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Zwangsfluoridierung in England

Dieser Text wurde veröffentlicht am 04.09.2008 um 10:02 Uhr

Der britische Gesundheitsministerium ist der Meinung, daß eine Fluoridierung des Trinkwassers notwendig ist, um den Zahnverfall, besonders unter armen Kindern, zu bekämpfen. Dieser Schritt wird allerdings von vielen Gesundheitsverfechtern abgelehnt.

Medizinischer Eingriff

Die National Pure Water Association sieht die Fluoridierung des Trinkwassers durch die Trinkwasserunternehmen als einen medizinischen Eingriff, der das Recht der Verbraucher, das Einverständnis dazu zu verweigern, verletzt.

Die Kritik an der Fluoridierung besteht auch darin, daß alle Menschen damit einer Medikation ausgesetzt werden, ohne die individuellen Bedürfnisse zu kennen. Diese Kritiker halten eine Fluoridierung des Trinkwassers für gefährlich, da man nicht weiß, wieviel der Einzelnedavon trinkt und es keine Möglichkeit gibt, diese Trinkmenge zu regulieren.

Der britische Gesundheitsminister Alan Johnson hat vor, dem Gesundheitsamt mitzuteilen, das Trinkwasser in Gegenden des Landes, in denen hohe Raten an Zahnverfall vorkommen, zu fluoridieren. Johnson ist der Meinung, daß Kinder aus armen Verhältnissen ihre Zähne nicht regelmäßig putzen und deshalb diese Kariesvorsorge durch die Fluoridierung brauchen.

Nutzen nicht belegt

Zahnfluorose
Sehr ausgeprägte Zahnfluorose © wikipedia.de

Die Fluoridierung des Trinkwassers ist in vielen Teilen der Welt schon verbreitet. In den USA und in Australien sind mittlerweile fast 70% des Trinkwassers fluoridiert. Allerdings hat diese Praktik zu Meinungsverschiedenheiten geführt und Kritiker dieser Fluoridierung sind der Meinung, daß der Nutzen nicht gut belegt ist, während es zu den Risiken allerdings gute Unterlagen gibt.

Es konnte gezeigt werden, daß ein langfristiger Konsum von Fluorid das Risiko von Zahn- und Knochensprenkelung, die als Fluorose bekannt ist, erhöht. Dieser kann sogar das Risiko für Knochenbrüchigkeit und Krebs erhöhen.

Höhere Krebsraten

Eine taiwanesische Studie hat herausgefunden, daß Frauen, die in einer Gegend leben, in der das Wasser einen hohen natürlichen Fluoridgehalt hat, höhere Blasenkrebsraten aufwiesen. Es ist außerdem bekannt, daß Fluoride neurotoxische Auswirkungen haben.

Die amerikanische Umweltbundesbehörde EPA stuft Fluorid als ein Toxin ein und reguliert die Menge, die ins Wasser gelangen darf.



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