Opioide: Kasein und Gliadin


Das Milchprotein Kasein und das Weizenprotein Gliadin zählen zu den stärksten Allergenen. Sie schädigen nicht nur den Darm, sondern können auch unser Verhalten steuern.


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letzte Aktualisierung am 15.04.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Volksdrogen Milch und Weizen

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(Zentrum der Gesundheit) – Ein simples Käsebrot schmeckt gut und tut gut! Meinen Sie auch? Viele können sich ein Leben ohne Milch- und Weizenprodukte nicht vorstellen. Wissenschaftler haben hinter diesen Nahrungsmittelsüchten erklärende Zusammenhänge zwischen unserem Darm und dem Nervensystem entdeckt. Unglaublich aber wahr: Milch- und Weizenproteine bergen ein Suchtpotential, das durch die opioide Wirkung von Kasein und Gliadinen im Gehirn freigesetzt wird. Kasein- und gliadinfreie Ernährungstherapien zeigen sich hingegen wirkungsvoll bei symptomatischen Verhaltensstörungen von Autisten und Schizophreniekranken.

Volksdrogen Milch und Weizen © bit24 - Fotolia.com

Kuhmilch und Weizen – Störenfriede in unserer Ernährung

Vielleicht kennen Sie es von sich selbst oder erinnern sich gut daran: Man gönnt sich beim Treffen im Café den gelegentlichen Latte Macchiato, obwohl man weiss, dass es danach Bauchschmerzen gibt. Man greift im Restaurant beherzt in den Brotkorb, obwohl das bestellte Hauptgericht den Hunger allemal stillt. Wir nennen diese "Rituale" Esskultur.

Dass Kuhmilch und Weizen aus der Perspektive der menschlichen Evolution absolute Neulinge auf unserem Esstisch sind und aufgrund der fehlenden Anpassung unseres Verdauungssystems eine enorme Last für unseren Organismus darstellen, ist den meisten Geniessern nicht bewusst.

Erst vor etwa 10.000 bis 12.000 Jahren begannen Menschen vereinzelt die Milch von Tieren zu nutzen. Vom heute üblichen Massenkonsum war man seinerzeit jedoch noch um Lichtjahre entfernt. Meist wurde anfangs Schaf- und Ziegenmilch verzehrt, denen heilende und kräftigende Eigenschaften zugeschrieben wurden und deren Eiweissstruktur für den Menschen etwas verträglicher ist als die der Kuhmilch.

Das liegt insbesondere am deutlich niedrigeren Kasein-Gehalt von Schaf- und Ziegenmilch. Denn Kasein ist äusserst schwer verdaulich.

Dieses Proteingemisch (Alpha-S1-Kasein) bestimmt zu etwa 80 Prozent das Kuhmilcheiweiss. Als Allergen kann es diverse gesundheitliche Probleme wie Verdauungsbeschwerden, Haut- und Atemwegserkrankungen verursachen.

Weizen ist als Zuchtform erst seit etwa 500 Jahren Bestandteil der menschlichen Ernährung. Als Produkt der jahrzehntelangen Züchtung und Genforschung hat das Getreide mit den ursprünglichen Wildgräsern nur noch wenig gemeinsam. Besonders kritisch ist der heutige Glutengehalt im Weizen zu bewerten.

Durch die Kreuzung verschiedener Arten für die industriellen Backprozesse perfektioniert, besteht Weizen zu gut 50 Prozent aus dem Klebereiweiss Gluten, dem Grundgerüst von Brot, Brötchen und anderem Gebäck. Noch vor 50 Jahren waren es gerade einmal 5 Prozent.

Sowohl Weizen- als auch Kuhmilchproteine sind heutzutage beinahe omnipräsent in verarbeiteten Lebensmitteln. Wenig erstaunlich sind daher die zunehmenden Unverträglichkeitsreaktionen bei Konsumenten. Während die Schulmedizin jedoch ausschliesslich Milcheiweissallergikern, Laktoseintoleranten und Zöliakiekranken von Milch- bzw. Weizenprodukten abrät, wirken sich die Proteine dieser Lebensmittel scheinbar auch auf gesunde Menschen negativ aus.

Kasein und Gluten – Unverträglichkeit ist die Regel

Offiziell leidet in Deutschland nur eine kleine Minderheit unter einer diagnostizierten Allergie oder Unverträglichkeit gegen Milch oder Weizen. Eine mit 650 Testpersonen durchgeführte Studie von Dr. Axel Bolland legt jedoch nahe, dass die Mehrheit der Deutschen unerkannt weder Kasein noch Gluten wirklich verträgt.

Ähnlich dürfte es um andere westliche Gesellschaften stehen, in denen Milch und Weizen als moderne Grundnahrungsmittel den Speiseplan bestimmen. Symptome wie Unwohlsein oder Magendruck mögen von vielen hingenommen werden, während andere Leiden wie Migräne, Entzündungskrankheiten, Gelenkschmerzen, Depressionen, Haut- und Atemwegserkrankungen erst gar nicht mit Kasein und Gluten in Verbindung gebracht werden. Dabei verschwinden diverse Beschwerden bei einer kasein- und glutenfreien Ernährung wie von selbst.

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Kasein und Gluten – Leaky-Gut-Syndrom

Während Kasein bereits in der Steinzeit als Bindemittel für Farben genutzt wurde, trägt auch Gluten nicht ohne Grund den Beinamen "Klebereiweiss". In der Industrie kommt Gluten sogar für die Herstellung von Klebstoffen zum Einsatz. Ähnlich wie das Kasein verkleistert auch das Gluten im wahrsten Sinne des Wortes den Darm und behindert somit die Nährstoffresorption. Der daraus resultierende Nährstoffmangel kann langfristig zu physischen und psychischen Schäden führen

Da die meisten Menschen Kasein und Gluten aufgrund von fehlenden Enzymen nicht vollständig verwerten und unverdaute Peptide (d.h. organische Proteinverbindungen aus mehreren Aminosäuren) im Darm zurückbleiben, kann es insbesondere im Dünndarm zu einer chronischen Entzündung und Verkümmerung von Darmzotten kommen.

Das wiederum verschlechtert die Nährstoffaufnahme noch mehr. Zudem wird die strapazierte Darmwand durchlässig, was als Leaky-Gut-Syndrom bezeichnet wird. Unverdaute Peptide dringen nun ungehindert in die Blutbahn ein und forcieren eine unerwünschte Immunreaktion. Doch nicht nur das, darüber hinaus sollen diese Peptide eine opioide Wirkung im Gehirn auslösen.

Kasein und Gluten – Berauscht von Proteinen

Bei den unverdauten Peptiden aus der Milch, welche durch die Darmwand in den Organismus eindringen, handelt es sich genau genommen um opioide Exorphine bzw. Opioidpeptide, die in Verbindung mit den Opioidrezeptoren im Gehirn eine ähnliche Wirkung im Nervensystem freisetzen wie Morphin. Dieses medizinisch eingesetzte Opiat gilt immerhin als eines der stärksten Schmerzmittel.

Aufgrund der vergleichbaren Reaktion im Körper spricht man auch von Kasomorphinen. Noch "berauschender" sind die Gliadine des Weizens, die zusammen mit den Gluteninen das Eiweissgemisch Gluten bilden. Die Wirkkraft von Gliadinen, auch Gliadorphine genannt, soll bis zu hundertmal stärker sein als jene von Morphin.

Zwar verschleiert dieser "Rausch" unsere Sinne nicht wie etwa Drogen. Vielmehr entsteht eine Nahrungsmittelsucht. Käse, Milchschokolade, Nudeln und Brot sind die klassischen "Nahrungsmittelsüchte", die uns ein Wohlgefühl signalisieren, im Grunde aber schlichtweg unsere Sinne betäuben und schläfrig machen.

Gliadin – Weizen macht abhängig

Dr. William Davis, Kardiologe und Autor von Wheat Belly, ist überzeugt, dass uns Weizen abhängig macht, so sehr abhängig, dass dieses genmanipulierte Getreide, wie es die westliche Welt heutzutage in Massen konsumiert, unsere Gedanken und unser Verhalten steuert. Wir finden ihn in Frühstücksflocken, Brot und Brötchen, Gebäck, Pasta und anteilig in diversen verarbeiteten Produkten.

Weizenprodukte sollen unseren Körper dermassen manipulieren, dass wir nach kurzer Zeit das Verlangen nach mehr bekommen, d. h. noch ein Brötchen, noch einen Keks… Denn das dumpfe Gefühl, welches viele nach dem Verzehr von Weizen empfinden, suggeriert uns, unsere Energie wiederaufzutanken. Womit? Mehr Weizen!

Für den Fall, dass Sie täglich Weizenprodukte konsumieren, machen Sie den Selbstversuch und verzichten Sie für ein paar Tage auf Getreide. Höchstwahrscheinlich werden Sie handfeste Entzugserscheinungen durchleiden. (v. a. starke Müdigkeit, Gehirnnebel, Gemütsverstimmungen, Depressionen).

Weizen – Gliadine sind appetitanregende Opioide

Die appetitanregende Wirkung von Weizen wird durch die bereits erwähnten Gliadine freigesetzt. Diese Proteine (Prolamine) im Weizengluten sind der Genforschung der 1970er Jahre entwachsen und wurden seither kontinuierlich verändert, um die Erträge zu steigern.

Heute weiss man, dass Gliadine im Darmtrakt in Exorphine aufgespalten werden und an den Opioidrezeptoren im Gehirn wirksam werden. Durch diese Fusion stellt sich ein starkes Hungergefühl ein, dem wir nachgeben müssen. Unstillbarer Hunger und Esssucht können die Folge sein.

Nur wenige Veränderungen in der Aminosäuren-Zusammensetzung waren ausreichend, um aus Weizen einen Appetitanreger und Dickmacher zu machen. So haben Untersuchungen ergeben, dass der Verzehr von Weizenprodukten die tägliche Kalorienaufnahme um durchschnittlich 440 kcal erhöht.

Auch mit Vollkornweizen tun Sie sich in puncto Gliadine keinen Gefallen. Das Weizen-Dilemma bleibt dasselbe. Nicht ohne Grund nehmen viele "frisch gebackene" Vollwertköstler infolge des gesteigerten Getreidekonsums trotz ihrer vermeintlich gesunden Ernährung zu.

Abgesehen von ihrem appetitanregenden Suchtpotential einschliesslich möglicher Erkrankungen (z. B. Diabetes) können Gliadine als Allergene die genetisch bedingte Zöliakie auslösen. Bei dieser allergisch-autoimmunen Krankheit kommt es zu einer chronischen Entzündung der Dünndarmschleimhaut. Doch auch psychische Störungen sollen Gliadine verstärken.

Gluten- und kaseinfreie Ernährungstherapie bessert Autismus

Welche Auswirkungen sowohl Gliadine aus Weizenprodukten als auch Kasein aus Milchprodukten auf das Gehirn haben können, zeigen Untersuchungen mit autistischen Kindern. Eine Vermutung in diese Richtung wurde bereits in den 1960er Jahren von dem amerikanischen Neuropathologen Dr. F. C. Dohan geäussert. Erste wissenschaftliche Belege folgten 1981 durch den norwegischen Wissenschaftler Karl Reichelt, der Spuren von opioiden Peptiden im Urin autistischer Kinder nachgewiesen hat.

Mit einer gluten- und kaseinfreien Ernährungstherapie erzielte Reichelt sowohl bei Autisten als auch bei Schizophreniekranken eine deutliche Besserung der Symptome.

Auch dem Penn State College of Medicine zufolge soll eine gluten- und kaseinfreie Ernährung eine deutliche Besserung des Sozialverhaltens von autistischen Kindern bewirken (z. B. Sprachproduktion, Augenkontakt). Zu diesem Ergebnis gelangte das Forschungsteam um Dr. Laura Cousino Klein mittels einer Online-Befragung, an der 387 Eltern und Betreuer teilnahmen. Die beteiligte Medizinstudentin Christine Pennesi erklärte:

Untersuchungen haben ergeben, dass autistische Kinder in der Regel häufiger von einer Gluten- und Kaseinunverträglichkeit betroffen sind als gesunde Kinder. Wir nehmen an, dass Peptide im Gluten und Kasein bei Autisten eine Immunreaktion hervorrufen, die sowohl Symptome einer Glutenunverträglichkeit als auch Verhaltensstörungen auslöst.

Selbst wenn Haut- und Bluttests auf Gluten- und Kaseinunverträglichkeit negativ ausfallen, können diese Allergene im Darmtrakt eine Immunreaktion auslösen, die zu Verhaltensstörungen führen. Bei Autisten können sich die Symptome entsprechend verschlimmern, denn es bestehen starke Verbindungen zwischen dem im Darm lokalisierten Immunsystem und dem Gehirn. Dazu Klein:

Mit einer gluten- und kaseinfreien Ernährung werden Entzündungsprozesse und Unwohlsein reduziert. Dadurch werden die Hirnvorgänge bei Autisten beeinflusst und es zeigt sich eine grössere Empfänglichkeit gegenüber Therapien.

Gliadin-Unverträglichkeit: Ignoranz der Schulmedizin

Leider stossen insbesondere die Auswirkungen von Gliadin bei vielen Gastroenterologen noch immer auf taube Ohren. In der engstirnigen Betrachtungsweise vieler Schulmediziner herrscht die Meinung vor, dass ausschliesslich Zöliakiekranke auf Gliadin bzw. Gluten verzichten sollten.

Zwar gibt es berechtigte Gründe dafür, nicht auf speziell glutenfrei produzierte Lebensmittel auszuweichen, die häufig viel Fett und Zucker enthalten. Basiert eine glutenfreie Ernährung jedoch auf natürlichen Alternativen und verzichtet möglichst auf industriell verarbeitete Imitate, überwiegen die gesundheitlichen Vorteile.

Also schonen Sie Ihren Darm und werden Sie nicht zum Sklaven eines manipulierten Appetits! Greifen Sie stattdessen zu glutenfreien Alternativen aus der Natur. Glutenhaltiges Getreide wie Weizen, Roggen, Gerste, Hafer und Dinkel lassen sich beispielsweise durch Reis, Hirse, Buchweizen, Quinoa und Amarant ersetzen.

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Quellen:

 


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OvO
geschrieben am: samstag, 06. juni 2015, 21:38
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Eure Seite finde ich prinzipiell ja sehr gut. Aber was man hier von sich gibt ist wirklich ziemlicher nonsens. Suchtpotential irgendeiner Art konnte ich weder bei Getreide noch bei Milch feststellen. Ich habe beides ne zeit lang sehr intensiv konsumiert. Über mehrere Jahrzehnte. Habe mich dann iwann dazu entschieden auf beides mal ne Zeit lang zu verzichten. Einfach aus Selbstversuch heraus. Auf Milchprodukte verzichte ich heute noch. Mit Getreide habe ich wieder angefangen. Aber nicht weil es mir fehlte sondern weil das Management des Hungergefühls ohne Brot sehr umständlich ist.

Auf Dauer habe ich dennoch vor mir Brot mithilfe von Nussmehl selbst zu backen. Und wie sieht es in den Studien mit anderen Umständen aus? Was haben die Probanten getrunken und sonst noch gegessen? Haben sie Stundenbücher geführt um zu dokumentieren was sie wo gemacht haben? Welche Qualität hatte das Leitungswasser und die Luft? Solche Dinge sind für eine aussagekräftige Studie absolut von Bedeutung da sie alle in Wechselwirkung zum Hormonsystem stehen. Achja, Lichtverhältnisse natürlich auch. Medikamente, Zustände der Organe, Blutgefässe usw. Wenn man solche Dinge nicht weiß und nicht in Zusammenhang stellt sind solche Studien absolut wertlos. Ich möchte außerdem meinen dass hochintelligente Professoren oder pensionierte Sportler sicherlich bestimmt ebenfalls noch gerne Brot oder Nudeln essen. Denen scheint das auch nicht geschadet zu haben.

Ich bin durchaus ebenfalls der Meinung das Getreide und Milch keine artgerechte Nahrung für den Menschen ist. Aus anderen Gründen. Aber das was hier steht, halte ich für zu unsicher um es als Tatsache darzustellen. Jedenfalls sind keine Zusammenhänge im Alltag erkennbar. Thema Autismus ist nochmal ne ganz andere Schublade. Das sollte man hiermit nicht in Verbindung bringen. Ich halte es in erster Linie für entscheidend welche Qualität und Quantität die Gesamternährung hat. Ein Demeterbrot vom traditionellen Bäcker ist bspw schonmal was ganz anderes als ein Weißbrot für 80 Cent ausm Supermarkt. Auch für das Hirn.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Ovo
Sehr richtig, es kommt auf die Gesamternährung an. Und sehr richtig ist auch, dass Studien in den meisten Fällen diese Faktoren nicht berücksichtigen. Doch können Studien dennoch einen Trend aufzeigen.
Genau wie auch manche Menschen von heute auf morgen mit dem Rauchen aufhören können, andere hingegen nicht, so unterscheiden sich die Menschen auch hinsichtlich des Suchtpotentials von Milch und Weizen.
Selbstverständlich assen Sie Brot nur wieder wegen des ungünstigen Managements eines brotfreien Lebens ;-) Ähnliches sagen viele "Lichtesser" auch. Sie essen nur wieder, weils schmeckt, aber nicht weil sie müssten ;-)
Zum Thema Brotqualität und Unterschiede Weissmehl/Vollkorn haben wir ebenfalls berichtet, zu finden über die Suche unter "Weissmehl" oder "Brot".
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Denken_bildet
geschrieben am: mittwoch, 07. mai 2014, 09:49
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Was für ein propagandistischer Blödsinn! "Verzichtet auf natürliche Lebensmitel, die die Menschheit seit Jahrtausenden verzehrt, und eßt mehr Fertigprodukte und Nahrungsergänzungsmittel" oder was will uns der Beitrag einimpfen?

Man sollte mal eine Liste mit DEN Lebensmitteln erstellen, die laut Medienpropaganda gesundheitsschädlich, krebserregend o.ä. sind. - ich glaube, da bliebe im Endeffekt NICHTS mehr übrig, was man bedenkenlos essen kann!

Sicher sind die Mehrzahl unserer Lebensmitel aus dem Supermarkt heute mit Antioxidantien, Farb-und Konservierungsstoffen, künstlichen Nahrungsersatzpräparaten usw. vergiftet, aber deswegen die wenigen noch erhältlichen Grundnahrungsmittel als "gefährlich" zu bezeichnen, halte ich ganz miese, kommerzgesteuerte, menschenverachtende Lügenstrategie!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Denken_bildet
Die Botschaft des Artikels ist eine andere als jene, die Sie vermuten.

Insbesondere ist zu bedenken, dass der heutige Weizen und die Milch in der heutigen Qualität eben NICHT seit Jahrtausenden verzehrt werden (und schon gar nicht in den heute üblichen Mengen und in Kombination mit der heutigen Lebensweise), sondern nur seit wenigen Jahrzehnten.

Würden Sie ferner die Philosophie unserer Seite begriffen haben und sich dazu die Mühe gemacht haben, auch andere Artikel zu lesen, wüssten Sie, dass wir in nahezu jedem Artikel von Fertigprodukten abraten und überdies Nahrungsergänzungsmittel nur in ganzheitlicher Qualität empfehlen sowie nur dann dazu raten, wenn ein entsprechender Bedarf vorhanden ist, der mit der Ernährung in der aktuellen Situation nicht gedeckt werden kann.

Leider sind es gerade die erwähnten beiden "Grund"nahrungsmittel, die in den Supermärkten bis zur Unkenntlichkeit verfälscht und mit zahlreichen Lebensmittelzusatzstoffen versehen sind, so dass vom ursprünglichen Lebensmittel, das beide zweifelsohne einmal waren, nicht mehr viel übrig geblieben ist.

Und wenn Sie der Meinung sind, dass "nichts mehr übrig bleibt, das man bedenkenlos essen kann", können wir nur dazu raten, unsere Seite zu studieren oder aber ein bisschen nachzudenken, denn - falls Sie es noch nicht gehört haben - denken bildet :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Niki
geschrieben am: sonntag, 27. april 2014, 13:21
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Liebes ZdG-Team, ich finde euere Seite wirklich großartig. Allerdings höre ich immer nur "Übergewicht", "regt den Appetit an" das in einem negativen Kontext, "abnhemen", "auf Fett verzichten" etc. etc.

Ich würde mich sehr gerne nur nach ihren Ausführungen ernähren, weil ich ein absoluter Gemüsefan bin und nie das Bedürfnis nach Fleisch, Milchprodukten oder Getreideprodukten verspüre. ABER: ich habe massive Probleme mit Untergewicht, weshalb ich diese Dinge essen MUSS. Das sagt auch meine Ärztin. Wenn ich mich nur pflanzlich ernähre, dann nehme ich so stark ab, dass alle denken, ich wäre magersüchtig.

Dieses Problem wird so selten behandelt...es geht immer nur ums abnehmen. Aber sagen sie mir, wie man denn gesund ZUNEHMEN kann. Ich weiß auch, dass Avocados z.b. zwar fett sind, aber eher die fettverbrennung anregen...Vielleicht würden sie ja mal einen Artikel dazu verfassen?? Das wäre sehr sehr hilfreich. Vielen Dank Niki




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Niki
Wir haben zum Thema "Gesund zunehmen" bereits einen Artikel verfasst. Sie finden ihn hier.
Sollten Sie weitere Themen suchen, dann nutzen Sie einfach unsere interne Suchfunktion :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gsund
geschrieben am: montag, 17. juni 2013, 23:07
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Guten Tag Ein aufschlussreicher Artikel! Nun würde mich aber echt wundernehmen: Was hat es mit der Analyse auf sich, Gluten verkleisterte die Darmschleimhaut und behinderte dadurch die Nährstoffresorption? Ist dies nur beim Weizengliadin der Fall oder bei jedem Gluten? Trifft es auch bei Vollkornprodukten zu? Richtet sich das Ausmass der Verkleisterung nach der Höhe des Glutenanteils in einer Getreideart? Würde mich sehr freuen, wenn Sie dazu nähere Infos geben könnten! Beste Grüsse Gsund




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Gsund
Vielen Dank für Ihre Mail.
Uns sind keine Studien bekannt, die das Ausmass der Darmverkleisterung im Zusammenhang mit der Glutenart untersucht hätten. Unserer Einschätzung nach verhält es sich jedoch so, dass insbesondere das Weizengluten am problematischsten ist, andere Glutenarten aber ebenfalls die Neigung zur Verkleisterung der Darmwände aufweisen. Auch Vollkornprodukte enthalten Gluten, sofern sie aus glutenhaltigen Getreidearten bestehen - natürlich im Verhältnis weniger, da sie ja auch einen höheren Ballaststoffgehalt aufweisen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

hurot
geschrieben am: mittwoch, 29. mai 2013, 22:11
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Wie schauts denn mit Bier aus? Was überwiegt mehr- Vor-oder Nachteile? Gibt es überhaupt gesundes Bier?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Hurot,
vielen Dank für Ihre Mail.
Ihre Fragen lassen sich leider nicht so einfach zwischen Tür und Angel beantworten ;-)
Wir haben bereits einen ausführlichen Bier-Artikel für ca. Juli/August geplant, in dem das Getränk dann ausführlich unter die Lupe genommen wird.
Hoffentlich mögen Sie sich noch so lange gedulden :-)
Allerdings können wir Ihnen schon im voraus sagen, dass man sich das Bier nicht schön reden sollte, da es allein aufgrund des Alkoholgehaltes zahlreiche negative Auswirkungen hat.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

#4
geschrieben am: mittwoch, 19. dezember 2012, 13:52
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Hallo, Eure Seite gefält mir echt gut mit den ganzen alternativen Tipps zur Ernährung. Das finde ich gut! Doch habe ich ein kleines Problem mit einem Argument was Ihr zum Thema "Volksdrogen Milch und Weizen" geschrieben habt. Unter dem Teil "Kasein und Gluten ? Leaky-Gut-Syndrom" wird beschrieben, dass Milch der Grund wäre für das Zusammenkleben von Darmwänden bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten.

Nun hat mich meine Freundin (Medizinstudentin) darauf hingewiesen, dass das mit der Calciumeinnahme an sich zu tun hat. Euer Argument wird als unterstützendes Argument dafür genannt, dass Milch angeblich die Darmwände verklebt und das sähe man ja schon allein daran, dass man Medikamente nicht mit Milch einnehmen darf. Laut dem folgenden Link besteht eben bei Einnahme eines bestimmten Antibiotikums eine generelle Calciumunverträglichkeit. (flexikon.doccheck.com/de/Tetrazyklin) Hier wird doch eine Theorie mit einem nicht stimmigen Argument unterfüttert, oder? Milch steht sowieso nicht auf meinem Speiseplan, aber dazu würde ich gerne etwas von Euch lesen. Wenn schon Argumente gegen Milch, dann doch bitte schlüssige. Vielleicht habe ich auch einen Punkt nicht mit bedacht. Klärt mich einfach mal auf. Vielen Dank! Klaus




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Klaus,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Geduld!
Sie bzw. Ihre Freundin haben absolut Recht, dass ausschliesslich der hohe Calciumgehalt der Milch der Grund dafür ist, wenn vor einer Einnahme mancher Medikamente mit Milch abgeraten wird. Vielen Dank für diesen Hinweis. Selbstverständlich haben wir unseren Artikel umgehend entsprechend geändert.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

abraun
geschrieben am: montag, 17. dezember 2012, 16:17
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Sehr geehrtes Team vom Zentrum der Gesundheit, vielen Dank für Ihren Beitrag. Der von Ihnen beschrieben schädliche Kleber im Getreide ist doch nicht im Roggen enthalten? Beim Brot backen knetet man beispielsweise Weizen oder Dinkel, damit der Kleber austritt und den Teig danach mit von Hefe backen kann. Der Roggen jedoch, hat meines Wissens keinen Kleber. Der Roggen muss vor dem Backen nicht geknetet sondern nur gemischt werden und kann danach mittels Sauerteigführung gebacken werden. Meine Frage ist folgende: ist der Roggen nicht ganz so gesundheitsschädlich ist, wie beispw. Der Weizen? Und wie verhält es sich mit den alten Getreidesorten, Emmer und Einkorn? Sind diese gesünder? Beste Grüße abraun




Zentrum der Gesundheit:

Hallo abraun,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Geduld! Gerne beantworten wir Ihre Fragen:

Auch im Roggen ist Gluten enthalten, jedoch handelt es sich dabei um das roggenspezifische "Gluten". Es heisst Secalin. Genauso verhält es sich bei den anderen von Ihnen genannten Getreidearten. Jede verfügt über ihr artspezifisches "Gluten". Gluten ist also nicht gleich Gluten. Und so zeigt auch jedes Gluten seine ganz artspezifische Beschaffenheit und seine artspezifischen Eigenschaften, die sich von den Eigenschaften anderer Getreideglutene unterscheiden können.
Während das Weizengluten sehr stabil ist und dem Weizen gute Backeigenschaften verleiht, ist das Roggengluten eher schwach. Zusätzlich verfügt Roggen über viele Enzyme, die die Roggenstärke abbauen, was - bei schlechter Teigführung - zu einer klitschigen Konsistenz führen kann. Erst die Säure des Sauerteigs kann diese Enzyme hemmen - und gleichzeitig den Roggenkleber aufmuntern.

Roggen enthält also Kleber, aber weniger sowie einen etwas anderen und (von Gesunden) verträglicheren als Weizen. Dennoch genügt die Ähnlichkeit, um bei Menschen mit einer Überempfindlichkeit gegen Gluten, zu einer Reaktion zu führen. Trotzdem ist Roggen deutlich empfehlenswerter als Weizen. Einerseits ist die glykämische Last eines Roggenbrotes niedriger als jene von Weizenbrot. Andererseits ist Roggen im Grossen und Ganzen mineralstoffreicher als Weizen und zuguterletzt fehlt dem Roggen das WGA (Weizenlektin).

Informationen zu Letzterem finden Sie u. a. hier: Welches Mehl ist gesund?
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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Studie: Erhöhtes Prostatakrebs-Risiko durch Milch

(Zentrum der Gesundheit) - Nur wenige Dinge sind so umstritten wie der Einfluss von Kuhmilch und daraus hergestellter Produkte auf die Entstehung von Krebserkrankungen. Das Ergebnis einer neuen Untersuchung scheint jenen Experten Recht zu geben die der Meinung sind, Milchprodukte seien schädlich und sollten daher generell gemieden werden. Es hatte sich herausgestellt, dass jene Menschen die gerne Milch konsumieren, offenbar mit einem höheren Prostatakrebs-Risiko zu leben haben.

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Milch ist ungesund

(Zentrum der Gesundheit) - Man solle täglich Milch trinken ist ein Ratschlag den viele Menschen befolgen. Mittlerweile mehren sich Hinweise darauf, dass Milch bei Weitem nicht so gesund ist, wie allgemein angenommen. Gesundheitsbewusste Menschen verzichten mittlerweile auf die Milch und wenden sich Alternativen zu.

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Tödlicher Muttermilchersatz

(Zentrum der Gesundheit) - Der an Frühchen verabreichte Muttermilchersatz kann bei den Babys zu einer lebensbedrohlichen Krankheit führen. Das ist bereits bekannt - nur wusste man bisher nicht warum. Den Grund für die manchmal tödliche Wirkung der Kunstmilch glaubt man nun aufgrund einer Studie der Universität Kalifornien, San Diego (UCSD) herausgefunden zu haben.

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Fleisch und Milch: Überträger gefährlicher Krankheitserreger

(Zentrum der Gesundheit) - Hartnäckig hält sich die Meinung, chronisch-degenerative Erkrankungen seien normale Alterserscheinungen und treten nur deshalb immer häufiger auf, weil wir immer älter werden. Dieses Weltbild bekommt durch neue Forschungsergebnisse immer wieder Risse. Besonders interessant sind jene neuen Erkenntnisse, die zeigen, wie der Verzehr von Fleisch und Milch gekoppelt mit Bewegungsmangel auf einem bisher unbekannten Wege zu den typischen Alterskrankheiten führen kann. Fleisch und Milch bringen nämlich nicht nur Krankheitserreger in den Körper, sondern führen auch zum Einbau von Fremdeiweissen in den menschlichen Körper.

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Kuhmilch schadet Babys

(Zentrum der Gesundheit) - Das in der Kuhmilch enthaltene Calcium kann kein anderes Wesen, ausser dem Kalb, optimal nutzen. Da selbst erwachsene Kühe keine Milch trinken, um ihre persönliche Calciumversorgung zu sichern bzw. um Calciumreiche Milch zu produzieren, bleibt die Frage, wie das viele Calcium in die Milch der Kuh gelangt.

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Der Mythos Milch

(Zentrum der Gesundheit) - In der Werbung werden seit jeher Milch und Milchprodukte als wertvolle Eiweiss-, Vitamin- und Mineralstofflieferanten hoch gepriesen. Vor allem der scheinbar hohe Mineralstoffanteil der Milch wird hier besonders hervorgehoben. Den Verbrauchern wird auf diese Weise suggeriert, dass der regelmässige Verzehr von Milch, sowie allen daraus hergestellten Produkten, für den Erhalt der Gesundheit einen hohen Stellenwert hat.

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Kokosmilch – Die Milch der Kokosnuss

(Zentrum der Gesundheit) - Kokosmilch schmeckt köstlich und ist gesund. Dank ihres hohen Anteils an mittelkettigen Fettsäuren wird die Kokosmilch – ähnlich wie Kohlenhydrate – vom Körper als schneller Energielieferant genutzt und – im Gegensatz zu anderen Fetten – nur selten ins Fettgewebe eingelagert. Kokosmilch kann daher sehr gut beim Abnehmen helfen. Abgesehen davon soll Kokosmilch gegen Akne wirksam sein und sogar die Schilddrüse bei einer Unterfunktion stimulieren können.

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Gesund ohne Milch

(Zentrum der Gesundheit) - Milch und die daraus hergestellte Produkte (Joghurt, Käse, Sahne etc.) schaden dem menschlichen Organismus und damit der Gesundheit. Die Milchindustrie hat ein sehr grosses Interesse daran, Informationen zu streuen, die auf ein gesundes Produkt - besonders Mineralstoffe - schliessen lassen. Milch kann Mineralstoffmangel nicht aufheben! Im Gegenteil: Milch führt zu einer Übersäuerung des Körpers.

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Leckerer Milch-Ersatz

(Zentrum der Gesundheit) – Milch-Ersatz ist gefragter denn je. Denn Milch und Milchprodukte sind nicht für jedermann so gesund, wie immer behauptet wird. Milchunverträglichkeiten, Lactoseintoleranz und Milchallergien sorgen für eine kontinuierlich steigende Nachfrage nach Milch-Ersatz. Wie bereitet man milchfreie Milch, wie milchfreien Quark, wie milchfreien Käse und wie milchfreie Trinkschokolade zu? Wir präsentieren Ihnen leckere Milch-Ersatz-Rezepte und laden Sie ein zum köstlich-gesunden milchfreien Genuss.

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Kuhmilch - für die Gesundheit ungeeignet

(Zentrum der Gesundheit) - Kuhmilch ist kein notwendiges Nahrungsmittel - im Gegenteil. Kuhmilch ist der Gesundheit nicht dienlich; denn sie bewirkt genau das Gegenteil dessen, was uns viele Medien versuchen weiszumachen.

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Milch verursacht Krankheiten

(Zentrum der Gesundheit) – Milch ist schon seit Jahren ein umstrittenes Lebensmittel. Dennoch glauben noch immer viele Menschen, Milch sei gesund. Inzwischen mehren sich die wissenschaftlichen Beweise für die Schädlichkeit der Kuhmilch – zumindest wenn diese in der aktuell verfügbaren Qualität und der heute empfohlenen Menge verzehrt wird. Kuhmilch verursacht bei Kindern Asthma, Atemwegsinfekte und Mittelohrentzündungen. Kuhmilch nützt überdies NICHT der Knochengesundheit. Ja, schlimmer noch: Milch erhöht das Krebs- und das Sterberisiko.

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Krebserregende Hormone in Milch

(Zentrum der Gesundheit) – Milch zählt vermutlich zu den umstrittensten Lebensmitteln. Die einen schätzen sie vor allem als Calcium-Quelle und verzehren sie regelmässig auch in Form von Joghurt, Käse und Co. Andere lehnen sie aus ethischen oder gesundheitlichen Gründen ab. Dass Milch jedoch nicht gleich Milch ist, macht eine Studie der Harvard University zum Hormongehalt in Kuhmilch deutlich. Entgegen der gängigen Meinung aus der Milchindustrie entpuppt sich das weisse Elixier tatsächlich weniger als "Muntermacher" denn als hormongeladener potentieller Krebserreger.

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Laktoseintoleranz – Ursachen und Lösungen

(Zentrum der Gesundheit) - Laktoseintoleranz betrifft immer mehr Menschen. Sie vertragen den Milchzucker – die Laktose – nicht. Der Verzehr von Milch und Milchprodukten führt bei ihnen zu meist heftigen Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall. Aber auch eher subtile Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel und chronische Müdigkeit können die Folgen einer Laktoseintoleranz sein. Lesen Sie bei uns den Erfahrungsbericht einer Betroffenen mit Laktoseintoleranz und erfahren Sie, woher eine Laktoseintoleranz kommen kann und was Sie aus ganzheitlicher Sicht dagegen tun können.

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Zweifelhafte Milchqualität

(Zentrum der Gesundheit) - Milch ist das durch ein- oder mehrmaliges tägliches Melken gewonnene, unveränderte Eutersekret von zur Milchgewinnung gehaltenen Kühen. So lautet Paragraph 2 der gültigen Milchverordnung, der somit gleichzeitig beweist, dass die weisse Flüssigkeit, die überall als Milch verkauft wird, überhaupt keine Milch mehr ist!

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Roundup im Weizen - Nicht nur Gluten ist das Problem

(Zentrum der Gesundheit) – Roundup im Weizen könnte mit ein Grund dafür sein, warum das Getreide von immer weniger Menschen vertragen wird. Lange dachte man, dass es das Gluten – das Weizeneiweiss – ist, das zu den Gesundheitsbeschwerden nach Weizenverzehr führt. Doch nicht immer steckt das Gluten dahinter. Allergische Reaktionen, Darmprobleme oder andere Auffälligkeiten nach dem Genuss weizenhaltiger Nahrungsmittel können auch Roundup als Ursache haben. Roundup ist ein Unkrautvernichtungsmittel von Monsanto, das entgegen der geltenden Gesetzeslage, auch kurz vor der Ernte ausgebracht wird.

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