Die Gefahr im Weizen


Im Weizen stecken neben Gluten noch ganz andere Gefahren. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen an einer Weizenunverträglichkeit leiden.


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letzte Aktualisierung am 23.03.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Roundup im Weizen - Nicht nur Gluten ist das Problem

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(Zentrum der Gesundheit) – Roundup im Weizen könnte mit ein Grund dafür sein, warum das Getreide von immer weniger Menschen vertragen wird. Lange dachte man, dass es das Gluten – das Weizeneiweiss – ist, das zu den Gesundheitsbeschwerden nach Weizenverzehr führt. Doch nicht immer steckt das Gluten dahinter. Allergische Reaktionen, Darmprobleme oder andere Auffälligkeiten nach dem Genuss weizenhaltiger Nahrungsmittel können auch Roundup als Ursache haben. Roundup ist ein Unkrautvernichtungsmittel von Monsanto, das entgegen der geltenden Gesetzeslage, auch kurz vor der Ernte ausgebracht wird.

Roundup im Weizen © D.Shashikant - Shutterstock.com

Unkrautvernichtungsmittel Roundup im Weizen

Weizen ist ein sehr glutenhaltiges Getreide. Gluten – das Eiweiss im Weizen – gilt als Stoff, der vielen Menschen zu schaffen macht und zu allerlei Beschwerden führen kann. Wir haben bereits hier und hier darüber berichtet.

Mittlerweile aber stellte sich heraus, dass Gluten nicht das einzige Problem im Weizen ist. Um den Reifungsprozess zu optimieren und die Ernte zu erleichtern, bringen manche Landwirte kurz vor der Ernte Glyphosat auf ihren Weizenfeldern aus.

Glyphosat ist Hauptbestandteil von Roundup, dem weltbekannten Unkrautvernichtungsmittel vom Gentechnik-Konzern Monsanto. Entsprechend stark ist natürlich auch die Rückstandsbelastung des Weizens, der jetzt zu Brot, Teig- und Backwaren verarbeitet wird.

Gesundheitsschäden durch Roundup-Rückstände im Weizen

Nimmt nun aber der Mensch auch nur geringe Mengen des Unkrautvernichtungsmittels Roundup über eine weizenreiche Ernährung zu sich, trägt das erheblich zur Durchlässigkeit der Darmwand bei. Es kommt zum sog. Leaky-Gut-Syndrom, das der Auslöser vieler chronischer Krankheiten inkl. Autoimmunerkrankungen und Allergien sein kann.

Glyphosat hemmt darüber hinaus bestimmte lebenswichtige Enzyme, die sogenannten CYP Enzyme. Sie spielen eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit, da sie dabei helfen, zahlreiche fremde chemische Verbindungen zu entgiften.

Auf diese Weise werden Menschen, die über die Ernährung und hier besonders über den Weizen Roundup aufnehmen, deutlich anfälliger für schädliche Folgen durch Umweltgifte.

Dabei sind die negativen Auswirkungen natürlich nicht sofort spürbar. Vielmehr sorgt die Aufnahme von Glyphosat dafür, dass über die Jahre still und heimlich eine dauerhafte Entzündung der Zellsysteme entsteht. Die möglichen Konsequenzen können die folgenden sein:

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Roundup in Europa

Das beschriebene Problem ist besonders in den USA gang und gäbe. Aber auch in Europa kommt das weltweit meist verkaufte Herbizid Roundup zum Einsatz. Und das, obwohl es streng genommen verboten ist, das Mittel vor der Ernte zur früheren Abreifung einzusetzen. Aber genau das tun die Bauern.

So ist die generelle Verwendung des Unkrautvernichtungsmittels zwar an einige Bedingungen geknüpft, es finden jedoch nicht ausreichend Kontrollen statt. Und obwohl der Grenzwert für Getreidekulturen vor der Ernte bei 10 mg pro Kilogramm liegt, ist davon auszugehen, dass eine krebserregende Wirkung auf den Menschen schon bei einer wesentlich geringeren Dauerbelastung besteht – und eine Dauerbelastung ist natürlich zu erwarten, wenn Roundup in einem Grundnahrungsmittel wie Weizen steckt, der täglich vielfach gegessen wird.

Roundup im Weizen – Eine schleichende Gefahr

In den USA gehört Roundup sogar zum sogenannten Weichweizenernte-Protokoll. In Europa, auch in Deutschland, hat sich die Nutzung ebenfalls etabliert. Während mit Roundup die Felder in den USA vor der Ernte getränkt werden, um eine frühere, grössere und einfachere Ernte zu ermöglichen, ist diese Form der Nutzung in der EU untersagt.

Dennoch kontrolliert niemand wirklich, ob die Bauern Roundup tatsächlich nur als Unkrautvernichtungsmittel einsetzen und nicht auch zur Erleichterung der Ernte.

Mittlerweile ist klar, dass Roundup nicht nur dafür sorgt, dass die Weizenfelder gleichmässiger reifen und den Bauern eine grössere Ernte zuteil wird, sondern auch unerwünschte Nebenwirkungen bei den Konsumenten auftreten, es also nicht nur dem Unkraut schadet, sondern dem Menschen ebenfalls.

Nachdem seit 2012 allein in den USA immerhin 99 % der Hartweizenfelder, 97 % der Sommerweizenfelder und 61 % der Winterweizenfelder mit Herbiziden behandelt werden, sprach sich aufgrund der Gefahr für die Menschen nun sogar der Bodenverband für ein sofortiges Verbot von Glyphosat zu Weizenreifungs- und Austrocknungszwecken aus.

Neue Datenanalysen, von Dr. Robin Mesnage (Abteilung der medizinischen und molekularen Genetik an der Kings Universität in London) vorgelegt, zeigen, dass Roundup als meistverwendete Marke von Herbiziden aus Glyphosat 1000-mal giftiger ist als Glyphosat allein für sich. Gerade wegen der Mischung mit weiteren giftigen Chemikalien ist Roundup so gefährlich.

Der Leiter der grundsatzpolitischen Abteilung des Bodenverbandes, Peter Melchett, sagte:

"Wenn Glyphosat im Brot endet, ist es für Menschen unmöglich, es zu vermeiden, es sei denn, sie essen Produkte aus biologischem Anbau. Auf der anderen Seite könnten Bauern mühelos entscheiden, Roundup eben nicht kurz vor der Ernte des Weizens einzusetzen."

Das Problem: Profit geht vor Gesundheit

Wie so oft geht es hier allein um Profit. Durch den Einsatz von Glyphosat lassen sich die Ernteerträge steigern. Der Bauer verdient mehr Geld. Und obwohl die gesundheitlichen Auswirkungen auf den Menschen mittlerweile bekannt sind, wird Roundup weiter verwendet – auch in Deutschland.

Hier sind sowohl die Bauern als auch die Politik gefordert. So ist der Einsatz von Roundup in den Niederlanden bereits verboten, da nicht zuletzt selbst die WHO Forschungsergebnisse präsentiert hat, nach denen Glyphosat auch in geringen Dosen bei dauerhafter Belastung krebserregend sein soll.

Frankreich und Brasilien folgen dem Verbot. Doch nur wenige Bauern verzichten von selbst auf das gefährliche Mittel.

Stattdessen behauptet die Herbizid-Industrie standhaft, dass Glyphosat nur minimal giftig für den Menschen sei. Dem stehen zahlreiche Beweise für die Giftigkeit entgegen. So entwickelte das medizinische Labor Bremen eine Methode zur selektiven Bestimmung von Glyphosat und dem Metabolit Aminomethylphosphonsäure (AMPA) in Urin und Serum bzw. Plasma.

Als Probanden aus Berlin getestet wurden, die nachweislich keinen direkten Kontakt zu dem Herbizid hatten und dennoch positiv getestet wurden, konnte so nachgewiesen werden, dass die Aufnahme durch Rückstände erfolgte, die über Lebensmittel zugeführt wurden.

Ökotest findet Glyphosat in Getreideprodukten

Schon 2012 titelte Ökotest "Glyphosat in Getreideprodukten – Gift im Korn" und berichtete über den grosszügigen Einsatz von Glyphosat im rheinhessischen Alzey. Eine Anwohnerin berichtete, dass sich die Landschaft seit Beginn der Verwendung von Roundup stark verändert hatte.

So sollen beispielsweise die Bäume nicht mehr sonderlich hoch wachsen und die Büsche nicht dicht sein. Schwer vorstellbar, dass eine Substanz, die eine so erhebliche Auswirkung auf Pflanzen hat, beim Menschen keinerlei Beschwerden verursachen soll.

2013 berichtete Ökotest erneut zum Thema, denn trotz erbrachtem Nachweis von Glyphosatrückständen in Lebensmitteln, gab es keine neuen gesetzlichen Bestimmungen für die Verwendung entsprechender Herbizide. Ein Jahr später, 2014, gab es endlich neue gesetzliche Regelungen.

So soll die Behandlung mit Glyphosat vor der Ernte nur noch eingeschränkt möglich sein und an bestimmte Bedingungen gebunden sein. Als Erfolg ist das nicht zu werten, denn Kontrollen finden nach wie vor nicht statt.

Glyphosat-Verbot in Sicht

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlichte im Juli 2015 allgemeine Informationen des Bundes über Glyphosat. Hier heisst es unter anderem, dass die Genehmigung für den Wirkstoff auf EU-Ebene im Dezember 2015 endet.

Leider bedeutet das nicht, dass künftig auf Roundup verzichtet wird, denn einer Verwendung über 2015 hinaus steht lediglich eine neue Prüfung entgegen. Wie diese Prüfung ausfällt, hängt sicherlich in erster Linie davon ab, welchen Einfluss Lobbyisten nehmen.

Fakt ist: Glyphosat wird seit 1974 angewendet. Das bedeutet, dass unsere Lebensmittel seit 41 Jahren systematisch vergiftet wurden. Das passt auch zu dem rasanten Anstieg moderner und gefährlicher Krankheiten. Krebs, Magen-Darm-Erkrankungen, Herzerkrankungen – immer mehr Menschen leiden darunter.

Die Frage ist auch, welche Auswirkungen die jahrzehntelange Verwendung von Glyphosat langfristig auf den Boden hat.

Angenommen, das Verbot bleibt. Befinden sich nicht noch genügend Rückstände von Roundup in den Böden der Felder? Welche Auswirkungen hat das in Zukunft auf uns? Fakt ist: Nur, weil Glyphosat ab Januar 2016 vielleicht innerhalb der EU nicht mehr verwendet werden kann, heisst das nicht automatisch, dass unser Getreide in Zukunft frei von Roundup sein wird, zumal nicht wenig Getreide importiert wird und dieses nach wie vor rückstandsbelastet sein kann.

Vermeiden Sie Roundup im Weizen: Greifen Sie zu Bio-Getreide!

Konsequente Vermeidung! Das scheint die einzige Lösung zu sein, sich sinnvoll vor zahlreichen Krankheiten zu schützen. Kaufen Sie daher ausschliesslich Produkte, die aus biologischem Anbau stammen. Auch das konsequente Meiden von Weizen und damit von Roundup ist eine wichtige Massnahme.

Flohsamenbrot – Ein weizen- und glutenfreies Brot

Wenn Sie weiter gehen möchten, können Sie auf eine glutenarme oder glutenfreie Ernährung umsteigen. Dazu passt beispielsweise das leckere Flohsamenbrot.

Zutaten:

  • 145 g Flocken glutenfrei (Hirse, Buchweizen, Hafer etc.)
  • 65 g Nüsse nach Wahl
  • 135 g Sonnenblumenkerne
  • 90 g Leinsamen
  • 4 EL Flohsamenschalen
  • 2 EL Chiasamen
  • 1 TL Himalayasalz
  • 3 EL Bio-Kokosöl
  • 350 ml Wasser
  • nach Wunsch: Xylit, Brotgewürz, Röstzwiebeln – was auch immer Sie mögen

Zubereitung:

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Geben Sie einfach alle trockenen Zutaten in eine Schüssel. Erwärmen Sie das Wasser zusammen mit dem Kokosöl, bis das Öl geschmolzen ist und geben Sie es in die Schüssel. Nun rühren Sie alles gut durch.

Legen Sie eine Springform oder eine Backform mit Backpapier aus und geben Sie den Brotteig hinein. Lassen Sie ihn mit einem Tuch bedeckt mindestens zwei Stunden, besser über Nacht, ruhen, damit Samen und Körner aufquellen können.

Heizen Sie nun den Backofen auf 175 °C vor und backen Sie das Brot für 30 Minuten. Anschliessend nehmen Sie das Brot aus der Form, drehen es um und backen es für weitere 30 Minuten. Nehmen Sie das Brot aus dem Ofen und lassen Sie es gut auskühlen. Guten Appetit!

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Quellen:


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