Weist Vitamin-D-Mangel auf Prostata-Krebs hin?


Vitamin D spielt eine wichtige Rolle zur Vorbeugung und Behandlung von Krebs.


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letzte Aktualisierung am 24.03.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Vitamin-D-Mangel fördert Krebs

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(Zentrum der Gesundheit) – Vitamin D hat einen weitaus grösseren Einfluss auf die Gesundheit als bislang angenommen. In jüngster Zeit erscheinen immer mehr Veröffentlichungen von Studien, die darauf hinweisen, wie sehr Vitamin D Einfluss auf die Entstehung und den Verlauf bestimmter Krebserkrankungen hat. Neu ist die Beobachtung, dass ein Vitamin-D-Mangel auch ein Hinweis dafür sein könnte, wie bösartig ein Tumor ist. Beobachtet und analysiert wurde dies anhand einer Gruppe von Männern, die bereits an Prostata-Krebs erkrankt waren.

Vitamin D-Mangel Krebs © Image Point Fr - Shutterstock.com

Vitamin-D-Mangel erhöht Krebs-Gefahr

Vitamin D hat neben vielen anderen positiven Wirkungen auch einen wichtigen Einfluss auf das Immunsystem. Fehlt dem Körper Vitamin D, verliert der Körper leichter die Fähigkeit, bösartige Zellen zu erkennen und zu entsorgen als mit einem gesunden Vitamin-D-Spiegel.

Veränderungen an der Erbsubstanz werden jetzt eher toleriert. Folglich sind bei einem Vitamin-D-Mangel vielen Krankheiten inklusive Krebserkrankungen Tür und Tor geöffnet.

In der Behebung eines Vitamin-D-Mangels liegt somit viel Potential, was Prävention, Behandlung und Verlaufs-Prognosen von Tumor-Erkrankungen betrifft.

Vitamin D steigert die Überlebenschancen bei Krebs

So zeigte beispielsweise eine Übersichtsarbeit, die im Juli 2014 veröffentlicht wurde, dass Krebspatienten, die bei ihrer Diagnose höhere Vitamin-D-Spiegel aufwiesen, bessere Überlebenschancen hatten und länger in Remission blieben als Patienten mit Vitamin-D-Mangel (unter 75 nmol/l bzw. unter 30 ng/ml).

Eine Erhöhung des Vitamin-D-Spiegels um 10 nmol/l (4 ng/ml) geht laut dieser Studie bei Krebspatienten bereits mit einer um 4 Prozent gesteigerten Überlebensrate einher – und zwar besonders bei Brust- und Dickdarmkrebs sowie bösartigen Veränderungen des Lymphgewebes.

Die beteiligten Forscher rieten: "Ärzte sollten bei Krebspatienten in jedem Fall den Vitamin-D-Spiegel berücksichtigen."

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Je niedriger der Vitamin-D-Spiegel, umso bösartiger der Krebs

In einer Studie, die im Clinical Cancer Research Journal veröffentlicht wurde, wird gar von einem möglichen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und besonders aggressiven Prostata-Tumoren ausgegangen.

Dies ergaben Beobachtungen an 667 Männern im Alter zwischen 40 und 79 Jahren. Die Studienteilnehmer waren US-Amerikaner – und zwar sowohl europäischer wie auch afrikanischer Herkunft.

Insbesondere bei den afrikanischstämmigen Amerikanern zeigte sich, dass ein niedriger Vitamin-D-Spiegel mit dem Auftreten besonders aggressiver Prostata-Tumoren in Verbindung steht.

Bei den europäischstämmigen Männern war der Grad der Bösartigkeit des Tumors bei einem Vitamin-D-Spiegel unter 12 ng/ml erhöht. Bei den Männern afrikanischer Herkunft genügte ein Vitamin-D-Spiegel von weniger als 20 ng/ml, um die Bösartigkeit des Prostata-Krebses zu verstärken.

Niedrige Vitamin-D-Werte können folglich das Krebsrisiko erhöhen und die Bösartigkeit des jeweiligen Tumors verstärken. Bei Krebs jedweder Art sollte man daher unbedingt den Vitamin-D-Spiegel im Auge behalten und diesen mit hochwertigen Nahrungsergänzungen ggf. auf ein gesundes Niveau bringen.

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