Versuchstiere werden zu Futter


Am Ende der grausamen Versuchsreihen in den Laboren der Pharmaindustrie werden diese armen Tiere als Tierfutter verarbeitet.

Versuchstiere im Tierfutter

Veröffentlichung am 19.01.2009 um 18:48 Uhr / Aktualisierung am 29.11.2010 um 17:41 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Immer noch werden jedes Jahr Millionen von Versuchtieren für die Tests neuer Medikamente eingesetzt. Was geschieht nun mit diesen Tieren, wenn die Versuchsreihen beendet sind? Für die meisten von uns ist es zwar unvorstellbar, aber diese Versuchstiere können sich tatsächlich im Tierfutter wieder finden.

Tierfutter Welches Tier steckt in diesem Topf?

Das Geld ist knapp

Nach Angaben des Guide for the Care and Use of Laboratory Animals ist die ordnungsgemäße Entsorgung von Versuchstieren so geregelt, dass infektiöse Tierkadaver gleich vor Ort verbrannt oder durch eine staatlich anerkannte Firma abgeholt werden. Viele Laboratorien sind jedoch Universitäten angeschlossen, die sich in den die Einäscherung der Tier nicht leisten können. Deshalb werden die meisten dieser Versuchstiere dann Tierverwertungsanlagen zugeführt, die diese Tierabfälle in "wertvolle" Nährstoffe verwandelt.

Medikamentenverseuchte Tiere als Tierfutter

Die University of Illinois und die Oklahoma State University übergeben beispielsweise ihre Versuchstiere diesen Anlagen. Auf der Webseite der University of Illinois wird zwar darauf hingewiesen, dass keine Hunde oder Katzen abgeholt werden, alle anderen Versuchstiere jedoch sehr wohl. Diese Versuchstiere, die vollgestopft sind mit den gestesteten Medikamenten und z.T. auch bereits die entsprechenden Krankheiten aufweisen, werden dann entsprechend verarbeitet und an Tierfutterhersteller verkauft. Häufig landen auch "normal" verstorbene, sterbende und verletze Tiere, die für die menschliche Ernährung nicht mehr verwendet werden können, im Tierfutter.

Diese Tiere finden sich dann auf der Zutatenliste als Tierfett, Mehl aus Fleischnebenprodukt, Fleisch- und Knochenmehl oder Tierextrakt wieder.

Fehlende Angaben bergen Risiken

Zwar hat die amerikanischen Zulassungsbehörde FDA bereits festgestellt, dass sich hinter der Bezeichnung "Tierfett" mit großer Wahrscheinlichkeit eingeschläferte Versuchstiere, inklusive der entsprechenden Medikamente, verbergen. Ansonsten gibt es von der FDA jedoch keine weiteren Angaben zu dem Gesundheitszustand dieser Tiere. Aus diesem Grund gibt es auchnoch keine Angaben zu den möglichen gesundheitlichen Auswirkungen auf unsere Haustiere, die dieses Futter fressen müssen.

Quelle






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(4)

Alexandra W. V
geschrieben am: Montag, 31. Januar 2011, 05:55
eMail-Adresse hinterlegt
Ich frage mich gerade, wie das mit dem günstigen gefrorenen Rohfleisch für Tiere im Zoogeschäft aussieht, ob auch dieses mit Einschläferungsmitteln und allerlei Versuchsmitteln belastet ist???

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Alexandra,
vielen Dank für Ihre Mail.

Normalerweise werden jene Tiere, die in den Kreislauf der Tierverwertungsanlage gelangen, zu Tiermehl verarbeitet und landen (wenn) dann in dieser Form im Tierfutter - also wohl bevorzugt im Trocken- oder Dosenfutter. Um auf Nummer Sicher zu gehen, empfehlen wir Ihnen, die verschiedenen Hersteller des Tiefkühlfleisches persönlich anzuschreiben und nach deren Qualitätskriterien zu fragen. Aus den Antworten werden Sie sehr schnell herausfinden, wer wirklich hohe Qualität liefert und wer nicht. Zögern Sie auch nicht, nachzuhaken, wenn Ihre Fragen nur oberflächlich beantwortet werden.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Vera Weikusat
geschrieben am: Mittwoch, 04. Februar 2009, 23:19

eMail-Adresse hinterlegt
Seitdem meine Katzen trotzdem sie Fleischfresser sind alternativ anstatt des üblichen Tierfutters, dass man in jeder Tierhandlung und in jedem Supermarkt kaufen kann, das vegane Futter AMICAT fressen, haben sie ein wunderschönes Fell, keine Harnsteinprobleme mehr und sind putzmunter. Das Futter ist ohne tierische Bestandteile, aber mit allen Nährstoffen angereichert, die meine Katzen benötigen. Da ich selbst Veganerin bin, freue ich mich, dass meinen Katzen das Futter zusagt. Es ist ohne Geschmacksverstärker und ohne Lockstoffe. Eine Katze frißt nämlich nur das, was gut für sie ist.

Durch die Lockstoffe in der üblichen Tiernahrung nimmt die Katze das Futter an, obglich es ungesund und krankmachend ist. An dem Fell einer Katze erkennt man, wie gesund sie ist. Meine Katze "Felix", die nur das ißt, was ich esse (sie geht nicht mal auf Mäusejagd), haart am wenigsten, ist nie krank, bekommt aufgrund der guten Abwehrlage keine Flöhe mehr, benötigt keine Inpfungen und ihr Fell glänzt wunderschön. Sie ist 14 Jahre alt, springt herum wie eine junge Katze und mag sämtliche Gerichte mit Tofu, Sojagranulaten, Gemüse und rahmigen Saucen.

Natürlich bekommt sie nur von schwach gewürzten Speisen etwas zum Schlemmen. Ansonsten frißt sie das AMICAT. Das Futter habe ich in einem Internetgeschäft gefunden. Es war früher üblich, dass eine Katze oder ein Hund Tischabfälle bekam und nicht gekauftes Futter in Dosen usw. Niemals würde eine Katze eine Kuh, ein Schwein oder ihresgleichen reißen, sie fängt sich eher eine Maus, oder kranke Vögel. So sollte man den Katzen es überlassen, nach belieben Mäuse zu jagen, sofern sie Fleisch benötigen und ihnen lieber Gemüse und Kartoffeln dazu anbieten. So lebt eine Katze wesentlich natürlicher und gesünder. Es ist nur die Bequemlichkeit unserer Gesellschaft zu verdanken, dass unsere Katzen und Hunde mit Schlachtabfällen aus Massentierhaltung, mit Kadavern aus Tierversuchen usw. gefüttert werden.

Die Zeche zahlt man dann beim Tierarzt! Auf meiner ehrenamtlichen Seite Tips und Infos auf meiner Homepage www.bessere-wege-gehen.de findet man eine Menge Infos und Alternativen, wie Mensch und Tier gesünder leben können und welcher Wahnsinn Tierversuche sind!
Alexandra
geschrieben am: Donnerstag, 29. Januar 2009, 21:29
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ich sag nur eins: BARF!!!
Michael Koren
geschrieben am: Dienstag, 20. Januar 2009, 17:02
eMail-Adresse hinterlegt
Na Super! Man sollte wohl eher schreiben »Medikamentenvers(e)ucht«. Da braucht man sich nicht wundern, wenn allergische Schockreaktionen oder krampfartige Anfälle bei Haustieren immer mehr zunehmen. Solche Giftmischer gehören in den Knast.