniorenheim? Was ist also an Eiern vegan...?

cit: 'Für stillende vegane Mütter gilt, dass sie keine Vitamin-B-12-Probleme haben, wenn sie ausreichend Meeresgemüse, milchsauer fermentierte Gemüse sowie reichlich grünes (Wild-)Blattgemüse in Form von grünen Smoothies oder Salaten zu sich nehmen'

Wildkräuter bringen WENIG B12 mit (aufgrund von Verunreinigungen) - Meeresgemüse (vor allem getrochnetes) und Fermentiertes leider nicht. Das ist ein gefährliches MÄRCHEN! Ich weiß es aus Erfahrung.

Zentrum der Gesundheit:

Hallo B12,
lieben Dank für Ihre Meinung :-)

Eier sind nicht vegan, finden in diesem Text jedoch dennoch Erwähnung, weil sie durchaus in eine ethisch korrekte Lebensweise passen, WENN sie aus einer Tierhaltung und von Hühnern stammen, wie sie im Artikel beschrieben wurden. Wenn im Text also der Satz "...und dort auch nicht vorzeitig geschlachtet werden" zu lesen ist, ist nicht davon auszugehen, dass wir Hühner meinen, "die am Ende doch geschlachtet werden." Hühner aus optimaler und natürlicher Haltung sind - aus eigener Erfahrung - meist bis ins Seniorenalter gesund und munter. Ein "Seniorenheim" ist daher nicht erforderlich.

Zum Vitamin B12 bitten wir Sie, hier http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-b12-faq.html nachzulesen, wo wir u. a. auf eine Studie hinweisen, der zufolge Veganer, die Algen konsumierten deutliche höhere Vitamin-B12-Werte aufwiesen als Veganer, die Algen mieden. Desweiteren ist eine gesunde Darmflora für einen ausreichenden Vitamin-B12-Spiegel unabdingbar. Da nicht nur die übliche Ernährung zu einer gestörten Darmflora führen kann, sondern auch eine vegane Ernährung, wenn sie mangelhaft praktiziert wird, ist eher dieser Faktor für einen möglichen B12-Mangel verantwortlich, nicht aber der Veganismus an sich.

Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team

Anna
geschrieben am: Mittwoch, 27. Oktober 2010, 18:02
eMail-Adresse hinterlegt
Danke für diesem Artikel! Ich habe auch vor, meine Kinder vegan zu ernähren und so ein Artikel bestärkt mich sehr.
Ich würde mich freuen, wenn Sie einen Artikel zum Thema "natürliche Schwangerschaft und Geburt" veröffentlichen würden, in dem Sie zur Möglichkeit, ganz auf Ärzte zu verzichten, Stellung nehmen.

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Anna,
vielen lieben Dank für Ihre Mail. Gerne nehmen wir Ihren Themenvorschlag an und werden in absehbarer Zeit einen Artikel über die Möglichkeiten einer natürlichen Schwangerschaft und selbstbestimmten Geburt veröffentlichen.

Herzliche Grüße
Ihr ZDG-Team

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.