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Dieser Text wurde veröffentlicht am 16.09.2009 um 11:03 Uhr
Da der menschliche Organismus Vitamin C nicht wie die
Pflanzen und Tiere (außer Schimpansen und Meerschweinchen) selbst herstellen kann, muss es über die Nahrung zugeführt werden.
Die besten Vitamin C-Quellen stellen frisches Obst und Gemüse dar:
Der Körper profitiert am meisten von dem Vitamin C-Gehalt dieser Lebensmittel, wenn sie in rohem Zustand und möglichst frisch verzehrt werden, da sowohl bei der Lagerung, als auch beim Erhitzen erhebliche Mengen an Vitamin C verloren gehen.
Im Obst und Gemüse ist das Vitamin C an Mineralien und an die Bioflavonoide Hesperidin und Rutin gebunden, die unter anderem auch als natürliche Säurepuffer fungieren und das Vitamin trotz seines hohen Säuregehaltes sehr gut verträglich machen. Darüber hinaus erhöhen sie die Vitamin C-Aufnahme im Körper bis um das Zwanzigfache. Je reifer die Pflanze ist, umso mehr Vitamin C enthält sie.
Für Menschen, die nicht genügend Obst und Gemüse zu sich nehmen, oder für diejenigen, die bereits einen Nährstoffmangel aufweisen kann es sinnvoll sein, das Vitamin C in natürlicher Form als Nahrungsergänzung zuzuführen, zum Beispiel als Vitamintaler aus der Acerola-Kirsche oder als Sanddornsaft, die beide sehr reich an diesem überaus wichtigen Vitamin sind. Auch Sauerkrautsaft besitzt viel Vitamin C und außerdem noch das fürs Zentralnervensystem wichtige Acetylcholin. Auch Vitamin C Kapseln natürlichen Ursprungs sind eine gute Vitamin-C-Quelle.
Auf die synthetisch hergestellte Ascorbinsäure sollte möglichst verzichtet werden, da das Vitamin C in dieser Form isoliert in den Körper gelangt - ohne seinen natürlichen Verbund, sowie ohne jegliche natürliche Information. Zudem wirkt dieses Säure äußerst aggressiv auf die empfindlichen Schleimhäute entlang des Verdauungssystems.
Zum Abpuffern der Säure muss der Körper eigene Mineralstoffe zur Verfügung stellen, was auf Dauer zu einer Entmineralisierung führen kann. Wenn das Vitamin C nun doch als chemisches Präparat verwendet wird, sollte daher unbedingt darauf geachtet werden, dass es in abgepufferter Form, zum Beispiel als Calcium- oder Natriumascorbat, oder als Kapsel, die sich erst im Dünndarm auflöst, eingenommen wird. Geringe Mengen einzunehmen ist ebenfalls wichtig, da der Körpers dieses Vitamin nicht speichern kann und Überschüsse über den Urin ausschwemmt.
Ein Mangel an Vitamin C wirkt sich auf den gesamten Körper negativ aus. Symptome eines Vitamin C-Mangels können sein:
Da Vitamin C wasserlöslich ist, und ein Überschuss normalerweise mit dem Urin wieder ausgeschieden wird, sind Überdosierungen selten. Wenn
der Körper aber sehr große Mengen an Vitamin C zu sich nimmt, wie es in der Werbung oft empfohlen wird, sind die Ausscheidungsorgane
überfordert. Die Folge sind Symptome wie Übelkeit, Bauchkrämpfe und Durchfall. Auch Nierensteine können durch eine Überdosierung entstehen,
allerdings treten diese meist bei Patienten mit bereits vorhandenen Nierenproblemen oder einer Neigung zu Gicht auf.
Bei Zufuhr von Vitamin C in natürlicher Form über Obst und Gemüse oder als Nahrungsergänzungsmittel natürlichen Ursprungs kann eine
Überdosierung kaum erfolgen.
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